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 Betreff des Beitrags: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 16:33 
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Das Haus Im Nebel - Francisco Lara Polop 1972

OT: Mansion de la Niebla, La

Cast : Andrew Reese, Ida Galli, Eduardo Fajardo, Franco Fantasia

Obwohl im Giallo Buch erwähnt handelt es sich hier eher um einen Grusel/Horror Film

Mehrere Menschen kommen (zufällig ? ) im Nebel vom richtigen Weg ab und suchen Zuflucht in einem alten verlassenen Haus nahe eines Friedhofs.
Die Besitzerinn, welche ebenfalls "zufällig" mit dem Fahrad vom Nebel überrascht wurde, erzählt den Anwesenden etwas über die Geschichte der Umgebung ...
Während der Nacht ereignen sich scheinbar übersinliche Dinge.... Stecken Geister oder Menschen hinter allem ?
Und ausserdem stellt sich die Frage, sind die Leute wirklich zufällig hier oder nicht ....

Die Schauspieler liefern alle eine brauchbare Leistung ab .
Die Atmosphäre ist guselig und dunkel , allerdings wid das mit der Dunkelheit gelegentlich übertrieben !
( Mann erkennt in manchen Szenen fast nichts - auch nicht immer gleich wer im Bild ist )

Besonders "genial" sind die deutschen Dialoge ( über das Orginal kann ich leider nichts sagen ) die für den den einen oder anderen Lachanfall sorgen - besonders in der ersten Hälfte des Films (Philosophie über die
verschiedenen Arten von Wegen - Genial)

Das Ende fand ich dann etwas enttäuschend - ein richtiges Finale giebt es nicht,
das zieht sich ziemlich und dann ist schluss ..


Netter nicht besonders brutaler Gruselfilm mit Krimi anleihen aber sicher kein Giallo richtiger Giallo
( auch wenn es am Ende eine "Normle" Erklärung giebt )

Leider hat mein VHS Rip eine scherliche Bildqualität.....

6,5 /10 vieleicht auch etwas mehr - müsste den Film mal in guter Qualität sehen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Haus Im Nebel - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 17:04 
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Ich mag den Film sehr gerne! Der Film verbreitet wirklich eine tolle Gruselstimmung!

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 20:43 
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kaeuflin hat geschrieben:

Netter nicht besonders brutaler Gruselfilm mit Krimi anleihen aber sicher kein Giallo richtiger Giallo


Sehe ich ähnlich, warum dann ein Review im Giallothread? ;)

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"Ihr Name ist Luzifer. Ihr vertraue ich mehr als meinem besten Freund. Sie spricht nicht, sie hört nicht, betrügt nicht. Sie ist taub, ist blind, ist stumm. Sie tötet nur!"


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 20:50 
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Also ich würde den schon als "giallomässig" einordnen. Ist zwar ein Grusler, aber
die übersinnlichen Phänomene sind nur gespielt. Und es geht ja um Geld/Erbschleicherei (wenn ich die Handlung noch richtig im Kopf hab)
.

Ist obendrein auch noch ein Spanier :shock: . OK, einigen wir uns auf Grenzgänger?

In der einschlägigen Giallo-Literatur ist er eigentlich auch immer aufgeführt, deshalb denke ich, dass die Rubrik schon passt!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 21:02 
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Hmm ja, ich würde ihn unter Grusel (also hier im Forum im Horrorbereich) ablegen. Ist aber nicht soo wichtig jetzt. Fands nur ziemlich witzig, zumal Herr käuflin ja selber schrieb, dass es für ihn kein Giallo sei... :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 21:25 
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Mag den Film auch sehr gerne, der hat ein tolles Scooby Doo mäßiges Ende und ist für einen Giallo erstaunlich gruselig geworden; denke da besonders an die Szene mit dem Chauffeur

imho sollte der schon hier im gelben Bereich bleiben ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 21:28 
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Hab den Film leider nie vollständig gesehen, da mein Greenwood-Tape nach ca. 50 Minuten in einen Generalstreik trat und davon beim besten Willen nicht mehr abzubringen war. :twisted:


Irgendwo müsste auch noch ein Rip davon rumliegen, hab die Scheibe aber noch nie getestet.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.12.2009 21:55 
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Canisius hat geschrieben:
Hmm ja, ich würde ihn unter Grusel (also hier im Forum im Horrorbereich) ablegen. Ist aber nicht soo wichtig jetzt. Fands nur ziemlich witzig, zumal Herr käuflin ja selber schrieb, dass es für ihn kein Giallo sei... :lol:


Ich hatte mich nach dem Film umgesehen, weil er im deutschen wie im englischen Giallo Buch genannt wird... und so hab ich ihn auch hier eingeordnet - Ich bin ja schließlich "nur" Fan und betrachter aber kein "Experte" ....

Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 04.02.2012 18:21 
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Gestern mal angeschaut das Teil und ich war weniger angetan.
Die Atmo war teilweise echt ganz gut doch leider plätschert der Film recht behäbig vor sich hin. So wirklich interessiert war ich an der Handlung nicht. Die Auflösung zum Schluss riss das Ganze jetzt auch nicht raus und das Ausbleiben von Schauwerten war ebenfalls nicht gerade förderlich.


5 / 12

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 03.03.2012 20:48 
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Der Film gefällt mir recht gut, hat eine ruhige, angenehme und doch leicht gruslige Atmo. Leider ist mein Greenwood Tape schon arg ranzig, was den Filmgenuss doch erheblich einschränkt, da ich stellenweise, bei den dunklen Szenen, nur sehr schlecht was erkenne.

Allerdings hatte ich schon mehrere Tapes von dem Film in den Fingern, und bildtechnisch waren die alle nicht berauschend.

7/10

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Eric Carr 1950 - 1991

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 07.07.2012 23:11 
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Ich finde den Film eigentlich ziemlich gut, zumal ich spanische Gruselfilme sehr mag. Ich fand die gruselige Szene mit Frau im Bett ganz gelungen, auch das mit dem uniformierten Mann. Leider hing der Film zuweilen aber auch etwas durch, aber sehenswert ist er alle male.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 24.07.2013 08:56 
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Dank eines netten Spenders, der mir eine selbstgebastelte Version mit Deutscher Tonspur zukommen ließ, konnte ich diesen sehr coolen Grusel Giallo gestern auch endlich mal anschauen.
Der Film fängt an sich recht zäh an, wird aber nach ca. 30-40 Minuten richtig spannend und schaurig.
Besonders die Szene auf dem Friedhof mit den 2 Gestalten, die auf die Frau zukommen in Verbindung mit der bösartigen Lache und dem Soundtrack, ließ bei mir eine wohlige Gänsehaut entstehen.
Ida Galli sehe ich sowieso gerne, aber auch der Rest des Ensembles braucht sich nicht zu verstecken!
Eine legale Veröffentlichung in guter Qualität ist auf jeden Fall lange überfällig (Filmart oder CO, bitte übernehmen sie!)
8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 29.01.2017 14:37 
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Ida Galli   Analía Gadé   in

DAS HAUS IM NEBEL

● LA MANSIÓN DE LA NIEBLA / QUANDO MARTA URLÒ DALLA TOMBA / DAS HAUS IM NEBEL (E|I|1972)
mit Andrés Resino, Lisa Leonardi, Franco Fantasia, Alberto Dalbés, Yelena Samarina, José Luis Velasco
George Rigaud, Saturno Cerra, Magoya Montenegro sowie Eduardo Fajardo und als Gast Ingrid Garbo
eine Produktion der Mundial Film | Tritone Cinematografica
ein Film von Francisco Lara Polop


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»Wir gehören zu verschiedenen Welten!«

Eine alte, verlassene Villa, die sich in der Nähe eines Friedhofs befindet, bekommt ungewöhnlichen Zulauf mehrerer Personen, da sich im dichten Nebel verfahren und dorthin verirrt haben. Zufällig ist auch die Besitzerin des Anwesens, namens Martha Clinton (Ida Galli) zugegen, die ihre unfreiwilligen Gäste mit allerlei kryptischen Geschichten über Aberglaube, mysteriöse Todesfälle und Vampire versorgt. Genau aus diesem Grund soll auch das umliegende Dorf so gut wie verlassen sein. Bei dieser Gelegenheit stellt sich ebenfalls heraus, dass sich einige der Leute bereits zu kennen scheinen. Da es schon im Vorfeld zu äußerst merkwürdigen Geschehnissen gekommen war, geht man sehr beunruhigt zu Bett. Was allerdings niemand ahnen konnte ist, dass die bevorstehende Nacht in einem schrecklichen und blutigen Albtraum gipfelt...

Bei "Das Haus im Nebel" handelt es sich um das Regie-Debüt des spanischen Regisseurs Francisco Lara Polop, bei dem gleich zu Beginn der Versuch auszumachen ist, formvollendete Momente zu präsentieren und auf eine beunruhigende Marschrichtung zu setzen, ausstaffiert mit allerlei wirksamen Zutaten des Gruselfilms. Bei diesem Beitrag ist es daher vielleicht angebracht, sich erst gar nicht eingängig über »Sein oder Nichtsein«, respektive mit der Frage zu beschäftigen, ob es sich um einen lupenreinen, beziehungsweise anteiligen Giallo, oder eben gar keinen handelt. Unter diesem Gesichtspunkt kommt es der doch sehr atmosphärischen Produktion möglicherweise nicht zugute, da falsche Vorstellungen oder zu hohe Erwartungen geweckt werden. Gleich die ersten Minuten warten mit zahlreichen Szenen auf, die aufmerksamkeitsfördernd wirken. Verheißungsvolle Musik und wirklich gruselige Sequenzen ebnen den Weg zu der verlassenen Villa, in der zugegebenermaßen zu schnell ein mögliches Zufallsprinzip ausgeschlossen wird. Jedoch ist so schnell auch wieder nicht zu erahnen, wo der Verlauf eigentlich hin möchte. Klassische Elemente treiben ein eigentümliches Wechselspiel mit einer zeitgemäß wirkenden, wenn auch teilweise halbherzig ausgearbeiteten Fa­çon, im Sinne von möglicherweise erwarteten Schauwerten und typischen Kindern dieser Zeit. In der Zwischenzeit stützt man sich auf die anfänglichen Eindrücke voller Atmosphäre, doch die Spannungskurve lässt immer wieder abrupt nach, setzt dabei auf einige ausladende Dialoge, die für die notwendigen Hintergrundinformationen des Szenarios sorgen sollen. In diesem Zusammenhang beißt sich die vorhandene deutsche Synchronisation immer wieder auffällig mit den schnell etablierten Eindrücken, und das im Sinne von zu flapsig, oder der Stimmung und Situation zu wenig angemessen.

Die Geschichte lässt sich dem Empfinden nach zu viel Zeit, wirkt inhaltsmäßig hin und wieder zu wenig forciert, wobei dies bestimmt mit einer gewissen Absicht geschieht, um in den richtigen Momenten für Paukenschläge zu sorgen, die es auch glücklicherweise geben wird. Francisco Lara Polop gelingt es oftmals sehr eindringlich, Momente des plötzlichen Schocks und der an den Nerven zerrenden Angst zu fabrizieren. Die dabei zur Geltung kommende, sich beschleunigende Akustik, die beispielsweise mit Herztönen und wirrem Gelächter durchzogen ist, vermag es spielend, den geneigten Zuschauer zu strapazieren. Die musikalische Untermalung des italienischen Komponisten Marcello Giombini packt dabei unerbittlich und sehr wirkungsvoll zu, begünstigt somit die anvisierte Spannung hervorragend und denkbar einfach. Auch das Spiel mit Licht, Schatten und dem Leitmotiv Nebel erzielt spielend seine beunruhigende Wirkung. Übersinnliche Motive richten sich hierbei zwar gekonnt auf, doch insgesamt vermisst man das kontinuierliche aufrecht Erhalten dieser Eindrücke und die Spannung wird zu oft grob-fahrlässig verspielt, was angesichts des grundsätzlich betriebenen Aufwands schade ist. Im Endeffekt schwächelt die Storyline im Rahmen der Herkömmlichkeit und man findet sich in der altbekannten Situation wieder, darüber nachzudenken, dass Potential ungenutzt verstrichen ist. Diese Kritikpunkte sollen jedoch kein Grund zur Ernüchterung sein, denn "Das Haus im Nebel" ist trotzdem unheimlich unterhaltend und hierfür sind ebenfalls die überaus gerne gesehenen Interpreten mit verantwortlich, die sich sehr als anpassungsfähig präsentieren und für markante Eindrücke sorgen können, wenngleich die Konstellationen letztlich oberflächlich bleiben.

Wenn sich Ida Galli die Ehre gibt, ist es stets ein besonderes Vergnügen, vorausgesetzt man hat eine Antenne für ihr wie so häufig eher dezent angelegtes Schauspiel. Hier erneut unter ihrem Pseudonym Evelyn Stewart unterwegs, passt sie sich dem düsteren Set nicht nur effektiv an, sondern hat der morbiden Atmosphäre sehr viel aufgrund ihrer Körpersprache zu geben. Ihre beinahe maskenhaften Züge unterstützen die geheimnisvolle Aura dieser Dame, die die bunt zusammen gewürfelte Entourage mit verheißungsvollen Geschichten versorgt. Gallis geheimnisvolle Ausstrahlung wirkt dabei wie gemacht für eine derartige Geschichte und insgesamt liefert sie eine dichte und gut dosierte Performance, die aufgrund ihrer Vorzüge in Erinnerung bleibt. Die weibliche Doppelspitze wird von der Argentinierin Analía Gadé abgerundet, zu sehen in der Rolle der Protagonistin Elsa. Über sie werden gewisse Beschützerinstinkte wach, denn die attraktive Darstellerin gerät mehr als einmal unfreiwillig in Gefahr und dient bereitwillig als Projektionsfläche für Angst und Schrecken. Bekannte Genre-Gesichter wie beispielsweise Franco Fantasia, Alberto Dalbés oder Eduardo Fajardo erledigen ihre Aufgaben zufriedenstellend und der Verlauf ist mit diesen Herrschaften quasi nur als eine Frage der Zeit angelegt, da man förmlich darauf wartet, dass sich die Reihen merklich lichten werden. Unabhängig von etwa vorhersehbaren Elementen des Verlaufs, gibt es neben den vielen schauderhaften Sequenzen als Obolus einen willkommenen Whodunit, sowie ein überzeugendes Finale. Francisco Lara Polops "Das Haus im Nebel" ist unterm Strich ein kurzweiliges Grusel-Vergnügen geworden, das über ganz großartig in Szene gesetzte Schreckensmomente verfügt, das einige dramaturgische Schwächen nicht zuletzt wegen der gebündelten Intensität relativieren kann. Überzeugend!


— ITALO-CINEMA —


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 30.01.2017 11:26 
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Eine schöne VÖ täte Not.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 25.06.2018 21:06 
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Ein unterhaltsames kleines Schauerstück, dessen Atmosphäre – mich zumindest - an die aus SCHREIE IN DER NACHT erinnert. Das frühe Einstreuen mehrerer set pieces und die entsprechend zahlreichen Personen können beim Zuschauer falsche oder – das kann auch passieren – null Erwartungen wecken. Mit wachsender Spielzeit folgt der Film jedoch einer klaren Linie, sodass einem munteren Rätselraten nichts im Wege steht.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS IM NEBEL - Francisco Lara Polop
BeitragVerfasst: 26.06.2018 21:31 
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