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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 13.07.2010 20:12 
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1971
Mit u.a. George Hilton, Salvo Randone, William Berger, Manuel Zarzo, Patty Shepard

Hab ihn mir heute angeschaut und bin sehr zufrieden mit dem Filmchen.
Nicht der Beste, aber sicher auch nicht der Schlechteste! Der grüne Bagger, der Kollektor auf dem Hügel und der vertrackte Plot waren sehr angenehm!
Auch die Kameraeinstellungen waren angenehm und wie die Sache aufgelöst wird (einer springt hinters Sofa :mrgreen: ) Knaller!
Besprechung

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 Post subject: Re: MIO CARO ASSASSINO - My dear Killer (1971) Tonino Valerii
PostPosted: 13.07.2010 21:55 
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Der ist ganz angenehm zu gucken, aber den ordne ich eher im Mittelfeld ein.

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 13.07.2010 22:40 
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Jep, würde man Punkte vergeben, wäre es eine solide 6/10. Aber das mach ich ja nicht :mrgreen:
George Hilton ist mit Schnauzer aber direkt 55x cooler :!:

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 09:46 
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Hat mir auch recht gut gefallen. Die Story ist sehr böse, die Auflösung gelungen. Die Schauspieler agieren alle gut, Valerii versteht sein Handwerk.

Von mir 8/10 Punkte.


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 10:05 
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Der Film hat übrigens einen der brutalsten Morde des Genres zu bieten ... das sollte nicht unerwähnt bleiben :D


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 14:12 
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Den Dremel 2000? :mrgreen:
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Nur hämmern kann er nicht.
Sah auf jeden Fall ziemlich cool aus!
Die nächsten Gialli sind bestellt ;)

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 19:48 
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Interessiert mich als Valerii-Fan. Wie ist denn die deutsche Synchro ?

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 19:50 
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Gute Frage, die ist auf jeden Fall nur bei den X-Rated Veröffentlichungen dabei. Ich hab nur die X-NK ohne deutschen Ton.

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 14.07.2010 20:06 
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Ich fand den ton ok! ist aber nun auch schon ein paar Jährchen her als ich die scheibe zuletzt im player hatte.....

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 15.07.2010 10:19 
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Solide Neusynchro, glaube sogar von X-Rated beauftragt. Trifft ganz gut die Athmo, ich bin zufrieden.
Sind halt nicht die "gewohnten" Stimmen aus den 70ern. Sonst o.k., keine Kalauer.


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 18.07.2010 15:38 
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Hab ich neulich auch grad gesehen und den Mord mit der Baggerschaufel habe ich natürlich auch gleich gefressen. Mit dem Rest war ich aber nicht voll zufrieden. Fazit: Schnelle Thriller-Mahlzeit für Zwischendurch.
Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, welche Sprachversion wir geguckt haben, dabei ist das keinen Monat her. :lol:

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 02.09.2010 22:19 
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Habe ihn gerade gesehen und mir hat er wirklich gut gefallen. Die Story fand ich gelungen, die Morde und die Kameraarbeit ebenfalls. Auch die deutsche Synchro war sehr sehr anständig. Ich hatte nichts auszusetzen.


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 12.03.2012 00:15 
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Bedrückender, wenn auch kameratechnisch manchmal enttäuschender Film mit einem superben George Hilton und einem fiesen Soundtrack (ähnlich wie bei "The Child").

Eins kapier ich allerdings wirklich nicht:
Da hast du Piero Lulli und William Berger, und was machst du? Lässt erstmal 54 Minuten verstreichen bis beide das erste Mal auftreten dürfen, rasierst Lulli danach auch quasi sofort wieder kahl und dem Berger gibst du noch eineinhalb Szenen oder so...
Seltsam.

In dem Film fristet mehr als nur ein guter Schauspieler ein sonderbares gehobenes Statisten-Dasein. Es kommt mir beinahe so vor, als hätte Valerii als alter Leone-Schützling hier für einen Giallo in puncto Laufzeit zu sehr über die Stränge geschlagen und im Schnittraum dafür die Quittung gekriegt. Wer weiß, wie lang der Film mal werden sollte....

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"Wenn du mit mir sprechen willst, ruf die Nummer 6-6-6 an."
Luc Merenda in "A Man Called Magnum" zu einer minderjährigen weiblichen Zeugin von vielleicht 13 Jahren, nachdem diese ihm vorher einen Kuss auf die Wange gedrückt hat, nur weil er ihre Bilder lobte... :D


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 12.03.2012 01:07 
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Den hab ich kürzlich erst gesehen.
Ganz solide Genrekost. Kann man ganz gut gucken aber muss man definitiv nicht.Stellenweise etwas spannungsarm.
George hilton als möchtegern Sherlock Holmes ist dann allerdings ganz cool.
Das Ende ist auch ganz im Geiste des klassischen Krimis.
Wirklich in Erinnerung geblieben ist mir allerdings nur dass es an einer stelle den original Django von Corbucci zu bestaunen gibt. Die Frau die ihn sich ansieht äußerst sich dann allerdings abfällig über den Film. Klar das ich überhaupt kein Mitleid mit ihr hatte als sie kurz darauf über die Klinge bzw. das Sägebatt springt.

Ich würde so 7/10 geben, gibt besseres aber auch viel schlechteres


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 12.03.2012 01:27 
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Django_ wrote:
Wirklich in Erinnerung geblieben ist mir allerdings nur dass es an einer stelle den original Django von Corbucci zu bestaunen gibt. Die Frau die ihn sich ansieht äußerst sich dann allerdings abfällig über den Film.

Die Botschaft dahinter war wohl so ungefähr:

"Lieber Sergio Leone,

ich krieche jetzt mal ganz tief in deinen Arsch hinein und nenne 'Django' von Corbucci in meinem Film einen schrecklichen Western.

Dein Tonino*"
:mrgreen:

Cool und wirkliche Ironie wäre gewesen, wäre im TV ein Leone gelaufen.

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 03.09.2012 23:29 
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Kurzes Review:

Schon beim Einlegen der DVD fühlt man sich wie zu Hause. Verspielt instrumentierter hypnotischer Kindergesang und nach kurzer Zeit hört man eine Säge und die Schreie einer Frau.

Dies beschreibt Tonino Valerii`s Beitrag zum Giallo auch schon ziemlich gut, da es die Grundstimmung wiederspiegelt. Der Film ist sehr ruhig inszeniert aber manchmal zückt er auch die Brachialgewalt. Die von 1971 wohlgemerkt und nicht die von "Saw XII".
George Hilton spielt hier einen ermittelnden Polizisten, der recht schnell 2 Leichen als Rätsel geboten bekommt aber wie so oft im Genre, in der Vergangenheit wildern muss, um langsam auf die Fährte des Serienkillers zu kommen. Dieser versucht allerdings mit jeder Bluttat seine Spuren zu verwischen. Dies macht die Ermittlungen nicht gerade einfacher aber er bezieht seine Hinweise trotzdem aus einem bereits zu den Akten gelegten Fall.
Der Plot mag manchmal zwar etwas wirr erscheinen, allerdings kann man ihm trotzdem sehr gut folgen, wenn man konzentriert bei der Sache bleibt. Dies fällt dennoch manchmal schwer, da er äußerst gut inszeniert ist, einige schöne Kamerafahrten aufweist und Ennio Morricone abermals einen fantastischen Score komponiert hat, wodurch man manchmal in den Film gesogen wird. Trotzdem bleibt die Suche nach dem Mörder immer spannend und der Film wechselt von traditionellem Giallo mit schwarzen Handschuhen, auch einige Male in bester Poirot-Manier ins klassische Krimi-Fach. Natürlich ist der Film am ehesten für Genre-Liebhaber geeignet, aber auch Anfänger könnten damit durchaus warm werden. Obwohl der Film oftmals nur sehr mittelmäßig in den Kritiken wegkommt, mag ich ihn unheimlich gerne und kann die Bewertungen auch nicht immer nachvollziehen. Der Sleaze-Faktor ist zwar ziemlich zurückgefahren, aber dafür bietet er unheimlich viele Schauwerte und eine interessante Story, die in der eigenen Vorstellungskraft noch einiges an Härte gewinnt.

Deshalb bin ich mit "My Dear Killer" rundherum zufrieden und ordne ihn bei mir persönlich recht weit oben im Genre ein.


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 04.09.2012 16:05 
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Die letzte Sichtung ist Jahre her (US-DVD), aber ich würde den auch auf jeden Fall im oberen Mittelfeld sehen. Kann mich an nichts erinnern, was ich wirklich schlecht gefunden hätte, aber es gibt natürlich auch ne menge filme, die in summe mehr zu bieten haben. Auf ne Zahl festgelegt würd ich aus der Erinnerung her ne 7 von 10 zücken.

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 10.12.2012 02:57 
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Die Synchro fand ich übrigens mehr als OK.
Für eine Direct-to-DVD-Synchro außerhalb des Mainstreams war das wirklich gute Arbeit. Ähnlich wie auch bei "Das Geheimnis der blutigen Lilie".

Ich vermute auch, dass beide Synchros im selben Studio gemacht wurden, weil William Berger hier denselben prägnanten Sprecher hat wie Giampiero Albertini in dem anderen Film und mir die Stimmen insgesamt nicht viel sagen.
Vermutlich weder ne Berliner noch ne Müncher Synchro und wenn, dann aus nem kleinen Studio, das aber was von seinem Handwerk versetht.
Ansonsten vielleicht Hamburg oder Köln - keine Ahnung.

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 10.12.2012 10:07 
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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 12.12.2012 10:33 
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Kann gegen diesen Giallo ebenfalls nichts einwenden.
Gehört für mich zu den besseren in diesem Genre.

8/10

Habe die kleine Hartbox vom großem X, wobei bei meinem DVD - Player die Extras nicht gelaufen.
Jetzt beim Blu-Ray - Player übrigens auch nicht.
Hatt hier noch jemand dieses Problem, oder habe nur ich in die Sch........... gelangt?


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 12.12.2012 10:38 
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Vincent cushing wrote:
Habe die kleine Hartbox vom großem X, wobei bei meinem DVD - Player die Extras nicht gelaufen.
Jetzt beim Blu-Ray - Player übrigens auch nicht.
Hatt hier noch jemand dieses Problem, oder habe nur ich in die Sch........... gelangt?


Ist bei meiner großen Hartboxvariante auch so. :cry:

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 15.06.2014 18:38 
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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 16.06.2014 07:57 
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Älterer Ultrakurzkommentar:



My dear Killer

Ein Mann wird von einem Bagger enthauptet. Zunächst ist der Baggerführer flüchtig, bereits kurze Zeit später findet man ihn tot auf. Inspector Luca Peretti (George Hilton) erkennt im Laufe der Ermittlungen Zusammenhänge mit einer Kindesentführung. Diese nahm einen tödlichen Ausgang, konnte bisher ebenfalls nicht aufgeklärt werden ...

Angenehmer Giallo aus den frühen Siebzigern, bekanntlich die Hochzeit des Genres. Schönling George Hilton mit Pornobalken, hoffentlich sorgte diese Maßnahme damals nicht für trockene Lippen bei den Damen. Regie, Kamera, Schnitt, alles im grünen Bereich, obendrauf der Score von Meister Morricone, erwartungsgemäß schmeichelhafter Ohrenstoff.

X-NK präsentiert uns eine "bildtechnisch" mittelprächtige DVD, der Ton liegt in englisch mit deutschen Zwangsuntertiteln vor. Inzwischen existiert eine Neuauflage mit dem Titel "Time to kill, Darling!", diese enthält eine deutschsprachige Synchronisation und den italienischen Originalton. Für mich kein Grund für einen Neukauf, die englische Tonspur mutet recht ordentlich an.

Für Freunde gepflegter Giallo-Unterhaltung eine runde Sache!

7/10

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Vom Ursprung her verdorben


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 19.01.2015 13:16 
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My Dear Killer (D - DVD + Int.)
Time to kill! Darling (D - DVD)
Mio caro assassino (IT)
Folie meurtrière (F)
Sumario sangriento de la pequeña Estefania (ES)


IT / ES 1971

R: Tonino Valerii
D: George Hilton, Salvo Randone, William Berger, Patty Shepard, Piero Lulli, Tullio Valli u.a.


dt. DVD-Premiere

Score: Ennio Morricone

OFDb



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Der Privatdetektiv und Repräsentant einer großen Firma Umberto Paradisi (im it. Original wohl Vincenzo Paradisi - gespielt von Francesco Di Federico) wird von der Polizei am Ufer einer Sumpflandschaft von einer Baggerschaufel enthauptet aufgefunden und Inspektor Luca Peretti (George Hilton) mit der Aufklärung des mysteriösen Todesfalls beauftragt. Nachdem dann auch der Baggerfahrer Mario Ansuini (Remo De Angelis) am Strick baumelnd in einer abgelegenen Scheune tot aufgefunden wird steht für Peretti anhand der vorliegenden Indizien und Beweise ganz klar fest, dass es sich bei beiden Todesfällen um Mord handelte.
Im Laufe seiner Ermittlungen trifft Peretti auf einen weiteren Doppelmord mit vorausgegangener Entführung eines kleinen Mädchens, der aber bereits einige Jahre in der Vergangenheit liegt, auf den etwas merkwürdigen Umsonst-Mann (Dante Maggio) mit seiner schrulligen Lebensgefährtin Adele Rudigiani (Lola Gaos), auf zahlreiche Familienmitglieder (Moroni-Can) des ermordeten Mädchens und es kommt zu weiteren bestialischen Morde durch den maskierten und handschuh-tragenden Killer. Grausamer Höhepunkt dieser fröhlichen Meuchel-Parade ist der Einsatz eines elektrischen Dremels mit Kreissägenaufsatz
Kann Peretti die Verbrechen aufklären und den Killer rechtzeitig überführen?


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Dieser sehr spannende Whodunit-Giallo von Herrn Valerii konnte mich bereits direkt bei der Erstsichtung überzeugen und kann auch weiterhin sehr begeistern.
Die Story ist recht durchdacht und der dramaturgische Spannungaufbau mehr als gelungen. Die Schauspieler machen ihre Sache durch die Bank hinweg sehr gut und können den Zuschauer durch ihr Schauspiel mitreißen. Das Ganze wurde dann noch in sehr schönen Bildern abfotografiert und mit einem bittersüß-verstörenden Score von Maestro Morricone verfeinert.
In einer Filmszene gibt es dann auch einen Einsatz von Django in einem laufenden TV Gerät zu bestaunen.

Die neuangefertigte Synchro geht meines Erachtens in Ordnung und ist jetzt nicht negativ aufgefallen.


Dieser Giallo gehört ganz klar mit auf die Liste der Vorzeige-Exemplare dieses Genres :good:


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Trailer:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Vorspann (mit Bagger-Szene):

www.youtube.com Video from : www.youtube.com



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PostPosted: 19.01.2015 20:01 
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Absolute Zustimmung! Grossartiger Film.

BTW: Eine Bluray wäre echt wünschenswert. 8-)


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 02.03.2015 01:22 
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Würde mir den Streifen gerne zulegen, weiß aber nicht so recht zu welcher Veröffentlichung ich greifen soll.
Kann jemand was zu einem Vergleich zwischen der deutschen Veröffentlichung und der UK DVD sagen? Also im wesentlichen hinsichtlich Bildqualität und empfehlenswerter Synchro (deutsch vs. englisch).

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 22.08.2016 12:44 
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MY DEAR KILLER

Alternativer Titel: Mio caro assassino
Produktionsland: Italien, Spanien
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Tonino Valerii
Drehbuch: Roberto Leoni, Franco Bucceri, José Gutiérrez Maesso, Tonino Valerii
Kamera: Manuel Rojas
Schnitt: Franco Fraticelli
Musik: Ennio Morricone
Länge: ca. 94 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: George Hilton, Salvo Randone, William Berger, Manuel Zarzo, Patty Shepard, Piero Lulli, Helga Liné, Tullio Valli, Dante Maggio, Dana Ghia, Alfredo Mayo, Mónica Randall


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Inspektor Peretti untersucht den Mord an einem Versicherungsangestellten. Dieser Todesfall ist der Auftakt einer Mordserie, die scheinbar mit einer Entführung im Zusammenhang steht. Verdächtige gibt es viele, doch die Ungereimtheiten sind noch zahlreicher.

Höre ich den Namen Tonino Valerii, dann denke ich an zwei hervorragende Italo-Western (BLUTIGES BLEI, DER TOD RITT DIENSTAGS). Doch auch auf dem Boden des Giallo-Thrillers konnte Valerii fruchtenden Samen säen. MY DEAR KILLER ist ein Genre-Vertreter der mit den üblichen Gattungselementen spielt. Schwarze Handschuhe, bestialische Morde und viele Verdächtige. Dabei werden dem Zuschauer nach und nach zusätzliche Informationen geboten. Der Mörder ist dem Opfer nicht immer unbekannt, so dass er sich (auch gewaltfrei) den Zugang zu einer Wohnung verschaffen kann. Wer bei der Filmsichtung mit den Gedanken woanders ist, der sollte sich die Sichtung allerdings sparen. Die Anzahl der Charaktere ist recht umfangreich und die Beziehungen untereinander sind für das Filmverständnis unverzichtbar. Unaufmerksamkeit kann somit „tödlich“ enden. Also reisst euch mal für 90 Minuten zusammen!

Inmitten des geliebten Giallo-Ambientes werden wir mit einigen Requisiten vergangener Tage konfrontiert. So z.B. der gute alte Telefonmarkenapparat der neben dem Fernsprecher (in der öffentlichen Italo-Telefonzelle) installiert war. Als weiteres kleines Bonbon läuft im TV eines Opfers die Auspeitschszene aus Corbuccis DJANGO.

Fazit: Ein gelungener Giallo, der seine Mörderfrage bis zum letzten Moment offen lässt.

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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 22.08.2016 13:09 
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Da würde ich mich auf eine Bluauflage in der ECC freuen.


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 22.08.2016 22:01 
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Den Film habe ich schon länger nicht mehr gesehen und als so ca. 7/10 in Erinnerung. Anfangs konnte er mich nicht unbedingt überzeugen, aber mit zunehmender Laufzeit hat er mich, aufgrund seiner unterschwelligen Bösartigkeit, doch interessiert folgen lassen.

Die 'Hercule Poirot - Momente' von Hilton sind etwas ungewönlich, aber nicht unbedingt störend.

Verstörender, als die teils recht brutalen Morde, fand ich, dass der Film von einer ganzen Menge "Schokoladenonkel" bevölkert wird. Schockierend die Szene, in der das kleine nackte Mädchen aus dem Atelier des "Künstlers" hervortritt und jener - wenig überzeugend - beteuert, dass es nur um die Kunst geht. Hilton nimmt das Augenbrauehebend auf, hält es aber nicht für nötig, dies der Polizia zu melden. :roll:


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 Post subject: Re: MY DEAR KILLER - Tonino Valerii
PostPosted: 19.02.2017 22:24 
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Ich mag Valerii eigentlich ganz gern, in seiner Filmografie finden sich ja immerhin 5 gute bis hervorragende IW (darunter zwei meiner absoluten Favoriten aus dem IW).
Aber dieser, sein einziger, Giallo konnte mich nicht so recht überzeugen.
Ehrlich gesagt bin ich sogar irgendwie froh, dass sich Valerii nach diesem Film vom Giallo ferngehalten hat.
War es das für meinen Geschmack ziemlich schwach ausgearbeitete whodunit, die spannungslose Geschichte, bei der ich kaum durchgeblickt habe, was wie läuft oder die Mischung des klassischen Giallo mit normalen Krimi-Einschüben, die nicht immer gepasst hat...?
Ich kann es nicht genau sagen, jedenfalls war der Film für mich schon ein bisschen enttäuschend.
MY DEAR KILLER hat zweifelsfrei auch seine guten Seiten, aber als überdurchschnittlich kann ich ihn nicht werten.
Das Positive ist also kaum in der Inszenierung zu finden, viel eher im musikalischen und noch mehr im schauspielerischen Bereich.
Die Musik kommt nämlich wieder einmal von Morricone, der sich mit dem Score manchmal an einer seiner eigenen Arbeiten (THE CHILD) anlehnt.
Der Kinderchor, das hat schon was.
Und unter den Schauspielern finden sich mit Salvo Randone, Piero Lulli und William Berger ein paar Namen, die man in dem Genre wohl nicht oft findet.
George Hilton in der Hauptrolle wird auch eher ungewöhnlich präsentiert, diesmal nämlich mit Schnauzer, was einen ordentlichen Coolness-Schub für ihn bedeutet.
So bleibt der Film trotz erheblicher Schwächen in der Inszenierung durchgehend unterhaltsam und befindet sich im guten Durchschnittsbereich.
6/10


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