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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 12.02.2013 23:48 
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Ich würde das nicht unbedingt für viele Filme des Genres unterschreiben, aber für die Martinos leider schon. Die sind alle nicht schlecht, aber je öfter man sie sich ansieht, desto klarer wird, dass Sergio Martino im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen ein reiner Handwerker ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 30.07.2013 22:40 
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Ein hervorragender Mix aus Okkultismus und Giallo.
Edwige Fenech und George Hilton sind mal wieder das perfekte Paar dann haben wir noch George Rigaud als Psychiater und einige andere gern gesehene Schaupieler, wie Ivan Rassimov und Nieves Navarro.
Julian Ugarte als Sekten-Anführer ist natürlich auch kein Unbekannter.
Die Musik von Bruno Nicolai ist wieder sehr gelungen.
Und was das Ende angeht würde ich nicht sagen dass es schlechter wäre als der Rest vom Film.

Fazit: Zwar anders aber genauso gut wie der Killer von Wien.
10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 06.08.2013 00:02 
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Für mich ist das ein gutes Beispiel für einen schlechten Giallo... Sorry mir hat der echt nicht gefallen. Leider nur 5/10 :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 06.08.2013 01:38 
EViLUTiON hat geschrieben:
Für mich ist das ein gutes Beispiel für einen schlechten Giallo... Sorry mir hat der echt nicht gefallen. Leider nur 5/10 :oops:



Dann haben dir bestimmt nicht die surrealen Szenen mit der häßlich alten Fratze gefallen oder? Da mußte ich mich auch erst dran gewöhnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 06.08.2013 01:41 
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Ich finde, das Hauptproblem bei der deutschen DVD ist diese bilige Syncro. Die kann einem den Film schon etwas vermiesen.

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 06.08.2013 05:56 
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Malastrana hat geschrieben:
Ich finde, das Hauptproblem bei der deutschen DVD ist diese bilige Syncro. Die kann einem den Film schon etwas vermiesen.

Besonders die Synchronstimme von Edwige geht ja mal gar nicht... der Rest ist fast halbwegs in Ordnung.
Die DVD landet aber auch recht selten in meinem Player, obwohl ich den Film eigentlich verdammt gerne mag. Qualitativ ist sie leider auch unter aller Kanone.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 06.08.2013 07:42 
Das wäre auch mal ein Film für die Giallo Reihe von FilmArt oder die Koch Giallo Boxen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 07.08.2013 17:58 
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ja die Synchronisation hat mich schon etwas gestört aber das tut normalerweise dem Film keinen abbruch. weiss auch nicht so recht... Ist halt nicht einer meiner liebsten Gialli aber was nicht heißt das er totaler Mist ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 10.05.2014 15:12 
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Die Farben der Nacht ("Tutti i colori del buio" I 1972, Regie: Sergio Martino)

Die junge Jane (Edwige Fenech) leidet an starken Alpträumen, in denen sie ein Mann mit stahlblauen Augen (Ivan Rassimov) mit einem Stilett angreift. Ihr Verlobter Richard (George Hilton) hält sie, nachdem sie wegen eines Unfalls eine Fehlgeburt erlitten hatte, für überspannt und verabreicht ihr Beruhigungspillen. Ihre Schwester (Nieves Navarro) schickt sie zu einem Psychiater. Die neue Nachbarin Mary (Marina Malfatti) nimmt Jane lieber mit zu einer schwarzen Messe. Die Träume verschwinden, doch der Verfolger bleibt existent. Oder träumt Jane immer noch? Immer mehr verliert sie sich in einem Fiebertraum aus Visionen, Mord und Bedrohungen. Was ist dran an der Teufelsweihe und dem Mal an ihrem Arm -und war vielleicht sogar ihre Mutter Mitglied bei dieser Sekte? (OFDb, geändert)

Ähnlichkeiten mit Roman Polanskis "Rosemarys Baby" sind natürlich rein zufällig! :^^: Aber schauen wir doch etwas genauer hin....
Sergio Martino hat hier einen sehr stimmungsvollen Okkultismusthriller gedreht, der zwar storymäßig (leider) nicht viel hergibt, dafür aber mit einer gekonnten und atmosphärisch dichten Inszenierung punkten kann.
Unterstützt wird er dabei von einer famosen, stilvollen Kameraarbeit und der -wieder einmal- sehr schönen Musik von Bruno Nicolai.

In einer -gruselig-bizarren- Szene fühlte ich mich irgendwie an "Blue Velvet" erinnert. Zunächst scheint alles normal, doch man ahnt schon, dass es nicht so ist.
Dann geht die Kamera näher heran und der Horror wird offensichtlich.
Die Szene mit dem ermordeten alten Ehepaar am Frühstückstisch.

Edwige Fenech (-die hier mMn entfernte Ähnlichkeit mit Sandra Bullock hat- :o ) spielt ihre Rolle sehr überzeugend. Weniger Überzeugend ist leider die Story, die z. T. schon etwas trashig wirkt.
Allerdings macht hier die stilvolle Inszenierung einiges wett.

6,5/10

Die DVD von Marketing ist zwar nicht schlecht, aber leider nicht anamorph und im Vergleich mit der US-DVD etwas blass. Auch das Bildformat ist an den Rändern leicht beschnitten.
Die deutsche Synchro geht mMn in Ordnung, wobei die Synchronstimme von Edwige Fenech vielleicht etwas unglücklich getroffen ist. Auch einige Nebenfiguren klingen etwas komisch.

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PHOBOS (Trailer - deutsch)


THC statt TTIP!


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 10.05.2014 15:19 
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Guilala hat geschrieben:
Edwige Fenech (-die hier mMn entfernte Ähnlichkeit mit Sandra Bullock hat- :o )


:shock: NIEMALS!
Und Ivan Rassimov hat eine entfernte Ähnlichkeit mit Schorsch Clooney, oder wie? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 10.05.2014 18:52 
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Ich liebe diesen Film und finde die Marketing Scheibe vom Bild her gut...natürlich wäre eine neue, würdigendere Präsentation sehr wünschenswert, jedoch (noch) nicht zwingend... lasse mich aber gerne überraschen...beim erstmaligen schauen, dürfte man schon mal ein wenig verwirrt sein, jedoch dürfte, wenn man auch nur ein klitze-bißchen für das italienische Kleinkunstkino der 70er übrig hat, die zuckersüß-schielende Zaubermaus Fenech einen sofort anfixen, wenn sie vorm allzuböß dreinschauenden Rassimov die Flucht ergreift und dann noch erstmalig das abspritzwürdige, musikalische Hauptthema, im Herrenhaus erstmalig erklingt, dann, ja dann, dürfte alles zu spät sein und man sollte dem ganzen bis zum Schluss restlos verfallen sein... puuuh, langer, verwurbelder Satz... ich kann hier definitiv Martinoliebhaberische 8/10 ziehen... entzückender kann man nicht (im Bettchen) unterhalten werden...


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 17.08.2014 00:17 
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Ein Rausch aus einer surrealen, düsteren Bilderflut, einem absolut hypnotischen Score von Bruno Nicolai und einer extrem paranoiden Atmosphäre. Die Besetzung ist großartig, die Kameraarbeit exzellent und das Buch ist auch schlüssig. Meisterwerk. Eventuell sogar Martino's stärkster Film. 10/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 10.10.2014 20:19 
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Alternativer Titel: Demons of the Dead
Produktionsland: Italien, Spanien
Produktion: Mino Loy, Luciano Martino
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Sergio Martino
Drehbuch: Ernesto Gastaldi, Santiago Moncada Sauro Scavolini
Kamera: Miguel Fernández Mila, Giancarlo Ferrando
Schnitt: Eugenio Alabiso
Musik: Bruno Nicolai
Länge: ca. 91 Min.
Freigabe: FSK 18
Darsteller: George Hilton, Edwige Fenech, Ivan Rassimov, Julián Ugarte, George Rigaud, Maria Cumani Quasimodo, Nieves Navarro, Marina Malfatti, Luciano Pigozzi, Dominique Boschero, Lisa Leonardi, Renato Chiantoni


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Jane leidet an Alpträumen und fühlt sich von einem Mann verfolgt. Der Weg zum Psychiater brachte keine Besserung, aber die Teilnahme an einer Schwarzen Messe lässt Janes Probleme vorerst verschwinden. Doch sie weiß nicht, dass der Alptraum nun erst richtig beginnt.

Sergio Martino schuf mit „Die Farben der Nacht“ einen Film der sich im Mittelmaß niederlässt. Der Film startet mit Naturaufnahmen, der Beschaulichkeit eines kleinen Sees und dessen umrandende Bepflanzung. Dieses wird einzig von der Musik, die die Kinder der Nacht machen begleitet. Erst später setzt die Filmmusik ein. Diese von Bruno Nicolai komponierten Giallo-Klänge, zeigen sich als abwechslungsreich und gut. Eine gute Unterstützung um in den Film eingebunden zu werden. Dieses gelingt Martino zu Beginn auch, doch leider manövriert er das Schiff in unterschiedliche Wasser. Die Spur des Giallo wird demnach ab und an verlassen und man findet sich im surrealen Feld wieder. Traum und Wirklichkeit vermischen sich mit Horrorfilmanleihen und einem Polanski-Einschlag in Form von „Rosemaries Baby“. Im Prinzip zu viel Unterschiedliches, um letztendlich einwandfrei als Giallo funktionieren zu können. Dieses soll anprangernd fungieren, sondern einzig als Hinweis dienen, dass mir die schwarzen Handschuhe sowie weitere Genre-Klischees einfach fehlen.

Die Besetzung bietet mit Edwige Fenech, Nieves Navarro, George Hilton und Ivan Rassimov, einen Teil der italienischen Elite. Hierbei muss man anmerken, dass die Parts vom George und vom Ivan eher kurz angelegt sind. Die deutsche Bearbeitung hat meines Erachtens auch nicht gerade die beste Auswahl bei der Besetzung der Sprecher (Rassimovs Stimme ist unpassend) getroffen. Bei den Sprecherinnen sieht die Wahl etwas besser aus.

„Die Farben der Nacht“ hält zwar die Frage nach der Lösung bis zum Ende offen, kann allerdings irgendwie keine richtige Begeisterung aufkommen lassen. Unter dem Strich reicht es aber für einen ordentlichen Film und verdiente sechs Punkte.

6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 10.10.2014 22:36 
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BeitragVerfasst: 10.10.2014 23:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 11.10.2014 06:13 
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Strengt euch gefälligst mal an und bewertet Filme so, wie sie es verdient haben! Mit Poesie! Mit Zärtlichkeit! Mit schönen, blumigen, überquellenden, farbenfrohen, schäumenden, glitzernden WORTEN - und nicht mit verschissenen Zahlen, ihr Physikstudenten!

Blap hat geschrieben:
Nein! Dieser herrlich perlende Okkultismus, diese schönen Frauen, die wohlige Atmosphäre. Nochmal anschauen, die deutsche Synchro in die Tonne treten.

Genau so!!

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BeitragVerfasst: 11.10.2014 09:35 
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Diabolik! hat geschrieben:
1. Zahlen gehören zerstört.
2. Zahlen sind was für Würste.
3. ist eine ekelhafte,
4. anal fixierte
5. Beamtenseele
6. Briefmarken oder Märklin-Loks
7. schleimigen Wichsgriffel von FILMEN lassen sollte.
8. Strengt euch gefälligst mal an und bewertet Filme so, wie sie es verdient haben! Mit Poesie! Mit Zärtlichkeit! Mit schönen, blumigen, überquellenden, farbenfrohen, schäumenden, glitzernden WORTEN


1. Ja!
2. Ja!
3. Ja, aber ich bin gern ekelhaft.
4. Nö. Brüste statt Ärsche!
5. Beamter reicht.
6. Briefmarken und Fleischmann-Güterwaggons sind mit lieber.
7. Niemals, Filme stehen über allem!
8. Nö, ich bewerte gar nicht (zumindest nicht in schriftlicher Form), lieber schaue ich mehr Filme. Für die Bewertung bist du zuständig, also lass dich gefälligst häufiger in diesem bekackten Forum sehen!

:mrgreen:

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BeitragVerfasst: 11.10.2014 15:19 
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BeitragVerfasst: 12.10.2014 11:34 
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Wollte mir die deutsche DVD ja endlich mal zulegen, aber die Kommentare lassen mich doch zweifeln.
Was ist an der deutschcen Syncro so schlecht? Die Tonspur oder die Machart?


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BeitragVerfasst: 12.10.2014 11:41 
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Die Machart. Vor allem die Stimme der Fenech! :lol:


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BeitragVerfasst: 12.10.2014 11:49 
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Die Synchro ist wirklich nicht so prall, aber ich hab auch schon deutlich schlechtere gehört. Welche DVD ist denn zu empfehlen? Die deutsche ist ja nicht mal anamorph abgetastet...

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Die italienische und die US-DVD basieren beide auf dem gleichen Master und sind zu empfehlen. Erstere hat leider nur italienischen Ton an Bord. Es gibt aber eine Fan-DVD mit deutscher Tonspur.


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BeitragVerfasst: 12.10.2014 12:24 
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Hat die italienische DVD englischen Ton oder UTs?

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Mist. Dann muss ich mich wohl nach der überteuerten OOP US-DVD umschauen.

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BeitragVerfasst: 12.10.2014 14:27 
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Für mich eine sehr gute Syncro, bei der wirklich nur die Stimme der Fenech für mich ungewohnt war.... Haut aber doch schon etwas negativ rein, leider...

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BeitragVerfasst: 12.10.2014 18:59 
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reggie hat geschrieben:
Für mich eine sehr gute Syncro, bei der wirklich nur die Stimme der Fenech für mich ungewohnt war.... Haut aber doch schon etwas negativ rein, leider...

Das ist imho auch eher ein Synchrostimmen-Fehl-Casting.
Die hätte die jungklingende Stimme von der Fenech auf die andere legen müssen und quasi nur einen Stimmentausch machen müssen, dann hätte es echt gut gepasst.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 21.10.2014 00:41 
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Bei der nächsten Sichtung werde ich wohl den ital. O-Ton antesten mit engl. UTs. Habe heute günstig die US-DVD von Shriek geschossen. YES!!

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 19.01.2015 22:07 
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Die Farben der Nacht (D)
Tutti i colori del buio (IT)
Toutes les couleurs du vice (F)
They're Coming to Get You (USA)
All the Colors of the Dark (int.)
Day of the Maniac

IT 1972

R: Sergio Martino
D: George Hilton, Edwige Fenech, Ivan Rassimov, Susan Scott, Marina Malfatti u.a.


dt. VHS-Premiere

Score: Bruno Nicolai

Bildvergleich Marketing DVD vs Shriek DVD #2

OFDb



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Nach einem schwerwiegenden Autounfall mit einhergehenden Verlustes eines ungeborenen Kindes, wird die junge und hübsche Jane Harrison (Edwige Fenech) infolge eines posttraumatischen Schocks von schrecklichen Alpträumen geplagt und begibt sich auf den Rat ihrer Schwester Barbara Harrison (Susan Scott) in psychiatrische Behandlung. Neben der schrecklichen Visionen wird Jane in ihren quälenden Träumen immer wieder von einem unbekannten Mann mit diabolischen Blick (Ivan Rassimov) verfolgt und von diesem mit einem blitzenden Messer attackiert.
Aber irgendwie kann ihr der Psychiater Dr. Burton (George Rigaud) auch nicht richtig weiterhelfen und ihr Freund Richard Steele (George Hilton) hält sowie sowieso rein gar nichts von diesen Quacksalbern. Da Richard als Vertreter für pharmazeutische Produkte arbeitet, verordnet er seiner Geliebten gleich einmal Wunder-Vitamin-Pillen aus seinem eigenem Repertoire.

Doch eines Tages trifft Jane im Treppenhaus auf die gerade erst frisch ins Haus eingezogene Mary Weil (Marina Malfatti), die ihr nach einer warmen Tasse Begrüßungs-Tee gleich eine endgültige Heilung ihres Leids durch Teilnahme an einem okkulten Ritus verspricht.
Die leichtgläubige Jane willigt diesem Unterfangen sofort zu und findet sich schon kurze Zeit später in den Fängen der Teufel-Freak-Show wieder. In einem paralysierten Zustand muss sie zahlreiche Misshandlungen der Sektenmitglieder über sich ergehen lassen und ihre Alpträume wandeln sich so langsam in grausame Realität. Jane weiß nicht mehr wie ihr geschieht und steht kurz davor wahnsinnig zu werden.

Weiterhin kommt plötzlich eine ordentliche Portion Misstrauen gegenüber ihrer beiden nächsten Bezugspersonen, da diese auf einmal verdächtige Verhaltensweisen an den Tag legen. Als sich Mary eines Tages während einer Zeremonienfeier auch noch das Leben nimmt, versucht Jane mit aller Kraft aus den Fängen der Sekte zu entkommen. Aber leider ist dies mit wenig Erfolg gekrönt, da die Sekte den Mann ihrer Träume mit dem blitzenden Messer in der Realität auf sie ansetzt.
Kann Jane dem diabolischen Ivan entkommen, die Spirale des Wahns durchbrechen bzw. aufhalten und Licht in die ganze Sache bringen? Oder ist es vielleicht schon zu spät und sie ist bereits für immer und ewig in ihrer Welt des Wahns gefangen?


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Sergio Martino hat mit diesem recht okkult- und mystery-lastigen Giallo ein kleine, psychedisch-angehauchte Filmperle erschaffen, die mich jedes mal wieder aufs Neue zum Staunen bringt.
Dieser visuelle Psychotrip wartet mit unglaublichen, aber auch gleichzeitig sehr schön in Szene gesetzten Bildern auf und verbreitet stellenweise eine sehr bedrohliche Atmosphäre. Hier wird nicht nur Edwige, sondern auch der Zuschauer auf einen von Herrn Martino inszenierten "visuellen Wahnsinns-Trip geschickt. Desweiteren sind zahlreiche sehr interessante Kameraeinstellungen zu bewundern, die dieses visuelle Spektakel vollends abrunden.

Der grandiose Score von Bruno Nicolai verpasst dem Ganzen dann noch den Feinschliff. Neben dem ohwurmträchtigen Sabba (blieb gleich nach meiner Filmpremiere einige Wochen fest im Ohr hängen...) besteht der Soundtrack vorwiegend aus recht verstörenden und bedrückenden Kompositionen, die das psychedelische Treiben auf der visuellen Ebene aber sehr effizient unterstützen und sogar an vielen Stellen verstärken.

Die Schauspielerleistungen sind durchwegs als sehr solide zu beschreiben und können gefallen. Lediglich die dt. Video-Synchro der Marketing VHS/DVD (die Stimmen von Edwige, Ivan und George sind komplett daneben) trübt neben dem etwas unvollständigen Bildausschnitt (oben und unten) ein wenig das vollendende Filmvergnügen.
Da aber in unseren Breitengraden z.Zt. releasetechnisch so einiges mögliches und bereits am Laufen ist, warte ich einen Neukauf dieser Filmperle erst einmal ab, da mir ein adäquates Re-Release dieses Genre-Meisterwerks grundsätzlich als möglich und sinnig erscheint (und natürlich am liebsten mit it. Ton und dt. UTs). :pray:


Ein großartiger und außergewöhnlicher Giallo in Form eines visuellen Psychotrips. Wahnsinnig großartig! :good:


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it. Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


engl. sprachige Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Score:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



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 Betreff des Beitrags: Re: DIE FARBEN DER NACHT - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 19.01.2015 23:44 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 07.12.2015 17:42, insgesamt 1-mal geändert.

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