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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 08.04.2016 12:03 
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Wohnort: Was Sie vorhin Hölle nannten, nennt er sein zu Hause.“
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PIGS

Alternativer Titel: Daddy's Deadly Darling, Horror Farm, Lynn Hart, The Strange Love Exorcist, The Strange Exorcism of Lynn Hart
Produktionsland: USA
Produktion: Marc Lawrence & Donald Reynolds
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Marc Lawrence
Drehbuch: Marc Lawrence (als F.A. Foss)
Kamera: Glenn Roland
Schnitt: Irv Goodnoff
Spezialeffekte: Bruce Adams
Musik: Charles Bernstein
Länge: ca. 80 Min
Freigabe: FSK 18
Darsteller: Toni Lawrence, Marc Lawrence, Jesse Vint, Paul Hickey, Katharine Ross, Iris Korn, Jim Antonio, William Michael, Erik Holland, Don Skylar, Walter Barnes, Bone Adams


Bild Bild Bild

Lynn Hart tötet ihren Vater als der versucht sie zu vergewaltigen. Man weist Lynn in eine psychiatrische Klinik ein. Nach kurzer Zeit gelingt ihr die Flucht. Die junge Frau findet bei dem Farmer Zambrini eine Anstellung. Ihr neuer Arbeitgeber ist – wie Lynn – nicht ganz frisch in der Rübe. Zambrini verfüttert nämlich Menschenfleisch an seine Schweine. Als einer der Gäste - Lynn zu nahe tritt …

Somebody's waiting for you
somewhere down the road
Keep on driving
Keep on driving
Keep on driving
Keep on driving

So die Worte des Auftaktsongs der uns, im weiteren Verlauf von PIGS, häufig begegnet. Eine äußerst angenehme Komposition für ein eher unangenehmes Filmthema. Der eher aus dem TV-Serien-Bereich bekannte Marc Lawrence versucht sich mit PIGS am Horrorgenre. Ein kleines, billiges und recht interessantes Filmchen welches die Grausamkeiten nicht ausspielt, sondern (diesbezüglich eher) die kognitiven Fähigkeiten des Rezipienten fordert. Der Look des Films ist recht schmuddelig und kann in die Schublade der bekannten Hillbilly-Backwood-Slasher gepackt werden. Leider bietet die DVD von Maritim Pictures ein (auch am Tag) sehr dunkles Bild. Die Gesichter der Protagonisten lassen sich vereinzelnd nicht erkennen. Was sich der Regisseur bei diversen Szenenwiederholungen und Jumpcuts gedacht hat sei dahingestellt, und sollte weniger hinterfragt werden, ggf. hat das Ausgangsmaterial auch einen „weg“ gehabt. Der Film macht nicht den Eindruck dass er bewusst mit eben solchen Techniken versehen wurde.

„ … und dann fingen die Schweine an zu schreien.“

Der Start des Films erfolgt im Schnelldurchlauf. Der Mord, die Einweisung in die Klappse, die Flucht. Anschließend wird es etwas gemächlicher und die Personen Lynn Hart und Zambrini (Regisseur Marc Lawrence) werden oberflächlich vorgestellt. Dazu kommen die üblichen (eher beiläufig erwähnten) Charaktere wie der Sheriff, die besorgten Nachbarn und der selbsternannten Frauenverführer. Unter dem Strich ist das Ganze recht unterhaltsam und kann gerade im letzten Drittel für Zufriedenheit sorgen. Es gibt wesentlich Schlechteres (wie z.B. Frederick R. Friedel DIE AXT) innerhalb des Genres.

Fazit: Ganz nettes Billigfilmchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 31.08.2018 07:56 
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sid.vicious hat geschrieben:
Fazit: Ganz nettes Billigfilmchen.


Möchte ich unterschreiben. Gelungen finde ich den Twist in der Mitte des Films. In meiner Sammlung steht die BD von 88 Films, solide Qualität, karge Ausstattung.

Kleine Suhle für alte Schmierfinken.

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 Betreff des Beitrags: Re: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 31.08.2018 12:31 
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Blap hat geschrieben:
In meiner Sammlung steht die BD von 88 Films, solide Qualität, karge Ausstattung.

Kleine Suhle für alte Schmierfinken.


Dann scheint sich hier die Bildqualität und die Ausstattung zwischen Vinegar und "88 Films" doch wesentlich zu unterscheiden...

so sieht in etwa die Bildqualität bei Vinegar aus:
Bild

und das gibt es als Extras:
"• Blu-ray/DVD Combo | Region Free | 1.85:1 OAR
• Newly scanned and restored in 2k from 35mm interpositive with select shots sourced from 35mm theatrical prints
• All extras on both Blu-ray and DVD.
• Featurette w/ actress Toni Lawrence
• Featurette w/ composer Charles Bernstein
• Audio interview w/ cinematographer Glenn Roland
• Promotional artwork gallery
• Alternate ‘Exorcism’ opening sequence
• Alternate ‘Daddy’s Girl’ opening sequence
• Alternate ‘Daddy’s Girl’ ending sequence
• PIGS original theatrical trailer
• LOVE EXORCISM theatrical trailer
• Reversible cover artwork by Chris Garofalo
• English SDH Subtitles"

auch ich möchte betonen, dass der Film - in seiner ursprünglichen Fassung - wirklich ein Kleinode ist... hat mich sehr positiv überrascht...


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 Betreff des Beitrags: Re: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 03.09.2018 08:08 
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Die Bildqualität scheint der Scheibe von Vinegar Syndrome zu entsprechen. Ich wollte ursprünglich auch zur VS-Blu greifen, habe jedoch die 88 vor einiger Zeit unschlagbar günstig abgegriffen, daher mein Verzicht auf die Boni.

Ansonsten ist der Griff zur VS natürlich die bessere Wahl.

Fast genau den von dir geposteten Screenshot, nutze ich seit ein paar Tagen als WhatsApp Avatar. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 03.09.2018 16:36 
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Blap hat geschrieben:
Die Bildqualität scheint der Scheibe von Vinegar Syndrome zu entsprechen.


Hauptsache: Du hast die vom Regisseur gewollte Schnittfassung; also die, die nicht die später nachgedrehten Szenen enthält, von denen sid oben berichtet: "Der Mord, die Einweisung in die Klappse, die Flucht." - in den Interviews der Vinegar-Veröffentlichung wird dies ausführlich thematisiert...


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 Betreff des Beitrags: Re: PIGS - Marc Lawrence
BeitragVerfasst: 04.09.2018 08:03 
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Howard Vernon hat geschrieben:
Hauptsache: Du hast die vom Regisseur gewollte Schnittfassung; also die, die nicht die später nachgedrehten Szenen enthält, von denen sid oben berichtet: "Der Mord, die Einweisung in die Klappse, die Flucht." - in den Interviews der Vinegar-Veröffentlichung wird dies ausführlich thematisiert...


Ja, es ist die Fassung ohne die später gedrehten Szenen. Ich vermute, man hat seitens 88 auf die VS Abtastung zurückgegriffen.

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