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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 29.10.2013 23:36 
de dexter wrote:
Hoffe nur das er nicht ganz so grottig ist wie viele sagen...


Mach nicht denselben Fehler wie ich. Ich habe mich jahrelang wegen den ungerechten Bewertungen selbsternannter Argento Fachleute von den Filmen neueren Datums abhalten lassen. Das war ziemlich dämlich. Gottseidank wurde ich, als MOTHER herauskam richtig neugierig auf die neueren Werke des Regisseurs und es war eine große Freude für mich, diese Filme kennenzulernen, weil ich einfach unvoreingenommen rangehen konnte und auch keinen wiederaufgewärmten Suspiria oder ein weiteres Inferno sehen wollte.

MOTHER OF TEARS
9/10

Ich wollte aber auch nicht mit den alten Filmen vergleichen, sondern Argentos neue Welten entdecken.

MOTHER OF TEARS, CARD PLAYER, PHANTOM DER OPER, SLEEPLESS, THE STENDTHAL SYNDROME, DO YOU LIKE HITCHCOCK und ganz besonders PELTS sind mir heutzutage genauso ans Herz gewachsen wie Argentos alte Filme.

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 30.10.2013 01:55 
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Von den 'neuen' Argetos habe ich nur Phantom der Oper auf DVD gekauft und gesehen, dieser hat mir gut gefallen (ohne den Vergleich mit den Meisterwerken aus seiner Hochphase zu ziehen).
Von allen anderen modernen Argentos habe ich aufgrund der vernichtenden Meinungen der meisten Fans bisher die Finger gelassen.
Mal schauen wir mir Mother of Tears so gefallen wird, vielleicht werden dann andere folgen... 8-)

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 30.10.2013 19:26 
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Schraub deine Erwartungen aber nicht zu hoch. Italo übertreibt da schon etwas.... 9/10, lol, dann dürfte es ja nur 10/10 Filme geben :lol:

Das Phantom der Oper zb. ist viel Professioneller, von der Machart, vom Look...
Der hier geht schon mehr Richtung Semiprofessionell ;)

PHANTOM DER OPER, SLEEPLESS, THE STENDTHAL SYNDROME, DO YOU LIKE HITCHCOCK, sind aber wirklich gut bis sehr gut ;)

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 30.10.2013 21:29 
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Ok, ich halte meine Erwartungen unten :D
Freu mich aber schon riesig auf die Sichtung, ich weiß auch nicht warum... :P
Die Bd ist nun übrigens auch bei der OFDb vorbestellbar was ich gleich mal getan habe.

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 30.10.2013 22:03 
de dexter wrote:
Ok, ich halte meine Erwartungen unten :D
Freu mich aber schon riesig auf die Sichtung, ich weiß auch nicht warum... :P
Die Bd ist nun übrigens auch bei der OFDb vorbestellbar was ich gleich mal getan habe.



Ach was, Du kannst mir schon glauben. Reggie empfindet nur die Ende 2000er so. Das ist der Punkt.


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 30.10.2013 23:03 
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Allso ich gebe Italo da recht, mir hat er auch sehr gut gefallen, und ich finde auch das er schlechter gemacht wird als er ist, man kann ihn nicht vergleichen mit Suspiria und Inferno, ist halt ein ganz anderer Stiel, geht halt ehr auf die end 90iger als auf das Müstiche wie es ende der 70iger war, die Splatterefecte sind ja heute auch deftiger als damals.


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 31.10.2013 01:37 
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Ok, wie gesagt, die Vorfreude ist da und ich werde meine ehrliche Meinung zu dem Film nach Sichtung hier kundtun... ;)

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 24.12.2013 19:08 
Ich habe mir die Koch Blu-ray angesehen und bin begeistert von der guten Bildqualität. Jetzt wirkt der Film noch besser.
MOTHER OF TEARS ist schon ein ganz schön abgefahrenes Ding und der Song von Claudio Simonetti richtig geil.
9/10


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 17.01.2014 01:27 
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Ist die neue Koch-DVD eigentlich qualitativ identisch zu der von Illusions oder gibt es Vorteile/Verbesserungen?

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 15.07.2014 09:15 
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Habe mir den Film vorgestern zum ersten Mal angesehen. Dazu muss ich sagen, dass ich vorher nur Suspiria kannte. Ich bin ja im Prinzip ein Italohorror-Leihe wenn ich ehrlich bin.
Als ich das erste Mal Suspiria gesehen hab war ich hellauf begeistert, ein klarer 10/10-Fall. Bei Suspiria hat wirklich alles gestimmt! Schon allein die ganzen Farbspielerein wodurch eine ganz eigene, traumähnliche Atmosphäre geschaffen wird ist wahrlich beeindruckend.
An Mother of Tears bin ich hinsichtlich der sehr unterschiedlichen Meinungen in diesem Thread mit gemischten Gefühlen herangegangen. Einerseits hab ich mir gedacht, dass der Film trotz einiger Schwächen vermutlich gut zu unterhalten weiß, andererseits war ich dennoch auf das Schlimmste gefasst.
Nun gut der Anfang hat mir wirklich gefallen. Die Grundstimmung war wirklich gruselig und als die Museumstante dann zermatscht wird konnte ich garnicht fassen wie drastisch das Ganze dargestellt wird. Aber umso länger der Film lief desto weniger hat er mich begeistert. Die unbehagliche Atmosphäre die bei Suspiria die ganze Laufzeit über zu spüren war hab ich vergebens gesucht. Natürlich war die düstere Grundstimmung vorhanden, allerdings hab ich mich darin nicht richtig wohlfühlen können.
Zwischenzeitlich gab es immer mal wieder Szenen die mir gefallen haben aber im Großen und Ganzen war der Film doch eher mittelmäßig. Jedenfalls weit entfernt von einem Totalausfall. Was mich wirklich genervt hat waren die unausstehlich dummkirchenden Hexen, die aus der ganzen Welt angereist kamen.
Naja wie dem auch sei, vom Finale hatte ich mir ebenfalls mehr erhofft. Das lag nicht mal an den CGI-Effekten, sondern einfach daran, dass es so plump war.
Wenn ich den Film bewerten müsste würde ich 6/10 sagen. Denke im Vergleich zu Suspiria ist die Bewertung relativ passend.

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 15.07.2014 09:20 
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Djabartana wrote:
Ich bin ja im Prinzip ein Italohorror-Leihe


Schnorrer! :lol:


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 15.07.2014 09:51 
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Ohmann ich bin ein Zonk, meinte natürlich Laie :D

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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 28.05.2016 22:52 
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Ich habe mir eigentlich geschworen, mich von den Argento-Werken, die nach 2000 entstanden sind, fernzuhalten.
Trotzdem habe ich mir auf der einen Seite aber auch immer gedacht: "MOTHER OF TEARS sollte ich mir anschauen, immerhin ist es der Abschluss der Mutter-Trilogie".
Auf der anderen Seite stand aber immer: "Der ist aber von 2007, der kann nur Dreck sein."
Jetzt hat die Neugier doch gesiegt und so habe ich mir heute mit MOTHER OF TEARS meinen ersten Argento des 21. Jahrhunderts angeschaut.
Ich bin komplett ohne Erwartungen an den Film herangegangen und habe auch in keinerlei Hinsicht versucht, ihn mit SUSPIRIA oder INFERNO zu vergleichen.
Zwar hat dieser Film nicht das Interesse auf weitere Argentos nach 2000 in mir geweckt, aber ich muss gestehen, der Film ist bei weitem nicht so schlecht, wie ich jahrelang (oder besser gesagt, seitdem ich Argento kenne) angenommen habe.
Man merkt an dem Film recht deutlich, dass sich die Zeiten seit SUSPIRIA und INFERNO geändert haben.
Stellenweise kommen (nicht immer gelungene) CGI-Effekte zum Einsatz, es fehlt dem Film generell die Eleganz in der Inszenierung, die Argento früher ausgezeichnet hat und auch atmosphärisch ist das Ganze nicht mehr so besonders.
Die Musik von Claudio Simonetti hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen, wenn ich auch zugeben muss, dass sie für den Film nicht unpassend ist.
Trotz aller Schwächen schafft es MOTHER OF TEARS aber, mich gute 1 1/2 Stunden zu unterhalten.
An dieser Stelle möchte ich aber ganz klar sagen, dass der durchaus hohe Unterhaltungsgrad nicht hauptsächlich an den Gore-Szenen und auch nicht an der nudity liegt.
Beides trägt wohl zur Unterhaltung bei, doch ist es nicht so, dass der Film ohne dem schwach oder langweilig wäre.
Eher noch ist es die Geschichte sowie die Reminiszenzen an manche ältere Filme.
Die Taxifahrt aus SUSPIRIA ist dabei, das Buch "The three Mothers" und der Name Varelli aus INFERNO taucht wieder auf und zum Schluss, als Sarah aus dem Reich von Mater Lacrimarum flieht, gibt's auch noch ein Zitat aus PHENOMENA.

Fazit: MOTHER OF TEARS mag vielleicht mit SUSPIRIA und INFERNO nicht mehr sehr viel gemein haben, trotzdem finde ich den Film aber jederzeit überzeugend genug, für den überdurchschnittlichen Bereich.
7/10


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 Post subject: Re: MOTHER OF TEARS - Dario Argento
PostPosted: 08.03.2020 18:35 
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Mother Of Tears ("La Terza Madre" I 2007, Regie: Dario Argento)

Bei Ausgrabungen in der Nähe von Rom öffnen die amerikanische Kunststudentin Sarah Mandy (Asia Argento) und ihre Kommilitonin Giselle (Coralina Cataldi-Tassoni) durch ein Versehen eine alte Urne und setzen damit unwissentlich den Geist von Mater Lacrimarum (Moran Atias), einer der mächtigsten Hexen der Welt, frei. Als nach Giselles grausamer Ermordung eine spektakuläre Serie von mysteriösen Selbstmorden Rom in Angst versetzt und sich zahlreiche, unerklärliche Ereignisse häufen, wird sich Sarah der Tragweite ihres Fehlers bewusst - und beschließt, der "Mutter der Tränen" die Stirn zu bieten. (OFDb)

Fast hatte man schon nicht mehr daran geglaubt. Die Legende besagt, dass Dario Argento sein (verstorbener) Vater Salvatore im Traum erschienen ist und ihn inspiriert hat, seine "Mütter"-Trilogie zu vollenden. (Okay, Legende ist übertrieben. Dies sagte Dario Argento mal in einem Interview.) Doch seit "Inferno" sind viele Jahre ins Land gezogen. Die Zeiten haben sich geändert, und mit ihr auch die Filmindustrie. So standen Argento für "Mother Of Tears" nicht mehr jene Mittel zur Verfügung, mit denen er in den 70er-Jahren noch experimentieren konnte. Der Perfektionismus und die kreative Energie, die den Regisseur bis Ende der 80er-Jahre zu künstlerischen Höchstleistungen trieben, haben über die Jahre nachgelassen und wenn man ehrlich ist, ist es nur allzu verständlich, dass ein Künstler irgendwann nicht mehr seinem eigenen Ansprüchen genügen kann - und dies auch gar nicht mehr anstrebt. Irgendwann wird die Kunst zu einem Vampir, von dem man besessen ist und der einen aussaugt. So dürfte es auch Dario Argento gegangen sein.

"Mother Of Tears" unterscheidet sich in so vielen Punkten von seinen beiden Vorgängern, dass ein Vergleich fast unmöglich ist. Er kann dabei nur verlieren, doch das würde ihm eigentlich nicht gerecht. Argento setzt dem zunehmenden "Realismus" zeitgenössischer Genre-Produktionen eine angenehm "unrealistische", ja fast schon altmodische Inszenierung entgegen, die sich selbst nicht mehr so ernst nimmt und frech ein paar derbe Gore-Effekte der alten Schule zelebriert. Die Story erinnert zum Teil an John Carpenters "Die Mächte des Wahnsinns" und "Fürsten der Dunkelheit". Aber auch "Harry Potter" scheint hier eingeflossen zu sein. ^^ Darstellerisch wird gerne mal über das Ziel hinausgeschossen und Overacting vom Feinsten geboten. Aber das passt auch sehr schön zum Gesamtbild. "Mother Of Tears" ist trashig, ohne jedoch ins Lächerliche abzudriften. Denn Argento schafft es gleichzeitig auch, eine schön morbide und apokalyptische Atmosphäre herauf zu beschwören. Lässt man sich auf das naive Szenario ein, dann macht "Mother Of Tears" durchaus Spaß und erinnert an die guten alten Zeiten, wo Zombies noch am Glockenseil hingen und Horrorfilme noch mit Charme und Atmosphäre Gänsehaut bereiten konnten, statt mit schnödem "Realismus". :-)

7/10 Gore-Atmo-Trash

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