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 Betreff des Beitrags: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 19.12.2009 23:44 
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Originaltitel: Execution
Jahr: 1968
Regie: Domenico Paolella
Schauspieler: John Richardson

Ach Gottchen, was ist denn das für 'ne Gurke. Schon den Titel muss man sich aufgrund seiner Ausgeklügeltheit auf der Zunge zergehen lassen und natürlich taucht da im Original auch nirgendwo ein Django auf aber das ist ja für den Fan ein geringes Übel. Knallig wird der Film so richtig, wenn es an die Story geht und uns Herr Paolella zeigt, wie man eine Geschichte nicht erzählen sollte. Das Problem beginnt ja schon damit, dass uns in der Exposition und während ca. der ersten Filmhälfte ein Kopfgeldjäger - man weiß es nicht so genau, evtl. ist da auch ne alte Rechnung offen aber egal - vor die Nase gehalten wird, der augenscheinlich einen gewissen John Coler sucht, auf den $ 20.000 ausgeschrieben sind. Der Zuschauer denkt jetzt natürlich: Aha, diese Person ist wichtig, womöglich unser Filmheld und nach einem lustigen Steckbrief-Wechsel-Dich-Spiel in einem Saloon taucht dann auch ein gewisser Django auf, wird prompt erschossen, um dann wieder aufzuerstehen, gehört er doch zu einer Gruppe Schausteller, die hier nur eine Show abgezogen haben. Scheinbar ist der Django auch der gesuchte Mann, denn unser Kopfgeldjäger wird plötzlich aktiv, bis die mexikanische Trachtengruppe von El Dickerchen eingreift und naja, der weitere Film dreht sich dann um den Steckbrief und irgendwann kurz vor Ende bekommt man dann auch mit, dass hier in Wirklichkeit ein ganz anderer Hase begraben ist, es geht um Brüder (Zwillinge?) - wann sieht man schon einmal einen Westernhelden in einer Doppelrolle? -, alte Rechnungen und einen Goldraub - der Kopfgeldjäger hat zwischenzeitlich den Abgang gemacht, was die Sinnlosigkeit seiner Person unterstreicht und am Ende ist man froh, wenn man noch den Durchblick hat, tauchen doch noch mehr komische Gestalten auf und ab und wieder auf, wo man sich nur fragen kann, was das eigentlich soll.
Gut, mit der Story und speziell der Umsetzung gewinnt man nicht einmal die goldene Teekanne von Castrop Rauxel aber gibt's denn wenigstens ordentlich Action oder anderes Schauwerk? Nunja, es wird natürlich auch mit den Colts gearbeitet, stellenweise sogar recht innovativ aber meist hatte es mehr den Charme von Cowboy und Indianer im heimischen Garten, woran natürlich die Schauspieler nicht ganz unschuldig waren. Immerhin gibt es ein bisschen nudity, schielt dem wachen Zuschauer doch eine weibliche Brust entgegen - hoffentlich ist er bis dahin noch nicht eingeschlafen. Des Weiteren gehört auch derjenige, der sich für den Schnitt verantwortlich zeichnet, bestraft, für diese fiesen harten Cuts. Ich mein, da ist die Musik von Coriolano Gori schon mit das Beste am ganzen Film und dann werden manche Stücke so abrupt unterbrochen, dass man echt aufschreckt - eine Taktik, um den Zuschauer während des Films aufzuwecken? Habe ich eigentlich schon vom bescheidenen Ende erzählt? Ach, guckt euch diesen Spaß lieber selbst an aber DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL ist einer solcher Genrevertreter, mit denen man keine neuen Fans für das Genre gewinnen wird. Mit zugedrückten Hühneraugen gibt es für dieses heitere Treiben auf der Leinwand noch 3-4/10 Punkte.

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 10:04 
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Stimmt der schlechteste aus der Koch Django box....
Weiß nur noch das ich mich sehr gelangweilt habe...

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 10:55 
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Den hab ich mal bei Tele 5 aufgenommen, aber bis heute nicht gesehen. Gurke? Dann werd ich den mal in der Kuckliste ein paar Plätze nach hinten packen, sagen wir von Platz 211 auf Platz 599 :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 11:33 
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Bevor du die Tele 5 Fassung schaust, schau ihn lieber gar nicht. Die deutsche Kinofassung ist nicht nur gekürzt sondern auch verfälschend synchronisiert.

Wenn überhaupt dann die DVD und auf Ital. mit deut. UTs.

4/10 ist aber schon ok. Und ein Django ist das überhaupt nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 12:54 
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Kann mich nur anschließen. Kein wirklich guter Italowestern.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 13:45 
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Na ja, als "Beigabe" in der Koch Django Box kann man den Film ja noch gelten lasen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 20.12.2009 23:01 
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bin sehr zufrieden mit dem film, ist weit entfernt von einer "gurke" :P

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 21.12.2009 18:33 
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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 22.12.2009 03:00 
Hat mir damals gar nicht gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paole
BeitragVerfasst: 06.11.2011 12:53 
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Clint wird nach einiger Zeit aus dem Gefängnis entlassen. Er wurde wegen der Beteiligung an einem großen Goldraub eingebuchtet. Unterdessen ist sein damaliger Komplize John Coler mit der gesamten Beute abgehauen und untergetaucht. Clint ist darüber natürlich mächtig stinkig und will sich an seinem ehemaligen Kumpanen rächen.

Gefängniswärter zu Clint: "Da hast du dir ja was vorgenommen. Aber mir kanns egal sein. Auch für 20.000 Dollar würd ich mir die Wampe nicht voll Blei pumpen lassen."

Regisseur und Autor Domenico Paolella ist ja in so ziemlich jedem Genre zu Hause gewesen und war seit den 30’er Jahren im Filmgeschäft tätig. Abgesehen von seiner Regietätigkeit ist Paolella auch als Filmkritiker und Theoretiker bekannt geworden. Neben seinen zahlreichen Sandalenschinken sind wohl vor allem seine beiden Nonnen-Filme in Fankreisen recht beliebt. Dazu gehören die beiden 1973 entstandenen Le monache di Sant'Arcangelo (Die Nonne von Verona) mit Rita Hayworth und Ornella Muti und Storia di una monaca di clausura (Der Nonnenspiegel) mit Catherine Spaak und Suzy Kendall. Zum Westerngenre steuerte Paolella immerhin auch zwei kleine Filme bei. Den ersten inszenierte er 1967 mit Antonio Sabato und John Ireland in den Hauptrollen und trägt den tollen Titel Odio per odio (Hass für Hass), der in Deutschland den leider weniger spektakulären Titel Die gnadenlosen Zwei erhielt. Leider hab ich den Streifen noch nicht zu Gesicht zu bekommen. Es heißt aber zumindest meist Odio per odio wäre der bessere von beiden.

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Der zweite Western folgte gleich ein Jahr später mit Execution (Django – die Bibel ist kein Kartenspiel). Auch wenn im deutschen Titel ein Django vorkommt, ist im Original weit und breit keiner zu entdecken. Da meine Erstsichtung schon einige Jahre zurücklag dachte ich mir ich kram den mal wieder hervor. Zum ersten Mal hab ich mir den Film angesehen als die Koch DVD, die im Übrigen erste Sahne ist, herauskam und war doch ziemlich enttäuscht. Aber wie so oft änderte sich das beim zweiten Mal und da ich nicht allzu viel erwartet habe war ich wirklich mehr als positiv überrascht. Vor allem von Paolellas Inszenierung war ich sehr angetan, Execution sieht optisch wirklich erstklassig aus und schafft es eine angenehm düstere Atmosphäre zu kreieren. Man merkt eigentlich den ganzen Film über, dass Paolella weiß was er tut und sein Handwerk versteht.

Die (doppelte) Hauptrolle hat diesmal John Richardson übernommen. Richardson spielt das Brüderpaar John und Bill Coler, bei dem es wie so oft einen guten und einen bösen Bruder gibt. In der deutschen Fassung wird aus Bill Django und aus dem Bruder ein ehemaliger Partner. Die deutsche Synchro sollte man sowieso meiden wie der Teufel das Weihwasser, denn sie unterscheidet sich häufig sehr deutlich von der Italienischen und macht den Sinn der Geschichte des Öfteren vollkommen unverständlich. Wie auch immer, Bill ist der recht gutmütige und nette kleine Bruder während John der fiese und ungemütliche Bruder ist. Den guten Bruder spielt Richardson recht ordentlich aber beim fiesen John hat er mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Der gute John Richardson war ja angeblich sogar mal als Nachfolger von Sean Connery als James Bond im Gespräch, hat die Rolle dann aber nicht bekommen. Das war mit Sicherheit die richtige Wahl, denn George Lazenby hat ja seinerzeit eine recht ordentliche Figur als Superagent gemacht. Richardson hat in seiner anderen Westernhauptrolle, in Armando Crispinos John il bastardo, meiner Meinung nach eine wesentlich bessere Figur gemacht als hier.

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John Colers früherer Partner Clint wird dargestellt von Muskelmann Mimmo Palmara. Clint ist mächtig sauer auf John, da sich der mit dem gesamten Gold aus dem Staub gemacht hat während er sich im Knast den Arsch platt gesessen hat und sich mit Wanzen rumschlagen musste. Als er aus dem Kittchen raus kommt macht er unerbittlich Jagd auf den irren John. Dabei wird auch der vermutlich unbeteiligte Bill mit in deren Angelegenheit gezogen, da es natürlich zu Verwechslungen kommt. Ob Billy auch in den Goldraub verwickelt war kommt nicht ganz klar heraus. Auch der mysteriöse Billiardprofi Charlie heftet sich an die Fersen von Clint und John. Was der aber vor hat weiß keiner so genau. Und weil das noch nicht genug ist für eine zünftige Schlussballerei mischen auch noch ein paar Mexikaner mit.

Auf der schönen Seite des Filmlebens stehen Dali Bresciani und Rita Klein. Bresciani beißt allerdings recht schnell ins Gras, was äußerst bedauerlich ist da sie ein ziemlich heißer Feger ist. Burt, den Freund von Bill, spielt der dickliche Piero Vida. Bill und Burt arbeiten in einem Circus und treten dort als Kunstschützen auf. Vida durfte in Liliana Cavanis Galileo den ziemlich mächtigen und fiesen Gangsterboss einer großen Verbrecherorganisation spielen und zwar Papst Urban VIII., der Galileo ans Leder will. Ansonsten sind die Nebendarsteller leider etwas blass und unbekannt. Da fehlen einfach ein paar finstere Typen aber die waren in Israel, wo der Film gedreht wurde, wohl auf die Stelle nicht aufzutreiben.

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Wie erwähnt kann sich die Inszenierung von Domenico Paolella absolut sehen lassen. Execution beginnt gleich mit einer richtig atmosphärischen Szene als Clint aus dem Gefängnis entlassen wird. Darauf folgt gleich eine weitere wunderbare Szene. Bill und Burt spielen in einem Saloon ein Duell und erschießen sich dabei gegenseitig. Clint steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben schließlich sieht er seine 20.000 Dollar Kopfgeld und das ganze schöne Gold schon flöten gehen. Als Burt dann doch unverletzt wieder aufsteht kommt bei Clint schön langsam die Erleichterung durch. Das Ganze ist wirklich herrlich gespielt von Palmara. Es gibt aber im gesamten Film immer wieder richtig tolle Einstellungen, Kamerafahrten und Schnitte. Hinzu kommen schöne Landschaftsaufnahmen und jede Menge Brutalitäten. Außerdem hat sich Paolella einige nette kleine Ideen einfallen lassen. Im Mittelteil fehlt dem Streifen ein wenig das Tempo dafür krachts am Schluss nochmals so richtig. Das Ende ist sogar fast ein bisschen tragisch. Die Musik von Lallo Gori ist auch wieder recht flott geworden, kennt man aber teilweise schon aus so manchem Fidani Filmchen.

Execution dürfte wohl zur selben Zeit wie Gianfranco Baldanellos Black Jack (Auf die Knie, Django) entstanden sein. Beide Filme wurden in Israel gedreht, haben in den Nebenrollen einen ähnlichen Cast zur Verfügung und der Soundtrack von Gori ist ebenfalls derselbe. Mit Fernando Franchi haben beide Filme auch denselben Produzenten. Black Jack ist zwar weitaus schwächer gemacht als Execution dafür aber noch etwas unterhaltsamer was vor allem an einem groß aufspielenden Robert Woods liegt, der einen mächtig fiesen Psychopathen spielen darf.

Domenico Paolellas Execution ist ein ordentlicher kleiner Genrebeitrag, der von einer guten Inszenierung und reichlich Action profitiert. Was dem Film noch gut zu Gesicht gestanden hätte, wäre vielleicht noch etwas mehr Tempo und ein geeigneterer Hauptdarsteller gewesen, aber auch so kann sich der Streifen sehen lassen. Wem der Film beim ersten Mal nicht gefallen hat sollte ihm vielleicht noch eine zweite Chance geben, denn so schlecht wie er oft gemacht wird ist er bei Leibe nicht. In meinen Augen handelt es sich hierbei sogar um richtig guten Stoff.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 11.07.2013 21:31 
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Alternativer Titel: Execution
Produktionsland: Italien, Israel
Produktion: Fernando Franchi
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Domenico Paolella
Drehbuch: Domencio Paolella, Giancarlo Zagni, Fernando Franchi
Kamera: Aldo Scavarda
Schnitt: Alfonso Mula
Musik: Lallo Gori
Länge: ca. 89 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller:
John Richardson: John Cooler / Bill Cooler
Mimmo Palmara: Clint Clips
Franco Giornelli: Captain Charlie
Piero Vida: Burt
Rita Klein: Carol
Néstor Garay: Juarez
Romano Magnino: Sancho
Lucio De Santis: Sergeant
Dalia Bresciani: Julia
Angelo Susani: Don



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Bill Coler zieht mit einem Freund durch die Lande und verdient sein Geld mit einer Art Pistolenshow. Bill hat das Problem das er seinem Bruder John Coler sehr ähnlich sieht und der nimmt es nicht so genau mit dem Gesetz. Das bedeutet dass plötzlich ein Kopfgeldjäger und zahlreiche Desperados hinter Bill her sind.

Die interessante Schnitttechnik und die verschiedenen Kameraperspektiven lassen zu Beginn des Films einiges erhoffen. Auch die zahlreichen Nahaufnahmen der Gesichter können in positiver Weise überzeugen. Leider entpuppt sich dieser recht interessante Start als Strohfeuer.

„Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel“ ist sehr fad inszeniert und die Story kann nicht überzeugen. Diese ist sehr dünn inszeniert und es kommt keine Spannung oder ein zumindest kleines Mitfiebern auf. Hier muss man auch die Darsteller als Manko erwähnen. Niemand der Belegschaft schafft es für Sympathie beim Zuschauer zu sorgen. Alles verläuft sich in der ungern genannten Belanglosigkeit.

John Richardson (richtig, der John Richardson der in Bavas „Die Stunde, wenn Dracula kommt“ die Rolle des Andre Gorobec spielte) macht sich im Sattel und mit dem Colt nicht sonderlich gut. Sei es als Bill Coler oder auch John Coler. Der deutschen Synchronisation und der absatzgeilen Titelschmiede war dieses allerdings egal und aus Bill Coler wurde mal eben der Lieblings IW Held: Django.

Mimmo Palmara, der unter dem Pseudonym Dick Palmer in zahlreichen IW und Peplum Vehikeln unterwegs war, macht seine Sache als schwarz gekleideter „Kopfgeldjäger“ schon etwas besser. Was die Halunken anbelangt so fehlt es einfach an überzeugenden Drecksäcken die für gute Laune sorgen. Die böse Fraktion wirkt eher unmotiviert und man vermisst einen Typen wie Fernando Sancho. Auf ein paar kleine Brutalitäten muss dennoch nicht verzichtet werden.

Die Landschaften stellen sich als Highlight dar, alles ist karg und von Vegetation keine Spur. Wie auch „Auf die Knie, Django“ wurde „Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel“ übrigens in Israel gedreht.

Fazit: Ein vereinzelnd schlecht durchdachter und behäbiger IW, der sich zumindest in der zweiten Hälfte etwas steigern kann.

5,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 12.07.2013 18:20 
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Fand den garnicht so schlecht.
Für alle,denen Richardson's Doppelrolle nicht gefallen hat,wird er hier nochmal malträtiert -

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 13.07.2013 02:23 
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Also aus der Koch-Django-Box war der meiner Meinung nach mit großem Abstand der Schlechteste. Allerdings waren die andern Beiden auch saustark ;) Aber selbst wenn ich alle Pseudo-Django-Filme als Durchschnitt nehme (zumindest von denen die ich gesehen hab) find ich den nur unterdurchschnittlich wenn ich ganz ehrlich bin....

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 13.07.2013 09:23 
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Jo,10.000 blutige Dollar und Django der Bastard sind klar besser.
Unter allen Streifen,die einen Django verpaßt bekamen,sind ne Menge schlechtere.
Ob man sich die antun muß,ist ne andere Frage :lol: ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 13.07.2013 10:27 
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GunmanStan hat geschrieben:
Jo,10.000 blutige Dollar und Django der Bastard sind klar besser.
Unter allen Streifen,die einen Django verpaßt bekamen,sind ne Menge schlechtere.
Ob man sich die antun muß,ist ne andere Frage :lol: ;)


Muss man, denn sonst kann man sich schließlich kein Urteil bilden ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 13.07.2013 11:27 
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GunmanStan hat geschrieben:
Unter allen Streifen,die einen Django verpaßt bekamen,sind ne Menge schlechtere.

Jap, seh ich auch so !
Ich fand den Die Bibel ist kein Kartenspiel auch ganz OK !

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 13.07.2013 22:46 
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Ich habe damals Execution direkt hinter den anderen beiden Filmen der Django-Box gesehen. Darum hat er mir glaube ich auch nicht besonders gefallen weil er doch eine ganz andere Richtung einschlägt, ist er doch billiger, dreckiger, gradliniger aber handwerklich ausgezeichnet gemacht. Beim zweiten Mal, wie ich weiter oben schon ausführlicher geschrieben habe, fand ich Execution aber richtig gut, vor allem Paolellas erstklassige Inszenierung, die die meisten seiner Filme auszeichnet, und diese dreckige, schwül-heiße Atmosphäre haben mir ausgezeichnet gefallen. Execution ist einfach ein erstklassiger kleiner und dreckiger Western, der mich einfach toll unterhalten hat. Die zweite Chance braucht er aber, die sollte man ihm einfach geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 13:21 
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Jo dann muss ich dem demnächst nochmal ne Chance geben ;)
Muss noch dazu sagen, dass ich versuche mir nur Italowestern zuzulegen, von denen ich weiß, dass die ganz gut sein sollen. Deshalb hab ich noch nicht soviele "Djangos" gesehen die mir nicht gefallen haben....

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 15:22 
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Das ist scheinbar auch einer der wenigen Western, in denen die deutsche Kinofassung länger war, als die aktuellen Fassungen, die als uncut gelten. (wie bei Seine Kugeln pfeifen das Todeslied)

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 15:29 
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Stimmt das?

Die die ich auf Tele 5 gesehen habe war jedenfalls um einiges kürzer. Und verfälschend synchronisiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 15:45 
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Stanton hat geschrieben:
Stimmt das?

Die die ich auf Tele 5 gesehen habe war jedenfalls um einiges kürzer. Und verfälschend synchronisiert.


Die Videofassung war auch kürzer, aber die muss ja nicht zwangsläufig immer der Kinofassung entsprechen.

99 Minuten heißt es...

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 17:17 
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Sagt Bruckner. Stimmt wahrscheinlich in dem Fall nicht.
Ist die deutsche DVD Syncro nicht auch kürzer als die uncut DVD Fassung?


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 18:12 
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nerofranco hat geschrieben:
Ich habe damals Execution direkt hinter den anderen beiden Filmen der Django-Box gesehen. Darum hat er mir glaube ich auch nicht besonders gefallen weil er doch eine ganz andere Richtung einschlägt, ist er doch billiger, dreckiger, gradliniger aber handwerklich ausgezeichnet gemacht.


Wobei "Django-10.000 blutige Dollar" schon ein sehr dreckiger Film ist. Düster, Hoffnungslos .... eben ein dreckiger IW. ;)

nerofranco hat geschrieben:
Execution ist einfach ein erstklassiger kleiner und dreckiger Western, der mich einfach toll unterhalten hat. Die zweite Chance braucht er aber, die sollte man ihm einfach geben.


Das ist richtig. Ich hab den drei Mal gesehen. Die ersten beiden Male fand ich den grottig übel, beim dritten Mal gefiel er mir bedeutend besser.
Der Anfang ist sehr schwach, aber kommt mit der Laufzeit stärker in Fahrt. Knapper Durchschnitt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 18:24 
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Stanton hat geschrieben:
Sagt Bruckner. Stimmt wahrscheinlich in dem Fall nicht.
Ist die deutsche DVD Syncro nicht auch kürzer als die uncut DVD Fassung?


Da steht 98.

Kann sein, weiß ich nicht mehr. Vielleicht hat Koch den dt. Ton aus einer gekürzten Quelle... Einen deutschen Trailer gab es ja auch nicht, möglicherweise konnte man zu dem Film kaum noch etwas finden.


Bei Gesangbuch gab es ja auch eine WA-Fassung die ein bisschen gestrafft wurde.

Vielleicht ist die 88er Fassung auch besser...wer weiß. Bei dem Baldi-Film würde es mich noch ein bisschen mehr interessieren. Denn der ist mit 80 Minuten für einen Italowestern eigentlich unüblich kurz.

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 14.07.2013 21:02 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Sagt Bruckner. Stimmt wahrscheinlich in dem Fall nicht.
Ist die deutsche DVD Syncro nicht auch kürzer als die uncut DVD Fassung?


Da steht 98.





Ich meinte ob die Syncro über den ganzen Film auf der DVD geht, oder ob da etliche OmU Passagen bei sind. Ich glaube letzteres.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 16.07.2013 16:11 
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Ich bin auch der Meinung, dass da einige Szenen untertitelt waren !

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 16.07.2013 20:34 
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Aber das heißt nicht, dass es keine deutsche Langfassung gibt, sondern nur das keine als Tonquelle benutzt wurde. :)
Koch hätte, wenn eine längere Fassung vorhanden gewesen wäre, sicher versucht, die längeren Szenen zugänglich zu machen.

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BeitragVerfasst: 17.07.2013 15:32 
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Hab den Streifen vor kurzem gesehen,da sind OmU Szenen drin.
Nicht viele,müßten die dreieinhalb Min. sein,um welche die Koch DVD länger läuft,als die Toppic VHS (88'29 - 84'56)
Möchte eine längere Fassung allerdings nicht ausschließen,da ich gerade die Szene (15 Beiträge zurück) in der längeren Fassung vermisse.Könnte aber auch an einem kleinen Nickerchen gelegen haben ...


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 24.02.2018 21:05 
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#72 "Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel" ist der dritte und letzte Film aus der Koch-Box. Vorweg kann man sagen, dass der Film qualitativ deutlich hinter den beiden anderen Filmen hinterherhinkt. Dies macht sich vor allem bei dem wirren Storyaufbau und den Schauspielern bemerkbar. Ein kompletter Reinfall ist der Film allerdings nicht. Interessant ist z.B. dass der Film in Israel gedreht wurde, was mal eine willkommene Abwechslung ist. Irgendwie kommt mir der Film jedoch ein bisschen belanglos vor und somit kann ich mich nicht dazu durchringen ihm mehr als 4/10 Punkte zu geben. Man verpasst zwar nichts wenn man den Film auslässt, allerdings macht man auch nichts falsch wenn man ihn sich mal anguckt. Eine nette, kleine Beigabe zu den beiden anderen Djangos der Box. Man sollte jedoch keine zu hohen Erwartungen haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO - DIE BIBEL IST KEIN KARTENSPIEL - Domenico Paolella
BeitragVerfasst: 25.02.2018 15:09 
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Den fand ich beim letzten Gucken auch grottenschlecht. Muss also irgendwann wieder rein in den Player, die Koch-Scheibe. Kann ja quasi nur besser werden. :mrgreen:

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