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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 14.11.2015 23:10 
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giant_claw hat geschrieben:
"Keoma" find ich ebenfalls vollkommen overhyped. Wenn du einen guten Hippie Western sehen willst, dann kommst an "Matalo" aka "Willkommen in der Hölle" nicht vorbei. "Keoma" nicht unbedingt als solchen betrachte... die Musik einfach nur schrecklich, nebst den sinnlosen Zeitlupensequenzen.


Mensch al . . . äh giant_claw, schreib keinen 'Mist'! ;) "Keoma" ist grosse Klasse! :burns: Der "Matalo" ist natürlich ein absoluter Abgeher, aber auch anders gelagert. Da gehts wohl mehr um 'Dekonstruktion' . . . :roll: Der zählt allerdings auch zu meinen besonderen Lieblingen. :!:

. . . wuff! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 14.11.2015 23:22 
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Die Geschmäcker sind halt verschieden... wirklich schlecht isser aber auch nicht. Solider Durchschnitt, mehr auch nicht. BTW bist zufällig der Filmhund? :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 14.11.2015 23:32 
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giant_claw hat geschrieben:
Die Geschmäcker sind halt verschieden... wirklich schlecht isser aber auch nicht. Solider Durchschnitt, mehr auch nicht. BTW bist zufällig der Filmhund? :mrgreen:


:10hallo2:


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 14.11.2015 23:36 
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Wie klein doch die Welt ist... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 15.11.2015 14:43 
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giant_claw hat geschrieben:
"Keoma" find ich ebenfalls vollkommen overhyped. Wenn du einen guten Hippie Western sehen willst, dann kommst an "Matalo" aka "Willkommen in der Hölle" nicht vorbei. "Keoma" nicht unbedingt als solchen betrachte... die Musik einfach nur schrecklich, nebst den sinnlosen Zeitlupensequenzen.


Ich muss sagen, dass die Zeitlupensequenzen richtig gut sind. Viele haben Peckinpah imitiert, aber Enzo kommt ihm in diesem Film richtig nah.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 15.11.2015 15:42 
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giant_claw hat geschrieben:
"Keoma" find ich ebenfalls vollkommen overhyped. Wenn du einen guten Hippie Western sehen willst, dann kommst an "Matalo" aka "Willkommen in der Hölle" nicht vorbei. "Keoma" nicht unbedingt als solchen betrachte... die Musik einfach nur schrecklich, nebst den sinnlosen Zeitlupensequenzen.


Ich muss sagen, dass die Zeitlupensequenzen richtig gut sind. Viele haben Peckinpah imitiert, aber Enzo kommt ihm in diesem Film richtig nah.


Finde ich überhaupt nicht. Er macht genau das falsch was so viel falsch machen. Die Einstellungen dauern zu lange, die Zeit wird gedehnt, das Tempo ist futsch. Manchmal ist diese Dehnung der Zeit natürlich Absicht, aber meistens zerstört sie nur die Wirkung der Zeitlupe. In Keoma dauert vieles einfach zu lange, aber ich sehe es mittlerweile positiver als früher, da fand ich es in Keoma total mißlungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 15.11.2015 20:10 
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Aber zu lang sind sie bei fast alen anderen Regisseuren auch. Was mir hier gefällt ist, dass Enzo sie öfter mal mit den in realzeit weiterlaufenden Szenenteilen zusammen schneidet.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 09:11 
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giant_claw hat geschrieben:
"Keoma" find ich ebenfalls vollkommen overhyped. Wenn du einen guten Hippie Western sehen willst, dann kommst an "Matalo" aka "Willkommen in der Hölle" nicht vorbei. "Keoma" nicht unbedingt als solchen betrachte... die Musik einfach nur schrecklich, nebst den sinnlosen Zeitlupensequenzen.


Ich muss sagen, dass die Zeitlupensequenzen richtig gut sind. Viele haben Peckinpah imitiert, aber Enzo kommt ihm in diesem Film richtig nah.


Finde ich überhaupt nicht. Er macht genau das falsch was so viel falsch machen. Die Einstellungen dauern zu lange, die Zeit wird gedehnt, das Tempo ist futsch. Manchmal ist diese Dehnung der Zeit natürlich Absicht, aber meistens zerstört sie nur die Wirkung der Zeitlupe. In Keoma dauert vieles einfach zu lange, aber ich sehe es mittlerweile positiver als früher, da fand ich es in Keoma total mißlungen.


Aber gerade das macht doch den Spaß bei/an Keoma aus. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 11:14 
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Dinge die keinen Spaß machen Spaß? Spaßig ...


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 16:46 
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giant_claw hat geschrieben:
"Keoma" find ich ebenfalls vollkommen overhyped. Wenn du einen guten Hippie Western sehen willst, dann kommst an "Matalo" aka "Willkommen in der Hölle" nicht vorbei. "Keoma" nicht unbedingt als solchen betrachte... die Musik einfach nur schrecklich, nebst den sinnlosen Zeitlupensequenzen.


Ich muss sagen, dass die Zeitlupensequenzen richtig gut sind. Viele haben Peckinpah imitiert, aber Enzo kommt ihm in diesem Film richtig nah.


Finde ich überhaupt nicht. Er macht genau das falsch was so viel falsch machen. Die Einstellungen dauern zu lange, die Zeit wird gedehnt, das Tempo ist futsch. Manchmal ist diese Dehnung der Zeit natürlich Absicht, aber meistens zerstört sie nur die Wirkung der Zeitlupe. In Keoma dauert vieles einfach zu lange, aber ich sehe es mittlerweile positiver als früher, da fand ich es in Keoma total mißlungen.


Aber gerade das macht doch den Spaß bei/an Keoma aus. ;)


:? KEOMA ist doch kein Trash-IW (das sind höchstens Filme von Regisseuren wie Fidani).


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 16:55 
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Ich fand Keoma großartig! Müsste ihn mir vielleicht nur noch einmal ansehen, da er mit Mannaja zu meinen ersten Italos gehörte. Wer weiß wie da die Erinnerung trübt.
Aber beide Titellieder finde ich super und Stimmungsvoll und diese höre ich auch aktuell noch gerne.

Als Trashig habe ich ihn aber auch nicht in Erinnerung.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 17:03 
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KEOMA und MANNAJA ähneln sich ja sehr und so komisch es auch klingen mag: Während KEOMA für mich in den besten Momenten nur halbwegs erträglich ist, gehört MANNAJA zu meinen Lieblingen unter den späteren IW.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 17:16 
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Wer an "Keoma" rummäckelt ist kein guter Mensch! . . . So! :x ;)
Ich finde, die teils 'ausufernden' Zeitlupensequenzen verstärken den apokalyptischen Charakter des Films und passen ganz wunderbar. Das war eben ein von Enzo gern gewähltes Stilmittel, das er m. E. auch immer gut im Griff hatte. Hollywood hats mit "Bonny and Clyde" und "The wild Bunch" wohl mehr od. weniger perfekt eingeführt, aber für das "Ausgeufere" lieben 'wir' u. A. das ital. (Genre-) Kino doch so sehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 17:17 
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Ich habe doch nichts von Trash geschrieben :?

Obwohl ich Keoma sehr mag, wirken viele Szenen in ihrer Überzeichnung, Symbolik, etc. auf mich unfreiwillig komisch. Dazu zähle ich auch ein paar Zeitlupenszenen.
Das lindert meinen Spaß beim schauen jedoch keineswegs. In meinem Bekanntenkreis hat Keoma auch deswegen einen gewissen Kultstatus.

Mannaja hingegen nehme ich "ernster" wie Keoma.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 17:20 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
KEOMA und MANNAJA ähneln sich ja sehr und so komisch es auch klingen mag: Während KEOMA für mich in den besten Momenten nur halbwegs erträglich ist, gehört MANNAJA zu meinen Lieblingen unter den späteren IW.


Na ja, "Mannaja" ist so ein bisschen die "Downsize - Variante" von "Keoma", finde ich. Aber ich mag den auch sehr - guter No Nonsens - Western.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 16.11.2015 21:08 
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Mannaja fand ich immer enttäuschend, da ist Keoma eine andere Klasse.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 17.11.2015 10:25 
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Mannaja finde ich auch gut. Er verzichtet halt auf die mystischen Elemente und erzählt eine klassische Rachegeschichte, aber das nicht schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 17.11.2015 20:44 
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Ja, Mannaja ist viel mehr als nur ein Abklatsch

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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 17.11.2015 20:49 
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Und in dieser Phase seiner Karriere hat Martino immer solide Filme geliefert.


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 Betreff des Beitrags: Re: KEOMA - DAS LIED DES TODES - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 06.07.2018 20:04 
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#145 "Keoma - Das Lied des Todes" stammt von Enzo G. Castellari und stellt für nahezu jeden Fan des Genres das Highlight innerhalb seiner zahlreichen Italowestern dar. Der Film wurde im Jahre 1976 gedreht und zählt somit zu den Spät-Italowestern wie beispielsweise auch "Mannaja", "Der Mann aus Virginia" oder "Todesmarsch der Bestien". Allesamt übrigens meiner Meinung nach sehr sehenswerte Vertreter des Genres. "Keoma" ist innerhalb dieser kleinen aber feinen Nische für mich auf jeden Fall der Beste von allen. Was Castellari hier geleistet hat ist schon erstaunlich, obwohl er ja schon ein paar schöne Beiträge zum Genre geleistet hat. Aber keiner seiner Italowestern kommt auch nur ansatzweise an "Keoma" ran.
Die Inszenierung ist einfach grandios und die dadurch geschaffene Atmosphäre ist an Trostlosigkeit und Düsterheit kaum zu schlagen. Das Prunkstück innerhalb der vielen Lobpreisungen meinerseits ist aber der Score, der einfach die Stimmung des Films dem Zuschauer nochmal so richtig in den Kopf hämmert und die enorm starken Bilder äußerst passend untermalt. Dazu bekommen wir eine interessante und dramatische Story geboten. Neben der Musik ist natürlich auch Franco Nero, der den Hauptcharakter des Keoma spielen durfte eine Wucht. Seine hier dargebotene Leinwandpräsenz ist kaum zu beschreiben, man muss den Film dafür gesehen haben und Nero auf sich wirken lassen. Ich denke hier sehen wir eine seiner besten schauspielerischen Leistungen. Keomas Vater wird übrigens von William Berger gespielt, den ich auch immer gerne sehe und seine drei Kotzbrocken von Söhnen machen den ganzen Film über den Stadtbewohnern und vor allem Keoma das Leben zur Hölle. Auch die Actionszenen sind richtig stark geworden und wir bekommen des Öfteren sogar schön eingebrachte Zeitlupensequenzen zu sehen.
Ich bin wirklich sehr froh, dass der Italowestern noch ein paar Nachzügler hervorgebracht hat, die dem Genre ein würdiges Ende bereitet haben. Für das hier besprochene Meisterwerk vergebe ich daher sogar fast die Höchstpunktzahl und ziehe somit 9,5/10 Punkte.

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