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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: MANN IM SCHATTEN - Arthur Maria Rabenalt
PostPosted: 10.12.2016 17:43 
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Produktionsland/Jahr: Österreich 1961
Darsteller: Helmut Qualtinger, Ellen Schwiers, Barbara Frey, Helmuth Lohner, Fritz Tillmann, Peter Neusser, Katharina Mayberg, Robert Lindner, Gerd Frickhöffer, Herbert Fux
Drehbuch: Wolfgang Menge
Produziert von: Alfred Lehr
Musik: Friedrich Gulda

Die erfolgreiche Unternehmerin Miriam Capell wird in ihrer Wohnung ermordet. Hauptverdächtig ist Franz Villinger, ihr ehemaliger Liebhaber und engster Mitarbeiter. Dieser Verdacht erhärtet sich, als bekannt wird, dass Franz mit Barbara Jäger, der charmanten Nichte seiner eifersüchtigen Chefin, ein Verhältnis hatte. Oberpolizeirat Radosch verfolgt jedoch noch eine andere Spur.
(Moviepilot)

MANN IM SCHATTEN ist für mich leider eher eine Enttäuschung.
Da habe ich mir gedacht, wenn Helmut Qualtinger dabei ist, kann der Film nicht so schlecht sein, aber ich habe mich getäuscht.
Überraschungen können ja bekanntlich sowohl positiv als auch negativ sein, in dem Fall geht es in zweitere Richtung.
Und das obwohl der Film eigentlich gar nicht schlecht beginnt, mit einer kleinen Einleitung eines Off-Sprechers.
Nur baut der Film nach gutem Beginn sehr schnell wieder ab, bis dann endlich einmal Helmut Qualtinger als Oberpolizeirat Radosch in Erscheinung tritt.
"Jetzt wird's hoffentlich besser", denke ich mir, aber da habe ich mich schon wieder getäuscht.
Es geht genauso nüchtern und trocken weiter.
Keine Spannung, kein Humor, es bleibt wieder einmal ganz den Schauspielern überlassen.
Es macht auch wirklich jeder einzelne seine Sache gut, aber was können Schauspieler noch viel retten, wenn nicht nur die Inszenierung nicht besonders, sondern das Drehbuch schon schwach ist.
Nichts, aber auch gar nichts, lädt zum miträtseln ein.
Fast alle Figuren sind und bleiben uninteressant (Ausnahmen: Radosch und Kriminalrat Born [Fritz Tillmann]).
Eine weitere erhebliche Schwäche liegt in den Dialogen.
Ein Film, der in Wien spielt, aber komplett von einem Deutschen geschrieben wurde, kann m.E. in Punkto Sprache nicht funktionieren.
Denn nicht nur die deutschen Schauspieler (die ja nicht wenige sind) sprechen hochsprachlich, nein, alle und fast immer in der Mitvergangenheit.
Im Alltag spricht man aber nicht so, zumindest nicht in Österreich und daher dürfte es nicht verwunderlich sein, dass es sich für mich überhaupt nicht gut anhört.
Da kann Qualtinger so gut sein wie er will, es hilft nichts.
Deshalb kann ich auch insgesamt nicht mehr geben als 6/10 (Tendenz eher Richtung 5/10).


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