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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 21.09.2015 19:46 
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Laurence Harvey   Orson Welles   Sylva Koscina   Harriet Andersson   Honor Blackman   in

KAMPF UM ROM

● KAMPF UM ROM / KAMPF UM ROM - DER VERRAT / LUPTA PENTRU ROMA / LA CALATI DEI BARBARI (D|RUM|I|1968/69)
mit Robert Hoffmann, Ingrid Boulting, Lang Jeffries, Ewa Stroemberg, Emanoil Petruț, Friedrich von Ledebur,
Dieter Eppler, Mircea Anghelescu, Ion Dichiseanu, Adela Marculescu sowie Florin Piersic und Michael Dunn
eine Produktion der CCC Filmkunst | Studioul Cinematografic Bucuresti | Documenta Film | im Constantin Filmverleih
ein Film von Robert Siodmak


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»Die Stunde der Rache wird kommen!«


Um 500 nach Christus bricht das einst so mächtige römische Reich auseinander und wird machtpolitisch aufgeteilt. Herrscher über den Osten ist Kaiser Justinian (Orson Welles) in Byzanz, im Westen hat der Gotenkönig Theoderich Italien in die Knie gezwungen. Nach dessen plötzlichem Tod entfacht sich zwischen seinen Töchtern Mathaswintha (Honor Blackman) und Amalaswintha (Harriet Andersson) ein unerbittlicher Machtkampf um den Thron. Der Kronrat macht Mathaswintha zur Königin und ihre Schwester schwört Rache aus der Verbannung. Unter diesen unruhigen Bedingungen sieht der römische Adelige Cethegus (Laurence Harvey) seine Zeit gekommen und versucht sich mit List und Intrigen Macht zu verschaffen, indem er nicht nur die neue Königin der Goten zu beeinflussen, sondern auch den byzantinischen Kaiser zu einem Krieg gegen die Goten zu bewegen versucht. Bei Hofe hat er in Kaiserin Theodora (Sylva Koscina) eine hilfreiche Verbündete gefunden...

Robert Siodmaks Geschichtsepos "Kampf um Rom" besteht aus zwei Teilen in Spielfilmlänge und mit einem Produktionsbudget von rund 15 Millionen D-Mark handelt es sich um die bis zum damaligen Zeitpunkt kostspieligste deutsche Kino-Produktion. In den Bereichen Aufwand und Ausstattung lässt sich durchaus erkennen, dass man insgesamt nicht besonders kleinlich war, obwohl man aus Kostengründen in Rumänien drehte. Das Star-Aufgebot und die Komparserie sind überwältigend, so dass man es schon einmal mit günstigen Voraussetzungen zu tun bekommt. Der geschichtliche Kontext wurde durch die Dramaturgie stark verändert, was ganz konkret heißt, dass Schicksale frisiert, Personen hinzu erfunden, und Gegebenheiten komplett anders dargestellt wurden, außerdem konnten viele Inhalte trotz der doppelten Spielfilmlänge nur angerissen werden, was ein Kritikpunkt, aber auch gleichermaßen ein Vorteil sein kann, je nachdem was man gerne sehen möchte. Falls man es schafft, die Geschichte mit all ihren reißerischen bis romantischen Auswüchsen anzunehmen, bleibt unterm Strich Unterhaltungskino der unterhaltsamen Sorte. Sucht man eher nach dem geschichtlichen Konsens, wird die Nadel im Heuhaufen möglicherweise Enttäuschung heißen. Fakt ist, dass Siodmak sein Epos so weit wie möglich zuschauerfreundlich gestaltet hat, da man beispielsweise in den Bereichen Spektakel, Darstellkunst oder Dramatik etliche Hingucker geboten bekommt, die für einen soliden, hin und wieder sogar überdurchschnittlichen Eindruck sorgen. Lediglich die Spannungskurve geht im zweiten Teil deutlich nach unten, zumal es im Verlauf effektiv immer weniger Personen geben wird, die zuvor mitreißen konnten. Die Bildgestaltung und die Kulissen sind größtenteils beachtlich und es kommt zu einem empfunden authentischen Transfer, Riz Ortolanis bombastische Klänge verhelfen dem Spektakel in den richtigen Momenten dazu, in Verbindung mit rasanten Einstellungen auch als solches wahrgenommen zu werden, ja, und die internationale Star-Riege weiß zu begeistern, obwohl viele Parts sehr kurz, wenngleich auch hoch präzise ausgefallen sind.



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Der gebürtige Litauer Laurence Harvey spielt die Rolle des machthungrigen Präfekten Cethegus sehr glaubwürdig, auch wenn es sich um keine historisch belegbare Figur handelt. Sein Schachspiel und das Konspirieren gegen so gut wie alle Lager macht ihn gefährlich, ebenso wie seine Intelligenz, die von Gegnern zwar gefürchtet, aber womöglich unterschätzt wird. Lediglich die Figur des General Narses, gespielt von einem wie immer bemerkenswerten Michael Dunn, scheint ihm und allen anderen Personen überlegen zu sein. Narses setzt auf ein indirektes Schach dem König, doch der Weg dorthin führt über ein perfides Gardez la dame, allerdings ohne Ankündigung. Zuvor wartet er jedoch geduldig ab und sieht mit Vergnügen dabei zu, wie seine Pläne aufgehen, er sitzt Gefahren einfach aus, und lässt die Beteiligten schließlich gegeneinander antreten, um später ihre Reste aufsammeln zu können. In diesem Zusammenhang kommen die großartigen Leistungen von Sylva Koscina als Kaiserin Theodora und Orson Welles als Justinian zum Tragen, die sich in ihren wenigen Sequenzen Präzisionsauftritte zur vornehmsten Aufgabe machen und die Macht in Byzanz eindrucksvoll repräsentieren. Im gotischen Lager weiß der erbitterte Kampf um den Thron zu gefallen, den sich Honor Blackman und Harriet Andersson liefern. Es wird eine große Bühne für Theatralik und Fantasie geschaffen, beide Interpretinnen zeigen Leistungen der Spitzenklasse mit Feuer und Temperament. Die romantische, beziehungsweise verklärte Seite bedienen vor allem Robert Hoffmann und Ingrid Boulting, hier als Ingrid Brett, sowie Florin Piersic und Ewa Stroemberg in einer ihrer wenigen Charakterrollen als Rauthgundis. So trägt das Drehbuch im Kampf um Emotionen und gewissen Rührseligkeiten manchmal recht dick auf, um sicher im Unterhaltungssektor punkten zu können. Die größte Unterstützung hierbei stellt Riz Ortolanis melancholisch und minutiös angepasste Musik dar, wenn es weniger um geschichtliche Fakten, als um Spektakel geht.

Im cineastischen Sinne gipfelt "Kampf um Rom" in einem Kampf um die Gunst des Zuschauers, die genannten Vorteile lassen den doppelten Verlauf oft spannend und auch mitreißend erscheinen. Leider geht dieser ambitionierten Großproduktion die Luft im zweiten Teil "Der Verrat" an vielen wichtigen Stellen aus, es kommt zu immensen Zeit- und Gedankensprüngen und unzureichenden Erklärungen, so dass lange Strecken bis zum Finale eher eilig heruntergekurbelt wirken und sich empfindliche Längen einschleichen. Es kommen gestreckte Phasen und dramaturgische Aussetzer auf, die dem Gesamtbild leider schaden und wenn sich die Ereignisse schließlich überschlagen, merkt man eben nicht mehr sehr viel von der ziemlich bedachten Strategie und dem recht intelligent konstruierten Aufbau des ersten Teils, der ja schließlich den Weg für den Nachfolger geebnet hat und ein möglicherweise fulminantes Finale suggeriert. Die große Stärke der Angelegenheit ist die hochwertige Dialogarbeit, die alles zwischen großen Worten und der zynischen Peitsche offeriert, es entstehen mitunter doch sehr starke Momente. In diesem Zusammenhang sind einige Wölfe im Szenario aufzuspüren, die buchstäblich Kreide gefressen haben, außerdem ist die deutsche Synchronisation mehr als gelungen. Eine große Schwachstelle präsentiert sich allerdings im Bereich der Montage, denn harte, oder eher ungenaue Schnitte durchziehen den Verlauf wie ein roter Faden, was zu einem handwerklich unrunden Ergebnis führt. Über allem steht glücklicherweise der hohe Unterhaltungswert und es lässt sich schließlich wesentlich mehr Ambition herausfiltern, die von gewissen Ungereimtheiten nicht bedeutend gestört werden kann. "Kampf um Rom" erweist sich mit seinen zwei Teilen insgesamt als gelungenes Unterhaltungspaket und es ist selbst beim mehrmaligen Anschauen leicht möglich, Siodmaks Film nachhaltig faszinierend zu finden. Sehenswert!


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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 21.09.2015 20:27 
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Dieser Historienfilm steht bei mir hoch im Kurs. Fand ihn damals bei Erstsichtung klasse und das ist er bis heute für mich geblieben :dh:

Nur hat der Film leider ein bis heute sich hinziehendes großes negatives Problem. Der Film wurde leider immer kürzer. War die Laufzeit bei damaliger ZDF-Ausstrahlung noch halbwegs brauchbar, so nahm diese später von Sendung zu Sendung in anderen TV-Kanälen immer mehr ab! Dabei war die damailge ZDF-Fassung allerdings auch nicht mehr die vollständigste, aber immerhin noch die brauchbarste. Die Doppel-DVDs, die mal erschienen sind, sind von der Laufzeit her auch keineswegs brauchbar. Es fehlt so einiges, was in der ZDF-Fassung enthalten war. Seltsamerweise beinhaltet die DVD widerum den fast vollständigen Kampf zwischen Totila und dem Löwen, was im ZDF deutlich kürzer war.

Prisma,
die von Dir angesprochene Holprigkeit des zweiten Teils liegt daran, weil hier leider viel zuviel auch an Handlung fehlt. Auch sind die Schlacht- und Kampfszenen geschnitten, die aber auch schon im ZDF gefehlt haben. Ferner fehlt es auch an einigen detailierten Kampf- und Gewaltszenen. Desweiteren ist meine Vermutung, das im 2. Teil eine ganze Schlachtszene komplett fehlt. Nämlich die Schlacht in der Gotenschlucht, wo Teja nach Totilas Tod, die Goten anführt!

Leider stehen solche Historienfilme bei den Filmfans weniger hoch im Kurs, als z.b. diverse Horrorfilme von denen die Fassungen ja nicht lang genug sein können bzw. da wird sich mehr drum gekümmert und bemüht.

Somit schwindet meine Hoffnung immer mehr, das gerade dieser Film hier, endlich mal wirklich VOLLSTÄNDIG restauriert wird. Hierzu wäre es u.a. sehr notwendig, sich nach Italien und Rumänien zu begeben, um dort eventuelles Material ausfindig zu machen. Es war ja eine Coproduktion zwischen den drei Ländern. Auch das Bildformat stimmte bisher überall NICHT. Der Film ist definitiv ein 2:35 Scopefilm und kein Fast-Vollbild-Film, wie man ihn z.B. auf DVD zu sehen bekommt.

Das hat der Film echt nicht verdient, so wie man mit ihm bis heute umgeht :( Im Grunde ALLES totale Schrott- und Müll-Veröffentlichungen und TV-Sendungen :dr: Dabei verdient er es in einer Komplett-Fassung das Licht der digitalen Filmwelt zu erblicken. Einfach mal filmisch gesehen;....stimmt hier nämlich alles. Tolle Darsteller(innen), Kostüme, Bauten, Kulissen, Massenszenen, Schlachten, Kamera und die echt starke Musik von Riz Ortolani, die es leider bisher immer noch nicht auf CD geschafft hat.

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 21.09.2015 21:16 
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Graf von Karnstein wrote:
Dieser Historienfilm steht bei mir hoch im Kurs. Fand ihn damals bei Erstsichtung klasse und das ist er bis heute für mich geblieben

Das geht mir ganz genauso, ich habe den erstmalig als Kind gesehen, das war die ZDF-Fassung. Damals wie heute fand ich vor allem die Charaktere ungemein interessant und den Verlauf auch faszinierend, ich hatte "Kampf um Rom" jetzt aber schon länger nicht mehr gesehen, und eigentlich ist mir heute auch zum ersten mal deutlich aufgefallen, dass der zweite Teil doch ein paar Längen hat. Das mit den erheblichen Kürzungen war mir gar nicht so klar, daher Danke für die Anmerkungen. Ich konnte mir gar nicht so recht vorstellen, was es da eigentlich zu kürzen gewesen sein soll, ich wäre daher eher von vermeintlich unwichtigen Sequenzen ausgegangen. Mit einer adäquaten Veröffentlichung rechne ich allerdings auch nicht, dafür ist die Nachfrage vermutlich wirklich nicht groß genug.


Graf von Karnstein wrote:
und die echt starke Musik von Riz Ortolani, die es leider bisher immer noch nicht auf CD geschafft hat.

Da wollte ich die Tage mal nach suchen, weil die echt im Ohr bleibt und richtig klasse ist. Kann ich mir ja dann wohl sparen. Schade! :(


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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.09.2015 09:00 
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Will den Film auch schon seit Jahren sehen, aber so mies, wie alle erhältlichen/kursierenden Fassungen sind, habe ich darauf immer verzichtet. Das Bild der deutschen DVDs ist ja wirklich - wie Karnstein schreibt - fast bis auf Vollbild beschnitten, was bei einem Scope-Film natürlich inakzeptabel ist. Ich verstehe hier auch Artur Brauner nicht, der seine Großprojekte der 60iger, auf die er damals offensichtlich sehr stolz war, heute so verkommen lässt.

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- Tim Lucas (im Zusammenhang mit diesem Artikel)

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.09.2015 14:43 
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Ich habe mal versucht ein wenig über diverse Laufzeiten heraus zufinden und bin da möglicherweise auf interessantes gestoßen.

KAMPF UM ROM I
Also die deutsche Kinofassung war seinerzeit 2816 Meter = 103 min lang

Auf Video und im TV nur noch ca. 92 - 93 min lang, was bedeutet das hier schon mal ca. 7 min fehlen, wie z.B. der von mir schon erwähnte Kampf zw. Totila und dem Löwen.

Die deutsche DVD, die ich mal sah, aber nicht habe,....soll hier ca. 93 min laufen. Andere Quellen geben widerum nur 83 min an. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie lang die DVD des 1. Teils lief. Was mir sofort auffiel war, das einiges fehlte aber widerum der Kampf mit dem Löwen enthalten war/ist. Also müssen hier einige Sequenzen fehlen inkl. der, die eh schon seit Videozeiten gefehlt haben, aber man den Löwenkampf wieder einfügte.


KAMPF UM ROM II
Die deutsche Kinofassung war hier 2285 Meter = 84 min lang

Auf Video und im TV nur noch ca. 78 min lang.

Die deutsche DVD dagegen 76 min.

Interessant das hier die Fassung aus Finnland 94 min lang sein soll, so zumindest die Info bei der IMDB. Der 1. Teil der finnischen Fassung wird nur mit 94 min angegeben. Kenne die Finnland-Fassungen nicht. Nun wäre es u. U. möglich, das die Finnen die fehlenden 10 min des ersten Teils bei sich im 2. Teil eingefügt haben. Allerdings würde es keinen Sinn machen, denn der Film ist ja eh auf zwei Teile ausgerichtet, was man deutlich am Prolog des 2. Teils merkt, wo man nochmal anhand von Szenen erzählt bekommt (Sprecher war hier übrigens Joachim Nottke), was im 1. Teil alles geschah. Würde nur dann Sinn machen, wenn sie den Prolog selbst weggelassen haben. Hm,....schwierig festzustellen, was es nun tatsächlich damit auf sich hat :roll:

Übrigens war nicht nur Robert Siodmak der Regisseur. Der rumänische Regisseur SERGIU NICOLAESCO hat hier auch mitgemacht. Deswegen auch meine schon geäußerte Ansicht, das besonders im 2. Teil hier eine ganze Schlacht fehlt, wo Teja die Goten anführt. Denn wenn man sich mal den 2. Teil genauer betrachtet mit seiner sprunghaften Handlung und sonstiger Holprigkeiten,....verschwindet hier z.B. TEJA einfach mal so sang- und klanglos aus der Geschichte. Nach Totilas Tod in der Schlacht, wurde TEJA zum König der Goten gemacht. Der kündigt eine weitere Schlacht an, die dann der letzte Kampf sein soll. Cethegus und Narses treffen nochmal zusammen. Und irgendwie ging dann alles noch mehr sprunghaft zur Sache und dann plötzlich ist Teja nicht mehr und die Goten ziehen mit ihrem mittlerweile neuen/anderen König aus Italien ab. Also hier kann echt nicht mehr alles stimmen und zusammen passen :dr: :evil:

Ich bin im Grunde nach wievor fest davon überzeugt, das hier besonders im 2. Teil SO ETLICHES fehlt und hier wird Regisseur Sergiu Nicolaescu so einiges inszeniert haben. Hier wäre echt mal die reine rumänische Fassung interessant oder meinetwegen auch die italienische. Ich sah auch mal Szenenfotos u.a. wo TEJA, dessen Schild mit mehreren Speeren gespickt ist, auf einem Felsen stehend an der besagten fehlenden Schlacht beteiligt ist.

Der Film darf sich im negativen Sinne rühmen,...einer der AM MEISTEN GESCHNITTENSTEN Historienfilme aller Zeiten zu sein. Mir fällt kein vergleichbarer anderer Film ein, der soviel Federn lassen mußte! Frag mich echt immer wieder, was der Film eigentlich allen getan hat :( :?

Schade, das ich keine große finanzielle Rückendeckung habe, dann würde ich allen ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen können :mrgreen: Dann würde ich nämlich Mr. Brauner die Pistole auf die Brust setzen (sinnbildlich ausgedrückt :mrgreen: ) und ihm den Film abkaufen inkl. aller Rechte, dann weitere Rechte aus Rumänien und Italien mit dem ganzen Filmmaterial, was noch vorhanden ist,....und dann wird mal wieder KOMPLETT ALLES zusammen gefügt. Natürlich dann auch IM RICHTIGEN Bildformat. Möchte wetten, das in Rumänien und Italien Szenenmaterial existiert, was hierzulande fehlt. Naja,...Wunschträume meinerseits zu einem meiner Historien-Filmfavoriten :D

Übrigens sind auf den DVDs kurioserweise die alten deutschen Kinotrailer in genau dem 2:35 Scopeformat, wie es die Filme auch hätten sein sollen.

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.09.2015 15:04 
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Graf von Karnstein wrote:
Übrigens sind auf den DVDs kurioserweise die alten deutschen Kinotrailer in genau dem 2:35 Scopeformat, wie es die Filme auch hätten sein sollen.[/b]


Das wird daran liegen, dass es von den Trailern eben keine ranzigen alten Sende-MAZen gab, auf die man hätte zurückgreifen können. So hat man sie eben neu von 35mm abgetastet - und das wiederum hätte man mit dem Film selbst eben auch mal machen sollen. Meines Wissens wurden beide Teile übrigens in vielen Ländern zu einem Film zusammengeschnitten, es kann also durchaus sein, dass es sich bei der deutschen Fassung um die weltweit längste handelt. Aber sich da einen Überblick zu verschaffen, dürfte schwierig werden.

Mir wurde übrigens berichtet, dass die deutsche DVD auf einer gepannten und gescannten 4:3-Fassung beruht, die für die DVD dann wiederum auf 1:1,66 gemattet wurde, um das Desaster zu kaschieren (und es dadurch natürlich nur noch schlimmer zu machen). Stimmt das? Wie auch immer: Das Ganze wird nur noch ärgerlicher, wenn man berechtigtermaßen davon ausgeht, dass es ganz sicher noch Material gäbe, auf dessen Grundlage sich ein neuer Transfer machen ließe, und man weiß, dass CCC-Film immer noch ein millionenschweres Unternehmen sein düfte.

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.09.2015 17:14 
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McKenzie wrote:
Graf von Karnstein wrote:
Übrigens sind auf den DVDs kurioserweise die alten deutschen Kinotrailer in genau dem 2:35 Scopeformat, wie es die Filme auch hätten sein sollen.[/b]


Das wird daran liegen, dass es von den Trailern eben keine ranzigen alten Sende-MAZen gab, auf die man hätte zurückgreifen können. So hat man sie eben neu von 35mm abgetastet - und das wiederum hätte man mit dem Film selbst eben auch mal machen sollen. Meines Wissens wurden beide Teile übrigens in vielen Ländern zu einem Film zusammengeschnitten, es kann also durchaus sein, dass es sich bei der deutschen Fassung um die weltweit längste handelt. Aber sich da einen Überblick zu verschaffen, dürfte schwierig werden.


Ah,...das erklärt die Sache mit den Scope-Trailern, Danke.

Was die die deutsche Fassung betrifft:
Da bin ich eher anderer Ansicht. Der Verleih Constantin hatte nämlich später die beiden Teile zu einem Film zusammengeschnitten und diesen mit einer ca. 120minütigen Laufzeit in die Kinos gebracht. Diese Version habe ich noch im Kino in einer späteren Wiederaufführung sehen können. Die Fassung war im Grunde noch schlimmer, als alle anderen. Der Handlung war eher kaum zu folgen, weil hier einfach soviel fehlte. Ob so ein Zusammenschnitt in anderen Ländern gezeigt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

In Rumänien wurde er in 2 Teilen gezeigt.
Dort nannte sich der Film LUPTA PENTRU ROMA I & LUPTA PENTRU ROMA II

In Italien, Frankreich gab es ebenfalls 2 Teile zu sehen!

Ich denke, das die beiden Teile in den Ländern länger sind, besonders in Rumänien und Italien.

Was ich vorhin vergas zu erwähnen,...ist die Super 8-Fassung, die es ja auch noch gab. Die hat ein Filmfreund meinerseits. Mal abgesehen davon, das die eh eine Kurzversion darstellt,...so sind hier widerum so etliche detailierte Kampf- und Gewaltszenen innerhalb der Schlachtengetümel vorhanden. Hier gibt es eindeutig mehr diverse Speerwurf- und Pfeilschußszenen zu sehen, als in sämtlichen anderen deutschen Veröffentlichungen. Das erklärt auch so manches Kino-Aushangfoto. Nur fällt/fiel dies eh kaum jemanden auf, der sich mit dem Film hier eh nicht so auskennt. Innerhalb der Schlachtszenerien, kann man ja sowas geschickt rausnehmen! Diesbezüglich hatte es auch mal einen anderen Historienfilm getroffen, nämlich KAMPF DER MAKKABÄER. Auf Video und im TV fehlten hier auch immer generell Pfeilschuß- und Speerwurfszenen. Aber auf DVD von ems hatte man wieder alles soweit vollständig.



McKenzie wrote:
Mir wurde übrigens berichtet, dass die deutsche DVD auf einer gepannten und gescannten 4:3-Fassung beruht, die für die DVD dann wiederum auf 1:1,66 gemattet wurde, um das Desaster zu kaschieren (und es dadurch natürlich nur noch schlimmer zu machen). Stimmt das? Wie auch immer: Das Ganze wird nur noch ärgerlicher, wenn man berechtigtermaßen davon ausgeht, dass es ganz sicher noch Material gäbe, auf dessen Grundlage sich ein neuer Transfer machen ließe, und man weiß, dass CCC-Film immer noch ein millionenschweres Unternehmen sein düfte.


Ich bin eher kein Techniker, aber ich kenne zumindest zwei Leute, die sich damals bei Erscheinen der DVDs darüber unterhalten hatten. Die erwähnten meiner Erinnerung zufolge sowas ähnliches und somit könnte das schon stimmen. Wenn man sich das Bild der DVDs anschaut, ist es eh schlimm genug. Sowas ist des Films hier, einfach nur UNWÜRDIG! Deswegen habe ich mir die DVDs auch nie geholt und werde sowas auch nie kaufen. Habe meine alte ZDF-Aufnahme noch und ich muß mal schauen inwiefern man davon noch eine gute DVD-Aufnahme hinbekommt. Die ist zwar fassungsmäßig auch nicht soooo das gelbe vom Ei, aber....Naja,...besser noch so eine halbwegs brauchbare Fassung zu haben,....als den Mist der seitdem verzapft wurde!

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 25.09.2015 20:43 
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● SYLVA KOSCINA als KAISERIN THEODORA in
KAMPF UM ROM (D|RUM|I|1968)




»Justinian ist zu beneiden. Er nahm die Göttin der Liebe zur Frau!« Cethegus richtet diese eindeutigen, absolut treffenden, vor allem aber berechnenden Worte an Theodora, die gefährliche Dame in seinem Schachspiel um Macht und Verrat. Die Kaiserin hingegen kämpft mit den klassischen Mitteln einer Frau und sie wendet ihre entwaffnenden Verführungskünste an. Sylva Koscina gibt Justinians Gemahlin Gestalt und ein beeindruckendes Profil, bereits ihre erste Szene gibt dem Auge der Kamera diskrete Einblicke auf ihre Makellosigkeit. Die Mischung Sylva Koscina und Theodora geht also bereits in den ersten prickelnden Momenten vollkommen auf und es handelt sich um einen absoluten Glücksgriff für diese ambitionierte Großproduktion. Sie steht im herben Kontrast zu ihren Kolleginnen, beziehungsweise Kontrahentinnen, die Gemeinsamkeiten finden sich allerdings in den Bereichen Hochmut und Berechnung. Theodora besitzt allerdings den entscheidenden Vorteil ihrer alles durchdringenden Schönheit und der vorhandenen Macht im Rücken. Betrachtet man die historische Figur der Kaiserin, so bemerkt man recht schnell, dass sie zuschauerfreundliche Veränderungen durch die Dramaturgie bekam, jedoch bleibt auch zu betonen, dass ihre Figur in Robert Siodmaks Geschichtsepos vergleichsweise mehrere übereinstimmende Parallelen mit auf den Weg bekam. »Du wusstest, was für eine Frau du dir nimmst. Es hat dir sogar gefallen! Justinian kapituliert in dieser Situation, so wie er überhaupt vor dieser Frau kapituliert hat. Dieser Satz von Sylva Koscina bahnt unter anderem schließlich einen vagen geschichtlichen Zusammenhang an, der mit den umstrittenen Überlieferungen zu Kaiserin Theodora konform geht. Auch hier symbolisiert sie Verführung und Leidenschaft, Hinweise auf ihre anrüchige Vergangenheit werden geschürt, vor allem aber scheint eines im Rahmen des historischen Mythos Theodora und der Filmfigur übereinzustimmen, denn wenn eines verlässlich aus jeder Quelle hervorgeht, so sind es die Überlieferungen über ihre außergewöhnliche Schönheit.

»Ich habe lange und schwer gekämpft um das zu werden, was ich jetzt bin« Diese Aussage ist nur eine von vielen großen Worten, mit denen sich die halbe Macht in Byzanz gerne inszeniert. In Verbindung mit dem Hauptaugenmerk Attraktivität, kommt es hierbei zu beachtlichen Momenten, die nicht nur die Frau, sondern häufig auch die Gebieterin in den Vordergrund stellen. Sylva Koscinas Spiellaune fällt insbesondere aufgrund der eher kurz bemessenen Auftrittsdauer in diesem Zweiteiler auf, bei ihren großen Worten und majestätischen Gesten hört man als Obolus noch Ursula Heyer als ihre Synchronsprecherin. Insgesamt wird eine sehr glaubhafte und verführerische Figur kreiert, die stets ihre Ziele vor Augen behält. »Weil ich gewusst habe, wie man mit Männern umgeht. Mit dummen, klugen, schwachen, starken, mit allen. Und immer hatten sie mehr Angst vor mir, als ich vor ihnen« Ein Blick auf Sylva Koscina genügt, um derartige Aussagen für bare Münze zu nehmen, der Zuschauer wird mit vielen unterschiedlichen Gesichtern der Interpretin konfrontiert, die ihre Gegner wahlweise mit List und Kalkül, oder aber mit Verführung und Hingabe zur Strecke bringt. Koscina transportiert hoheitsvolle Gesten, überhebliche Anwandlungen, nachdenkliche Tendenzen und platziert hochmütige Blicke im Geschehen sehr präzise, ihre grundeigene Wandlungsfähigkeit wird durch einen offensichtlichen Rundumschlag aus dem Kostüm-Fundus der Produktion verstärkt, denn sie wirkt nicht nur schön und begehrenswert, sondern auch stolz, elegant aber auch gefährlich. Wenn sich im Film die Ereignisse überstürzen, wird sie eines von vielen, der im Film angebahnten Finals beeindruckend prägen können, so dass man sie in lebhafter Erinnerung behält, auch wenn der Film schon lange vorbei ist. Man darf sagen, dass die begrenzten Voraussetzungen dieser Rolle mit einem Optimum an darstellerischer Finesse ausgestattet wurden. Wie Theodora einst selbst, kann auch Sylva Koscina die Proskynese für diese besondere schauspielerische Leistung verlangen. Groß!


➥ SYLVA KOSCINA


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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 26.09.2015 16:13 
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Prisma wrote:
[align=justify]»Justinian ist zu beneiden. Er nahm die Göttin der Liebe zur Frau!«


Sie ergänzend:.....und machte sie zur Kaiserin von Byzanz. Für eine Göttin ist das ein Abstieg!

Er: Das mag sein,...doch für Byzanz ein großer Gewinn!

Ich mag ja solche Dialoge sehr gerne :)

Und es stimmt,...THEODORA war für Byzanz als Kaiserin in der Tat ein Gewinn.


Folgend möchte ich aber geschichtlich ein wenig etwas gerade rücken, was Theodora betrifft


Prisma wrote:
[align=justify]»Justinian ist zu beneiden. Er nahm die Göttin der Liebe zur Frau!« »Du wusstest, was für eine Frau du dir nimmst. Es hat dir sogar gefallen! Justinian kapituliert in dieser Situation, so wie er überhaupt vor dieser Frau kapituliert hat.


Es ist richtig, das Kaiser Justinian seiner Gemahlin und Kaiserin Theodora oft nachgegeben hat. Sie hatte nunmal ein herrscherliches Selbstbewußtsein und sie verhandelte sogar mit Gesandten aus anderen Staaten/Ländern. Dadurch wurde sie auch in Staatsverträgen genannt.


Prisma wrote:
Dieser Satz von Sylva Koscina bahnt unter anderem schließlich einen vagen geschichtlichen Zusammenhang an, der mit den umstrittenen Überlieferungen zu Kaiserin Theodora konform geht. Auch hier symbolisiert sie Verführung und Leidenschaft, Hinweise auf ihre anrüchige Vergangenheit werden geschürt, vor allem aber scheint eines im Rahmen des historischen Mythos Theodora und der Filmfigur übereinzustimmen, denn wenn eines verlässlich aus jeder Quelle hervorgeht, so sind es die Überlieferungen über ihre außergewöhnliche Schönheit.


Laut Überlieferung war Theodora die Tochter eines Bärenwärters/Bärenfütters, der im Amphitheater und Zirkus arbeitete. Von frühster Jugend an, trat sie als Schauspielerin im Theater und mit kleinen Kunststückchen im Zirkus auf, um Geld zu verdienen. Bald schon hatte sie jede Menge Erfolge.

Diverse Ausschweifungen und Männerbekanntschaften sollen sie zusätzlich stadtbekannt gemacht haben. Als angebliche Quelle solcher Aussagen diente hier ein gewisser griechischer Geschichtsschreiber mit Namen PROKOP. Seine vermeintlichen Hetzschriften gegen Justinian und Theodora tauchten erstmals im Jahre 575 in Byzanz (später Konstantinopel) auf. Zu diesem Zeitpunkt, war Justinian, Theodora und auch der Autor selbst schon längstens einige Jahre tot. Theodora starb im Jahre A.D. 548. Justinian im Jahre A.D. 565 und Prokop im Jahre 562. Schon damals zweifelten Kenner von Prokpos Schriften vehement an, das diese Hetzschriften von Prokop selbst stammen. Vielmehr stammten diese aus Kreisen einer eher gehässigen und mißbilligenden Opposition, die in Byzanz vertreten war. Die Zirkusparteien hatten sich im Jahre 532 gegen Justinian verschworen und wollten mit Gewalt einen Umsturz. Theodora soll ihrem Gatten den Thron gerettet haben, indem sie den Feldherrn BELISAR rechtzeitig anwies mit 30.000 Mann den Aufstand niederzuschlagen und der kam wohl zur rechten Zeit. Sehr wahrscheinlich stammen eben diese Hetzschriften und sonstige Verunglimpfungen aus jener Zeit der politischen Unruhen.

Ferner veranlaßte Theodora neue Gesetze über Ehebruch und Scheidung. Sie half damit vielen Frauen, die mißhandelt, unglücklich waren und setzte sich somit für deren Rechte ein. Ihr Einfluß auf die byzantinische Regierung war ziemlich stark. Selbst Beamte wurden nur mit ihrer Zustimmung eingestellt. Justinian und Theodora ergänzten sich aber wunderbar. Die Historie dieser beiden wird ja leider häufig von diversen Klatschgeschichten überschattet. Aber die sind eher unwahr und im Grunde eh nicht wichtig. Wichtig war hier in Byzanz nur eines,...nämlich das dieses Herrscherpaar zum Trotz aller Oppositionellen und Neider, eine Kunst kaiserlicher Macht- und Würdeentfaltung ausübte, die nicht nur die Zeitgenossen bezwang. Die autokratische Herrscherauffassung von Justinian und Theodora wird besonders in den Mosaikbildern der Kirche von San Vitale in Ravenna deutlich. Dort befinden sich neben den biblischen Darstellungen, auch Bilder von Justinian und Theodora.

Eine andere und etwas historisch genauere Darstellung von Theodora kannst Du u.a. auch in dem gleichnahmigen Film THEODORA, KAISERIN VON BYZANZ sehen. Dort stellt die hübsche Gianna Maria Canale die Kaiserin Theodora dar und George Marchal spielt Justinian. Eine französisch/italienische Coproduktion aus dem Jahre 1954, bei dem Raccardo Freda Regie führte. Ein Film, den ich in Abständen gerne sehe :)

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 10.10.2015 20:05 
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Übrigens noch vielen Dank für Deine Mühe und die sehr interessanten Anmerkungen über die geschichtliche Figur Theodora.
Ohne jeden Zweifel eine bemerkenswerte Frau!


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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.12.2016 17:12 
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Ist gerade in Italien auf Doppel-DVD mit deutschem Ton erschienen. Bild 1.85:1, ist das jetzt ein Grund zur Freude?

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 Post subject: Re: KAMPF UM ROM - Robert Siodmak
PostPosted: 23.12.2016 18:53 
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Ich hab mal den Bild-Link gedrückt und leider kann ich die Laufzeiten der beiden Teile auf diesem Rückfrontcover nur schwer lesen. Wenn ich das aber richtig sehe läuft Disc 1 laut Angabe nur 78 min :roll: und Disc 2 läuft 95 min :? Macht zusammen 173 min. Sofern die Angaben auf dem Cover mit der Laufzeit der DVDs übereinstimmen :boys_0137:

Die deutsche Ausgabe, Dsic 1 läuft knapp 95 min, Disc 2 läuft 76 min. Macht zusammen 171 min

Wenn bei dieser Italien-DVD dort der deutsche Ton mit dabei ist, dann dürfte es sich vermutlich von den Laufzeitangaben her, um identische Fassungen handeln. Es sei denn, die Italiener haben den Prolog (Rückblenden zum 1. Teil) nicht. Dann müßte er um einige Szenerien länger sein, was ich aber nicht annehme. Seltsam nur, das bei denen Teil 1 kürzer und Teil 2 länger ist. Gut,... könnte vom Schnitt her anders sein, als die deutsche Fassung und der deutsche Ton wurde angepasst. Oder die Laufzeiten der beiden Disc wurden bei der Coverangabe einfach nur vertauscht, denn danach könnte es auch aussehen :mrgreen: Interssant scheint das Bildformat zu sein, das laut Angabe zumindest keine fast Vollbildversion darstellt, sondern scheinbar immerhin 1:85. Wenn das tatsächlich zutrifft, dann wäre es eine kleine Verbesserung, auch wenn der Film definitiv das Format 2:35 haben muß!

Ach,... verflucht,... ist aber auch soooo ein ewiges Kreuz mit diesem Film :evil:
So ein guter toller Historienfilm, aber leider auch der am meisten durch Kürzungen der Geschnittenste
Historienstreifen. Schande über die Verantwortlichen :dr: :(

Hat die Italo-Fassung überhaupt schon mal jemand früher gesehen :?:

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