Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 13.12.2009 17:09 
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Zu euerer Diskusion muss ich sagen, es stimmt schon manchmal wird es erst so richtig gut wenn es dreckig menschenverachtend usw. wird!

Mann muss sich halt vor Augen Halten es ist immer noch nur ein Film! Nicht mehr und nicht weniger, nichts ist echt alles ist gestellt. Meistens ist man meilenweit von aller Realität!
Sowas kann einem doch nicht sauer aufstoßen!

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 13.12.2009 17:44 
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Die anderen Lenzis sind ja auch nicht gerade "humanistisch" , ich finde die Viper , die Kröte oder Camorra eigentlich genauso so menschenverachtend wie den Berserker ! Und es gibt viele Polizieschi , die noch menschenverachtender sind ! Ich finde "Die Rache des Paten "oder "Der Tollwütige" um einiges extremer als den Berserker , nur um zwei Beispiele zu nennen ... von Abschaum-Krachern wie "Wildgänse-Häutet sie lebend" oder "Rolf" will ich gar nicht erst anfangen :D


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 13.12.2009 18:17 
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Thomas Morus wrote:
...
Trotzdem ziehe ich auch hier eben noch Grenzen, die einige andere halt nicht ziehen (Was nicht heißt, dass ich hier jemanden verurteilen will: der Filmgeschmack hat ja SELTENST direkt etwas mit dem eigentlichen Wesen der Person zu tun!!!).

Genau das wollte ich damit sagen.
Ich denke, auf diesen Standpunkt können wir uns alle einigen.

@italostrike: Nach deiner Argumentation müsste ja das heutige Publikum dümmer, naiver und leichter beeinflussbar sein als beispielsweise das in den 70ern, wenn sie solche Inhalte heute nicht mehr verkraften.
Weiß nicht ob ich da zustimmen würde, finde es ist aber auch eine ganze interessante Überlegung.

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 14.12.2009 09:39 
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Operazione Bianchi wrote:
Die anderen Lenzis sind ja auch nicht gerade "humanistisch" , ich finde die Viper , die Kröte oder Camorra eigentlich genauso so menschenverachtend wie den Berserker ! Und es gibt viele Polizieschi , die noch menschenverachtender sind ! Ich finde "Die Rache des Paten "oder "Der Tollwütige" um einiges extremer als den Berserker , nur um zwei Beispiele zu nennen ... von Abschaum-Krachern wie "Wildgänse-Häutet sie lebend" oder "Rolf" will ich gar nicht erst anfangen :D


Jau, den "Tollwütigen" und die "Viper" halte ich auch für mindestens grenzwertig, während z.B. "Camorra" wieder so übertrieben-unrealistisch ist, dass es da zwar ordentlich zur Sache geht, aber alles irgendwie so weit weg und überzogen ist, dass die fiesen Szenen sich einigermaßen homogen in den rasanten Handlungsverlauf einordnen lassen.
Ich weiß, ist Geschmackssache, aber so sehe ich das.
Meinen "Tollwütige"-Verriss findet Ihr übrigens hier ...da gabs im alten Forum auch schon auf die Ohren für, aber ich bin ja mutig 8-)
Vielleicht wäre ich heute aber auch etwas "gnädiger", der Ton des Reviews ist schon etwas übertrieben, das gebe ich zu :oops:

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 16.12.2009 16:32 
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ich bin überzeugt, dass hier jeder jähig ist, die notwendige kritische distanz zum gezeigten herzustellen ;) .
ich schau mir nicht (nur) filme an, die mein vorgefasstes verständnis von ethik und moral wiedergeben. gerade beim italienischen polizeifilms interessieren mich die genretypischen mechanismen (bzw. deren durchbrechung) oder der kontext indem die filme gemacht wurden. trotz aller überzeichnung, finde ich, beschreibt die figur des giulio sacchi z.b einen glaubwürdigen und differenzierten verbrechertypus. ist es doch gerade diese mischung aus rüder vulgarität und nicht (nur) selbstverschuldeter sozialer perspektivlosigkeit, die einem heute z.b jugendliche schlägertypen so unheimlich machen.
auch das schlussbild, des zwischen müllsäcken dahinsterbenden giulio ist nicht frei von einer gewissen tragik. schlussendlich ist er wieder dort angelangt, wo er angefangen hatte; ganz unten. solche feinen differenzierungen geben der geschichte eine gewisse dimension, die teilweise über die regeln des vordergrünig reisserischen unterhaltungsfilms hinausgehen... ohne diese regeln jedoch jemals vollkommen zu verletzen. neben der schauspielerischen wucht, finde ich, ist der berserker vor allem auch handwerklich ein überdurchschnittlich gut gemachter film.

ich liebe diesen film, kann aber nachvollziehen, dass jeder irgendwo seine persönlichen grenzen zieht. bei mir sind die dann eher bei offensichtlich graphischen grausamkeiten wie zb gewissen szenen in ny ripper überschritten. ;)


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 16.12.2009 22:03 
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Chet wrote:
TRAXX wrote:
Nee, mal im Ernst.
So wie Belmondo zB in DER AUSSENSEITER einen "schwarzen Affen" nach dem anderen vermöbelt, gegen Schwule pöbelt u. Ausländer nur als kriminellen Abschaum behandelt - das unterläuft meine moralischen Standards ungemein... und gerade deswegen: ein riesengrosser Fun-Movie... für mich, at least...

Sorry, hier ist es mir gerade beim Lesen etwas sauer aufgestoßen.

Nichts gegen anspruchslose/sleazige/trashige Unterhaltung, aber muss man wirklich alles abfeiern, nur weil es irgendwie inkorrekt ist?

Ich z.B. schätze an den Italo-Streifen auch ihre weltoffene Art, was sich erstens schon in der Machart bemerkbar macht, nämlich dass die Darsteller meist aus verschiedensten Ländern kommen, und zweitens auch oft in den filmischen Inhalten deutlich wird (gerade in Gialli sind die Protagonisten doch auch oft Ausländer).
Da kann ein Film noch so sleazig sein, aber auf die von dir beschriebenen Inhalte kann ich gut verzichten, selbst wenn ich sie nicht ernst nehmen würde.
Fun sieht für mich anders aus.


Der Punkt kann nun mal nur jeder für sich selbst beantworten. Auch ich kann viel Freude an politisch inkorrektem empfinden, wobei der von italostrikesback angesprochene zeitliche Aspekt sicherlich auch von Bedeutung ist. Mit der Darstellung des Giulio Sacchi hab ich soweit keine Probleme, auch wenn ich natürlich derartigen Typen in der Realität gegenüber stehen wollte.


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 05.07.2010 20:48 
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Beim erstenmal ansehen konnte ich garnicht glauben was ich da gesehen habe , so gnadenlos und skrupelos ... echt hammer !! Pure Gewalt !!

9/10


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 05.07.2010 22:29 
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Hier ging's ja mal wieder darum, in wie weit man fikitve Filminhalte bedenklich finden darf/kann/soll.

Was mir bei dieser Diskussion irgendwie oft fehlt, ist die Unterscheidung in Filme mit: 1) menschenverachtenden Darstellungen und 2) Filme mit menschenverachtender Gesinnung.

Der Kontext ist doch entscheidend.

zu 1): Die hier im Thread genannten DIE RACHE DES PATEN und HÄUTET SIE LEBEND bieten zweifellos krasse Darstellungen und abstoßende Charaktere. Der entscheidende Punkt ist aber: Ich habe nicht das Gefühl, dass die Figuren und Handlungen glorifiziert werden. Stattdessen wird das Geschehen eher neutral und ohne Wertung präsentiert. Daher kann man den Filmen in moralischer Hinsicht kaum einen Vorwurf machen. Ähnlich sehe ich es beim BERSERKER, denn, wenn ich mich richtig erinnere, legitimiert der Film das Verhalten der Figuren ja nun nicht unbedingt.

zu 2): Bei der VIPER sieht es aber zum Bsp. schon anders aus. Da wird immer wieder betont, dass dieses brutale Vorgehen des Kommissars, das einzig Wirksame ist und Merli wird als der Held dargestellt, der mit diesem Methoden dann meist auch Erfolg hat. Das rückt den Film schon in ein bedenklicheres Licht.

Das soll nicht heißen, dass man sich einen solchen ideologisch bedenklichen Film, nicht trotzdem mit dem nötigen Abstand als Unterhaltung ansehen kann, aber ich finde, Unterschiede muss man schon machen. Und das wirft dann auch wieder die Fragen auf: Wo zieht man die Grenze? Akzeptiert man jegliche filmische Inhalte und Aussagen als Unterhaltung, so lange sie nur unterhaltsam umgesetzt sind?

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.07.2010 01:50 
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Chet wrote:
Akzeptiert man jegliche filmische Inhalte und Aussagen als Unterhaltung, so lange sie nur unterhaltsam umgesetzt sind?

Ich will mal behaupten es geht gar nicht anders! In deiner Unterscheidung zwischen 1) und 2) ist die Grenze doch leicht blurry denn wer sagt mir denn das Merli in DIE VIPER nicht auch ein Antiheld ist? Solche Dinge liegen unumstößlich im Auge des Betrachters. Denn wenn ich Gewalt, Rassismus oder Selbstjustiz verachtend gegenüberstehe, im realen Leben, so kann ich das nie und nimmer in einem Film wirklich gutheißen und mit dem "Held" mitfiebern und ihn hoch jubeln.

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.07.2010 08:51 
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Ich hatte mich an anderer Stelle im Forum schonmal zum Thema "Die Viper" geäußert... vorrangegangen war der Satz von GrossOut "auch wenn dieses "erzkonservative" Gelaber von Merli als Ferro über mehr Härte beim Umgang mit Verbrechern doch etwas störend an manchen Ecken ist."

Quote:
Ferro ist doch ganz klar völlig engstirnig, erzkonservativ, bigott (von wegen Sau rauslassen) und brutal. Ein harter Bulle über den man sich eigentlich die ganze Zeit nur kaputtlacht. Das ist ja nicht irgendein Subtext oder eine perfide Manipulation des Zuschauers sondern ganz offensiv, direkt in die Fresse. Alle Gespräche drehen sich (neben dem Ermittlungstand) einzig und allein um dieses Thema. Ferro bekommt zwar von allen Seiten Feuer für seine Aktionen aber der Film "belohnt" ihn natürlich für seine Vorgehensweise. Da haben wir z.B. Misshandlung und Folter von "Verdächtigen", wobei für Super-Ferro die Schuld natürlich schon von Anfang an feststeht :lol: Diese Belohnung erhält also nicht etwa seine Freundin, die ihn als selbstgerechten Vollidiot darstellt und seine Methoden kritisiert;
auch sie hilft ihm (natürlich) schlussendlich und verpisst sich dann konsequent aus seinem Leben/aus Rom :mrgreen: Der Film besteht eigentlich nur aus solchen schönen Aktion; Ferro will seinen Dienst quittieren und gibt gerade seine Marke ab; just in diesem Moment kommt jemand durch die Tür "diese und diese Bank würde überfallen, Geiselnahme, bla". Ferro ist natürlich sofort wieder auf dem Plan. Seine anschließende Befreiungsaktion in der Bank (einfach den Weg freischießen und dabei so viele Gangster wie möglich "in Notwehr" ermorden), ist dabei mehr als lebensgefährlich für die Geiseln und in höchstem Maße eskalierend :) Er behält mit jeder seiner Vermutungen recht und erwischt sowieso immer die Richtigen! Wenn Ferro am Ende den Buckligen gnadenlos hinrichtet (natürlich völlig klatblütig per Schuss in den Rücken) und wir im Schlussbild die Leiche des Verbrechers mit Ferro im Hintergrund sehen ist das Ganze eigentlich perfekt.

Von "an manchen Ecken" kann imho nicht die Rede sein. Der ganze Film funktioniert so! Gerade ob seinem völlig konsequenten Umgang mit dem Thema kann der Film punkten. Es ist für mich völlig unmöglich das gesehen einfach so hinzunehmen. Eine himmelschreiende Frechheit! Ein faschistoides Machwerk! :shock:
Ich muß diese Ansichten ja nicht teilen, geschweige den als Zuschauer übernehemen. Mir persönlich bleibt gar nichts anderes übrig als das Gesehene umzukehren! Ein humanistisches Manifest! :mrgreen:

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.07.2010 09:50 
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Eine Diskussion, wie sie mir gefällt :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich habe meinen Senf Gott sei Dank schon abgegeben ;)

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.07.2010 16:35 
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TRAXX wrote:
Chet wrote:
Akzeptiert man jegliche filmische Inhalte und Aussagen als Unterhaltung, so lange sie nur unterhaltsam umgesetzt sind?

Ich will mal behaupten es geht gar nicht anders! In deiner Unterscheidung zwischen 1) und 2) ist die Grenze doch leicht blurry denn wer sagt mir denn das Merli in DIE VIPER nicht auch ein Antiheld ist? Solche Dinge liegen unumstößlich im Auge des Betrachters. ...

Na, ich würde mal sagen, der Film sagt einem das bzw. die Art wie man diesen auffasst. Und dazu hab ich meine Ansichten ja schon gepostet.

@Chakunah: Wie man die VIPER als humanistisches Manifest deuten kann, musst du mir aber mal näher erläutern (oder nein, vielleicht lassen wir das lieber :lol: ).

TRAXX wrote:
...
Denn wenn ich Gewalt, Rassismus oder Selbstjustiz verachtend gegenüberstehe, im realen Leben, so kann ich das nie und nimmer in einem Film wirklich gutheißen und mit dem "Held" mitfiebern und ihn hoch jubeln.

Stimme ich dir zu. Und das meinte ich ja mit "nötigen Abstand". Bei manchen Filmen muss man halt eine gewisse Distanz zum Gezeigten einnehmen, was ja auch eine interessante Position sein kann.

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.07.2010 23:43 
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Chet wrote:
... einem ... man ... ich meine Ansichten ...

Könntest du dir vorstellen dass jemand, der z.B. Selbstjustiz im realen Leben gutheißt den Film eventuell anders rezipiert wie du oder ich? ;)
Und wer rezipiert ihn dann richtiger?

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 07.07.2010 00:26 
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TRAXX wrote:
Chet wrote:
... einem ... man ... ich meine Ansichten ...

Könntest du dir vorstellen dass jemand, der z.B. Selbstjustiz im realen Leben gutheißt den Film eventuell anders rezipiert wie du oder ich? ;)
Und wer rezipiert ihn dann richtiger?

Ähm, jetzt bin ich aber etwas verwirrt, worauf du hinauswillst. Das wird jetzt auch ganz schön spitzfindig hier... :mrgreen:

Du fragtest: "Wer sagt mir denn das Merli in DIE VIPER nicht auch ein Antiheld ist?" Und darauf antwortete ich, dass darüber der Eindruck, den man nach Sichtung des Films hat, Aufschluss geben sollte. Und da kann ich natürlich nicht für jeden sprechen. Bei mir hinterlässt der Film einen zumindest sehr fragwürdigen Eindruck, aber das hab ich ja schon erwähnt.

Deshalb denke ich, wie auch schonmal gesagt, dass gerade bei so einem Film ein gesunder Abstand zum Gezeigten von Nöten ist. Und wer dann noch merkt, dass es eh viel bessere Filme gibt als DIE VIPER, der bekommt 100 Punkte. :mrgreen: ;)

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PostPosted: 07.07.2010 00:41 
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Chet wrote:
Und darauf antwortete ich, dass darüber der Eindruck, den man nach Sichtung des Films hat, Aufschluss geben sollte.

und genau dieser Eindruck variiert von Zuschauer zu Zuschauer, da jeder grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht als der andere. Das liegt nun mal in der Natur der Dinge.


Quote:
Und da kann ich natürlich nicht für jeden sprechen.

Das ist exakt das Kernproblem! Darauf wollte ich auch hinaus.


Quote:
Bei mir hinterlässt der Film einen zumindest sehr fragwürdigen Eindruck...

...welchen ich dir auch sicherlich nicht ausreden möchte... ;)

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 07.07.2010 01:01 
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TRAXX wrote:
Chet wrote:
Und darauf antwortete ich, dass darüber der Eindruck, den man nach Sichtung des Films hat, Aufschluss geben sollte.

und genau dieser Eindruck variiert von Zuschauer zu Zuschauer, da jeder grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht als der andere. Das liegt nun mal in der Natur der Dinge.

...

Prinzipiell hast du damit natürlich recht. Aber ich denke man kann schon unterscheiden zwischen Filmen, die eher deutlich in ihren Aussagen sind (unterscheiden können sich die Interpretationen dann natürlich trotzdem noch) und Filmen, die wirklich sehr unterschiedlich von den verschiedenen Zuschauern aufgenommen werden.

Zu welcher Gruppe nun beispielsweise DIE VIPER gehört, möchte ich jetzt aber nicht noch ausdiskutieren. Im Grunde sind wir uns ja einigermaßen einig geworden und außerdem will ich jetzt noch nen Film gucken. :lol:

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 07.07.2010 10:10 
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TRAXX wrote:
und genau dieser Eindruck variiert von Zuschauer zu Zuschauer, da jeder grundsätzlich andere Erfahrungen gemacht als der andere. Das liegt nun mal in der Natur der Dinge.


Ich will mich nicht unbedingt inhaltlich noch mal einmischen, aber auf eine Sache möchte ich doch noch hinweisen: Natürlich ergibt sich zuallererst und das darf man nie vergessen, die Bedeutung eines Films erst in der Rezeption. Das heißt: es gibt keine "Message", keine "Aussage" eines Films unabhängig von der jeweiligen Wahrnehmung des einzelnen Zuschauers. Das ist, glaube ich, genau das, was Du, Traxx, meinst.
Trotzdem gibt es in einem Film ja auch immer deutliche oder versteckte Hinweise, die den Zuschauer gewissermaßen "lenken" (wollen). Eine gute Interpretation zeichnet sich dadurch aus, solche Hinweise, die entweder holzhammermäßig deutlich oder eben eher implizit-zurückhaltend dargestellt werden können, im Kontext einer bestimmten Fragestellung und vor dem Hintergrund des eigenen subjektiven Wahrnehmungshorizonts widerspruchsfrei zu deuten.
Was Chet, glaube ich, meint, ist dass in einem Film wie "Die Viper" solche Hinweise, in diesem Fall auf Menschenverachtung oder was auch immer, sehr deutlich herauskommen. Ob Lenzi das jetzt wollte oder nicht, ist in diesem Zusammenhang erstmal egal.
Was man dann im letzten daraus macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Doch die deutlichen Zeichen im Film selbst darf man eben bei seiner Rezeption nicht außen vor lassen, wenn sie schlüssig sein soll.

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PostPosted: 08.07.2010 03:20 
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Thomas Morus wrote:
Trotzdem gibt es in einem Film ja auch immer deutliche oder versteckte Hinweise, die den Zuschauer gewissermaßen "lenken" (wollen). Eine gute Interpretation zeichnet sich dadurch aus, solche Hinweise, die entweder holzhammermäßig deutlich oder eben eher implizit-zurückhaltend dargestellt werden können, im Kontext einer bestimmten Fragestellung und vor dem Hintergrund des eigenen subjektiven Wahrnehmungshorizonts widerspruchsfrei zu deuten.

Diese Decodierungs-Technik funktioniert besonders gut bei David Lynch Filmen! :P ;)

Da gebe ich dir natürlich vollkommen recht! Solange das Konstrukt relativ widerspruchsfrei bleibt ist auch alles im grünen Bereich.
Bei diversen Indizierungsentscheidungen der BPjM und bei Beschlagnahmebeschlüssen kann man sehr genau beobachten wie so ein Unternehmen mit einer bestimmten Fragestellung im Hintergrund kläglich scheitert und sich erbärmlich daran die Zähne ausbeist. :mrgreen:

Das ist ja auch das schöne an Produkten der Kunst: jeder sieht was anderes, jeder interpretiert anders und jeder kommt, meistens, zu anderen Schlussfolgerungen.
... und trotzdem hat jeder letztendlich Recht! ;)

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PostPosted: 18.07.2010 12:05 
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Guilio Sacchi plant die Entführung der Tochter eines reichen Industriellen. Dabei wird er von den Kleinganoven, Carmine und Vittorio unterstützt. Bei dem Vorhaben die Entführung zu praktizieren ist Guilio jedes Mittel recht und er schreckt in keiner Weise vor Mord und Brutalität zurück.

Umbertos Lenzis Film ist ein Highlight des italienischen Kinos und vielleicht sogar Lenzis bester Film. Der 1974 entstandene Poliziotti geht ohne Rücksicht auf Verluste in aller Härte und Gewalt vor. Lenzi nimmt mit diesem Film wahrlich keine Blatt vor den Mund und lässt Tomas Milian in der Rolle des Guilio Sacchi die Gewalt zelebrieren. Was Milian hier schauspielerisch leistet, ist kurz gesagt brillant. Man nimmt ihm jeder Zeit die Rolle des schäbigen und geistesgestörten Ganoven ab. Sacchi schreckt vor Nichts zurück, seine Brutalität und die nicht vorhandene Hemmschwelle begründet er mit seiner Armut und dem Reichtum der Anderen. Führend ist hier Sacchis Aussage, als er Carmine eine Drogenpille verabreicht. Diese Pillen machen die Leute auf der Universität für uns, damit wir vergessen, dass wir nicht auf die Universität gehen dürfen. Sacchis gesamtes Wesen ist von Hass auf die Oberschicht durchzogen, was ihn dabei noch gefährlicher macht ist: dass er kurz gesagt ein reiner Psychopath ist.

Sacchis Gegenspieler wird von Henry Silva in der Rolle des Kommissar Grandi gespielt. Das Gegenspiel dieser beiden Personen bzw. ihre besondere Hassverbindung erinnert mich an jene von Eastwood und Robinson in Don Siegels Dirty Harry. Leicht offensichtlich wird die Sache, wenn man an das steife Bein von Grandi, auf Grund der Schussverletzung herbeigefügt wurde, denkt. Bei Dirty Harry waren die Parts nur anders verteilt, hier hatte der Ganove ein steifes Bein auf Grund von Callahans Sadismus. Auch die Schlussszene in der Grandi, Sacchi förmlich exekutiert erinnert an Siegels Klassiker. Hatte Eastwood seine Polizeimarke in den See geworfen, so teilt Grandi mit, dass er ein ehemaliger Kommissar sei. Aber diese Perspektive des Vergleichs liegt einzig in meinem Empfinden.

Neben Tomas Milian und Henry Silva wirkt Ray Lovelock, in der Rolle des Carmine mit. Lovelock spielte 4 Jahre später die Rolle des Aldo in „Junge Mädchen zur Liebe gezwungen“. Carmine ist der gegenteilige Charakter von dem des Guilio Sacchi. Er zeigt Skrupel und Bedenken. Eine weitere exzellente Leistung konnte man ihm in der Rolle des George in Jorge Graus Meisterwerk: das Leichenhaus der lebenden Toten, bescheinigen. Die Rolle des Vittorio spielt der italienische Sänger: Gino Santercole.

Das was in Lenzis Film schauspielerisch geboten wird, ist einfach gesagt: brillant. Jeder Darsteller bringt seinen Part überzeugend und glaubhaft rüber. Tomas Milian kann sich in der Rolle der Guilio Sacchi so richtig austoben, was er auch nach allen Regeln der Kunst praktiziert.

Fazit:
„Der Berserker“ ist ein perfekter Poliziotti, mit hervorragenden Hauptdarstellern. Der Film hat einfach alles: Gewalt, Gesellschaftskritik, Spannung und eine sehr gute Kameraarbeit. Die besten Vorraussetzungen um alles bisher da Gewesene und Folgende aus dem Genre, förmlich wegzuhauen.

9/10

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 18.06.2011 13:05 
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Hab ihn mir das erste mal seit Jahren wieder angesehen, hat mir noch besser gefallen als beim ersten Mal. Die Vorfreude auf die unbekannte Kröte steigt.

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DJANGO- SCHWARZER GOTT DES TODES
28.2. 2020 UNCUT HD von Colosseo Film


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 01.07.2011 20:37 
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So, welcher Film eignet sich als "offiziellen" 1. Beitrag besser als dieser ;)

Ein Klassiker, der bei meiner 1. Sichtung extrem einschlug und meinen Filmgeschmack in dieser Richtung maßgeblich mitprägte. Die Figur des Guilio Sacchi, welche hinreißend von Herrn Milian verkörpert wird, ist eine meiner liebsten Bösewichter und rangiert bei mir gleich hinter dem Joker und Alexander DeLarge. Seine genialen Ansagen, seine Kompromisslosigeit und sein unbeschwert dreckiges Auftreten - ein Alltime-Favorit war geboren. Leider hinkt der gute Henri Silva etwas mit seiner Performance hinterher, aber was bleibt ihm bei dieser One-Man-Show anderes übrig?? Das Silva besser als Fiesling rüber kommt, ist sicher nicht nur meine Meinung.

Lenzi lernte ich erst durch seine "Menschenfresser-Abenteuerfilme" kennen, welche ich damals schon sehr amüsant fand, kennen - dank dem "Berserker" und unzähligen anderen Werken dann doch letztendlich lieben.

Ein grandioses Stück italienisches Crime-Kino!!


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 24.07.2011 21:19 
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Guilio Sacchi plant die Entführung der Tochter eines reichen Industriellen. Dabei wird er von den Kleinganoven, Carmine und Vittorio unterstützt. Bei dem Vorhaben die Entführung zu praktizieren ist Guilio jedes Mittel recht und er schreckt in keiner Weise vor Mord und Brutalität zurück.

Umbertos Lenzis Film ist ein Highlight des italienischen Kinos und vielleicht sogar Lenzis bester Film. Der 1974 entstandene Poliziesco geht ohne Rücksicht auf Verluste in aller Härte und Gewalt vor. Lenzi nimmt mit diesem Film wahrlich keine Blatt vor den Mund und lässt Tomas Milian in der Rolle des Guilio Sacchi die Gewalt zelebrieren. Was Milian hier schauspielerisch leistet, ist kurz gesagt brillant. Man nimmt ihm jeder Zeit die Rolle des schäbigen und geistesgestörten Ganoven ab. Sacchi schreckt vor Nichts zurück, seine Brutalität und die nicht vorhandene Hemmschwelle begründet er mit seiner Armut und dem Reichtum der Anderen. Führend ist hier Sacchis Aussage, als er Carmine eine Drogenpille verabreicht. Diese Pillen machen die Leute auf der Universität für uns, damit wir vergessen, dass wir nicht auf die Universität gehen dürfen. Sacchis gesamtes Wesen ist von Hass auf die Oberschicht durchzogen, was ihn dabei noch gefährlicher macht ist: dass er kurz gesagt ein reiner Psychopath ist.

Sacchis Gegenspieler wird von Henry Silva in der Rolle des Kommissar Grandi gespielt. Das Gegenspiel dieser beiden Personen bzw. ihre besondere Hassverbindung erinnert mich an jene von Eastwood und Robinson in Don Siegels Dirty Harry. Leicht offensichtlich wird die Sache, wenn man an das steife Bein von Grandi, auf Grund der Schussverletzung herbeigefügt wurde, denkt. Bei Dirty Harry waren die Parts nur anders verteilt, hier hatte der Ganove ein steifes Bein auf Grund von Callahans Sadismus. Auch die Schlussszene
in der Grandi, Sacchi förmlich exekutiert
erinnert an Siegels Klassiker. Hatte Eastwood seine Polizeimarke in den See geworfen, so teilt Grandi mit, dass er ein ehemaliger Kommissar sei. Aber diese Perspektive des Vergleichs liegt einzig in meinem Empfinden.

Neben Tomas Milian und Henry Silva wirkt Ray Lovelock, in der Rolle des Carmine mit. Lovelock spielte 4 Jahre später die Rolle des Aldo in „Junge Mädchen zur Liebe gezwungen“. Carmine ist der gegenteilige Charakter von dem des Guilio Sacchi. Er zeigt Skrupel und Bedenken. Eine weitere exzellente Leistung konnte man ihm in der Rolle des George in Jorge Graus Meisterwerk: das Leichenhaus der lebenden Toten, bescheinigen. Die Rolle des Vittorio spielt der italienische Sänger: Gino Santercole.

Das was in Lenzis Film schauspielerisch geboten wird, ist einfach gesagt: brillant. Jeder Darsteller bringt seinen Part überzeugend und glaubhaft rüber. Tomas Milian kann sich in der Rolle der Guilio Sacchi so richtig austoben, was er auch nach allen Regeln der Kunst praktiziert.

Fazit:
„Der Berserker“ ist ein perfekter Poliziesco, mit hervorragenden Hauptdarstellern. Der Film hat einfach alles: Gewalt, Gesellschaftskritik, Spannung und eine sehr gute Kameraarbeit. Die besten Vorraussetzungen um alles bisher da Gewesene und Folgende aus dem Genre, förmlich wegzuhauen.

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PostPosted: 13.09.2011 11:53 
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Gibt es jetzt auch von Shameless (UK) auf DVD. Qualität könnte besser sein als die der NEW-DVD (zumindest machen die Screenshots einen wirklich guten Eindruck). Die Bezeichnung "Fan Edition" hat mich etwas misstrauisch gemacht, aber laut bbfc.co.uk wurden keine Kürzungen vorgenommen.

Habe leider nicht herausgefunden, welche Sprachoptionen die DVD bietet.

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Higurashi no Naku Koro ni


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 15.09.2011 23:50 
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Adalmar wrote:
Habe leider nicht herausgefunden, welche Sprachoptionen die DVD bietet.

Laut Labelforum diese:
Quote:
Original English audio and Italian audio with English subtitles.


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 16.09.2011 00:12 
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Danke! Das wäre toll, sofern die Untertitel durchgehend und nicht nur für zusätzliche Szenen sind, was ja auch hin und wieder vorkommt. Evtl. wird ja auch eine Blu-ray nachgeschoben??

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 11.05.2013 19:12 
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Wenn man facebook glauben darf, dann kommt von filmArt eine SE vom Berserker. :)
Bitte lass es eine Blu-ray sein! :a013:

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 12.05.2013 00:05 
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^^
ich hab die New Veröffentlichung und die ist top! So ne englische Veröffentlichung will ich nicht, da fehlt mir die herrliche deutsche Synchro, auf Englisch funzen Italo Filme nicht für mich.
Man beachte auch die Rolle von Ray Lovelock in dem Film, nicht von schlechten Eltern!

Wieviel Kegel gibts beim Kegeln? 9, 10 oder 12 keine Ahnung, für mich räumt dieser Lenzi Streifen aber alle ab ;)

Hier ein kleiner Vorgeschmack:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 12.05.2013 00:27 
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blanco wrote:
Wenn man facebook glauben darf, dann kommt von filmArt eine SE vom Berserker. :)
Bitte lass es eine Blu-ray sein! :a013:


Bin mit meiner NEW eigentlich sehr zufrieden, würde aber bei einer Blu-ray von FILMART
natürlich sofort zugreifen.
Bei einer DVD müsste ich zuerst mal überlegen.

UND JA !!!!! ICH WILL DIE SCHEIBEN NATÜRLICH MIT DEUTSCHEN TON !!!


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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 12.05.2013 20:28 
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Glaubt ihr ernsthaft, dass filmArt einen Film, bei dem es deutschen Ton gibt ohne eben diesen veröffentlichen würde? :mrgreen:

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 Post subject: Re: DER BERSERKER - Umberto Lenzi
PostPosted: 20.05.2013 18:16 
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von FilmArt ist immer noch "Die Kröte" ausständig, der wurde ja schon 2011 angekündigt. Vielleicht gibts bis zur Berserker SE schon ein neues Medium und die Blu-Ray ist ein alter Hut. 8-)
Fairerweise muß man sagen das die VÖ von "Die Gewalt bin ich" wirklich eine wunderschöne Veröffentlichung ist und wirklich respekt verdient hat. Naja, gut ding braucht weile. Wenn "Die Kröte" wieder so eine sahnestück wird hat sich das warten auf alle fälle gelohnt.

Achja, die SE von "Der Berserker" wird selbstverständlich gekauft, auf welchem Medium auch immer!


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