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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: CHARRO - Charles Marquis Warren
PostPosted: 19.10.2013 18:18 
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USA 1969 / Deutsche Erstaufführung: 15.8.1969 (FSK 18)
Darsteller:
Elvis Presley, Ina Balin, Victor French, Solomon Sturges, Tony Young, James Almanzar
Musik:
Hugo Montenegro

Jess Wade kommt in ein mexikanisches Städtchen geritten, wo er sich mit einer Verflossenen treffen will.
Doch dort erwarten ihn Vince Hackett und seine Bande, zu der Jess einst gehörte.
Die Bande hat eine wertvolle mexikanische Reliquie gestohlen und will Wade die Sache in die Schuhe schieben.
Mit einem glühenden Eisen fügt man ihm eine Wunde am Hals zu, damit die Beschreibung auf dem Steckbrief zutrifft.
Dann lässt man ihn ohne Pferd zurück.
Er schafft es, in die Stadt zu gelangen, in der seine ehemalige Geliebte einen Saloon betreibt. Dort kann er
den Sheriff, der ihn gut kennt, von seiner Unschuld überzeugen.
Vince Hacketts Bruder Billy Roy kreuzt im Saloon auf und Jess Wade kann ihn gefangen nehmen.
Dabei wird jedoch der Sheriff schwer verletzt. Dieser macht nun Jess Wade zum Hilfssheriff.
Am nächsten Morgen kreuzt Vince Hacket in der Stadt auf.
Er verlangt von Wade, seinen Bruder freizulassen und droht, den Ort andernfalls dem Erdboden gleich zu machen.

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Nach "Pulverdampf und heiße Lieder" (1957) und "Flammender Stern" (1961) ist "Charro" der dritte Western
in der Leinwandkarriere von Elvis Presley. Optisch kommt der "King of Rock´n Roll" hier durchaus gut rüber,
wirkt ansonsten aber ein bißchen unmotiviert und läuft fast immer mit dem gleichen Gesichtsausdruck herum.
Für die Rolle des Jess Wade hätte man sich etwas mehr Härte und eine gehörige Portion Rachedurst gewünscht.
Auch Presley´s Gegenspieler, der Schurke Hackett (Victor French) hinterläßt einen etwas zwiespältigen Eindruck.
Bei der Besetzung handelt es sich ohnehin fast überwiegend um unbekannte Darsteller. Hervorzuheben
ist Solomon Sturges als "Billy Roy".
Die Story an sich wirkt ziemlich unausgegoren, die Inszenierung ist brav und bieder.
Man hätte aus dem Stoff sicher mehr herausholen können, aber das Potenzial wird mehr oder weniger verschenkt.
Der Score ist sehr abwechslungsreich, mitunter durchaus stimmig, dann aber auch mal wieder aufdringlich
und typisch amerikanisch. Gut ist der von Elvis gesungene Titelsong, der während des Vorspanns läuft.
Regisseur Warren drehte seinen letzten Kinofilm vor "Charro" 1958 und war anschließend vor allem
als Produzent für TV-Westernserien tätig.
Insgesamt hat der Film zwar seine Schwächen, ist aber nicht uninteressant und durchaus unterhaltsam.


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