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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 20.07.2013 11:32 
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hübsch anzusehen

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 20.07.2013 12:54 
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"Sie sah zwar aus wie eine Frau, aber sie war eine Hyäne"

:lol:
Das sind die offkommentare, die gute trailer ausmachen :-D

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 20.07.2013 13:19 
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Kultiger Trailer ! :wiegeil1:

Da sieht man mal wieder wie gut Anthony als Stranger Agiert ;) Als er da durchs loch schaut und die Augen verdreht :lol: :? :lol:

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 03.08.2013 09:27 
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Kannte den Film bisher nur von Tele5. Die neue DVD ist wirklich sehr ordentliches Handwerk!

Ein Dollar zwischen den Zähnen
ist für mich so eine Art "Perle unter den B-Western". Definitiv kein TOP 20-Kandidat, aber sehr stylish, athmosphärisch, unterhaltsam und (trotz der 08/15-Story) mit einer ganz eigenen Note (sehr minimalistisch).

Ich vermute, es dürfte der wortkargste unter den IW sein, oder irre ich mich?

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 03.08.2013 13:32 
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Companero wrote:
Definitiv kein TOP 20-Kandidat



Da hast du Recht. Der ist definitv bei mir in den Top 10 und das ohne Diskussion.

Companero wrote:
Ich vermute, es dürfte der wortkargste unter den IW sein, oder irre ich mich?


Dürfte sicher ebenfalls in den Top5 der wortkargsten Genrevertreter sein, ja. ;)


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 03.08.2013 14:11 
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Muss man Schauspielern fürs Reden extra was bezahlen ? Wenn ja, dann haben wir die Erklärung :lol: :lol:

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 04.08.2013 12:38 
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Companero wrote:
Definitiv kein TOP 20-Kandidat,

Knapp vorbei ist auch daneben,bei mir Pos. 22 ... aber mit etwas Glück schafft er's vielleicht doch noch :lol:


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 01:53 
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EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN
[UN DOLLARO TRA I DENTI][ITA][1966]

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Regie: Luigi Vanzi
Darsteller: Tony Anthony, Frank Wolff, Gia Sandri, Raf Baldassarre, Jolanda Modio, Aldo Berti, Enrico Cappellini, Arturo Corso, Antonio Marsina, Angela Minervini


„Was für ein Mann bin ich?“

Ein Fremder [Tony Anthony] reitet in das karge Städtchen Cerro Gordo. Dort wird er Zeuge, wie die Schurkenbande unter der Führung des gefürchteten Gesetzlosen Aguilar [Frank Wolff] ein ganzes Battallion mexikanischer Soldaten auslöscht. Der Grund: Aguilar und seine Männer wollen sich selbst als die Armeebediensteten ausgeben. Abgesandte der amerikanische Kavallerie sind nämlich auf dem Weg, um dem mexikanischen Militär zwei Säcke voller Gold auszuhändigen. Der Fremde errät den Plan und klinkt sich in das Unternehmen ein. Doch als er seinen Anteil verlangt, ist es mit der Gastfreundschaft Aguilars zuende: Lediglich eine Dollarmünze überlässt er ihm als Belohnung, bevor er ihn brutal zusammenschlagen lässt. Doch der Fremde kann entkommen und hat jetzt nur noch ein einziges Ziel: das gesamte Gold...

Das kleine Wörtchen 'Dollar' im Titel ist kein Zufall: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN erinnert von Thema, Atmosphäre und Schauplatz her doch auffallend an den damals erst zwei Jahre zurückliegenden Sensationserfolg FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR, welcher Kinogeschichte schrieb und das Bild des Italo-Westerns entscheidend mitprägte. Hier wie dort reitet ein namenloser Fremder in ein kleines Western-Kaff, spricht kaum ein Wort, legt sich mit einer Schurkenbande an und erweist sich im Schusswechsel als unbezwingbar, um am Ende schließlich als Sieger wieder aus der Stadt zu reiten. Nur heißt der fremde Pistolero hier nicht etwa Clint Eastwood, sondern Tony Anthony. Dieser besitzt zwar einen ähnlichen Poncho wie sein großes Vorbild, aber bei weitem nicht dessen Coolness.

Dabei gibt sich Anthony durchaus Mühe, es dem Original bestmöglich nachzueifern: Nicht nur sein Kleidungsstil, auch die verkniffene Miene und die Einsilbigkeit gehören zu den eindeutig kopierten Mechanismen des 'Fremden'. Die deutsche Fassung setzte dem Imitat dann noch die Krone auf, indem sie ihm gar dieselbe Synchronstimme verpasste. Doch im Vergleich zu Eastwood wirkt Anthony doch immer etwas zu schwachbrüstig, um ihm seine Überlegenheit so ohne weiteres abzukaufen. Wenn er die bösen Buben niederschlägt, dann befürchtet man im ersten Augenblick eher, er habe sich dabei die Hand gebrochen, als dass man tatsächlich erwarten würde, dass die Getroffenen betäubt zu Boden sinken.

Auch inhaltlich wandelt A STRANGER IN TOWN (englischer Titel) auf wohlbekannten Pfaden. Bereits nach wenigen Minuten sind die Seiten klar abgesteckt: Auf der einen die Bösen in Gestalt der verkleideten Schurkenbande Aguilars, auf der anderen der Gute (oder besser gesagt: der etwas weniger Böse, immerhin ist dies ein Italo-Western) in der Gestalt Tony Anthonys, der seinen Gegnern zumindest intellektuell haushoch überlegen ist und dessen Kugeln vermutlich ferngesteuert durch die Gegend fliegen, treffen sie ihr Ziel doch immer haargenau. Was sich daraus ergibt, ist ein gewalthaltiges Katz-und-Maus-Spiel, bei welchem mal die eine, mal die andere Partei die Oberhand gewinnt.

EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN folgt somit überwiegend der narrativen Schablone des großen Vorbilds: Der Fremde gibt sich zunächst als Verbündeter der Banditen aus und hilft ihnen sogar dabei, ihren Coup durchzuziehen. Erst, als er im Anschluss von ihnen erwartungsgemäß auf's Kreuz gelegt und um seinen Anteil betrogen wird, beginnt er einen verlustreichen Feldzug. Aufgrund seiner Schießkunst und Schläue hat er dabei quasi auf Anhieb die besseren Karten als die primitive Gaunerbande, die zur Erlangung ihrer Ziele lediglich auf rohe Gewalt zu setzen vermag. Doch auch trotz seiner Überlegenheit muss der Fremde herbe Rückschläge einstecken, wird gefoltert und scheint fast besiegt, bevor er im Finale dennoch triumphieren kann.

Das ist natürlich alles nicht atemberaubend originell und letztendlich nur die zu Grunde liegende Blaupause jeder Heldenstory, die hier eigentlich kaum großartig variiert wurde. Dass EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN dennoch ein gelungenes Unterhaltungsprogramm bietet, liegt, neben der versierten Regie Luigi Vanzis, vor allem an den liebgewonnen Ingredenzien des klassischen Italo-Westerns, welche hier, aufgrund des recht frühen Produktionsjahrs, noch erfreulich frisch und unabgenutzt wirken: das ungastliche Städtchen, durch das unaufhörlich der Wind pfeift, die kargen Landschaften, die eine trostlose Einsamkeit vermitteln, die unersättliche Gier noch Gold, die nur das Schlechteste im Menschen hervorruft, und nicht zuletzt die ruppige Gewaltdarstellung, die rein gar nichts mehr mit dem klinischen Glanz früherer amerikanischer Western gemein hat.

Im Gegensatz zu FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR fehlt es dabei allerdings etwas an inhaltlicher Dichte. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass sich Clint Eastwood seinerzeit mit gleich zwei Gangsterbanden herumschlug, während es Tony Anthony hier nur mit einer einzigen zu tun bekommt. Da sich diese auch nicht gerade durch übermäßige Pfiffigkeit auszeichnet, verkommt EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN im Mittelteil zeitweise zu einem simplen Versteckspiel, in welchem der Fremde lediglich durch Höhlen und Häuser kriecht, während seine Häscher erst dann wieder zur Jagd blasen, wenn ein weiteres Mitglied ihrer Truppe in den Staub gebissen hat.

Chronologisch will dabei manches nicht so recht zusammenpassen: Da will Aguilar die Dorfschönheit Chica vergewaltigen, was der Fremde lobenswerterweise verhindern möchte. So schleicht er durch das Gebäude, hinterlässt dabei eine Spur aus Schießpulver, wird beinahe entdeckt, versteckt sich, schlägt den Mann nieder, schleicht sich in Deckung und entzündet schließlich die hinterlegte Spur, um das Dynamitlager in die Luft zu jagen. Und obwohl man während all dieser Zeit locker ein ganzes Frauenhaus hätte vernaschen können, liegt Aguilar noch immer züchtig neben seinem Opfer im Bett und hat sich noch nicht mal die Schuhe ausgezogen.

Auch an anderen Stellen gibt es durchaus mal kleinere Schönheitsfehler: Dass die Soldaten zu Beginn z. B. alle brav stehenbleiben, um sich über den Haufen schießen zu lassen, erscheint ein wenig merkwürdig. Auch an Blutpäckchen hat man offenbar gespart, immerhin hinterlässt das erwähnte Massaker nicht einen einzigen sichtbaren Kratzer auf dem schnieken Unterhemd. Zudem hat der Fremde die meiste Zeit mehr Glück als Verstand, da seine Gegner selbst aus nächster Nähe vielleicht gerade mal den Türrahmen treffen, in welchem er sich befindet. Sinnlos zu erwähnen, dass seine Kontrahenten meist schon am Boden liegen, bevor er überhaupt den Abzug betätigt hat.

Doch solch liebenswerte Unzulänglichkeiten gehören auch einfach zu einem zünftigen B-Kracher, zumal EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN im Gegenzug mit so manch großartigem Moment aufwarten kann: So kann man sich eines Schmunzelns kaum erwehren, wenn der Fremde zunächst seine Schritte auf der Veranda abzählt, um dann später hinter der Ecke kauernd die Schritte seines Widersachers zu zählen und genau zu wissen, wann er feuern muss. Auch, wenn er sich im Anschluss unter den Bodendielen versteckt und seine Gegner zunächst mit Geräuschen und Bewegungen verunsichert, bevor er sie in seine Flinte laufen lässt, erntet das einen gehörigen Lacherfolg.

Die graphische Gewaltdarstellung schockiert dabei aus zeitlicher Distanz freilich längst nicht mehr so sehr wie noch im Erscheinungsjahr, doch vor allem die Zynismen des Schurken Aguilar sind von unvergänglicher Boshaftigkeit: Nach dem kaltblütigen Niedermähen einer ganzen Armee schreckt er auch nicht davor zurück, einen Säugling mit dem Messer zu bedrohen, um aus dessen Mutter eine benötigte Information herauszukitzeln, lässt sich vor jeder Missetat jedoch immer wieder von seinem Handlanger Marinero (gespielt von Aldo Berti [→ ESCONDIDO]) bestätigen, dass er ein fairer Mann sei. Das ist schon starker Tobak und macht Aguilar zu einem enorm verachtenswerten Vertreter seiner Zunft.

Der viel zu früh verstorbene Frank Wolff [→ GOTT VERGIBT – DJANGO NIE!], welcher diesem sein markantes Gesicht leiht, ist als Darsteller hassenswerter Bösewicht ohnehin eine Bank. Seine schauspielerischen Qualitäten kann er hier allerdings kaum unter Beweis stellen, seine Rolle ist dafür schlichtweg zu eindimensional geraten. Im Gegenzug jedoch darf er hier nach Herzenslust böse sein, um immer dann, wenn er sich nicht mehr hinter seinem Maschinengewehr verstecken kann, zum erbärmlichen Jammerlappen zu mutieren.

Ungewöhnlich ist, dass sich hier auch eine Frau zu den Schurken zählen und als solchen ebenfalls gehörig austeilen darf: Gia Sandri [→ SCHNELLER ALS 1000 COLTS] spielt Maruca, welche dem Fremden bei seiner Ankunft zunächst nur die Blumenvase entgegenschleudert (nicht ganz zu Unrecht, immerhin beobachtet er sie beim Einkleiden), ihm später jedoch mit inbrünstiger Leidenschaft die Peitsche ins Gesicht knallt (obwohl sie in Wahrheit natürlich total rattig auf ihn ist). Die zweite größere Frauenrolle ging an die hübsche Jolanda Modio [→ VON ANGESICHT ZU ANGESICHT], die als hilfebedürftige Chica das klassische Opfer spielen und einige Male aufgescheucht aus der Wäsche gucken darf.

Und Tony Anthony? Der hat mit der Figur des schweigsamen Westernhelden offenbar die Rolle seines Lebens gefunden, so dass er nachfolgend eigentlich kaum noch etwas anders spielte und diesem Typus fast bis zum Schluss treu blieb - was seinen Höhepunkt erreichte, als er in BLINDMAN nicht nur schweigsam sein durfte, sondern auch noch blind. Obwohl sich seine Darstellung, wie mehrfach erwähnt, mit den ganz Großen nicht messen kann, verleiht er der klassischen Figur des unnahbaren Revolvermannes doch etwas ganz Eigenes, eine eigenartig liebenswerte Tapsigkeit, die ihn aus der Masse hervorhebt.

Komponist Benedetto Ghiglia [→ HÖLLENJAGD AUF HEISSE WARE] spendierte dem Fremden dazu ein eingängiges Titelthema, welches allerdings ein wenig zu häufig wiederholt wird und einem daher irgendwann doch auf die Nerven fällt. Die restliche Musikuntermalung geriet eher trist und lässt große Melodien, eigentlich eines der Steckenpferde des Genres, schmerzlich vermissen.

Die ständigen Vergleiche mit FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR muss sich EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN schlichtweg gefallen lassen – zeitlich zu nah sind sich beide Werke und zu ähnlich sind Konzept und Umsetzung. Doch holt man Vanzis kompetent umgesetzte Spaghetti-Sause aus dem Schatten Sergio Leones, dann kommt dabei ungemein passable Unterhaltung zum Vorschein. Auch dem Publikum schien das ausreichend gefallen zu haben, durfte der Fremde im Anschluss doch noch zwei weitere Male in die Stadt reiten.

Kein Grund zum Zähneknirschen.

s. auch: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 07:06 
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Gutes Review, hat Spaß gemacht es sich durchzulesen!

Hab mir den vor ein paar Tagen auch mal wieder angeschaut wegen der neuen Veröffentlichung. Gefällt mir nach wie vor gut, aber beim ersten Mal hat er mich mehr begeistert. Zwischendurch schleichen sich schon ein paar Längen im Mittelteil ein, aber schon allein Tony Anthony reißt das wieder raus. Der Typ ist einfach nur megacool ;)

Würde hier 8/10 ziehen! Blindman gefällt mir jedenfalls am Besten, danach kommen die beiden ersten Stranger-Filme, dann der 3te Stranger und das Schlusslicht ist für mich Get Mean. Allerdings kenn ich Coming At Ya noch nicht...

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 12:35 
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Interessantes Review, allerdings muss man auch sagen, dass trotz der Nähe zum Original nicht versucht wird dieses zu kopieren, sondern vielmehr zu variieren.
Ich schätze "Für eine Handvoll Dollar" sehr, nicht nur weil es die Mutter aller IW ist, sondern mit Eastwood die persona grata besetzt hat und darüber hinaus eine der unterhaltsamsten Genrevertreter darstellt. Allerdings geht Vazi's Beitrag noch eine Spur weiter. Die Figur des Fremden versucht nicht Eastwood's Figur zu kopieren, sondern die vorgegebenen Charakterzüge zu maximieren. Noch wortkarger, kaltschäuziger etc. Generell ist Vanzi hier sicher der geradlinigste IW gelungen, bei dem die Geschichte konsequent ohne unnötige Nebenplots, zeitschindende Kommunikation oder auslandende Landschaftsaufnahmen erzählt wird. Purismus an allen Ecken und Enden, auch was den Score betrifft. Und da muss ich dir massiv wiedersprechen, DJANGOdzilla. Denn Benedetto Ghiglia folgt hier dem vorgegebenen Erzählrythmus und unterstützt so den Gesamteindruck auf einprägsame Weise.
Wo Leone mit seinem eposartigen Stil zu gefallen wusste (auch wenn bei Hand für Dollar noch nicht so ausgeprägt), bleibt Vanzi auf seiner eigenen Linie und schuf somit einen mit einer unglaublichen Atmosphäre ausgestatten Genrevertreter, der mit keinem anderen zu verlgeichen ist. Da ist einfach kein Platz für einen strahlenden Pistolero in Form eines Gemmas, kein Platz für die Blödelei eines nervenden Sancho oder eines Milchbubis names P. L. Lawrence. Nein, da bedarf es nur eine Anthony's, der von seiner Statur sicher sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber auch nicht versucht hier mehr zu tun als unbedingt nötig.

Der Wind pfeift, die Gegend ist trostlos, die Leichen liegen auf der Straße und jeder folgt nur dem schnöden Mamon. Kommunikation bleibt den Frauen vorbehalten, die darüber hinaus noch für die optischen Highlights sorgen. 84 Minuten Purismus pur. So soll ein Italo-Western aussehen. So und nicht anders !


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 14:45 
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Es ist immer etwas müßig zuviel zu vergleichen,ganz besonders Streifen,die rund 50 Jahre auf dem Buckel haben.
Da ist alles nunmal so wie es ist und zum Glück kann man auch nichts mehr dran verändern.

Vor allem sollte man Ein Dollar zwischen den Zähnen nicht mit Für eine Handvoll Dollar vergleichen,denn da fängt die Sache an,lächerlich zu werden.
Mal ehrlich,wen soll Anthony denn gegen Eastwoods bahnbrechenden Charakter darstellen ... die Witzfigur von der Müllkippe vielleicht.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 18:27 
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GunmanStan wrote:
Es ist immer etwas müßig zuviel zu vergleichen,ganz besonders Streifen,die rund 50 Jahre auf dem Buckel haben.
Da ist alles nunmal so wie es ist und zum Glück kann man auch nichts mehr dran verändern.



Ich gebe dir im Grundsatz recht. Allerdings müsstest du, ebenso wie wir alle, die Bewertungen in irgendwelchen Rankings einstellen,
da dies natürlich auch nur eine Bewertung auf Grundlage von Vergleichen sind. Denn wenn man nicht vergleicht, kann man nicht bewerten. ;)
In diesem Sinne: Gut, dass wir verglichen haben. 8-)


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 22:05 
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El Puro wrote:
Interessantes Review, allerdings muss man auch sagen, dass trotz der Nähe zum Original nicht versucht wird dieses zu kopieren, sondern vielmehr zu variieren.


Das stimmt schon, im Prinzip ist das ne Mischung aus der Handlung von FISTFUL und DJANGO - die DJANGO-Parallelen könnten allerdings auch Zufall sein, die Filme kamen, glaub ich, ziemlich zeitnah ins Kino.

Quote:
Die Figur des Fremden versucht nicht Eastwood's Figur zu kopieren, sondern die vorgegebenen Charakterzüge zu maximieren. Noch wortkarger, kaltschäuziger etc. Generell ist Vanzi hier sicher der geradlinigste IW gelungen, bei dem die Geschichte konsequent ohne unnötige Nebenplots, zeitschindende Kommunikation oder auslandende Landschaftsaufnahmen erzählt wird. Purismus an allen Ecken und Enden, auch was den Score betrifft. Und da muss ich dir massiv wiedersprechen, DJANGOdzilla. Denn Benedetto Ghiglia folgt hier dem vorgegebenen Erzählrythmus und unterstützt so den Gesamteindruck auf einprägsame Weise.


Ich verstehe, was du meinst, und ich gönne dir natürlich deine Freunde mit dem Film. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass die Dinge, die du anführst, tatsächlich absichtlich geschehen sind. Ich glaube nicht, dass Anthony absichtlich kaltschnäuziger als Eastwood erscheinen sollte, ich glaube auch nicht, dass die Musik absichtlich die Kargheit unterstützen sollte. Ich bin der Meinung, dass man zu Anthony einfach gesagt hat: 'Sei Eastwood einfach so ähnlich so möglich' und zu Ghiglia: 'Komponiere uns mal ne schöne Melodie dazu'. Der Rest hat sich dann einfach so ergeben...

Aber ob Zufall oder Absicht ist natürlich völlig Latte. Wie gesagt, gönne ich dir natürlich absolut deine Impression (wär ja auch'n Ding, wenn nicht^^). Letztendlich empfinde ich STRANGER IN TOWN auch als deutlich über dem Durchschnitt (auch, wenn ich insgesamt mehr negative als positive Sachen aufgelistet habe, wie mir im Nachhinein auffällt) und ich finde es vor allem bemerkenswert, mit welch einfachen Mitteln hier eine wunderbar staubige Atmosphäre erschaffen wurde.

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 22:10 
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GunmanStan wrote:
Es ist immer etwas müßig zuviel zu vergleichen,ganz besonders Streifen,die rund 50 Jahre auf dem Buckel haben.
Das finde ich nicht. Natürlich gibt es auch Vergleiche, die völlig sinnlos sind, aber bestimmt nicht bei einem Film, der gerade mal zwei Jahre nach einem der prägendsten Italo-Western überhaupt herauskam und der in Konzept und Umsetzung so ähnlich geraten ist, dass es geradezu ins Auge springt. Da wird einem ein Vergleich (was ja auch nichts Negatives ist) ja regelrecht aufgedrängt, ob man will oder nicht.

Warum Vergleiche im Laufe der Zeit sinnloser werden sollten, erschließt sich mir übrigens auch nicht so ganz. :wha: :)

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 30.08.2013 22:12 
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Ist wie alles im Leben Geschmacksache. Und ist auch gut so. ;)
Und ich finde auch bei den Filmen die mir am Herzen liegen Kritiken wichtig. Das zeigt doch, dass man nicht zu einseitig an die Sache herangehen sollte.
Ich kann durchaus verstehen, dass der Film nicht bei allen gut ankommt. Manche finden ihn sogar sehr schwach. Ist halt immer eine individuelle Herangehensweise.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 31.08.2013 09:24 
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Also die beiden ersten Stranger Teile finde ich keineswegs schlecht.
Sind für mich sehr gute Genrebeiträge,Top 50 Material,womit wir bei den Bewertungen der verschiedenen Streifen sind.
Und da vergleicht man,beim Erstellen einer Rangliste,jeden einzelnen mit dem anderen (... Pos. 8 gefällt mir besser als Pos. 9 und schlechter als Pos. 7 ...)
Sozusagen ein Dauervergleich,da hast du natürlich Recht,Puro ;)

Wenn man nun aber Anthony - Eastwood gegenüberstellt,oder Gemma,Eastman - Spencer,Hill usw. ist es eigentlich von vornherein klar,wer den kürzeren zieht und macht daher wenig Sinn.
Um bei den beiden Beispielen zu bleiben,sind Ein Dollar zwischen den Zähnen und Ben und Charlie klasse IW für sich,die man doch nicht unbedingt mit Riesen wie den Dollar oder Trinita Streifen messen muß ?!

Und je länger das her ist,desto weniger Sinn macht es für mich.Wir reden von einem Genre,welches demnächst ein halbes Jahrhundert alt wird (wenn man Für eine Handvoll
Dollar
als Anfang bezeichnet,was wahrscheinlich jeder tut)
Da muß ich nicht mehr bis ins Detail vergleichen,wer die schönste und längste Kanone hatte oder am coolsten auf einem Pferd saß.

Klar,gibts immer Parallelen,für die man keine Brille braucht und die dann miteinander zu vergleichen,ist auch nichts negatives.Mir wird manchmal einfach nur zu viel verglichen und oftmals halt auch dort,wo es wirklich keinen Sinn macht.
Das es dazu verschiedene Meinungen gibt,ist klar und gut so.Alles nichts,was man auf die Goldwaage legen müßte,nur Kleinigkeiten,denn im großen und ganzen mögen wir ja die selbe Sache - den Italowestern.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 31.08.2013 10:37 
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Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, das Vanzi oder auch Anthony wirklich vor hatten, die Genressenzen einfach weiter auszukochne. Anthony meint ja im Interview, der Film sei fast witzig gewesen, weil er Eastwoods Art so übersteigert dargestellt habe. Ich glaube aber, es wirkte witzig, weil Anthony sich zu ernst genommen hat und damit unbeabsichtigt diese Wirkung erzielte.
Und das Vanzi als ein nur mäßig am Western interessierter Regisseur solche höheren Absichten hatte, wage ich auch zu bezweifeln.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 10.09.2014 21:59 
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Gibt es irdgenwo eine Bezugsquelle zum Soundtrack?

Die Musik zwischen 0:10-0:21
1:13-1:21
1:35-1:46
ist so bombastisch! :jc_omg_sign:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Die Musik hört sich in dem (offiziellen?) Stück irgendwie weniger spritzig und dramatisch an.:(

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 19.09.2014 15:34 
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Keiner ne Ahnung, wo man den Soundtrack herbekommt?


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 19.09.2014 16:15 
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eldondo wrote:
Keiner ne Ahnung, wo man den Soundtrack herbekommt?


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 19.09.2014 20:51 
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Danke dir.:)


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 19.09.2014 21:43 
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eldondo wrote:
Gibt es irdgenwo eine Bezugsquelle zum Soundtrack?

Die Musik zwischen 0:10-0:21
1:13-1:21
1:35-1:46
ist so bombastisch! :jc_omg_sign:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Die Musik hört sich in dem (offiziellen?) Stück irgendwie weniger spritzig und dramatisch an.:(

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Die Musik scheint nur im Film so richtig reinzuknallen. Finde den Score ebenfalls bombastisch gut.

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 20.09.2014 10:45 
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Ist meistens nur für den Trailer so bei den Anthony Filmen....

Werde den demnächst eh rewatchen, nicht mehr taufrisch neue Collosseo scheibe ist bestellt. Hoffe ich kriege die noch, da die Ofdb erst nachbestellen müssen, hab ich irgendwie verschwitzt gleich zu bestellen :x
Dann kann ich dazu mehr sagen..

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 28.09.2014 22:03 
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Voraussichtlich soll der laut ofdb am 30.09.14 von VZ in der "Uncut Version" auf DVD erscheinen. Uncut war der doch schon bei Colosseo.

Hat hier jemand genauere Informationen zur VÖ?


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 28.09.2014 23:22 
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Colosseo vertreibt jetzt nochmal über VZ.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 29.09.2014 06:30 
Django88 wrote:
Voraussichtlich soll der laut ofdb am 30.09.14 von VZ in der "Uncut Version" auf DVD erscheinen. Uncut war der doch schon bei Colosseo.

Hat hier jemand genauere Informationen zur VÖ?


Das "uncut" hatte mich auch kurz verwirrt.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 29.09.2014 11:12 
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Danke für die Rückmeldung Michael. Dann wird es sich wohl um eine identische Fassung handeln.


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 09.12.2014 19:08 
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Nun gestern mal geschaut, via collosseo Dvd. Das interview mit dem Lars Bloch ist ja sehr witzig und informativ!

Der Film ist ein harter brutaler , nihilistischer Genre Beitrag. Klar billig nur in diesem Mexikaner Dorf, oder diesem Steinbruch gedreht. Aber der Stranger der langsam durch die Straßen schleicht und sich überlegt wie und nicht gleich los ballert. Zb. das Schritte Zählen oder mit der Saloontür klappern. Die Figur gefällt überaus gut!
Wenige Dialoge, aber gute Syncro...
Teilweise schaut der Film mir aber doch einfach billig aus, was hier nichtmal negativ ins gewicht fällt, ist aber so. Fast keine anderen Leute als unseren Stranger und die Mex bande gibts zu sehen. Wo sind die ganzen Mex Männer des dorfes, Frau allein mit Kind, wo ist ihr Mann?? Ermordet alle?? In der Kirche nur alte Weiber, wo ist der rest des Dorfes??
Wolff ist wieder sehr gut, toll auch die große rolle für "Raf Baldassare", der gefiel mir ungemein gut!
8/10 (Bei der letzten Sichtung via Starmedia dvd ist er schlechter weg gekommen, kein wunder bei der grottigen Qualli. Die collosseo hingegen bietet ein super Bild!)

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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 09.12.2014 19:41 
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reggie wrote:
Fast keine anderen Leute als unseren Stranger und die Mex bande gibts zu sehen. Wo sind die ganzen Mex Männer des dorfes, Frau allein mit Kind, wo ist ihr Mann?? Ermordet alle?? In der Kirche nur alte Weiber, wo ist der rest des Dorfes??


Ich glaube, dass dies gewollt ist. Mehr "Zivilisten" wurde nur von der Story ablenken und die ganze Geschichte "vermenschlichen".
So konzentiert man sich auf das Wesentliche und lässt den ganzen unsinnigen Kram beiseite. Mit Nebenschauplätzen können sich andere Filme beschäftigen .... 8-)


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 Post subject: Re: EIN DOLLAR ZWISCHEN DEN ZÄHNEN - Luigi Vanzi
PostPosted: 09.12.2014 19:44 
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Na dann gleich eine verlassene Geisterstadt....

Hätte man doch zu beginn gleich noch ein schönes Massaker einbauen können, wobei alle Männlichen Dorfbewohner dezimiert werden....
So fragt man sich schon, wo hat die Frau den Kindsvater gelassen und die alten Weiber ihre alten Herren? Darüber muss man sich freichlich auch keinen Kopf zerbrechen, es fällt aber auf....

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