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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: SPASMO - Umberto Lenzi
PostPosted: 12.08.2015 08:02 
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Naja, immerhin geht es ja um geistig verwirrte Personen, da passen die seltsam verworrenen Handlungsstränge und Dialoge doch prima! Dass am Ende ein wenig Dick aufgetragen wird, ist typisch für die italienischen Filme. Aber am Schluss wird alles aufgeklärt, oder nicht?

Klar, während des Laufs der Handlung fragt man sich ständig, was das jetzt wieder war, aber wir sollen dasselbe empfinden, wie es der Hauptdarsteller erlebt, so eine subjektive Sichtweise, mehr will ich jetzt nicht verraten. Also, ich fand den Film gut. Hat großen Spaß gemacht. Wenn man ihn beim ersten Schauen auch wirklich erst am Ende verstehen kann. Aber es wird alles geklärt. Und einen herrlichen Schlussgag gibt's obendrein!


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 Post subject: Re: SPASMO - Umberto Lenzi
PostPosted: 12.08.2015 12:16 
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Ich fand das Ende stimmig und gut. da gibt es ganz andere Streifen, in denen massiv übertrieben wird.


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 Post subject: Re: SPASMO - Umberto Lenzi
PostPosted: 05.04.2016 21:02 
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Location: Was Sie vorhin Hölle nannten, nennt er sein zu Hause.“
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Produktionsland: Italien
Produktion: Ugo Tucci
Erscheinungsjahr: 1974
Regie: Umberto Lenzi
Drehbuch: Massimo Franciosa, Umberto Lenzi
Kamera: Guglielmo Mancori
Schnitt: Eugenio Alabiso
Musik: Ennio Morricone
Länge: ca. 90 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Robert Hoffmann, Suzy Kendall, Ivan Rassimov, Adolfo Lastretti, Monica Monet, Guido Alberti, Mario Erpichini, Franco Silva


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Christian Bauman plant mit Barbara – die er kurze Zeit vorher kennen lernte - eine wilde Liebesnacht. Doch der Plan misslingt, denn in Barbaras Badezimmer taucht ein Fremder auf. Es kommt zu einem Handgemenge und Christian tötet den Unbekannten. Doch kurze Zeit später ist die Leiche verschwunden und nichts weist auf einen Mord hin. Will man Christian in den Wahnsinn treiben? Wer steckt hinter dieser möglichen Absicht?

Meine mittlerweile vierte Sichtung von SPASMO. Vom alten Greenwood VHS Tape, über die Italo-DVD hin zur mittlerweile erhältlichen BluRay-Variante. Zwischen diesen Sichtungen liegen einige Jahrzehnte. Eine Zeit die SPASMO (für mich) immer interessanter machte. Der damalige – eher durchwachsende Gesamteindruck - ist mittlerweile einem guten bis sehr guten Eindruck gewichen. SPASMO ist wie die Floskel vom alten Wein - je älter, desto besser. Umberto Lenzi präsentiert ein kniffliges Ratespiel untermalt von gut ausgewählten Kulissen sowie Requisiten. Eine Suche nach „Mörder“ und „Mordambition“. Der dabei gewählte Weg wird mit einigen markanten Abzweigungen - von einer klaren Marschroute - unterbrochen. Dieses tut dem Film jederzeit gut, da er seine Fragen nicht allein aufrecht hält, sondern maximiert. SPASMO hält sich bis zur letzen Minute ein Hintertürchen offen. Dieses gezielte Vorgehen, sprich das Verwirren des Rezipienten, ist eine der Stärken die SPASMO auszeichnen. So wie es sich für einen Giallo-Thriller gehört.

„Warum reden sie andauernd vom Tod?“ (Christian Bauman)

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 Post subject: Re: SPASMO - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.04.2016 11:57 
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Spasmo (U. Lenzi, 1974)

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Feiner, mysteriöser Giallo-Thriller von Umberto Lenzi.

Auf Brüste, Blut und farbliche Spielereien wird weitgehend bis komplett verzichtet, was der Grund sein könnte, warum man dem Film eher selten begegnet. Geht es doch weniger um Gemetzel als um verwirrende Psychospielchen, bei denen unklar bleibt, wer nun eigentlich kein Schräubchen locker hat.

Auch wenn nicht unbedingt die ganz große Klaviatur gespielt wird, gibt es eigentlich nix auszusetzen.
Schauspielerisch (u.a. R. Hoffmann, I. Rassimov, S. Kendall) wie auch audiovisuell (Musik: E. Morricone) absolut sehens-/ und hörenswert. Gut, Suzy Kendall ist jetzt sicher nicht die beste Schauspielerin, aber durchaus nett anzusehen. Dafür punktet Adolfo Lastretti als undurchsichtiger Geselle und der Don Morrone aus dem "Syndikat des Grauens" schaut auch vorbei.

Am Ende ist man nicht viel schlauer wie zu Anfang, was durchaus positiv zu verstehen ist. Freunde unaufgeregter, dezent gehaltener, fiebertraumartiger Spannungskost- die definitiv mehr verwirrt als aufklärt- kommen auf ihre Kosten. Und dann wären da ja auch noch die Puppen: "Maniac" verdächtig...

7+/10

Spasmo trailer - Umberto Lenzi

Bambole (Single Version) [Spasmo, Original Soundtrack]
Ennio Morricone: Spasmo (Spasmo #1#2)]


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 Post subject: Re: SPASMO - Umberto Lenzi
PostPosted: 06.04.2016 21:48 
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Location: Was Sie vorhin Hölle nannten, nennt er sein zu Hause.“
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Ich finde der Film erklärt im Finale alles was man wissen muss. Adolfo Lastretti finde ich als ominösen Killer gut. Er erinnert mich optisch (bei SPASMO) etwas an Jonathan Hardy (Labatouche in MAD MAX 1).

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