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 Betreff des Beitrags: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 04.08.2010 17:16 
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Wie ihr aus meiner Signatur entnehmen könnt, hab ich neben meiner Vorliebe für den Giallo auch ein Herz für seinen Bruder aus Übersee.

Dieser Thread dient dazu, einige Slasher-Perlen vorzustellen, über das Genre zu diskutieren und seine Ursprünge aufzudecken.

Viel Spaß!

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 17:27 
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Ein unverzichtbarer Klassiker und einer meiner Lieblings-Slasher:

THE BURNING - Brennende Rache (Kanada/USA 1981)

Bild


Regie: Tony Maylam
Darsteller: Brian Matthews, Leah Ayres, Brian Backer, Jason Alexander,...

Inhalt:
In einer Vollmondnacht, vor einigen Jahren, wollte eine Gruppe jugendlicher Camper ihrem Aufseher für seine Unfreundlichkeit eine Lektion erteilen. Dabei erlitt dieser schwere Verstümmelungen und nun ist er auf blutige Rache aus. Das Morden hat begonnen und die Blutspur zieht sich durch den dunklen Wald.
(Quelle: ofdb.de)

Ein spannender Slasher, der damals vor allem durch seine Gewaltexzesse (Effekte Tom Savini) für Aufsehen sorgte und bald darauf in Deutschland beschlagnahmt wurde. Mir gefiel vor allem diese Atmosphäre der ständigen Bedrohung, das wurde bei THE BURNING wirklich gut umgesetzt. Die Effekte können sich auch heute noch sehen lassen. Der bessere FREITAG DER 13. :mrgreen:

Empfehlen kann ich dich DVD von Retrofilm. Hier passt die Bild- und Tonqualität. Finger weg von der grausigen Laser Paradise, ihr werded es bereuen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 17:52 
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Hervorragende Idee , da ich zur Zeit gerade das Slasher Genre und US Horror allgemein ins Visier gefaßt habe ! Ich hatte erst vor kurzem einen Kommentar zu "Blood Rage" gepostet und lustigerweise ausgerechnet "The Burning" im Vergleich verrissen :

Blood Rage (10/10)

Nachdem ich dem US-Slashergenre nach diversen Freitag der 13. Filmen abgeschworen hatte habe ich nochmal einen Versuch gewagt , und siehe da: dieser Geheimtipp hat sich mehr als würdig erwiesen ....Geiler Soundtrack , feinste 80er Stimmung , Spannung (!), solides Acting und deftigste Gore-Szenen ! Außerdem Sam Raimi als Kondom Verkäufer , was will man mehr ?

Habe eben nochmal im Vergleich "The Burning " (5/10) gesehen und als ziemlich erbärmlich befunden ... sieht man mal von der herrlichen Porno-Synchro und dem Gastauftritt des jungen George Costanzo (Seinfeld) aka Jason Alexander ab hat man es zu 80% mit einem Babyspeck+Fleischklößchen-Verschnitt zu tun ... und nach der 4. Sichtung sind die paar Gore-Efekte auch nicht gerade entschädigend !

Im Vergleich ist Blood Rage wirklich vom Feinsten und wäre auch 100%ig hierzulande beschlagnahmt worden , wenn es eine deutsche VÖ gegeben hätte . Und nein , trotz der gegensätzlichen Aussagen im Ofdb Review sind die Effekte nicht zurrückhaltend , im Gegenteil : es geht durchaus Explizit zur Sache , und die wenigen Off-Kills werden später um so blutiger ausgewalzt !

Ich muß dazu sagen daß ich "The Burning " eigentlich auch als einen Top-Slasher in Erinnerung hatte , aber im Vergleich zu "Blood Rage" war ich einfach nur enttäuscht bzw. von den dämlichen Teenie-Eskapaden gelangweilt ! Ist im Endeffekt es nur ein Beweis für das große Spektrum an US-Slashern und die Freude , völlig unvorbereitet einen Glückstreffer gelandet zu haben !


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:17 
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Hat den schon wer angesehen? Den Hab ich noch als Rip rumliegen, mir aber noch nicht angesehen. Hört sich ja ganz vielversprechend an...

DEATH KISS -The Rape Killer (Griechenland 1974)


Bild


Regie: Kostas Karagiannis
Darsteller: George Bartis, Dimitris Bislanis, Leslie Bowman, Yiorgos Economou, Dorothy Moore,...

Inhalt:
Ein brutaler Vergewaltiger und Mörder treibt in der Stadt sein Unwesen. Er lauert Pärchen auf, erschießt immer den Mann und vergeht sich an den Frauen, um sie danach auch zu ermorden. Während Jim von seiner reichen Frau Ellen zum Jubiläum eine Yacht geschenkt bekommt, plant er sie zu ermorden, um mit seiner Geliebten zusammen sein zu können, ohne auf das Geld verzichten zu müssen. Seinem Freund Mike soll es so aussehen lassen, als wäre sie ein weiteres Serienopfer, doch Mike lässt Ellen ohne Jims Wissen unter Drogeneinfluss am Leben und platziert eine Leiche, die ihr ähnlich aussieht. Die Polizei erkennt, dass die Leiche nicht Ellen ist und lässt Jim beschatten. Jim will Mike bei der Geldübergabe für seinen Job mit Blei auszahlen, doch ...

"The Rape Killer" ist ein recht obskurer und herrlich sleaziger Horrorfilm aus Griechenland. Ein Mann will seine reiche Frau ermorden und nutzt hierzu eine brutale Mordserie, um sein Verbrechen zu tarnen. Das Ganze ist solide gefilmt, hat einige spannende Momente und ein paar Wendungen, die die eher einfach gestrickte Story aufpeppen. Gewüzt wird das ganze mit etwas nackter Haut und brutalen Morden sowie einer stimmungsvollen Musik von Yannis Spanos. Der Film erinnert teilweise an einen Giallo.

(Quelle: die-besten-horrorfilme.de)

Kommt zwar nicht aus den USA, fällt aber wohl auch unters Slasher-Genre...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:23 
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Death Kiss / The Rape Killer ist ganz hervorragend ! Habe das Prism Tape und den Film schon ein paar mal gesehen , ich bin sicher der wird Dir als Giallo-Liebhaber sehr zusagen ! Zwar ist die englisch-sprachige Fassung (vor allem beim Schluß) gekürzt , das tut der Freude aber keinen Abbruch . Ouzo kaltstellen und Spass haben ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:27 
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Von "Burning revenge" habe ich das Raptor Digi und bin damit sehr zufrieden. Den Film finde ich ebenfalls gut, da ich das Genre sowieso gerne mag. Der "Rape Killer" sagt mir nichts. Auch hier bin ich leider etwas auf deutsche Veröffentlichungen limitiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:34 
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@ Bianchi. kannst du mal ein Bild vom Artwork der Prism machen. Sieht das so aus wie das Plakat?

Von Prism hab ich nur die VHS von 7 Deaths In The Cat´s Eyes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:37 
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Wirklich ganz harter Stuhl ist auch die Unrated-Fassung von MY BLOODY VALENTINE. Wäre der damals auch hierzulande in dieser Version erschienen, hätte er heutzutage vermutlich einen deutlich höheren Stellenwert als FRIDAY und BURNING.

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Je älter ich werde, desto weniger Zeit habe ich, sachlich zu bleiben


"Als es geschah, beschäftigte sich Igor damit, den Ursprung des Lebens zu erforschen."
"-Ach ja? Aber das ist ja absurd! Heutzutage weiß doch jeder, daß das ein Ammenmärchen ist."
(Das Geheimnis von Schloß Monte Christo)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:44 
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Malastrana hat geschrieben:
@ Bianchi. kannst du mal ein Bild vom Artwork der Prism machen. Sieht das so aus wie das Plakat?

Von Prism hab ich nur die VHS von 7 Deaths In The Cat´s Eyes.


Sorry , ein Bild schaff ich nicht mehr auf die Schnelle (wird morgen nachgereicht ! ), aber das Artwork ist recht abstrakt ausgefallen . Hab sonst noch von Prism "The girl in Room 2 A" , der ist ja auch mehr oder weniger ein US Slasher ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:56 
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Ich kann mich an einen Fillm erinnern, den ich vor Jahrzehnten mal bei einem Kumpel geglotzt habe, damals, als Slasherfilme gucken interessanter war als in die Schule zu gehen. Zum Glück gab es schon den ein oder anderen Kumpel, der eine eigene Wohnung (und genügend Chips- und Biervorräte) hatte.

Ich kann mich allerdings nur noch an zwei Dinge erinnern, zum einen, dass ich ihn damals nicht viel schlechter als die Freitag, der 13. Filme fand und dass zum anderen - und daran müsste man ihn identifizieren können - das Mädchen am Ende des Films Klöten (!) hat.

Weiß jemand, um welchen Film es sich dabei handelt und ob es den auch hierzulande gibt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:57 
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Torlani hat geschrieben:
Wirklich ganz harter Stuhl ist auch die Unrated-Fassung von MY BLOODY VALENTINE. Wäre der damals auch hierzulande in dieser Version erschienen, hätte er heutzutage vermutlich einen deutlich höheren Stellenwert als FRIDAY und BURNING.


Stimmt, der gehört unbedingt in 1. Slasher-Liga...

MY BLOODY VALENTINE - Blutiger Valentinstag (Kanada 1981)

Bild


Regie: George Mihalka
Darsteller: Paul Kelman, Lori Hallier, Neil Affleck, Keith Knight, Cynthia Dale,...

Inhalt:
In einer kleinen Bergbaustadt ist vor gut 20 Jahren am Valentinstag eine schreckliche Katastrophe untertags geschehen, weil zwei Bergleute ihren Dienst vernachlässigt haben. Ein Überlebender der Katastrophe, der den Verstand verlor, entkam kurz darauf aus einer Klinik. Jetzt steht St.Valentin wieder bevor und der Bürgermeister bekommt ein gräßliches Geschenk in einer Bonbonniere zugesandt: ein herausgeschnittenes menschliches Herz.
Grund genug alle Feiern abzusagen, doch eine Gruppe Jugendlicher setzt sich darüber hinweg, um in der alten Mine zu feiern. Doch dort geht der Killer um...
(Quelle: ofdb.de)

Einer der großen Genre-Klassiker. Sehr intensiv und spannend. Ziemlich brutal mit gorigen Effekten. In Deutschland leider offiziell sowohl auf VHS sowie auf DVD nur in der R-Rated Fassung erhältlich. Nur das Bootleg ist Unrated.

PS: Das kürzlich erschienene Remake kann sich durchaus sehen lassen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 18:58 
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Torlani hat geschrieben:
Wirklich ganz harter Stuhl ist auch die Unrated-Fassung von MY BLOODY VALENTINE. Wäre der damals auch hierzulande in dieser Version erschienen, hätte er heutzutage vermutlich einen deutlich höheren Stellenwert als FRIDAY und BURNING.


Jepp , die unrated Fassung ist der Hammer , vor allem da der Film auch grundsätzlich viel Spaß macht ! Aber ein hoher Blutgehalt (obwohl immer herzlich wilkommen ) muß nicht unbedingt ausschlaggebend sein für einen guten Slasher ! "Jessy-Treppe in den Tod" ist sehr blutleer und dennoch ein absolutes Juwel ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:00 
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Malastrana hat geschrieben:
In Deutschland leider offiziell sowohl auf VHS sowie auf DVD nur in der R-Rated Fassung erhältlich. Nur das Bootleg ist Unrated.



Auf diesem Planeten leider offiziell sowohl auf VHS sowie auf DVD nur in der R-Rated Fassung erhältlich.

Aber das hat sich ja gottseidank kürzlich geändert ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:01 
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Sergio Paydes hat geschrieben:
Ich kann mich an einen Fillm erinnern, den ich vor Jahrzehnten mal bei einem Kumpel geglotzt habe, damals, als Slasherfilme gucken interessanter war als in die Schule zu gehen. Zum Glück gab es schon den ein oder anderen Kumpel, der eine eigene Wohnung (und genügend Chips- und Biervorräte) hatte.

Ich kann mich allerdings nur noch an zwei Dinge erinnern, zum einen, dass ich ihn damals nicht viel schlechter als die Freitag, der 13. Filme fand und dass zum anderen - und daran müsste man ihn identifizieren können - das Mädchen am Ende des Films Klöten (!) hat.

Weiß jemand, um welchen Film es sich dabei handelt und ob es den auch hierzulande gibt?


SLEEPAWAY CAMP 1. Teil

Gibts auf DVD nur als Bootleg (gekürzt)
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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:09 
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SLEEPAWAY CAMP - Blutiger Sommer - Das Camp Des Grauens (USA 1983)

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Regie: Robert Hiltzik
Darsteller: Felissa Rose, Jonathan Tiersten, Karen Fields, Paul DeAngelo, Katherine Kamhi,...

Inhalt:
In einem amerikanischen Feriencamp muß eine junge Frau erleben, wie ihr Vater und ihr Bruder einen schrecklichen Unfall erleiden. Acht Jahre später kommt sie aus Zufall an den Ort des Grauens zurück, und plötzlich ereignet sich eine Serie von Morden, der die Kinder des Camps zum Opfer fallen....
(Quelle: ofdb.de)

Durchwachsener Slasher, der aber doch recht bekannt ist (zumindest denTitel kennt fast jeder). Die folgenden Teile solle besser und goriger sein (hab ich aber noch nicht gesehn).

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:09 
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Der eher brave "Prom Night" gefällt mit gut:

Prom Night

Vier Kinder spielen in einem leerstehenden Gebäudekomplex Verstecken. Als ein weiteres Kind auftaucht, treibt die Gruppe es in die Enge und das Mädchen stürzt in den Tod. Ein unglücklicher Unfall mit tragischem Ausgang. Die Schulkameraden -drei Mädchen und ein Bürschlein- schliessen einen Schweigepakt, niemand so jemals etwas über den Vorfall erfahren. Tatsächlich wird bald ein verdächtiger Sittenstrolch der Tat bezichtigt und dafür zur Rechenschaft gezogen. Inzwischen sind sechs Jahre ins Land gezogen. Kim (Jamie Lee Curtis) und ihr Bruder Alex haben den Tod ihrer Schwester zwar nie vergessen, sind aber trotzdem zu normalen, fröhlichen Teenagern herangewachsen. In der Highschool steht am Abend der jährliche Ball an. In diesem Jahr wird Kim die Ballkönigin sein, was ihren Vater Raymond (Leslie Nielsen) natürlich sehr stolz macht, vor allem weil der gute Mann nicht nur ihr Vater ist, sondern auch den Posten des Schuldirektors bekleidet. Die grosse Ballnacht verläuft jedoch nicht wie geplant. Ein irrer, maskierter Killer geht um, offensichtlich trachtet der Mörder den vier Gestalten nach dem Leben, die damals den Tod des kleinen Mädchens verursacht haben. Angst und Schrecken machen sie breit, wer mag sich hinter der Maske verbergen...???

"Prom Night" (1980) von Regisseur Paul Lynch reitet auf der Slasherwelle der späten Siebziger/ frühen Achtziger mit. Mit Jamie Lee Curtis bietet der Film dann auch gleich eine der Galleonsfiguren des Genres auf. Durch Carpenters Meisterwerk "Halloween" ist die Dame jedem Horrorfan ein Begriff, später sollte sie auch ausserhalb des Horrorbereiches Karriere machen, was sicher keinem Filmfreund entgangen ist und hier daher keiner weiteren Ausführung bedarf. Die übrige Besetzung sticht nicht weiter aus der Masse hervor, es gibt halt die üblichen Klischeefiguren zu sehen, weder der stumpfsinnige Schläger noch der baggernde Kiffer fehlen. Leslie Nielsen gibt hier den Schuldirektor, wird allerdings nicht sonderlich gefordert. "Prom Night" setzt nicht auf ausufernde Härte oder einen hohen Body Count, der Film nimmt sich Zeit, der Killer wird erst in der letzten halben Stunde richtig entfesselt. Für jüngere Zuschauer und heutige Sehgewohnheiten mag der Streifen vermutlich langatmig, langweilig wirken. Mir hat das Erzähltempo zugesagt und die gebotene, sorgsam aufgebaute Atmosphäre gefällt mir ebenfalls gut.

Dieser Slasher gehört sicher nicht zur Spitze seines Genres und ist auch bei Fans nicht unumstritten. Ich mag "Prom Night", Jamie Lee sehe ich immer gern, keine Ahnung warum, an ihrer mittelprächtigen Optik liegt es sicher nicht. Doch auch über Jamie hinaus sagt mir das Gesamtbild zu, ich fühlte mich während der gesamten Laufzeit gut und angenehm unterhalten. Erfreulicherweise ist der Film in Deutschland nach einer Neuprüfung inzwischen ab 16 freigegeben. Die DVD von Splendid bietet ein ordentliches Bild und -wichtig für "FSK-Flatschenneurotiker"- ein Wendecover. Leider hat man nicht auf ein Originalmotiv zurückgegriffen, es wurde ein neues Covermotiv "designt". Schade, doch letztlich zählt der Inhalt und der stimmt in diesem Fall. Zumindest was den Film betrifft, Bonusmaterial bekommt man leider nicht geboten, lediglich ein paar Trailer zu aktuellen Produktionen, schade. Doch was solls, die Scheibe ist recht günstig zu haben und der Film eine kleine Genreperle, von daher überwiegt die Freude über diese längst überfällige Veröffentlichung!

Gut = 7/10


Schwachsinn wie "The Forest" erfreut mein Herz:

The Forest

Zwei ein wenig vom Alltag gelangweilte Ehemänner wollen einen kurzen Camping-Urlaub machen. Als man am Abend mit den Frauen zusammensitzt machen sich die Damen ein wenig über ihre holden Gatten lustig, die Damen sind der Meinung sie könnten einen solchen Urlaub in der freien Natur lockerer und problemloser angehen als ihre Männlein. Nun wird beschlossen, dass Damen und Herren getrennt fahren, doch am Tag der Abreise bekommen es alle Beteiligten ein wenig mit der Angst zu tun. Die Frauen fahren gemeinsam vorweg, die Männer wollen ein wenig später folgen, der Platz tief im Wald ist den Paaren noch von früher bekannt. Leider verspäten sich die Herren der Schöpfung, das liebe Auto muss unterwegs für ein paar Stunden in die Werkstatt. Als langsam die Dunkelheit einbricht wird es den Weibchen ein wenig mulmig, die Kerle machen sich Sorgen um die Damen, verlaufen sich jedoch im finsteren Gehölz. Eigentlich alles kein Beinbruch, im Wald treibt sich jedoch ein irrer Killer rum, immer auf der Jagd nach Menschenfleisch, ferner erscheinen ab und zu auch noch Geister. Zumindest die Gespenster sind recht friedlich, der Killer kommt derweil mit dem grossen Küchenmesser...

Es gibt schlechte Film die langweilen und/oder nerven... ...und es gibt schlechte Filme die jede Menge Spass machen. "The Forest" (1983) hat mich sehr belustigt, denn hier hat man eigentlich in jeder Disziplin versagt, doch das Ergebnis wirkt angenehm naiv und ist einfach herrlich blöd. Oberflächlich betrachtet bewegt sich der Film im Rahmen der üblichen Slasher-Klischees. Doch die Darsteller sind noch schlapper als gewohnt, die Dialoge unglaublich beknackt. Der Score klingt teils wie die Untermalung zum Tanztee im Seniorenheim, wechselt später zu grausigem achtziger Jahre Pop (natürlich noch schlechter als schlecht). Ja, selbst die -wenigen- Morde sind völlig dilettantisch in Szene gesetzt, dabei ungefähr so hart wie ein zermatschter Pfirsich nachdem er einen Güterzug frontal geknutscht hat.

Was Eyecatcher da auf den Markt geworfen hat ist eine Gurke erster Güterklasse. Mir liefen teils fast die Tränen vor Lachen, der Spassfaktor steigt in geradezu erstaunliche Höhen. Zusätzlich geht dem Film auch noch jegliche Spur von Selbstironie ab, ich glaube die Macher haben den Mist wirklich ernst gemeint. Wie üblich steht der Film mit unterschiedlichen Cover-Motiven zur Verfügung -diesmal sind es lediglich zwei- die DVD kommt in einer kleinen Hartbox.

Slasher-Trasher ohne Sinn und Verstand. Daher möchte ich selbst Genre-Fans zur Vorsicht raten, dieses Machwerk wird nicht jeder mögen. Wäre es möglich Filme objektiv zu bewerten, müsste ich vermutlich um die 2/10 bis 3/10 ziehen. Da mir das Teil jedoch richtig Freude bereitet hat, gibt es von meiner Seite extrem subjektive 7/10! (Aber sagt danach nicht, dass ich euch nicht zur Vorsicht geraten hätte!!!)


Auch dieser Flick ist schick:

Angst - Das Camp des Schreckens

Eine Gruppe junger Burschen und ein paar Mädel machen sich auf in die "Wildnis". Den ersten Teil der Reise bewältigt man per Bus, zu Fuß und per Boot soll es weiter gehen. Nicht nur Spiel und Spass stehen auf dem Speiseplan. Man will nebenbei auch ein paar Tätigkeiten zum Wohle der Natur erledigen. Bereits vor der Fahrt gibt es immer wieder heftigen Streit mit dem leicht verschrobenen Eggar. Dieser Ärger setzt sich während der Busreise fort, zu allem Überfluss steuert ausgerechtnet Eggar das Vehikel. Bereits während der ersten Nacht im Schoße der Natur kommt es zu unheimlichen Vorfällen, doch der Terror wird sich noch in weitaus schrecklichere Dimensionen bewegen. In der Gegend gibt es die Legende von einer unheimlichen, irren Frau, die ruhelos durch die Wälder streift. Zunächst will keiner der jungen Leute an diese groteske Mär glauben. Als jedoch der Leiter des Ausflugs samt Freundin verschwindet, breitet sich endgültig ein verdammt ungutes Gefühl aus...

"The final Terror" (1983) kommt zunächst wie einer der zahlreichen Slasher der achtziger Jahre daher, die sich allesamt an den Erfolg von "Freitag der 13." hängen wollten. Diese Tatsache schreckt mich keineswegs ab, genau das Gegenteil ist der Fall, denn bekanntlich liebe ich diese Filme. Doch Regisseur Andrew Davis (Nico, Alarmstufe: Rot, Auf der Flucht etc.) schlägt eine etwas differenziertere Richtung ein. Die Charaktere benehmen sich oft längst nicht so dämlich wie ihre Kollegen in den Filmen der Mitbewerber, der Body Count ist recht gering, die Gewalt wird nicht ausufernd. Man mag hier fast von einem "Krimi vor wundervoller Naturkulisse" sprechen.

Genau diese herrliche Kulisse sorgt ganz entscheidend für die sehr gelungene Atmosphäre des Werkes. Auch ohne wildes Gemetzel ist der Unterhaltungswert durchaus im grünen Bereich, kommt der Film sehr kurzweilig daher. Der viel beschäftigte Joe Pantoliano kommt in der Rolle des unangenehmen Eggar gut rüber, Daryl Hannah ist in einer ihrer frühen Rollen zu sehen. Die Auflösung vermag den aufmerksamen Zuschauer nicht wirklich zu überraschen, kommt aber ebenso bodenständig wie der gesamte Film daher.

CMV -denen wir schon viele Perlen verdanken- hat sich dieses kleinen, feinen Filmchens angenommen. Leider ist die Bildqualität nicht sonderlich ansprechend ausgefallen, laut CMV hatte man mit besserem Ausgangsmaterial gerechnet. Um den geneigten Fan nicht zu verprellen, ist auf der DVD ein weiterer Genre-Titel zu sehen: "Schreie der Nacht". Diese Scheibe kommt in einer kleinen, schicken Hartbox, man hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Cover-Motiven.

Fazit: Wer Lust auf einen etwas ruhigeren Slasher der Achtiziger hat, darf sich "Angst - Das Camp des Schreckens" durchaus zu Gemüte führen. Zeilenzähler und Bildonanisten machen lieber einen grossen Bogen um diese Veröffentlichung. Für mich spielt die Bildqualität nur eine sehr untergeordnete Rolle, doch hier hat man -besonders bei den Nachtszenen- teils Mühe den Vorgängen zu folgen. Dadurch leidet die tolle Atmosphäre des Filmes etwas, jedoch ist mir diese technisch bescheidene Präsentation noch immer lieber als keine Präsentation. Der gute Wille zählt, daher Daumen hoch für diese Scheibe aus dem Hause CMV!

7/10

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Blap V 3.0 regaining paradise

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Vom Ursprung her verdorben


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BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:13 
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Auch ein früher Slasher, der sehr empfehlenswert ist....

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Originaltitel: Savage Weekend
Herstellungsland: USA



Erscheinungsjahr: 1979
Regie: David Paulsen


Darsteller: Christopher Allport
Jim Doerr
David Gale
Devin Goldenberg
Marilyn Hamlin
Caitlin O'Heaney
Jeff Pomerantz
William Sanderson
Yancy Butler
Adam Hirsch
Don Plumley
Ben Simon

Handlung:

Ein Kurzurlaub auf einem ländlich gelegenen Landhaus entpuppt sich für die Gäste als der reinste Alptraum. Die erhoffte Erholung wird von einem maskierten Psychopathen getrübt der nacheinander jeden von Ihnen niederstreckt. Angst und Mißtrauen breiten sich unter den Gästen aus. Wer ist der Mörder und was ist sein Motiv?

Quelle: Ofdb

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Eric Carr 1950 - 1991

Only the good die young


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BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:20 
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Ein kleiner Geheimtip von uns. Es ist kein reinrassiger Slasher, sondern mehr ein Rape'n'Revenge Streifen, aber mit häufigen Slashermomenten.

Die Rede ist von RAPE SQUAD *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Ein fieser Killer vergewaltigt in Serie Frauen, die sich dann in geballter Form in den Kopf setzen, sich zu wehren. Der Spies wird von nun an umgedreht und ihr werdet anhand von Rape Squad feststellen, woher Jason Vorhees seine Hockeymaske bekam.

Review geklaut @ ofdb

Linda wird eines Abends von einem mit einer Hockeymaske maskiertem Fremden überfallen, misshandelt und vergewaltigt. Verstört wendet sie sich an die Polizei, weil aber kein Sperma in ihrer Scheide gefunden werden konnte, wird der Fall nur halbherzig bearbeitet. Auch ihr Freund glaubt ihr nicht und spielt die Sache herunter. Mit vier weiteren Opfern des Vergewaltigers gründe Linda ein „Rape Squad“, das Frauen, die von Männern missbraucht oder belästigt werden, helfen soll....


Die Selbstjustizthematik war schon immer ein fester Bestandteil des Rape&Revenge Genres, in diesem Fall wird dieser Komponenten noch deutlich mehr Beachtung geschenkt. Linda, die sich nach ihrer Vergewaltigung von der Polizei und ihrem Freund im Stich gelassen fühlt, sieht rot und nimmt, mit weiteren Opfern des Vergewaltigers, das Gesetzt selbst in die Hand. Gewalt erzeugt nun mal Gegengewalt, was in diesem Film kompromisslos durchgezogen wird. Die Vergewaltigung von Linda ist unglaublich roh und sehr brutal. Sie wird geschlagen und ihre Kleider werden gewaltsam vom Körper gerissen, dazu gibt es noch die sadistischen Kommentare des Vergewaltigers, der mir seiner Hockeymaske und seinem Arbeitsanzug sehr an Jason Voorhees. Rape Squad entstand aber 6 Jahre vor Freitag der 13te. In weiteren Taten schreitet der Vergewaltiger nicht minder brutal zu Werke. Auch die Polizei mit ihren harschen Ermittlungsmethoden und dem Desinteresse den Fall zu lösen sorgt in den ersten 30 Minuten für eine sehr frauenfeindliche Stimmung. Danach wird mehr Wert auf die Selbstjustizthematik gelegt. Die Opfer vereinigen sich zum Rape Squad, setzten sich über das Gesetz hinweg und treten für die Rechte diverser Misshandelter Frauen ein, bis sie im Finale ihrem Peiniger selbst Gegenüberstehen.

Leider hat der Film aber kleiner inhaltliche Schwächen. So ist das Gesicht, dank der Hockeymaske und geschickter Kamerapositionen, des Vergewaltigers ca. ¾ des Films nicht zu sehen, bis es auf einmal ohne ersichtlichen Grund enthüllt wird. Die Anonymität des Täters hätte man durchaus konsequenter durchziehen können. Auch die Polizei wird in ein sehr schlechtes Licht gerückt. Linda wird zwar vergewaltigt, aber da man kein Sperma in ihrer Scheide finden kann (da der gute Mann sicherlich kein Kondom benutzt hat, kann das schon gar nicht möglich sein), wird anfangs vermutet, dass sie sich die Geschichte nur ausgedacht hat und die Ermittlungen nur halbherzig geführt.

Sieht man über diverse kleinere Inhaltliche Schwächen hinweg, handelt es sich bei Rape Squad um einen harten Rape&Ravenge Streifen mit ausgebauter Selbstjustizthematik.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:24 
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Ah ja, DAS CAMP DES GRAUENS - stimmt, so hieß der Film.

Danke! :D

Wo bekommt man eigentlich die unrated-VErsion von my bloody valentine? Bei Filmundo steht nichts drin :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:24 
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PROM NIGHT gefällt mir auch sehr gut, die "Sequels" allerdings nicht

THE FOREST ist in der Tat ganz witzig in seiner Beklopptheit.

ANGST - Camp Des Schreckens ist auch eine kleine Perle.

JESSY - Treppe in den Tod ist super! Auch das Remake aka BLACK CHRISTMAS ist garnicht so verkehrt.

SAVAGE WEEKEND hab ich noch nicht gesehen.


Hier scheints ja echt eine Menge Slasher-Fans zu geben :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:31 
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@ Sergio: schau einfach mal unter "Blutiger Valentinstag" (statt My Bloody Valentine) dann findest du das Unrated-Bootleg ;)
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

@ Subkultur: RAPE SQUAD kenn ich bisher nicht, aber den werdet ihr bestimmt rausbringen, oder ;) Dann können wir uns selbst ein Bild davon machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:32 
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Malastrana hat geschrieben:
@ Subkultur: RAPE SQUAD kenn ich bisher nicht, aber den werdet ihr bestimmt rausbringen, oder ;) Dann können wir uns selbst ein Bild davon machen...


Wenn sich MGM erweichen lässt, gerne ;)

Merke! Subkultur-Zögling empfiehlt niemals Filme, die auf dem Plan stehen. IM Eule fliegt herum :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:33 
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Eher Grenzgänger-Slasher, aber zwei Filme, die ich sehr liebe:

MOTEL HELL (dt.: "Hotel zur Hölle", USA 1980) R: Kevin Connor
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FUNHOUSE (dt.: "Das Kabinett des Schreckens", USA 1981) R: Tobe Hooper
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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:36 
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Malastrana hat geschrieben:
SLEEPAWAY CAMP

Durchwachsener Slasher, der aber doch recht bekannt ist (zumindest denTitel kennt fast jeder). Die folgenden Teile sollen besser und goriger sein (hab ich aber noch nicht gesehn).


teil 2 gehört zu meinen slasher favoriten. kann ich dir nur empfehlen


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:38 
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Camp des Grauens fand ich ebenfalls ganz okay. Ich weiß nur nicht mehr welche Teile ich damals gesehen habe. Von Prom Night gefielen mir Teil 2 (Mary Lou) und 3 sehr gut.
Jessy finde ich ebenfalls ziemlich gut, aber mit dem Remake konnte ich nicht viel anfangen.

Hier mal etwas unbekannteres und eine Uralt-Rezension von mir:


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Bloody Murder II

Teenyslasher sind heutzutage rar geworden weshalb man sich immer mal wieder freut einen zu Gesicht zu bekommen. Meistens geht es schief aber hier ist es gelungen. Alles was einen anständigen Sommercampfilm ausmacht ist vertreten. Ein See, ein paar Blockhütten, knapp angezogene hübsche Teens, ein Mörder mit Maske und äußerst heftig inszenierte Morde wodurch der Film möglicherweise noch Probleme mit der bpjm bekommen könnte. Der Film könnte glatt aus den 80ern sein was das Handwerk betrifft. Er ist aber aus dem jetzigen Jahrtausend wodurch der Film als Hommage an die guten alten Slasher Filme zu sehen ist. An ein paar Insiderspäßen kann man sich auch erfreuen. Drei der Protagonisten tragen die Namen Jason, Michael und Angela. Ein Kenner war also am Werk und hat der kleinen aber eingefleischten Gefolgschaft des Serienkillers mit Maske einen richtig guten Film serviert. Allerdings sollte sich ein durchschnittlicher Normalzuschauer das Geld sparen. Er wird ihn nicht verstehen und als äußerst dämlich einstufen.
Die Kenner aber, werden einen Heidenspaß haben. Die Darsteller agieren alle recht passabel für das Genre und selbst die deutsche Synchro war auf dem Posten. Die DVD verfügt wahlweise sogar über einen 5.1 Ton und eine DTS Spur. Die Auflösung ist natürlich wieder absolut mißlungen wobei sie sich aber keineswegs hinter Erklärungen wie bei Scream 2 verstecken muß. Trotzdem bekommt er dafür einen Punkt Abzug wodurch nur noch 8 im Haben stehen. Die Punktebewertung bezieht sich natürlich nur auf das Genre. Ich werde ihn wohl nicht im Vergleich mit Herr der Ringe bewerten. Fazit: Für jeden Slasherfreund ein Pflichtfilm.


Zuletzt geändert von deadlyfriend am 04.08.2010 20:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:42 
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Zwar kein Klassiker,aber "ZODIAC" von David Fincher war die Überaschung schlechthin für mich.Ich habe mich anfangs sogar geweigert den anzusehen,aber aus Fehlern lernt man.Der Film ist genial.

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:43 
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Ohja, Slasher sind auf jeden Fall diskussionswürdig!
Für mich bleiben die Friday-Teile (noch vor Halloween!) die absoluten Meilensteine des Slashers.
Die Quintessenz des Killers, ist für mich Jason.
The Prowler kann ich aufgrund von minderwertiger Bildqualität nicht beurteilen.
The Burning ist bestenfalls durchschnittlich und Maniac ziemlich abgedreht.
Von den neueren taugen mir Behind The Mask was (weil es beim ersten Mal ohne Vorwissen funktioniert!) und natürlich der one and only Blaupausen-Slasher nach 2000 HATCHET!
Victor Crowley ist einfach sensationell und reißt einfach mal so allen Filmkillern im Sekundentakt die Eier ab und den Arsch auf. Word!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:45 
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@ feti: Da werd ich mal Auschau danach halten... :)

Auch sehr gut ist...

ALICE SWEET ALICE - Communion - Messe Des Grauens (USA 1976)

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Regie: Alfred Sole
Darsteller: Linda Miller, Brooke Shields, Mildred Clinton, Paula E. Sheppard, Niles McMaster,...

Inhalt:
Die 12-jährige Alice (Paula E. Sheppard) lebt bei Ihrer geschiedenen Mutter. Eines Tages gerät die boshafte Einzelgängerin unter Mordverdacht, als Ihre jüngere Schwester Karen (Brooke Shields), ermordet wird. Mangels Beweise wird gegen das Mädchen nichts unternommen, doch ein weiterer Zwischenfall, der beinahe das Leben Ihrer Tante kostet, bringt Alice in eine Anstalt. Die Polizei ist davon überzeugt, daß das Mädchen eine unberechenbare Psychopathin ist...
(Quelle: ofdb.de)

Wunderbarer, gialloesker Slasher mit Stil, Spannung und guten Schauspielern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:46 
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Communion ist auch sehr gut, geht sogar in die Giallo richtung!

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Blutweihe ist auch ok!

Natürlich ist noch die Freitag reihe zu erwähnen, Halloween und co.

"Todesfalle am Mill Creek" ist auch recht gut!

"Die Horror Party" ist auch ok...

"Ab in die Ewigkeit" ist Spitze!

"Graduation Day" ist auch io.

"Pieces - der Kettensägenkiller" wer es etwas derber will...

"Goodnight - Die nacht als Knecht Blutbrecht kahm" :lol: ist auch recht gut!

Die anderen wurden ja genannt, vl. fällt mir nochwas ein!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: alles über den "US-Giallo"
BeitragVerfasst: 04.08.2010 19:52 
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Zufälligerweise habe ich übrigens gestern Nacht das Remake von FREITAG DER 13. (2009) von Markus Nispel gesehen...

Ich fand den Film letztendlich derart überflüssig und belanglos, daß er mir nicht mal ein Kurz-Review wert war. Selten war ich so sehr versucht, die FF-Taste zu drücken. Reine Zeitverschwendung, braucht kein Mensch. Zum Glück war er nur eine Gratis-Leihgabe.

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