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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 30.06.2014 16:55 
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Also ich würde mich da eher chronologisch durchspassen.
SCREAM als Einstieg fänd ich recht sinnbefreit, da dieser ja post-modern vorgeht, sprich: Er spielt mit den klassischen Mustern u. Strukturen des Genres. Daher wäre es ganz gut diese zu kennen.

Mein Vorschlag:
Pick dir die Classics der goldenen Ära 1978-1984 heraus z.B. HALLOWEEN, FREITAG DER 13., BRENNENDE RACHE, SLEEPAWAY CAMP, MUTILATOR etc. und dann spring ca. 10 Jahre weiter zu SCREAM, I KNOW..., URBAN LEGENDS etc. und dann, falls es dir mundet, verästel dich in feinere Gefilde der jeweiligen Ära.

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"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 30.06.2014 20:35 
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Also ich würde mich TRAXXs Empfehlung anschließen und eher chronologisch beginnen - "Scream" macht sonst wirklich nicht so viel Sinn.
Und "Black Christmas" (das Original von 1974, auf deutsch "Jessy- Die Treppe in den Tod") nicht vergessen. War ein Wegbereiter für andere Genre-Filme und ist meiner Meinung nach einer der besten frühen Slasher wegen seiner Kompromisslosigkeit.
(Und "Blutiger Valentinstag" von 1981 nicht auslassen...) :mrgreen: ;)
"Stage Fright" von Michele Soavi ist meiner Meinung nach auch einer der besseren Slasher aus den 80ern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 30.06.2014 22:06 
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Kann mich den Vorpostern prinzipiell anschließen.

Auch ich würde mit den Klassikern anfangen. Dies wäre meine Reihenfolge basierend auf reiner Intuition:

Die üblichen Verdächtigen:

1. Halloween
2. Freitag der 13.
3. Freitag der 13. Teil IV
4. Brennende Rache
5. Halloween 2
6. Chucky
7. Chucky III
8. Blutiger Valentinstag
9. Tourist Trap
10. Die Forke des Todes
11. Maniac Cop
12. Jessy - Die Treppe in den Tod
13. Wishmaster I
14. Wishmaster II
15. Brainscan
16. Stille Nacht, Horror Nacht
17. Blutiger Sommer - Das Camp des Grauens
(Eigentlich ziemlich mies, aber auf Grund des verrückten Twists definitiv eine Sichtung wert)



Moderne Vertreter:

1. Halloween II
(Rob Zombie)

2. Sorority Row
(für mich einer der besten modernen Slasher. Um Längen unterhaltsamer als andere Vertreter, die gefühlte tausend Fortsetzungen spendiert bekamen)

3. Texas Chainsaw Massacre
(Wenn man es unterlässt ihn mit dem Original zu vergleichen ist's ein routiniert gedrehter mit soliden Darstellern bestückter und vor allen Dingen straight daherkommender Slasher mit vielen Härten und kaum Leerlauf)

4. Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
(Jahre nicht gesehen, aber ich hab den ganz solide in Erinnerung)

5. The Collection
(Ein fabelhafter Vertreter des modernen Slasher. Ein markanter Schurke, eine tolle Inszenierung mit überraschend guter Kameraarbeit sowie ein denkwürdiges da ungemein spektakuläres Intro sowie Finale zeichnen den Streifen aus)

6. Cold Prey I-III

7. Dead Snow II
(DER Partykracher)

8. The Hills Have Eyes
(Ein stimmiges Remake des Franzosen Aja, welches mir besser gefällt als das stellenweise lahme Original)

9. The Descent
(Der große Neill Marshall liefert den wohl besten Vertreter der modernen Slasher-Ära ab. Hier stimmt von der Optik über Darsteller, Spannung, Musik bis hin zur klaustrophischen Atmosphäre schlicht alles)

10. TCM - The Beginning

11. Wrong Turn
(Der erste Teil ist gegenüber den billigst und ohne Ambitionen heruntergekurbelten Fortsetzungen ein mehr als gelungener Slasher mit vielen Spannungsmomenten und gesundem Härtegrad, der die FSK 16 arg befremdlich wirken lässt)

12. Ruinen
(Nichts weltbewegendes, aber das Setting ist recht erfrischend. Taugt für einmal anschauen)

13. Black Christmas


Mit der gesamten Scream-Reihe konnte ich übrigens überhaupt nichts anfangen. Die Darsteller fand ich in allen Teilen nervig bis unerträglich, der Humor war nicht meins und die völlig überbewerteten Drehbücher (vor allem von Teil 1 und 4) sorgten bei mir stets für Missmut.


Kommende Slasher mit Potenzial:

1. Stage Fright mit Meat Loaf
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



2. Plus One
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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Suche:

DER NAME DER ROSE (ARD-HDTV-Fassung), FASSBINDER COLLECTION (Limited Edition/Arrow),

EIN LEBEN FÜR DEN TOD, DIE SUPERSCHNÜFFLER, HOOVER-ICH BIN DER BOSS, EIN DRECKIGER HAUFEN,

BATTLES WITHOUT HONOR AND HUMANITY (The Complete Collection/Arrow), DEEP SPACE (F. O. Ray),

DIE HÖLLENHUNDE (1970) , UNTERNEHMEN STAATSGEWALT, QUEIMADA (TV-Fassung),

IN DIE ENGE GETRIEBEN, OUT OF THE BLUE, JOHNNY MNEMONIC (Turbine).


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 01.07.2014 00:29 
Ich würde auch jederzeit die Klassiker empfehlen. Halloween, Freitag der 13te und Nightmare on Elmstreet, jeweils den ersten Teil.

Aber: es hat auch etwas mit den Sehverhalten zu tun, an dem man sich orientieren soll. Ich kenne so viele CGI-Verstrahlte....die lockst du mit Halloween nicht vom Fußballspiel Ger vs Alg.

Ich finde die Klassiker reichen (inklusive Scream 1 als Hommage)...für mich ist das Genre tot. Im Westen nichts Neues....


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 01.07.2014 10:26 
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Halloween war der Urknall, aber auch diverse Streifen aus der Zeit vor Halloween sollten in den Start einbezogen werden. Einiges wurde genannt, hier weitere Tipps:

- Psycho
- Bay of Blood
- Torso
(Torso und Bay sind DIE Brücken zwischen Giallo und Slasher)
- The Redeemer

Nach Halloween:

- Prom Night
- The House on sorority row
- Final Exam
- The Burning
- Happy Birthday to me
- The Slumber Party Massacre
- Bloody Birthday


Empfehlungen beziehen sich auf Originale, alle Streifen sind auf DVD erhältlich, überwiegend sogar auf BD (Importe sind für Sammler unumgänglich). Das Genre lebt und bebt, suhlt sich lustvoll in liebenswerten Schablonen, wandelt (oft) zielsicher auf gut ausgebauten Pfaden. Schöner sterben geht nur im Giallo.


Edit: Tippfehler

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Zuletzt geändert von Blap am 07.08.2014 12:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 01.07.2014 16:07 
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Bay of Blood ist unverzichtbar und MUSS in Verbindung mit Slasher immer genannt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 07.08.2014 12:31 
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Moin Freunde des gepflegten Geschlitzes!

Vor wenigen Tagen habe ich mir "The night before Halloween" (gut) und "You're next" (sehr gut) angeschaut. Ich lechze nach meeehrrr Tipps bezüglich angenehmer Slasher aus den letzten Jahren. Es dürfen gern weitere Home Invasion Titel sein, gern nehme ich auch Backwood, Campus und sonstige Spielwiesen.

DAAANKEEEEE!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 30.09.2015 20:18 
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IMMEr wenn ich UFC bzw. boxen schaue, kommt mir ein Slasher in den Sinn, bei dem ein Rivale von Tyson mitspielte, wo auf dem VHS Klapptext steht"Der Film ist so abgefahren, ich bezahlte Tyson 1 Million Dollar, wenn er in sich ansieht"

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 30.09.2015 20:58 
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Bei diesem Film handelt es sich um BLOOD SALVAGE (Mad Jake, 1990) mit Evander Holyfield.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 16.08.2017 14:59 
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VICTIMS! (USA 1985), Regie: Jeff Hathcock

Das muss schon ein sehr, sehr seltener Slasher-Film sein, wenn er nicht einmal in Michael J. Weldons THE PSYCHOTRONIC VIDEO GUIDE TO FILM oder – um eine neuere Publikation zu nennen – in Stephen Throwers NIGHTMARE USA zu finden ist. Augenscheinlich wurde Jeff Hathcocks VICTIMS! 1985 veröffentlicht, wobei der Film wohl nicht im Kino aufgeführt werden sollte. VICTIMS! erschien wohl gleich auf Video-Tape. Stephen Throwers epochale Untersuchung zum Grindhouse-Kino führt dann zwar ebenso einen Film mit diesem Titel auf, allerdings handelt es sich dabei um VICTIMS (ohne Ausrufezeichen), der von einem gewissen Daniel Di Somma schon 1977 gedreht worden war und eine gänzlich andere Handlung aufweist.

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Dieser äußerst obskure Titel wurde jüngst nun dem Heimkinomarkt zugänglich gemacht. Hat es sich gelohnt? Der Film ist auf 16mm gedreht worden und repräsentiert einen der seltenen Genrevertreter des Slasher-Films, der in der Wüste spielt. So bildet VICTIMS! – im Verbund mit Fred Olen Rays SCALPS (USA 1983) – wohl das seltene Beispiel für das Sub-Genre des Desert-Slasher! (Mir fallen zumindest keine weiteren Beispiele ein.) Grundsätzlich präsentiert sich VICTIMS! als äußerst handlungsreduziert. Ja, fast schon formelhaft abstrakt wäre der Handlungsfaden einzuordnen. Die Protagonistinnen lassen jedwede Charaktertiefe vermissen, sie bleiben das, was sie dann auch an der Oberfläche sind; nur die beiden Antagonisten (Hauptberuflich Bank- und Tankstellenräuber) besitzen einen kleinen Hauch von psychologischer Skizzierung, wie wir in einer alles erklärenden Rückblende am Schluss erfahren.
Vier Frauen, anscheinend Studentinnen, wollen aus Forschungsgründen in die Wüste fahren, um dort geologische Feldforschung zu betreiben. Der Abschied gestaltet sich jedoch schwierig, denn die Angehörigen sind nur wenig erbaut, was den offenherzig plakativen Bekleidungsstil der jungen und selbstbewussten Damen betrifft. Die topographisch symbolische Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis (zwischen Über-Ich und Es, um es einmal mit Freud’scher Terminologie auszudrücken) bildet sodann die Tankstellenszene, die gesondert den männlichen Blick auf die holde Weiblichkeit etabliert: Zusammen mit dem Tankwart und weiteren Kunden blicken wir (das heißt: die Kamera- und damit das Betrachter-Auge) auf die einladenden Rundungen weiblicher Körperlichkeit, die denn nur kaum bedeckt wäre, was eine keifende Ehefrau, die zusammen mit ihrem Mann im Auto sitzt, zu folgendem Erziehungsratschlag animiert: „A good old fashioned spanking is what they need!“ Doch davon unbeeindruckt geht die Fahrt der vier Freundinnen weiter in die Wüste, wo sie sogleich von einem Buggy (ein wunderbares Symbol männlicher Dynamik) verfolgt werden. Und etwas scheint sich tatsächlich zusammenzubrauen, denn nachdem die jungen Frauen vom Nacktbaden kommen, findet eine von ihnen eine Bierdose (natürlich leer), was auf einen Peeping Tom schließen lässt. Nachdem dann auch noch der Wagen streikt, verdichtet sich die Vermutung, dass man in der Wüste wohl doch nicht ganz so abgeschieden von der Menschheit sei…

Der Rest verläuft dann nach genrehafter Formelhaftigkeit ab, wobei es eine „I SPIT ON YOUR GRAVE“-artige Wendung gibt – „victim-heroism“ also, um eine Begrifflichkeit von Carol J. Clover (siehe deren „Men Women and Chain Saws“) abzuändern. Der Film ist humorlos, eigentlich auch frei von Ironie, zynisch möglicherweise, auf jeden Fall aber ist er primitiv gemacht. Die Kamera ist zumeist statisch, auch durch den Schnitt gibt es keine spannungsevozierende Dynamisierung. In einer Szene fährt das Auto der vier Freundinnen einen Berg hoch, dies alles von einer unbeweglichen Kameraposition aufgenommen. Das Auto fährt und fährt und fährt… (die Sequenz hat mich doch tatsächlich an DJANGO erinnert, wo der Franco-Nero-Charakter seinen Sarg zieht und zieht und sich immer weiter von der Kamera entfernt – endlos lange). Am Anfang von VICTIMS! ist ein Prolog zu sehen, der erst nach Drehende angefügt wurde, damit sich die eh schon kurze Laufzeit verlängert, auch der Schluss auf der Polizeistation ist ein nachträgliches Element. Allerdings gibt es eine Szene, der man fast schon eine metafiktionale Qualität zusprechen kann. Wenn sich nämlich eine der jungen Frauen vor der statischen Kamera ausziehen muss und dabei auch das gesamte Konzept des Films, des Genres, „entblößt“ wird. Das peinliche Berührt-Sein der Darstellerin enthüllt VICTIMS! als voyeuristisches Schaustück.
So bleibt VICTIMS! denn nur eine ganz kleine Fußnote im Slasher-Genre, wobei noch zu erwähnen wäre, dass die Präsentation des Films eine Rezeptionssituation schafft, die den Betrachter unmittelbar in die 1980-er Jahre und damit in die Zeit der Video-Rekorder zurückversetzt. Denn die US-amerikanische Blu Ray beruht nicht auf einem HD-Master. Genommen wurde vielmehr, da es augenscheinlich nichts anderes mehr gibt, ein farbausgewaschenes und mit schlechtem Ton versehenes Beta-Tape…


Zuletzt geändert von Howard Vernon am 04.09.2017 17:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 25.08.2017 14:07 
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RETURN TO HORROR HIGH (USA 1987)

Hat ein Genre seinen kommerziellen Gipfel, seine periodische Hochphase hinter sich gelassen, dann beginnen seine Parodien zumeist aus dem Boden zu sprießen. Die Genreparodie ist ein untrügliches Zeichen für den langsamen Niedergang der jeweiligen Film-Art. Durch ihr Aufkommen kennzeichnet sich, dass der Zuschauer die spezifischen Handlungstypen kennt und somit weiß, wie ein Genre „funktioniert“. Die klassischen Universal-Monster mussten Abbot und Costello über sich ergehen lassen, der Italo-Western – immer schon sehr selbstironisch – ließ eine Reihe von Spaßwestern entstehen, die das Genre de-konstruieren sollten, und auch der Slasher-Film, dem oftmals eine große formelhafte Simplizität unterstellt wird, erschöpfte sich nach den Erfolgen von HALLOWEEN und FRIDAY THE 13TH recht schnell. Das Ergebnis war, dass die ersten Slasher-Spoofs gefolgt sind.

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Bill Froehlichs RETURN TO HORROR HIGH, in den USA 1987 entstanden, zählt zu den frühesten Slasher-Parodien. Wird das Werk erwähnt, dann zumeist mit dem Hinweis, dass dies einer von George Clooneys Erstlingsfilmen gewesen ist. Clooneys Rolle ist jedoch nur kurz. Er spielt einen Schauspieler, der zu einem Filmteam gehört, das einen Film über einen bislang nicht gefassten Mörder drehen will, der vor fünf Jahren (im damaligen 1982) in einer Schule bestialisch gemordet hat. Wegen der Authentizität wählt man natürlich jene Schule, in der die grausamen Taten auch tatsächlich stattgefunden haben. Und ein örtlicher Polizist, der an der Untersuchung des Falls mitgearbeitet hatte, wird zudem als technischer Berater eingestellt. Die Dinge überschlagen sich, als der Schauspieler des Polizisten – Clooneys Charakter – den Dreh verlässt, da ihm ein besseres Rollenangebot (in einer Serie) gemacht wurde. Die kleine Indie-Produktion kommt deshalb in ihrer Not auf den Gedanken, dass doch der echte Polizist sich selbst spielen könne – doch auch der Killer von damals fühlt sich zu dieser Aufgabe berufen…

Gerade die SCREAM-Reihe hat vorgeführt, welches die Mechanismen des Slasher-Films wären, wobei die SCARY-MOVIE-Reihe dieses Genre (mehr schlecht als recht) veralbern sollte. Beide Filmreihen sind erfolgreiche Vertreter einer sogenannten Slasher-Film-Renaissance. Der Vorteil dieser späteren Filme war, dass über die Zeit bereits ein großes Genrebewusstsein beim Zuschauer existierte. Diesen retrospektiven Blick hatte RETURN TO HORROR HIGH noch nicht. Umso erstaunlicher ist es deshalb dann auch, wie zielgenau der Film die Standartsituationen des Slasher-Kinos vorführt. Dieser Selbstbezug deutet sich schon im Titel an. Denn das RETURN impliziert gemeinhin ja, dass es sich um die Fortsetzung eines Erfolgsfilms handelt, was in diesem Fall nicht stimmt. Somit wird hier ganz bewusst mit dem Phänomen des Fortsetzungsfilms gespielt. Im Film sind vor allem die Dispute amüsant, die zwischen dem Regisseur und dem Produzenten immer wieder aufbrechen. Während die Regie einen künstlerischen Anspruch vertritt, will der Produzent den Zuschauern das geben, nach dem verlangt wird, nämlich: nackte Brüste und Gore! So wird beispielsweise ein Baumarktkatalog herangezogen, der Ideenlieferant ist, welche Mordwaffe in einem Slasher-Film dann noch nicht verwendet wurde. Leider hält RETURN TO HORROR HIGH seinen höchst unterhaltsamen Einführungsteil nicht lange durch. Kluge Genreanspielungen blitzen dennoch stückchenweise durch und genrespezifisch sind die Morde denn auch inszeniert, wobei ein sehr geglücktes Verwirrspiel entsteht, welches nicht erkennen lässt, ob der Zuschauer gerade dem Dreh zusieht oder doch dem „echten“ Mörder. Die Rahmenhandlung verlangsamt jedoch sehr das Erzähltempo des Hauptteils und wäre mein Hauptkritikpunkt an der Inszenierung. Ansonsten hat RETURN TO HORROR HIGH – nicht zuletzt aus filmhistorischem Grund – einen erneuten Blick des Zuschauers durchaus verdient…

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(der Killer aus RETURN TO HORROR HIGH)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 04.09.2017 17:45 
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HUMONGOUS (Kanada 1982)

Paul Lynchs PROM NIGHT von 1980 zählt heute zu den größeren Klassikern des damaligen Slasher-Film-Booms, der im Zuge von HALLOWEEN und FRIDAY THE 13TH in den späten 1970-er Jahren eingesetzt hatte. Besonders durch PROM NIGHT wurde zugleich aber auch ein Zyklus angeregt, der die Produktion derartiger Filme aus den USA nach Kanada verlagern sollte. Die kanadische Filmförderung wollte durch spezifische finanzielle Vergünstigungen die eigene Filmherstellung potenzieren, ein Vorgang, der zwar schon wesentlich früher initiiert worden war, doch seinen eigentlichen Höhepunkt erst in dieser Phase mit dem Slasher-Genre erreicht hat. Ein weiterer Slasher-Film Paul Lynchs, der 1982 gedreht wurde, ist HUMONGOUS – ebenso eine kanadische Produktion, die aus kommerziellen Gründen sehr bestrebt war, als ein US-amerikanischer Film wahrgenommen zu werden. Diesmal jedoch wurde nicht suggeriert, dass die Handlung an einem College in den USA spielt. Die Handlung verlagert sich an den abgelegenen Ort einer Insel, wo sodann tödlich unheimliche Ereignisse geschehen.

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Wie in HALLOWEEN und in PROM NIGHT, um nur zwei repräsentative Beispiele des Slasher-Genres zu nennen, so führt auch HUMONGOUS den Zuschauer mit einer Urszene in die Erzählung ein. Das heißt: Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart und erklärt den Horror nicht durch einen metaphysischen Gegensatz zwischen Gut und Böse. Die junge Ida Parsons, die auf einer abgelegenen Insel in einer herrschaftlichen Villa zusammen mit ihrem reichen Vater und ihren Hunden lebt, wird 1946 auf einer Party von einem Gast vergewaltigt, was eine Schwangerschaft nach sich ziehen sollte. 36 Jahre später unternehmen zwei Brüder – in Begleitung dreier junger Frauen – eine Bootsfahrt. Unterwegs nehmen sie einen Schiffsbrüchigen – O. K., er ist in seinem Ruderboot gekentert – auf und erleiden schließlich selbst Schiffsbruch. Sie stranden auf der Insel, die auch „Dog Island“ genannt wird. Die Gruppe „verkleinert“ sich schnell und es stellt sich bald heraus, dass das Geheimnis der Insel mit der Schwangerschaft Idas zusammenhängen muss.

Sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der gestaltungstechnischen kopiert HUMONGOUS erfolgreiche Vorgängermodelle. Das Zusammenspiel von POV (subjektive Kamera-Perspektive, die dem Killer zuzuschreiben ist) und Synthesizer-Effekten ist zu vernehmen (in HALLOWEEN mit einem genial einfachen Musikthema perfektioniert), gleichwie die tatsächliche Identität des Killers lange im Dunkeln bleibt (wortwörtlich gemeint) – und zum Schluss gewinnt auch hier das obligatorische Final Girl wiederum die Oberhand. Der Film setzt somit die unterschiedlichsten Genre-Bausteine neu zusammen und scheut sich dann auch nicht, das Ende aus dem zweiten Teil von FRIDAY THE 13TH auf seine Art zu variieren. Gerade das Insel-Setting mit der ruinösen Villa und dass der Killer mehr tierisch als menschlich erscheint, hat für mich HUMONGOUS in Verbindung zu Joe D’Amatos italienischen Slasher-Film ANTHROPOPHAGOUS (1980) gebracht. Doch möchte ich mit dieser Assoziation keine falschen Hoffnungen wecken. Lynchs Film ist ungemein langatmig inszeniert, er braucht wohl eine Stunde, um etwas Spannung aufzubauen, zumal sein Baukastenprinzip den erfahrenen Zuschauer das baldige Geschehen schnell erahnen lässt. Was bleibt, ist ein nur wenig ambitionierter Film, der im Vergleich zu PROM NIGHT kaum Akzente für das Genre gesetzt hat, so dass ich HUMONGOUS wirklich nur sehr großen Slasher-Film-Fans empfehlen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 23.09.2017 18:06 
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HALL OF DEATH – DIE TODESHALLE (dt. Videotitel), Regie: Howard Avedis
(OT: MORTUARY, USA 1983)

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Der Slasher-Film verrät oftmals bereits durch seinen Titel, was vom Setting zu erwarten sein wird. Hierbei ist es zumeist ein bestimmtes Datum, an dem sich der Handlungsmechanismus des Genres abspielt. Der Plot wird so inszeniert, dass die Protagonisten in einem spezifischen Zeitrahmen dem Killer begegnen, wobei diese Begegnung durch ein traumatisierendes Ereignis in der Vergangenheit (durch eine zu rächende Urszene) motiviert ist. So wissen wir schon durch den Titel, dass sich die tödlichen Konfrontationen an einem Freitag, den 13., am Abschlussball, am Valentinstag, oder am Prüfungstag (so etwa in FINAL EXAM) usw. abspielen werden. Neben der temporalen Titelangabe gibt es jedoch auch Filme, die in ihrem Titel die Örtlichkeit des Terrors beschreiben. Sei es nun im TERROR TRAIN, oder sei es im FUNHOUSE – der Titel nimmt die Ortsbestimmung vorweg, die die filmische Handlung beschränken wird. Mit diesem Aspekt wäre wohl einer der Hauptunterschiede zum doch sehr verwandten Sub-Genre des italienischen Thrillers charakterisiert; dahingehend lässt der Giallo-Film seine Protagonisten sowie den Killer in einem sehr breit angelegten Handlungsrahmen agieren, was sowohl den zeitlichen als auch den örtlichen Kontext betrifft.
Insofern verwundert es denn nicht, dass MORTUARY sein Finale am Arbeitsplatz des örtlichen Leichenbestatters spielen lässt. Der 1983 veröffentlichte Film von Howard Avedis besetzt den genrebekannten Christopher George (zum Beispiel im wunderbaren GRADUATION DAY) in der Hauptrolle des Bestattungsunternehmers. Schon in den ersten Sequenzen wird der mysteriöse Besitzer der Todeshalle (siehe den Untertitel der deutschen Videoveröffentlichung) etabliert. Wir sehen, wie die beiden Freunde Greg und Josh eine Art Schwarze Messe beobachten, die vom Leichenbestatter der Stadt angeführt wird. Auch die Mutter von Gregs Freundin, die kürzlich ihren Vater verloren hat, ist bei den satanischen Akten zugegen. Josh verschwindet, weshalb Greg annimmt, dass dessen ehemaliger Chef, der Bestattungsunternehmer, damit etwas zu tun haben könnte. Zusammen mit seiner Freundin will er dem plötzlichen Verschwinden Joshs nachgehen und stößt dabei auf immer mehr Ungereimtheiten, bei denen dann aber auch der Sohn des Bestatters (ein noch junger Bill Paxton), der bereits im Institut seines Vaters arbeitet, zunehmend verdächtiger auftritt…

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MORTUARY versucht anfangs zwar, mehrere Verdächtige in die Handlung einzuführen, doch sehr schnell wird klar, wer der Killer ist, so dass wir auch hier nicht die klassische Struktur eines Agatha-Christie-Krimis vor uns haben. Greg und seine Freundin werden weniger als Amateurdetektive vorgeführt, die die Mordfälle lösen. Vielmehr versuchen sie, die Nachstellungen des Killers abzuwehren. Aber auch das Motiv des Killers (ein menschlich weltliches) kristallisiert sich noch vor dem Finale heraus. So liegt die eigentliche Konzentration des Films in der atmosphärischen Gestaltung der wenigen Slasher-Szenen, die vor allem wegen der Kameraarbeit Gary Gravers auf mich doch sehr gelungen wirkt. Dabei gibt es nur vereinzelt Tagszenen; der Film spielt zumeist in der Nacht. Die nächtlichen Szenen werden teilweise in ein blaumonochromes Licht gesetzt, was eine kalt sterile Stimmung schafft, wobei es aber auch primärfarbige Verfremdungen gibt, die mit der realistischen Wahrnehmung brechen. Die Inszenierung des Killers ist so gewählt, dass dessen maskenhaft weißgeschminktes Gesicht mit den schwarzen Konturen um Augen und Mund mich doch sehr an die dämonische Todesmaske im EXORCIST erinnert hat, die aus der Dunkelheit aufscheint. Das Unheimlichste am Killer ist jedoch seine Mordwaffe, die diesmal in jenem Instrument besteht, die der Bestatter für das Konservieren der Leichen benutzt – mit dieser überdimensionalen Nadel wird den Opfern das Leben quasi herausgesaugt. Der Killer in MORTUARY erscheint somit als leibhaftiger Tod, als dessen Personifizierung, was bereits eine kleine Querverbindung zur später entstanden Filmreihe FINAL DESTINATION setzt. Auch die Schlusssequenz – offensichtlich stark durch den sehr erfolgreichen HAPPY BIRTHDAY TO ME von 1981 beeinflusst – kann in seiner schauerlichen Umsetzung überzeugen, so dass ich MORTUARY all denjenigen Freunden des Genres empfehlen kann, die die erste Reihe der Slasher-Film-Garde schon hinter sich gelassen haben und für weitere Filme dieser Art offen sind…


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 04.10.2017 16:59 
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HIDE AND GO SHRIEK (USA 1988, Regie: Skip Schoolnik)

Eine Gruppe von Jugendlichen beiderlei Geschlechts möchte an einem Abend in einer Möbelfabrik, die dem Vater eines der Teens gehört, ihre Abschlussparty feiern. Die Gruppe ist gut gelaunt, man trinkt Alkohol und albert herum. Schließlich kommt man auf die Idee, in der düster unheimlichen Fabrikanlage Verstecken zu spielen. Was die Heranwachsenden allerdings nicht wissen, ist, dass ebenso ein Killer mitspielen will und auch wird…

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Die Inhaltsbeschreibung verdeutlicht bereits, dass es sich bei HIDE AND GO SHRIEK um den typischen Teen-Slasher-Film handelt, so wie er seit den frühen 1980-er Jahren in vielzähligen Varianten entstanden ist. Ein innerfilmischer Indikator für die Popularität dieses Genre-Zyklus findet sich beispielsweise in de Palmas BLOW OUT (1981). De Palmas Thriller zeigt dort eine Film-im-Film-Sequenz, die in einer selbstironischen Weise mit dem damaligen Erfolgsrezept „Slasher“ spielt, indem die Hauptelemente des Genres deutlich gemacht werden. Reduzieren lässt sich dies im Ritual, dass junge Frauen, die sich zumeist im Zustand der Nacktheit befinden, durch die Augen des Killers verfolgt werden. Der Schrei, der in BLOW OUT das zentrale Handlungsmotiv bestimmt, folgt, sobald das weibliche Opfer das phallische Mordinstrument ausgestreckt in den Händen des Killers sieht; das Opfer schreit, wenn das lange Messer in den Körper eindringt, so dass der Angstausbruch auch mit einem Orgasmus-Schrei gleichgesetzt werden könnte. Die Analogie zwischen dem „Todesstoß“ und der sexuellen Penetration ist in MANIAC (1980) – eine Ikone des Slasher-Films – besonders anschaulich – vor allem in der Szene, in der Spinells Charakter auf dem Bett sitzt und auf sein wehrloses Opfer immer wieder unter obszönem Stöhnen einsticht. Auch HIDE AND GO SHRIEK folgt diesem ambivalenten Darstellungscode der „Todespenetration“, wenn noch vor der Titeleinblendung der Killer gezeigt wird, wie er einen Prostituiertenmord begeht und dabei mit seinem „kurzen“ Messer sein Opfer zum Schreien bringt. Ein weiteres Motiv aus MANIAC sind die Schaufensterpuppen, auf die der Killer seinen Wahn projiziert. Und Schaufensterpuppen können wir dann auch in HIDE AND GO SHRIEK wahrnehmen. Dort dienen sie als Stilmittel für das Unheimliche, indem sich finstere Schattenzonen auf die unbelebten Körper legen und zugleich eine flackernde Beleuchtung suggeriert, die artifiziellen Figuren, die sich in den Winkeln der Fabrik aufreihen, seien echt. Diese gestalterische Vermischung aus Lebendigkeit (die Jugendlichen) und dem Unbelebt-Sein (die Schaufensterpuppen) gelingt dem Film ausgesprochen gut. In der Handlung werden die Teens zunehmend mehr puppenartig dargestellt. Sie agieren in ihren Posen, in ihrer Sprachlosigkeit (eine Szene zeigt sie hilfesuchend hinter einer großen Fensterscheibe von außen gefilmt, so dass nur ihre „stummen“ Schreie hörbar sind) wie die unbeweglichen Puppen, die so zu einem Emblem der Todesahnung werden. Einmal ist die Bildkomposition gar so gewählt, dass die Lebenden und die Toten überhaupt nicht mehr zu unterscheiden sind…

HIDE AND GO SHRIEK wurde schon zu einer Zeit gedreht, als die Formelhaftigkeit des Slasher-Films zugleich aber auch seinen Niedergang in seiner absoluten Hochphase (von HALLOWEEN bis etwa in die Mitte der 1980-er Jahre) eingeläutet hatte. Man versuchte dies zu umgehen, indem die Inszenierung auch andere Genres integrierte. Bereits in PROM NIGHT (1980) ist eine Disco-Szene eingeführt, die unmittelbar an SATURDAY NIGHT FEVER (1977) denken lässt; und immer wieder kommen in den Slasher-Filmen komisch absurde College-Situationen vor, die etwa an ANIMAL HOUSE (1978) erinnern. Man wollte so die Zielgruppe erweitern, da sich das eigene Konzept schnell „todgelaufen“ hat. HIDE AND GO SHRIEK reiht sich an diese Strategie. Besonders der erste Teil des Films erscheint wie eine Teen-Love-Story, wenn die unterschiedlichen Pärchen ihre Beziehungsprobleme diskutieren, die im Laufe der Handlung gelöst werden sollen – zumeist durch Sex. Ansonsten wird gewöhnlicher Standard geboten, wobei dann bei mir der finale Kampf deutliche Assoziationen zum homoerotischen Schlusskampf in Mark L. Lesters COMMANDO (1985) geweckt hat…


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 04.10.2017 18:46 
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Lohnt es sich eigentlich bei den alten 80er Jahre Klassikern auf Blu Ray upzugraden oder reichen die DVDs?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 04.10.2017 20:15 
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DonDaniele hat geschrieben:
Lohnt es sich eigentlich bei den alten 80er Jahre Klassikern auf Blu Ray upzugraden oder reichen die DVDs?


Schwere Frage, die ich Dir so nicht beantworten kann; wenn Du beispielsweise nach HIDE AND GO SHRIEK fragst, da hat
"88 Films" in GB eine doch sehr ordentliche Blu Ray veröffentlicht - dort ist beispielsweise eine Bonus-Szene von einer anderen
Quelle dabei - von einem Tape, glaube ich, gegen die entpuppt sich die Bildqualität des Hauptfilms als wahre Evolution;
überhaupt kann ich die Slasher-Classics-Collection von "88 Films" empfehlen (habe da etwa 5, 6 Titel); ich denke schon, dass dort das Mögliche aus dem Ausgangsmaterial herausgeholt wird - SCALPS sieht zwar immer noch katastrophal aus (eben wie ein alter 16mm-Film), macht aber dennoch Spaß...
Bei VICTIMS! - ich habe es oben ja beschrieben - stammt die Vorlage dann tatsächlich von einem VHS-Tape...

die besten Veröffentlichungen sind wohl die von Arrow / GB, nicht zuletzt auch wegen dem Bonus-Material;
und natürlich Vinegar Syndrome darf nicht vergessen werden, die auch hin und wieder einen 80-er-Jahre-Slasher veröffentlichen...

wieweit sich dann ein up-grade wirklich lohnt ist wohl von Fall zu Fall nur zu bestimmen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 06.10.2017 19:50 
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Howard Vernon hat geschrieben:
DonDaniele hat geschrieben:
Lohnt es sich eigentlich bei den alten 80er Jahre Klassikern auf Blu Ray upzugraden oder reichen die DVDs?


Schwere Frage, die ich Dir so nicht beantworten kann; wenn Du beispielsweise nach HIDE AND GO SHRIEK fragst, da hat
"88 Films" in GB eine doch sehr ordentliche Blu Ray veröffentlicht - dort ist beispielsweise eine Bonus-Szene von einer anderen
Quelle dabei - von einem Tape, glaube ich, gegen die entpuppt sich die Bildqualität des Hauptfilms als wahre Evolution;
überhaupt kann ich die Slasher-Classics-Collection von "88 Films" empfehlen (habe da etwa 5, 6 Titel); ich denke schon, dass dort das Mögliche aus dem Ausgangsmaterial herausgeholt wird - SCALPS sieht zwar immer noch katastrophal aus (eben wie ein alter 16mm-Film), macht aber dennoch Spaß...
Bei VICTIMS! - ich habe es oben ja beschrieben - stammt die Vorlage dann tatsächlich von einem VHS-Tape...

die besten Veröffentlichungen sind wohl die von Arrow / GB, nicht zuletzt auch wegen dem Bonus-Material;
und natürlich Vinegar Syndrome darf nicht vergessen werden, die auch hin und wieder einen 80-er-Jahre-Slasher veröffentlichen...

wieweit sich dann ein up-grade wirklich lohnt ist wohl von Fall zu Fall nur zu bestimmen...


Danke dir!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 29.10.2017 18:33 
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SLASHER, Staffel 1 (USA / Kanada 2016)

Bei einer TV-Serie, die den Titel SLASHER trägt, hätte ich eigentlich erwartet, dass bei den jeweiligen Folgen immer eine in sich abgeschlossene Episode erzählt wird, die nach der Struktur des Genres abläuft. Gerade der Handlungs-Radius des Slasher-Films ist so reduziert, dass kaum eine Figurenentfaltung betrieben wird, sondern spezifische Figurentypen agieren (der Killer, schlussendlich das genretypische Final Girl), beziehungsweise reagieren (die männlichen und weiblichen Opfer). Diese Typenstarrheit ist zwar jedem Genrefilm natürlich nicht fremd – ja, es ist selbstverständlich genrebildend –, beim Slasher-Film zeigt diese Formelhaftigkeit sich aber besonders ausgeprägt. Wobei das aber nicht zu verabsolutieren ist. Denn vor allem die jüngeren Slasher-Filme verfügen über genügend narratives Potenzial, um das eigene Genre strukturell vorzuführen. Angefangen hat dies nicht zuletzt durch den Erfolg der SCREAM-Reihe. Zugleich sind in den letzten Jahren zahlreiche Filme entstanden, die den Retro-Faktor favorisieren; das heißt: die Filme wollen ganz „bewusst“ redundant erscheinen, indem sie sich nicht nur in ihrer Handlungsabfolge, sondern vor allen Dingen auch in ihrem gesamten Erscheinungsbild (Setting, Kostüme etc.) am klassischen Slasher-Film der 1980-er Jahre orientieren (beispielsweise zuletzt auch THE VOID, und THE BARN von 2016 soll in dieser Hinsicht ebenfalls vielversprechend sein).

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SLASHER beginnt mit dem typischen Rückblick in die Vergangenheit: Halloween (!) 1988. Ein unheimlich Vermummter, eine Art Henker, tötet ein Ehepaar, wobei der Killer der Hochschwangeren das Kind aus dem Bauch herausschneidet. Der Sprung in die filmische Gegenwart zeigt nun das erwachsene Kind, nämlich eine junge Frau, die das Haus ihrer ermordeten Eltern gekauft hat und mit ihrem Mann dort ein neues Leben beginnen möchte. Plötzlich fängt das Morden wieder an. Doch nicht nur das, es scheint derselbe Killer zu sein, der mit seiner schwarzen Henkersmaske scheinbar einen religiös motivierten Racheplan verfolgt. Allerdings kann es der damalige Killer nicht sein; dieser Sitz im Gefängnis – scheint aber alles über die Ermordeten zu wissen und wird schließlich auch von der heimgekehrten Frau aufgesucht, die immer tiefer von den Geheimnissen ihrer Eltern heimgesucht wird. Die erste Staffel von SLASHER – die zweite ist wohl gerade im Entstehen – führt in jeder der acht Folgen ein anderes Geheimnis vor, das sich mit der „Urszene“ (dem Elternmord) verbindet. Die einzelnen Figuren (und damit auch Folgen) verknüpfen sich handlungsmäßig miteinander, wobei jeder seine Schuld trägt, die aus der Vergangenheit in die Gegenwart ragt. Dahingehend generiert SLASHER eine übergeordnete Mythologie, die sich fragmentarisch über die einzelnen Folgen legt…

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Es lässt sich vielleicht fragen, ob bei dieser erzählerischen Kleinteiligkeit überhaupt noch ein reiner Slasher-Film vorliegt – eignet sich das Serienformat für das Genre? Dabei ist anzumerken, dass SLASHER seine Vorbilder weniger aus der goldenen Zeit des Slasher-Films übernimmt, sondern sie eher bei solchen Filmen wie DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER und / oder SIEBEN findet, also sich vielmehr bei den großen Massenerfolgen des Thriller-Films bedient. Die Serie ist dadurch natürlich sehr zugänglich, man stolpert nur wenig über direkte / indirekte Zitate, die den Genrekorpus in Erinnerung rufen. Schön gestaltet ist dabei jedoch die letzte Staffelfolge, die noch einmal das Halloween-Motiv zum Abschluss bringt. Und was an den Slasher-Film maßgeblich erinnert, dies sind natürlich die Mordszenen, die recht graphisch gestaltet werden. Da macht es dann auch nichts aus, dass ich den Killer schon nach der vierten Folge zuordnen konnte. Somit kann man bei der Serie durchaus einen Blick riskieren…


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 08.01.2018 23:48 
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Gerade Death House (Sorority House Massacre) gesehen. Der Streifen trotz nur so vor Mittelmäßigkeit.
Dem Film fehlt es komplett an charismatischen Schauspielern. Der Cast ist durchwegs überfordert mal nen Gesichtsausdruck zu wechseln. Auch die Protagonistin und der Killer sind so richtig langweilige Gestalten.
Aber auch der Inszenierung mangelt es an Ideen. Wirkt alles recht runtergekurbelt.
Die Story ist im Grunde eine klassische Slasher-Story (mit parallelen zu Halloween) die gar nicht so schlecht ist und aus der man durchaus hätte mehr machen können.

5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 05.02.2018 18:40 
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THE SLAYER (USA 1981)

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J. S. Cardones THE SLAYER von 1981 verfolgt die Pfade des Slasher-Genres einerseits sehr genau, doch erlaubt der Film sich auch Abwege. Diese sind so gestaltet, dass die Protagonisten allesamt wesentlich älter sind, als dies im typischen Slasher-Movie üblich ist: Zwei erwachsene Paare wollen eine Auszeit auf einer abgelegenen Insel nehmen, wobei es vor allem die Künstlerin Kay ist, die den Urlaub nötig hat: Leidet sie doch seit ihrer Kindheit an Alpträumen, die sie Realität und Traum nicht mehr unterscheiden lassen, beziehungsweise: sie sieht darin Visionen, die Wirklichkeit werden. Zuerst ist Kays Partner davon betroffen, aber auch das andere Paar überlebt den Aufenthalt nicht, was jedoch nicht am schrecklichen Sturm liegt, der über die Insel fegt…

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Eine ungewöhnliche Charaktertiefe prägt den Film; THE SLAYER nimmt sich tatsächlich die Zeit, seine ausgewählten Opfer genauer vorzustellen, ihre Probleme zu beschreiben und daraus dann die Handlung zu entwickeln. Allerdings muss ich sagen, dass diese Charakterskizzierung mir doch etwas zu ausgeweitet für einen Slasher-Film war und dadurch die erste Stunde unnötig ins Stocken geraten ist. Ein weiterer Punkt, der THE SLAYER außergewöhnlich macht, wäre die Traumebene, die den Killer präfiguriert, bevor er dann wirklich in Aktion tritt. Man kann natürlich darüber streiten, ob der imaginierte Killer Kays deren unterdrücktes „Es“ symbolisiert, welches sich schließlich in realiter materialisiert. Die surreale Phantasieebene, die den Film bestimmt, verkündet sich in der letzten Sequenz indes noch einmal, indem dort eine Anspielung auf THE WIZARD OF OZ gegeben wird…

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Insgesamt habe ich THE SLAYER als recht abwechslungsreich wahrgenommen. Selbst der Score weicht vom Genretypischen ab, da hier keine Carpenter-bekannten-Synthie-Töne den Bildern unterlegt sind, sondern sich der Soundtrack orchestral klassisch gestaltet, was auch gut zu den erwachsenen Protagonisten passt…


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 07.02.2018 14:31 
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The Slayer fand ich schon immer gut gerade wegen seiner langsamen Inzinierung. Hier kann ich die Arrow Blu Ray nur empfehlen.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 07.02.2018 14:49 
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War THE SLAYER nicht mal auf irgendeiner RED EDITION als Bonusfilm drauf?!

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BeitragVerfasst: 07.02.2018 15:45 
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Pater Thomas hat geschrieben:
War THE SLAYER nicht mal auf irgendeiner RED EDITION als Bonusfilm drauf?!


Laut ofdb soll THE SLAYER als Bonusfilm bei "Shock'Em Dead" dabei gewesen sein - allerdings: höre auf Trash: die Arrow-Combo
sieht fantastisch aus...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 07.02.2018 15:58 
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Howard Vernon hat geschrieben:
Pater Thomas hat geschrieben:
War THE SLAYER nicht mal auf irgendeiner RED EDITION als Bonusfilm drauf?!


Laut ofdb soll THE SLAYER als Bonusfilm bei "Shock'Em Dead" dabei gewesen sein - allerdings: höre auf Trash: die Arrow-Combo
sieht fantastisch aus...
Genau, da war er drauf! Allerdings nut OmU.

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BeitragVerfasst: 07.02.2018 17:31 
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Pater Thomas hat geschrieben:
Howard Vernon hat geschrieben:
Pater Thomas hat geschrieben:
War THE SLAYER nicht mal auf irgendeiner RED EDITION als Bonusfilm drauf?!


Laut ofdb soll THE SLAYER als Bonusfilm bei "Shock'Em Dead" dabei gewesen sein - allerdings: höre auf Trash: die Arrow-Combo
sieht fantastisch aus...
Genau, da war er drauf! Allerdings nut OmU.


Gibts auch einzeln als Red Edition Reloaded in kleiner Hartbox und auf Deutsch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 18.02.2018 15:12 
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Ein paar meiner Favoriten sind "Bloody Pom Poms", welcher dieses Jahr zum Glück endlich veröffentlicht wurde, "Totale Angst über der Stadt" und der neuere "The Final Girls". Als abschreckendes Beispiel dienen "Blood Song" und "Bloodparty". Zwei üble Schnarcher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 19.02.2018 13:31 
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Senseless hat geschrieben:
Ein paar meiner Favoriten sind "Bloody Pom Poms", welcher dieses Jahr zum Glück endlich veröffentlicht wurde, "Totale Angst über der Stadt" und der neuere "The Final Girls". Als abschreckendes Beispiel dienen "Blood Song" und "Bloodparty". Zwei üble Schnarcher.


Bloodsong ist wirklich lahm, hab mir den auch auch nur als Troma-Sammler und Trash Collection Fan geholt und mehr erwartet. Aber Bloodparty fand ich doch sehr unterhaltsam und lustig, allein schon die Szene wo der Typ wie ein irrer auf die Motorhaube springt. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 19.02.2018 13:33 
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Dr. Freudstein hat geschrieben:
Aber Bloodparty fand ich doch sehr unterhaltsam und lustig, allein schon die Szene wo der Typ wie ein irrer auf die Motorhaube springt. :D

Belustigend war der Film schon, wenn auch unfreiwillig, aber ich fand ihn trotzdem sehr öde.

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BeitragVerfasst: 27.02.2018 13:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Der SLASHER-Thread: "Schlitzerfilme" weltweit
BeitragVerfasst: 29.03.2018 10:28 
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Djabartana hat geschrieben:
Habe mir Cold Prey 1 + 2 auf Blu-Ray für unter 10 Euro bestellt da Blap die Filme als gute Vertreter der Neuzeit angepriesen hat. Dürfte heute im Briefkasten liegen. Bin schon gespannt auf die neumodischen Slasher ;)


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