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 Betreff des Beitrags: SCHACH DEM TEUFEL - John Huston
BeitragVerfasst: 26.05.2018 23:03 
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Produktionsland/Jahr: USA, Großbritannien, Italien 1953
Darsteller: Humphrey Bogart, Jennifer Jones, Gina Lollobrigida, Robert Morley, Peter Lorre, Edward Underdown, Ivor Barnard, Marco Tulli, Bernard Lee, Saro Urzì
Drehbuch: John Huston, Truman Capote, Anthony Veiller, Peter Viertel
Produziert von: John Huston, Humphrey Bogart, Angelo Rizzoli, John Woolf
Musik: Franco Mannino

Der Amerikaner Billy Dannreuther (Humphrey Bogart) wartet gemeinsam mit seiner Frau Maria (Gina Lollobrigida) darauf, dass endlich das Schiff repariert wird, dass sie von Italien nach Afrika bringen soll. Dannreuther arbeitet mit einer Gruppe von Männern (u.a. Peter Lorre) zusammen, die ein bestimmtes Interesse in Afrika verfolgen, bei dem er sie unterstützen soll. Ob es sich dabei um ein legales Unternehmen handelt, ist zumindest zweifelhaft.

Ebenfalls nach Afrika will auch das englische Ehepaar Chelm (Jennifer Jones, Edward Underdown), dass eine Plantage geerbt hat. Deren sehr vornehmes Auftreten bekommt Risse, als sich herausstellt, dass sie aus einfachen Verhältnissen stammen. Am verwirrensten verhält sich Mrs. Chelm, die ein Verhältnis mit Dannreuther eingeht und ständig widersprüchliche Aussagen von sich gibt...
(Ofdb)

Zuhauf gibt es sie: Filme, die mit großen Namen in Cast & Crew locken, sich dann aber als mehr oder weniger große Enttäuschung herausstellen.
Dazu gehört leider auch SCHACH DEM TEUFEL.
Huston präsentiert hier eine ziemlich flache Abenteuergeschichte.
Mehr als die Hälfte nimmt er sich Zeit für die Einleitungs- bzw. Vorbereitungsphase, die mit gelegentlichen humorigen Einlagen ausgepolstert ist.
Das Problem dabei: Das bringt nichts, es bleibt (zumindest die erste Dreiviertelstunde) eine eher lahme Sache.
Dann endlich ist das Schiff flott gemacht, die Reise nach Afrika kann beginnen.
In der Zeit auf dem Schiff (ungefähr die nächsten 20 Minuten) machen sich wenigstens kurzzeitig (Spuren-)elemente eines Spannungsaufbaus bemerkbar, der seinen Höhepunkt in einem Sabotageakt findet.
Das Schiff sinkt, sie sind auf kleine Boote angewiesen.
Als sie am Zielort ankommen, ist bereits die letzte Viertelstunde angebrochen, viel Zeit für das eigentliche Vorhaben bleibt also nicht mehr.
Der ganze Film wirkt sehr unausgeglichen und bruchstückhaft zusammengewürfelt, vom narrativen Standpunkt aus betrachtet jedenfalls sehr schwach.
Die eine, die einzige große Stärke des Films ist die Besetzung, der Rest ist - gelinde ausgedrückt - belanglos.
Selbst die Außenaufnahmen in Italien sind großteils nicht weiter erwähnenswert und die Musik (wo man auch merken würde, dass sie von einem Italiener kommt), wird zu selten eingesetzt, um den Film noch aufwerten zu können.
Es tut mir weh, aber ich kann nicht anders, als diesen Film als einen Tiefpunkt in der Karriere Hustons zu bezeichnen.
5/10

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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