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 Betreff des Beitrags: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 12.02.2011 15:55 
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Nach dem grausamen Mord an seiner geliebten Frau kennt Django nur noch einen Gedanken: Rache! Wer immer der Täter auch war, Django will den brutalen Mörder gnadenlos zur Rechenschaft ziehen. Doch schon bald bemerkt Django, dass sich ihm immer wieder Leute auf seiner Jagd entgegenstellen und versuchen, den Mörder zu decken. Django aber ist unbeirrbar und lässt sich von keinem Widersacher aufhalten - bis er endlich dem Mörder seiner Frau Auge in Auge gegenübersteht (ofdb.de)


mit Anthony Steffen, Stelio Candelli, Cris Avram u.a.

I 1972

Einer der letzten Italowestern von Mulargia und meiner Ansicht nach der beste. Ein sehr guter Steffen als Django (diesmal wirklich) erschiesst hier ungefähr 80 Typen. Gelungen sind vorallem der Anfang und das Ende, sowie die sehr schöne Musik und Kameraführung.
Ein versöhnlicher Abschluss von Mulargia für mich. :geek:

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 12.02.2011 18:48 
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Der hohe Bodycount und die Nummer mit der Spieluhr,hier ist es eine Zigarettenbox,machen aus ' W Django' auch einen meiner Favoriten von Ede Mulargia.
Unterhaltsam und kurzweilig wäre die richtige Bezeichnung für diesen staubigen Streifen.
Ob es Ede's bester ist oder vielleicht doch der 'Schwur des Geächteten' :lol:
Spaß beiseite,ich stimme da teilweise zu,weil ich 'El Puro' für einen sehr guten IW,aber kein Meisterwerk halte.
Man könnte es zwischen diesen beiden auch von der jeweiligen Stimmung abhängig machen,ob man gerade Lust auf einen ruhigen oder schnellen IW hat.
Sind beide,auf ihre Art,sehr gut geraten.
Die Bronzemedallie der Mulargia's bekommt von mir 'Django - dein Henker wartet',obwohl der eher selten gut wegkommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 13.02.2011 11:53 
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Hier noch ein Screenshot von der NEW -

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.08.2011 01:45 
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Konnte ihn mir jetzt endlich mal uncut ansehen.

Die Schnitte in der DF sind recht ärgerlich gesetzt, u.a. hat es eine IW-typische, bitterböse Mordszene an dem dicken Wirt erwischt. Das war Anno 1971 wohl der Preis für die niedrige FSK-Freigabe.

Einer meiner Lieblingsitalowestern, und eine tolle DVD, die ich viel zu spät würdige.


Von wem wird eigentlich Steffen gesprochen :?: Völlig ungewöhnliche, aber sehr angenehme, ruhige Stimme.

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.08.2011 05:29 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Von wem wird eigentlich Steffen gesprochen :?: Völlig ungewöhnliche, aber sehr angenehme, ruhige Stimme.

Günther Ungeheuer (u.a. "Vier Schlüssel"), mag allerdings seine Stimme nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.08.2011 13:35 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Konnte ihn mir jetzt endlich mal uncut ansehen.

Die Schnitte in der DF sind recht ärgerlich gesetzt, u.a. hat es eine IW-typische, bitterböse Mordszene an dem dicken Wirt erwischt. Das war Anno 1971 wohl der Preis für die niedrige FSK-Freigabe.

Einer meiner Lieblingsitalowestern, und eine tolle DVD, die ich viel zu spät würdige.




Ein Mulargia der dir gefällt? Jetzt aber nicht vom Glauben abfallen ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.08.2011 14:44 
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guter Film, nicht wegen Mulargia, sondern trotz Mulargia :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.08.2011 21:19 
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Ach so, ja dann ...


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 04.09.2012 22:06 
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Alternativer Titel: W Django!
Produktionsland: Italien
Produktion: Pino De Martino
Erscheinungsjahr: 1971
Regie: Edoardo Mulargia
Drehbuch: Nino Stresa
Kamera: Marcello Masciocchi
Schnitt: Cesare Bianchini
Musik: Piero Umiliani
Länge: ca. 91 Min.
Freigabe: Ungeprüft
Darsteller:
Anthony Steffen: Django
Stelio Candelli: Jeff
Glauco Onorato: Carranza
Cristea Avram: Captain Gomez
Donato Castellaneta: Paco
Amerigo Leoni: Doug
Esmeralda Barros: Lola
Simonetta Vitelli: Inez
Furio Meniconi: Sheriff
Benito Stefanelli: Ibanez
Riccardo Pizzuti: Thompson



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Nachdem Djangos Frau brutal ermordet wurde, sinnt er auf Rache. Django heftet sich an die Fersen von Carranza, da er der Meinung ist, dass Carranza die Mörder kennt.

Ein ordentlicher Start zeigt, dass die Desperados in Edoardo Mulargias Film nicht gerade zimperlich sind. Jedenfalls haben sie keine Skrupel Djangos Frau brutal niederzuschießen. Demnach wäre der Einstieg geschafft und die Rahmenhandlung verkündet. Es folgt eine recht ordentliche Musik, die zum Begleiter von „Djangos Fressen“ wird.

Anthony Steffen macht in seiner ersten Einstellung einen äußerst gequälten Eindruck, lässt allerdings schnell ein cooles Verhalten folgen. Leider wird dieses von seinem Gegner eher klamaukartig erwidert. Gerade in der Anfangsphase verläuft sich das Fressen für Django in ein paar Momenten von unnötigem Antihumor. Zum Glück hält sich dieses in der Folgezeit in Grenzen und man wird wieder auf einen ernsthafteren Pfad geführt. Der Film hätte sich konsequent an der Ernsthaftigkeit orientieren müssen, alles andere führt nur dazu, dass der Schuss nach hinten losgeht. Innerhalb der deutschen Synchronisation ist Django auf der Suche nach der Kleeblattbande. Ein äußerst unpassender Name für eine Vereinigung die Angst und Schrecken verbreitet und vor Mord nicht zurückschreckt.

Die Kameraarbeit von Marcello Masciocchi ist recht ordentlich, kann allerdings nichts Spektakuläres präsentieren. Einzig zum Finale werden Schnitt und Nahaufnahmen sehr gut eingesetzt.

„Schade dass du nur einmal sterben kannst!“

Mulargias Film bietet eine absehbare und durchschnittlich umgesetzte Story. In einem Moment fühlt man sich vom Ablauf her gesehen an „Zwei glorreiche Halunken“ erinnert. Halt das Kassieren der Kopfgeldprämie und das anschließende Entfliehen des Gesuchten.

Die Highlights die der Film bietet sind allein Anthony Steffen zu verdanken, der ein paar unterhaltsame Aktionen parat hat. Stelio Candelli ist in der Rolle von Djangos Gegenspieler Jeff als Jemand zu sehen, den man nicht für voll nehmen kann. Anthony Steffen hat demnach in diesem Film mit keiner ernsthaften Konkurrenz zu kämpfen und alle Sympathien auf seiner Seite. Einzig Glauco Onorato weiß den Part von Carranza relativ gut zu vermitteln.

Fazit. Ein durchschnittlicher Italo Western, dem es einfach an Besonderheiten und an ein paar besseren Darstellern fehlt. Anthony Steffen macht allerdings alles richtig.

6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 05.09.2012 15:50 
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sid.vicious hat geschrieben:
Kleeblattbande. Ein äußerst unpassender Name für eine Vereinigung die Angst und Schrecken verbreitet und vor Mord nicht zurückschreckt.
Gerade das Kleeblatt wird oft von solchen 'Vereinigungen' verwendet.
Und nicht nur von irisch stämmigen Gangs,wie man vielleicht denken mag.Das bekannteste Beispiel dürfte die Aryan Brotherhood sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 05.09.2012 16:47 
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Ich hab mich über die Bezeichnung auch schon gewundert :mrgreen:

Bill Kiowas Truppe aus "Heute ich ... " wird ja auch als Kleeblatt bezeichnet.

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 05.09.2012 18:38 
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GunmanStan hat geschrieben:
sid.vicious hat geschrieben:
Kleeblattbande. Ein äußerst unpassender Name für eine Vereinigung die Angst und Schrecken verbreitet und vor Mord nicht zurückschreckt.
Gerade das Kleeblatt wird oft von solchen 'Vereinigungen' verwendet.
Und nicht nur von irisch stämmigen Gangs,wie man vielleicht denken mag.Das bekannteste Beispiel dürfte die Aryan Brotherhood sein.


Habe mal nachgesehen, harter Tobak. Vielleicht doch nicht so unpassend. Irische Einwanderer sind ja im Neo Western (Young Guns) auch nicht gerade zimperlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 01.06.2018 08:15 
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Einer meiner Lieblingsitalowestern. Durchaus in meinen Top20 zu finden. Habe bei Wikipedia gelesen das es den Film mittlerweile Uncut auf DVD gibt. Weiß dazu jemand näheres? Traue Wikipedia nicht so recht. Und wenn ja auch auf Deutsch?


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 01.06.2018 09:30 
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Ja bei Amazon gibt es die Uncut DVD von dem Label NEW. Ist auch deutscher Ton mit drauf.
Die werde ich auch bald mal wieder einlegen. Ist einer von den richtig coolen Django-Vertretern :)

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 09.06.2018 19:14 
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New ist kein Label...


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN FRESSEN FÜR DJANGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 17.06.2018 17:12 
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#133 "Ein Fressen für Django" wurde von Edoardo Mulargia gedreht. Dies ist nun schon der 5te Mulargia innerhalb meiner Retrospektive und somit fehlt nur noch "El Puro" auf den ich mich schon richtig freue. Zurück zum "Fressen-Django", welcher standesgemäß mit einem niedrigen Budget gedreht wurde. Daraus schafft es Mulargia jedoch einen sehr unterhaltsamen, kleinen B-Italowestern zu machen, der mit vielen schönen Ideen punkten kann. Zum Beispiel verkleidet sich unser Django gern mal und hat auch sonst ein paar nette Gimmicks parat mit deren Hilfe er seine zahlreichen Gegner austricksen kann. Außerdem ist hier auch mächtig was los, denn die Leichenberge sind hier sehr hoch gewachsen und es gibt eine Menge Explosionen zu bestaunen.
Die Hauptrolle spielt hier der allseits beliebte Anthony Steffen, den ich immer gerne sehe und auch hier passt er sehr gut in die Rolle des Django. Es macht Spaß ihm bei seiner Rache beizuwohnen. Dabei verkommt die Story eigentlich zur Nebensache was aber auch nicht weiter schlimm ist. Steffen strahlt einfach eine gewisse Coolness aus, die für solch eine Rolle immer von großem Vorteil ist.
Für mich ist der hier besprochene Film der bisher beste von Mulargia, knapp vor "Shangos Letzter Kampf". Ich ziehe hier mal 7,5/10 Punkte was mir recht fair erscheint. Eine Granate ist der Film natürlich dennoch nicht, aber er bietet kurzweilige Unterhaltung und man kann ihn definitiv zu den besseren Django-Vertretern zählen.

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