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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 26.04.2017 09:11 
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Einen interessanten und hoffentlich wegweisenden Ansatz birgt die US- Miniserie MARS von Ron Howard, indem sie einen fiktionalen mit einem nicht-fiktionalen Strang verknüpft.
Story: Im Jahr 2033 geht es auf in neue Welten, die erste bemannte Raumfahrt startet gen Mars. Der Mars muss langfristig kolonisiert werden, da die Rohstoffe und auch der Platz auf der Erde immer klarer ihrer Neige zugehen...
Der Clou an der Geschichte: Nach ca. 20 Minuten der ersten Folge unterbricht der Erzählstrang unerwartet und wechselt ins Jahr 2016, um im dokumentarischen Teil den status quo in Sachen bemannte Raumfahrt unter die Lupe zu nehmen.
Unter den Interviewten befindet sich u. a. Elon Musk (dieser Tage wohl eher aus der Regenbogenpresse bekannt; als ob der Mann überhaupt Zeit fürs Knutschen oder gar Sex hätte), der das Projekt SpaceX vorstellt. In der Serie noch Zukunftsmusik gelang es SpaceX z. B. nach anfänglichen Fehlschlägen im März 2017 tatsächlich eine Trägerrakete gezielt ins All zu heben und wieder auf der Erde zu landen. Aus der Serie erfahren wir, dass dieser „Aufzug ins All“ das A und O für die weiteren Marsmissionen darstellt.
Die Serie betreibt den beschriebenen Perspektivenwechsel durchgängig und ich habe selten so Widersprüchliches gesehen, das doch so gut zueinander passt. Die zwingende Notwendigkeit einer Besiedelung des Mars wird der wahnwitzigen Unmöglichkeit desselben Unterfangens wechselhaft entgegengestellt. Höchst informativ und zum Nachdenken anregend!
Die Bilder des fiktiven Stranges sind sehr gelungen; Howard skizziert karge, in den Dimensionen teils atemberaubende Marslandschaften. Die Mission wird trotz aller haarsträubenden Widrigkeiten seitens Howard eher unspektakulär und unaufgeregt ins Bild gesetzt; wer Action sucht, ist fehl am Platz.
Die Story hat leider in der vorletzten Folge einen dicken logischen Hänger, der sich jedoch „nur“ auf die psychologischen Handlungsmotive einiger Protagonisten bezieht.
(Würde man einem offensichtlich psychisch angeknackstem Crewmitglied tatsächlich die Möglichkeit lassen, durch einen simplen Türklinkendruck die halbe Forschungsstation ins All zu blasen?)
Für den minimalistischen und sehr atmosphärischen Score der Serie sind übrigens Nick Cave (!) und Warren Ellis (häh?!!) verantwortlich; sehr gelungen, schon das Titelstück erzeugt Gänsehaut.


Jedem Forianer, der sich auch nur ein wenig für Hip- Hop begeistern kann, sei die US- Serie THE GET DOWN von Baz Luhrmann empfohlen. Ich mag eigentlich weder Luhrmann (er hat mir zu viel „Schneid“) noch Musicals (außer die „Rocky Horror Picture Show“ und „Dancer in the Dark“ natürlich), aber das hier Dargebotene ist schwer sympathisch und reißt einen durch das energetische Potential derart mit, dass man sich einfach nur richtig gut fühlen kann.
Story: Vier junge Kumpels aus der Bronx in den 70er Jahren und ihre Gratwanderung zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und dem Leben für die Musik, Liebe, Drogen, Worte, Reime, beats beats, beats, the get down!
Die bislang wohl teuerste Netflix- Produktion ist in der typischen Luhrmann- Art relativ schnell und zum musikalischen Cutting passend geschnitten; zudem werden immer wieder echte Bilder und Einspieler aus der Bronx der 70er Jahre eingestreut, was der ganzen Serie einen sehr authentischen Look verpasst.
Die Serie wirkt relativ echt, was das Leben der damaligen Black Community betrifft, kein geschönter Cosby- Family- Shit, ich fühlte mich eher an „Alle hassen Chris“ (ebenfalls eine sehr liebenswerte Serie übrigens) erinnert. Gut gefallen hat mir auch die lebensbejahende und sehr weltoffene Inszenierung, Jaden Smith mimt z. B. einen schwulen Hip- Hopper.
Ich habe versucht, mir die erste Folge im Originalton (leider ohne Untertitel) anzusehen, jedoch vergeblich: ein Kauderwelsch an Slang, Dialekten und Hood- Wortkreationen. Die deutsche Synchro krankt natürlich daran, dass die farbigen Darsteller von Europäern eingesprochen werden, deren Stimmen wenig „true“ wirken, jedoch ist sie kein völliger Griff ins Klo geworden. Die Songs, die einen Großteil der Serie ausmachen, wurden im Originalton belassen und untertitelt, so dass man sich als Zuschauer zwischenzeitlich auch einen Eindruck der tatsächlichen Stimmfarben machen kann. Für die Musik der Serie sind Nas, Kurtis Blow (!) und Grandmaster Flash (!!) verantwortlich.
I feel good!


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 03.06.2017 06:31 
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Jerks. Staffel 1
Richtig lustige Serie, bei der man tatsächlich teilweise lachen muss.

Love Staffel 1 & 2
Der Hauptdarsteller ist zwar so ein richtiger Lutscher, neudeutsch würde man ihn wohl Nerd nennen,
bei dem ich mich ernsthaft frage, welcher Waschlappen sich tatsächlich mit sowas identifizieren kann,
aber was soll´s. Da die Serie im Filmgeschäft in Los Angeles spielt, spannende Geschichten bietet
und abseits des männlichen Hauptdarstellers nette Charaktere enthält, hat sie mich trotzdem gut unterhalten.
Nur meine zeitweilige Abneigung gegen den Hauptdarsteller kann ich nur schwer im Zaum halten.

Fleabag Staffel 1
Neurotischen Großstadtflittchen bei ihrem bunten Treiben zuzuschauen, ist jetzt nicht unbedingt die meine Sache
und am Anfang ging mir die Hauptdarstellerin ziemlich auf den Keks, aber dank einer interessanten Charakterzeichnung
war die Serie letzten Endes doch noch überzeugend und der Schluss so perfide, dass nun auch eine zweite Staffel Pflicht ist.

Into the Badlands Staffel 1
Einzelne Elemente, wie z.B. die Kampfszenen, sind sehr überzeugend umgesetzt und eigentlich enthält die Serie auch zahlreiche Versatzstücke,
die sie sehr gut hätten werden lassen können...nur leider ist sie irgendwie nicht wirklich packend. Ganz komisch!

Superstore Staffel 2
Zum kurzen berieseln lassen immer noch gut geeignet. Mehr aber dann auch wirklich nicht.

Rosewood Staffel 1
Schöne Buddycop-Serie, die in Miami spielt und ähnlich viel Spaß macht wie Burn Notice vor knapp 10 Jahren.

Riverdale Staffel 1
Highschoolkrimi in einer amerikanische Kleinstadt. Mag für einige wie ein Warnhinweis sein und abschreckend wirken,
meinen Geschmack trifft es komplett. Geschichte großartig, Musik meisterhaft, Schauspieler superb.
Eine geniale Serie, bei der ich eine kommende Staffel kaum erwarten kann. Lange nicht so einen Spaß gehabt.
Danke für diesen Geniestreich! Ein Volltreffer sondergleichen!

The Detour Staffel 1 & 2
Erinnert an Wir sind die Millers (2013), nur in viel besser und richtigem Brachialhumor.
Die zweite Staffel lässt dann leider stark nach und das Road-Movie-Element fällt weg.

Kevin Can Wait Staffel 1
Unterdurchschnittliche Comedy-Serie, die eigentlich nur von Kevin James King of Queens-Ruhm zehrt
bzw. ohne dessen Vergangenheit wohl auch nie zustande gekommen wäre.

Fresh Off the Boat Staffel 3
Grundsolide Comedy, die Mitte der 90er spielt und Chelsey Crisp mal so ne richtige Granate im Cast zu bieten hat.
Vor allem von ihr würde ich gerne mehr sehen.

Scream Queens Staffel 1
Als Slasherfan giere ich nach jeder Serie, die im Entferntesten was mit dem Genre zu tun hat und das hier dürfte tatsächlich der bisher beste Vertreter sein.
Satirisch mit viel intelligentem Boden und einer riesigen Portion Sozial-und Gesellschftskritik versehen,
ist das verdammt geworden und viel tiefgründiger als ich jemals erwartet hätte. Super Serie!

Big Little Lies Staffel 1
Gute Dramaserie mit starker Besetzung und toller Musik.

F is for Family Staffel 1
Zeichentrickserien sind die meine Sache nicht. Ändert aber nichts dran, dass das hier eine extrem geile Serie ist.
Man begleitet eine Familie in den 1970er-Jahren (vor der Zeit der politischen Korrektheit...)
und bekommt lustige und zugleich traurige Alltagsgeschichten und Beschreibungen serviert. Der Humor ist schön unter der Gürtellinie, aber nicht zu asozial.
Und die Colt Luger-Serie, die es innerhalb der Serie gibt, sollte wirklich dringend zu einer echten Serie ausgebaut werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 29.06.2017 12:26 
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Die dritte Staffel Better call Saul ist mittlerweile vollständig durchgelaufen und knüpft rein vom Niveau her an die beiden vorhergehenden Staffeln an. Die Inszenierung bleibt im Wesentlichen detailverliebt, ruhig und lakonisch, wobei die Figur des Jimmy McGill natürlich alles andere als wortkarg ist. Die Serie kann von mir aus gerne noch ein paar Staffeln lang ausgeschmückt und inhaltlich ausstaffiert werden, denn es scheint zum Ende der dritten Staffel noch lange nicht erklärt, wie aus Jimmy McGill letztendlich der sagenumwobene Saul Goodman (Silbenverschluckung für „It`s all good, man!“) wird.

Unglaublich gut und klar empfehlenswert ist die ebenfalls kürzlich beendete dritte Staffel von Fargo. Die bislang beste Staffel der Serie erzählt - ebenfalls wie die beiden vorhergehenden Staffeln - eine in sich abgeschlossene Geschichte. Die Besetzung ist reinster Zucker: Eigentlich mag ich Ewan McGregor nicht so gerne, hier macht er seine Sache aber überraschend gut. Die aus diversen jüngeren Genrefilmen bekannte schnucklige Mary Elisabeth Winstead spielt ganz wunderbar eine Kleinkriminelle, die im Lauf der Serie im besten Revenge- Stil steil nach vorne geht. Zudem gibt David Thewlis in vorliegender Staffel wohl einen der fiesesten und ekeligsten Serienbösewichte aller Zeiten und gesellt sich damit zu John Lithgow (als Trinity Killer in Dexter) und Bobby Cannavale (als Gyp Rosetti in Boardwalk Empire).

Ein ambivalentes Vergnügen ist nach meinem Dafürhalten die deutsche sechsteilige Miniserie 4 blocks. Inhaltlich wurden hier einfach diverse bekannte Actionkracher und Krimis über verdeckte Ermittlungen vermengt, so dass man als filmaffiner Zuschauer bereits während der ersten Folge das Ende der sechsten Folge vorhersagen kann. Ein Wust aus Sopranos, Donnie Brasco und Infernal Affairs.
Obwohl das Drehbuch diesbezüglich denkbar unpfiffig ist, geht dennoch ein gewisser Reiz von der Inszenierung aus, der wohl überwiegend mit den recht authentischen Darstellern zusammenhängt. Es macht nämlich Spaß, Einblicke in die von Dominanz und patriarchalen Strukturen geprägte Welt der in Berlin lebenden Familienclans zu bekommen, ohne selbst mittenmang zu sitzen und ggf. was aufs Maul zu bekommen.
Dennoch würde ich mir – wie bei vielen anderen deutschen Produktionen auch – mehr Mut zur Eigenwilligkeit wünschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 11.07.2017 18:31 
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NETFLIX holt wieder auf

GLOW und CASTLEVANIA

Laufzeit? Genau richtig

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 25.08.2017 09:17 
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Hab gestern DEFENDERS auf Netflix beendet. Ich fand diese Crossover-Serie der versch. Marvel-Charaktere ziemlich gut. Die Chemie stimmte. Und die Story, Action und der Witz waren gut portioniert.
Jedoch fiel erneut "Die unsterbliche Iron Fist" etwas nervend auf. Die Stand-Alone-Serie habe ich gar nicht bis zu Ende geschaut - War mir echt zu blöde.
Im Crossover wird er ja flankiert von guten Charakteren wie Daredevil oder Jessica Jones, die ganz klar diese Serie dominieren.

Ich kann wirklich nicht ganz nachvollziehen, was Marvel/Netflix sich dabei gedacht haben, als sie IRON FIST konzipiert haben... Am Ende ist er nicht der "Schlüssel", sonder viel mehr der Verursacher verschiedener Schwierigkeiten. Irgendwie nen bisschen blöd der Junge... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 05.09.2017 19:08 
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​erstmal in Ruhe GoT ferit ggucken, dann Suits wieder aufnehmen bzw. madMen anfangen.



Eventuell nochmal restarten mit Season 1 von House of Lies.

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 14.09.2017 16:44 
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Auf Netflix letztens OZARK gesehen, eine Art Breaking Bad im hinterwäldlerischen Missouri. Jason Bateman spielt einen korrekten, superbiederen Buchhalter, der für das mexikanische Drogenkartell erfolgreich Geld wäscht. Sein Kompagnon, der den Deal eingefädelt hat, wird beim Abzweigen von Drogengeldern erwischt und vom Kartell brutal getötet. Dasselbe blüht Jason nun auch, es sei denn, er kann eine große Menge Geld innerhalb weniger Monate waschen. Somit versucht er sich und seine Familie zu retten, indem sie in den Ozark-Bergen Kapitalanlagen suchen... dabei geht natürlich vieles schief und seine Familie ist auch nicht wirklich begeistert. Und dann gibt es auch den lokalen Heroinboss, der keine Konkurrenz will.

Sehr gute Serie, hervorragend gespielt und inszeniert, nicht so nihilistisch und wegweisend wie Breaking Bad, aber dennoch sehenswert...8/10.

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 15.09.2017 10:03 
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Lesotho hat geschrieben:
OZARK
Schaue ich mir auch momentan an, bin derzeit bei Folge 5 und finde die Serie ebenfalls nicht übel :dh:

Gucke im Moment auch noch die zweite Staffel Preacher.
Die nimmt nämlich in Relation zur ersten Staffel etwas an Fahrt auf und macht schon mehr Spaß.

Hat jemand zufällig schon in die Serienadaption der King-Kurzgeschichte The Mist / Der Nebel reingelinst und kann ab- oder zuraten?
Die Verfilmung von 2007 war ja schon ganz gefällig. Ich hoffe daher auf eine gruselige und "creature-lastige" Serie.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 05.10.2017 19:14 
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UNERWÜNSCHT
(Ot: Fatale-Station)

10-teilige Drama-Miniserie aus Canada (2016)

Letzte Woche Donnerstag begann Arte mit den ersten 3 Folgen und das alles hat mir sehr gut gefallen.
Eine Frau namens Sarah kommt nach Fatale-Station, einem kleinen Ort in der kanadischen Provinz. Da dort nicht viel bis kaum irgendwas los ist, erregt ihre Ankunft Aufsehen. Sarah will sich dort niederlassen und will ein Haus kaufen oder mieten. Die alte, aber mächtigste Frau dieses Ortes, Jean O'Gallagher verhindert dies und will Sarah loswerden. Für sie steht fest, das Sarah untertauchen will. Und da die Alte dort das Sagen hat, stößt sie auch bei den meisten Ortsansässigen auf Ablehnung. Sarah hat sich tatsächlich in diesen Ort mehr oder weniger geflüchtet und will vor ihrem gewalttätigen psychopathischen Noch-Ehemann sicher sein. Aber das wissen alle anderen im Ort nicht. Man will Sarah vertreiben, aber so leicht gibt sie nicht auf.

Sehr interessante und von allen Schauspielern lebhaft dargebotene Charaktere, garantieren ein hohes Maß an Spannung und Dramatik, wozu auch die Geschichte massiv beiträgt und ständig weiter entwickelt wird. Auch kommen hier einige andere Geschichten zum Tragen, die widerum so einige Ortsbewohner selbst betreffen. So wird z.B. Ina, eine junge Restaurantangestellte ständig von ihrem Freund geschlagen und genötigt, auch sexuell. Alexandre, der Metzger widerum, möchte gern mit Ina zusammen sein, geht aber nicht, weil Ina nicht will. Sarah verschafft sich mit einer Schrottflinte den nötigen Respekt, die sie vom Handwerker Tarek bekam, der ihr auch das alte Pfarrhaus zum wohnen überläßt. Cédric, der blöde Freund von Ina, wird dann auch übel von Alexandre zusammen geschlagen, als er es diesmal zu weit mit Ina trieb. Der Noch-Bürgermeister dieser Kleinstadt hält nicht viel von den Methoden O'Gallaghers und ist ebenso dafür, das Sarah bleiben kann.

Ich bin immer begeistert, wenn ich dann solche kleinen Serien zu sehen bekomme, die mir dann auch vorzüglich gefallen, was hier für mich definitiv der Fall ist. Ständig ist hier irgendwas los. Bin echt mal gespannt, wie es nachher mit den Folgen 4-6 weitergeht. MUS ich unbedingt weiterschauen :) Lohnt sich :!: 20:15 Uhr geht es wieder los.

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 21.10.2017 20:07 
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Bizarro hat geschrieben:
Hat jemand zufällig schon in die Serienadaption der King-Kurzgeschichte The Mist / Der Nebel reingelinst und kann ab- oder zuraten?
Letzten Endes kann ich mir selbst eher ab- als zuraten. Der Funke sprang nicht über, aber für den hohlen Zahn war Der Nebel gerade noch knapp okay.

Leider hat mich die Serie aber vorübergehend der wunderbaren Zeit beraubt, die ich bereits sinnvoller mit dem Rewatch der alten Folgen und der aktuellen Staffel von Twin Peaks hätte verbringen können. Ich bin derzeit bei Folge 10 von 18 und wünschte mir, dass das Ende nicht so nah in Sicht wäre. :o


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 21.10.2017 21:11 
Ich konnte durch einen neuen Handyvertrag und damit verbundenen kostenlosen SkyTicket, endlich Game of Thrones schauen. Leider kam ich nur bis Folge 8 der ersten Staffel, denn es wurde von SkyTicket gestrichen. Schade, denn widererwarten mochte ich das Gesehene sehr. Schade.

Marvel ist Murks. Da beißt die Maus kein Faden ab. Dennoch habe ich die Netflix Serien des Marvel Kosmus getestet......und bin dabei geblieben. Ich versuche sie nun chronologisch richtig zu schauen und bin im Gegensatz zu den Filmen gut unterhalten.

Schon etwas älter, trotzdem drauf gestoßen: Mad Men. Irgendwie toll. Wünschte mir mehr Screentime von Christina Hendricks. Überhaupt sollte man sie öfter sehen.

Star Trek: Discovery. Als alter Trekker ein Muss für mich. Story hat Potential. Die Klingonen sind aber schrott. Warum so extrem anders? Noch schrottererer sind die Figuren der Discovery. Größtenteils sind sie mir unsympathisch und flach und.... hässlich. Die Figur des Captain finde ich derzeit am Besten. Und wann wird eigentlich/endlich discovert?

Ansonsten freue ich mich tierisch auf Stranger Things Staffel 2.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 20.11.2017 20:26 
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Klare Empfehlung für THE PUNISHER. Nach dem letzten Marvel Schwachfug a la IRON FIST und den auch bescheidenden DEFENDERS mal wieder ein Lichtblick.


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BeitragVerfasst: 01.12.2017 18:50 
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Puh, GODLESS. Bildgewaltiger Westernshice. Tolle Mini-Serie, die alles richtig macht.

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BeitragVerfasst: 01.12.2017 22:16 
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Die schaue ich auch gerade. Hat was.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 06.12.2017 19:29 
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MINDHUNTER

David Fincher organisiert als Produzent und Regisseur zahlreiche Folgen der Serie MINDHUNTER für Netflix. Kann in der Kombi eigentlich nur gut werden. Ist es dann auch geworden. Verdammt gut erzählt. Und es wird viel kommuniziert. Mir hat es gemundet!

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 07.12.2017 00:03 
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Niemand hier der die großartige Miniserie 4 BLOCKS gesehen hat?! :roll:

Bisher liefen an den vergangenen Dienstagen die ersten 4 Teile jeweils in Doppelfoge auf ZDF Neo.

Ich kann sagen, dass sich dieses Format nicht hinter z. B. GOMORRHA zu 'verstecken' braucht. Die Darsteller wirken allesamt sehr authentisch; sowohl auf Gangster- als auch auf 'Cop-Seite' wurde sehr gut gecastet. Marvin Kren (RAMMBOCK) hatte alle Freiheiten seitens der Produktion, was man der Serie auch gut ansieht.

Sicher, es haftet ein wenig "Tatort" an - aber insgesamt ist das schon eine sehr feine Serie, die bald in die zweite Staffel geht. :burns:


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 07.12.2017 15:02 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
Niemand hier der die großartige Miniserie 4 BLOCKS gesehen hat?!
Niemand hier der meinen großartigen Minipost gelesen hat?! :roll:
;)


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BeitragVerfasst: 07.12.2017 20:51 
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Bizarro hat geschrieben:
Jimmy Stewart hat geschrieben:
Niemand hier der die großartige Miniserie 4 BLOCKS gesehen hat?!
Niemand hier der meinen großartigen Minipost gelesen hat?! :roll:
;)


Bizarro hat geschrieben:
Ein ambivalentes Vergnügen ist nach meinem Dafürhalten die deutsche sechsteilige Miniserie 4 blocks. Inhaltlich wurden hier einfach diverse bekannte Actionkracher und Krimis über verdeckte Ermittlungen vermengt, so dass man als filmaffiner Zuschauer bereits während der ersten Folge das Ende der sechsten Folge vorhersagen kann. Ein Wust aus Sopranos, Donnie Brasco und Infernal Affairs.
Obwohl das Drehbuch diesbezüglich denkbar unpfiffig ist, geht dennoch ein gewisser Reiz von der Inszenierung aus, der wohl überwiegend mit den recht authentischen Darstellern zusammenhängt. Es macht nämlich Spaß, Einblicke in die von Dominanz und patriarchalen Strukturen geprägte Welt der in Berlin lebenden Familienclans zu bekommen, ohne selbst mittenmang zu sitzen und ggf. was aufs Maul zu bekommen.
Dennoch würde ich mir – wie bei vielen anderen deutschen Produktionen auch – mehr Mut zur Eigenwilligkeit wünschen.


Ah, jetzt ja . . . habe deinen großartigen Minipost entdeckt! ;)

Das was du recht wortreich treffend beschreibst, habe ich mal ganz profan mit "TATORT-Anhaftung" summiert - bedeutet ja, dass wir das ähnlich sehen. Die Story ist nun wirklich nicht das frischeste Ei im Körbchen, aber die Darsteller und die recht authentische Atmo machen doch einiges wett.

Sicher, ein Dominik Graf z. B. hätte hier wahrscheinlich einen absoluten Oberkracher hingelegt; der Kren und seine Crew, tragen dit Janze aber sehr gut über die Bühne, finde ich.

Ich bleib' dran!


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 08.12.2017 10:28 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
Ich bleib' dran!
Ich werde bei der künftigen Ausstrahlung einer zweiten Staffel natürlich auch am Ball bleiben... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 07.01.2018 14:26 
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Got Season 7 heute Abend beenden.




Ganz ehrlich? Bin ich der einzige der bei den Figuren nicht mehr durchblickt?

Die pause werde ich nutzen um ALLE 10 Bänder zu lesen und die Sepcails anzusehen

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 08.01.2018 15:10 
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Bonpensiero hat geschrieben:
MINDHUNTER
Ein Supertip! Habe die erste Staffel in einem Rutsch weggeguckt und war ebenfalls hellauf begeistert.


Daumen hoch auch für die deutsche Miniserie Das Verschwinden, obwohl ich an sich nicht der größte Fan deutscher, insbesondere bayrischer Produktionen bin.
Die ziemlich düstere Inszenierung um die Tristesse des Lebens in einer bayrischen Kleinstadt hat mir jedoch gut gefallen.


Ebenfalls empfehlenswert: die Netflix-Miniserie The Sinner, die auf einem deutschen Roman basiert.
Ein recht passables, wenn auch teilweise etwas unglaubwürdiges Krimidrama, welches ein anfänglich sehr wirres Story-Mosaik Folge für Folge ordnet und den Spannungsbogen dabei relativ hoch hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 04.02.2018 01:25 
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„Ahoi, wackere Begleiter, die Abenteuer gehen weiter!“
Nämlich die Abenteuer eines jungen Piraten in der Kinderserie Candle Cove, die 1988 für nur wenige Monate im britischen Fernsehen lief.
Allerdings verschwanden zur Zeit der damaligen Ausstrahlung einige Kinder, die entweder nie wieder auftauchten oder später tot aufgefunden wurden.
Man munkelt, dass die Serie seit kurzem wieder im Fernsehen läuft.
Mehr kann ich an dieser Stelle leider nicht verraten, damit mich das Zahnkind nicht auch in die Kerzenbucht zieht. :?


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 03.03.2018 13:55 
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Bin nun mit Terminator: The Sarah Connor Chronicles durch. Nachdem ich relativ schwer reingekommen bin, fand ich die zweite Staffel dann ziemlich gut.
Sehr schade das die Serie nicht fortgeführt wurde, vor allem bei dem Halboffenen Ende, was einen wirklich zum nachdenken anregt.
Mit der Besetzung bin ich auch ganz zufrieden, man gewöhnt sich ziemlich gut dran und sie ist wesentlich besser als die Besetzung von Genesis...


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 29.03.2018 18:43 
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Mal alles aufgelistet, was ich 2017 an Serien gesehen habe:

Vice Principals (1.Staffel)
Seit Eastbound & Down habe ich Danny McBride auf dem Schirm und in eine ähnliche Kerbe schlägt auch diese Serie.
Kurz gesagt: Ein Heidenspaß!
Kann die zweite Staffel- welche auch die abschließende sein soll- kaum erwarten

Atlanta (1.Staffel)
Schöne Sache und nicht nur für Fans von Südstaaten-Rap interessant.

Santa Clarita Diet (1.Staffel)
Ziemlich ekelhaft und leider gar nicht mein Humor.
Nach 2 Folgen hatte ich keine Lust mehr.
Vielleicht schaue ich irgendwann mal weiter.

Lethal Weapon & Rush Hour (jeweils 1.Staffel)
Was war ich skeptisch...gerade der Trailer zu Rush Hour ließ eine absolute Katastrophe vermuten.
Nun bin ich von beiden Serien sowas von begeistert und hoffe, dass sie beide bald auf Blu-ray herauskommen.
Für Buddy-Cop-Fanatiker (wie mich) ein Fest sondergleichen.
Es ist schon Wahnsinn wieviel Spaß die beiden Serien machen.
Perfekt zum entspannen und gute Laune haben.

Deckname Quarry (1.Staffel)
Hier gibt es kaum Superlativen, die man nicht benutzen könnte.
Auf einem Level mit Die durch die Hölle gehen (1978) und Der Mann mit der Stahlkralle (1977).
Unglaublich gut und die beste Serie seit einiger Zeit!
Muss man gesehen haben.
Gerade für Mitglieder dieses Forum eine unbedingte Pflichtveranstaltung!

Westworld (1.Staffel)
Die ersten 2 Episoden waren gut. Werde ich weiterschauen.

Ray Donovan (4.Staffel)
Eigentlich überhaupt kein Bock gehabt weiterzuschauen und die ganzen Ereignisse aus den letzten Staffeln habe ich auch so gut wie komplett vergessen.
Egal, nach 3 Folgen bin ich wieder komplett drin.
Tolle Serie mit ausgezeichneten Darstellern!

Happy Valley (2.Staffel)
Die erste Staffel war fesselnder. Trotzdem noch immer eine starke britische Krimi-Serie.

Power (3.Staffel)
Ist so eine richtige Seifenoper (für Männer) und macht richtig viel Spaß.
Viel nackte Haut, coole Darsteller und Gewalt...passt gut.

Superstore (1.Staffel)
Solide bis gute Comedy-Serie mit vielen unverbrauchten Gesichtern.

Jerks. (Staffel 1)
Richtig lustige Serie, bei der man tatsächlich teilweise lachen muss.

Love (Staffel 1 & 2)
Der Hauptdarsteller ist zwar so ein richtiger Lutscher, neudeutsch würde man ihn wohl Nerd nennen,
bei dem ich mich ernsthaft frage, welcher Waschlappen sich tatsächlich mit sowas identifizieren kann,
aber was soll´s. Da die Serie im Filmgeschäft in Los Angeles spielt, spannende Geschichten bietet
und abseits des männlichen Hauptdarstellers nette Charaktere enthält, hat sie mich trotzdem gut unterhalten.
Nur meine zeitweilige Abneigung gegen den Hauptdarsteller kann ich nur schwer im Zaum halten.

Fleabag (Staffel 1)
Neurotischen Großstadtflittchen bei ihrem bunten Treiben zuzuschauen, ist jetzt nicht unbedingt die meine Sache
und am Anfang ging mir die Hauptdarstellerin ziemlich auf den Keks, aber dank einer interessanten Charakterzeichnung
war die Serie letzten Endes doch noch überzeugend und der Schluss so perfide, dass nun auch eine zweite Staffel Pflicht ist.

Into the Badlands (Staffel 1)
Einzelne Elemente, wie z.B. die Kampfszenen, sind sehr überzeugend umgesetzt und eigentlich enthält die Serie auch zahlreiche Versatzstücke,
die sie sehr gut hätten werden lassen können...nur leider ist sie irgendwie nicht wirklich packend. Ganz komisch!

Superstore (Staffel 2)
Zum kurzen berieseln lassen immer noch gut geeignet. Mehr aber dann auch wirklich nicht.

Rosewood (Staffel 1)
Schöne Buddycop-Serie, die in Miami spielt und ähnlich viel Spaß macht wie Burn Notice vor knapp 10 Jahren.

Riverdale (Staffel 1)
Highschoolkrimi in einer amerikanische Kleinstadt. Mag für einige wie ein Warnhinweis sein und abschreckend wirken,
meinen Geschmack trifft es komplett. Geschichte großartig, Musik meisterhaft, Schauspieler superb.
Eine geniale Serie, bei der ich eine kommende Staffel kaum erwarten kann. Lange nicht so einen Spaß gehabt.
Danke für diesen Geniestreich! Ein Volltreffer sondergleichen!

The Detour (Staffel 1 & 2)
Erinnert an Wir sind die Millers (2013), nur in viel besser und richtigem Brachialhumor.
Die zweite Staffel lässt dann leider stark nach und das Road-Movie-Element fällt weg.

Kevin Can Wait (Staffel 1)
Unterdurchschnittliche Comedy-Serie, die eigentlich nur von Kevin James King of Queens-Ruhm zehrt
bzw. ohne dessen Vergangenheit wohl auch nie zustande gekommen wäre.

Fresh Off the Boat (Staffel 3)
Grundsolide Comedy, die Mitte der 90er spielt und Chelsey Crisp mal so ne richtige Granate im Cast zu bieten hat.
Vor allem von ihr würde ich gerne mehr sehen.

Scream Queens (Staffel 1)
Als Slasherfan giere ich nach jeder Serie, die im Entferntesten was mit dem Genre zu tun hat und das hier dürfte tatsächlich der bisher beste Vertreter sein.
Satirisch mit viel intelligentem Boden und einer riesigen Portion Sozial-und Gesellschftskritik versehen,
ist das verdammt geworden und viel tiefgründiger als ich jemals erwartet hätte. Super Serie!

Big Little Lies (Staffel 1)
Gute Dramaserie mit starker Besetzung und toller Musik.

F is for Family (Staffel 1)
Zeichentrickserien sind die meine Sache nicht. Ändert aber nichts dran, dass das hier eine extrem geile Serie ist.
Man begleitet eine Familie in den 1970er-Jahren (vor der Zeit der politischen Korrektheit...)
und bekommt lustige und zugleich traurige Alltagsgeschichten und Beschreibungen serviert. Der Humor ist schön unter der Gürtellinie, aber nicht zu asozial.
Und die Colt Luger-Serie, die es innerhalb der Serie gibt, sollte wirklich dringend zu einer echten Serie ausgebaut werden.

F is for Family (Staffel 2)
Kann das hohe Niveau der ersten Staffel mühelos halten. Fantastische Serie!

Orange Is the New Black (Staffel 5)
Interessante Staffel, die das Alleinstellungsmerkmal hat, dass durch den Aufstand der Insassen der Gefängnisalltag anders aussieht.
Ein, zwei Charaktere sind aufgrund ihrer extrem bescheuerten Verhaltensweise äußerst sauer aufgestoßen und haben an die dämlichen Verhaltensweisen von Serienfiguren aus längst vergessen geglaubten Tagen erinnert. Genauso schade, wie dass am Ende zuviel moralinversäuerte Gutmenschenphilosophie überhand genommen hat.

American Housewife (Staffel 1)
Eigentlich nur wegen Katy Mixon reingeschaut, aber dann weitergeschaut, weil es eine absolut solide Comedy-Serie ist.

Brooklyn Nine-Nine (Staffel 4)
Vom Unterhaltungsfaktor her eine meiner Lieblingsserien aller Zeiten. Sobald ich mir das anschaue, bekomme ich gute Laune.
Es gab noch in keiner anderen Serie ein so durchweg sympathisches Schauspielerensemble.

Rosewood (Staffel 2)
Hat großen Spaß gemacht. Das bisschen offene Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber ist im Endeffekt vielleicht sogar eine der besseren Lösungen.
An der zweiten Staffel hat mir die neue Figur des Captain Ryan Slade (verkörpert von Eddie Cibrian) außerordentlich gefallen. Lässige Figur, die super in das entspannte Miami-Ambiente gepasst hat.

The Mick (Staffel 1)
Schöne Comedy-Serie mit viel schwarzem Humor.

Hap and Leonard (Staffel 1 & 2)
Mag ich unheimlich. Toller Schauplatz (amerikanische Südstaaten), spannende Kriminalfälle und zwei Freunde- die beide ins straucheln geraten sind und von Karrieremenschen wohl als Vollversager bezeichnet werden würden- die wohl auch nicht so ganz genau wissen, wo sie hinwollen. Ein, zwei Logiklöcher fallen da Null ins Gewicht. Freue mich schon sehr auf die dritte Staffel!

Red Oaks (Staffel 1 & 2)
Super Komödie, welche den Geist 80er ähnlich wunderbar wie z.B. Die Goldbergs oder Stranger Things einfängt

4 Blocks (Staffel 1)
Starke Krimiserie, bei dem die Rapper mit die am stärksten schauspielerischen Leistungen abliefern.

Life in Pieces (Staffel 1 & 2)
Erinnert an Modern Family und eignet sich ebenfalls perfekt zum abschalten/runterkommen.
Die 3.Staffel darf gerne bald kommen.

Scream Queens (Staffel 2)
Nicht ganz so gut wie die erste Staffel, aber immer noch absolut erstklassig.
Schade, dass die Serie eingestellt wurde. Ich hatte einen Heidenspaß.

Man with a Plan (Staffel 1)
Hundsmiserabler Comedy-Schrott!

Rick and Morty (Staffel 1)
Zum kurzen überbrücken von z.B. Zugfahrten ganz gut geeignete Zeichentrickserie.
Lachen oder Schmunzeln musste ich zwar nicht, aber die vielen liebevollen (popkulturellen) Referenzen sind ganz nett gemacht.

Stranger Things (Staffel 2)
Tolle Abenteuerserie mit vielen guten Darstellern.

Ballers (Staffel 3)
Unterhaltsam wie eh und je. Eine vierte Staffel darf gerne kommen.

Power (Staffel 4)
Bis Mitte der Staffel eher belanglos, danach ging es wieder bergauf und Dank dem Ende kann ich die fünfte Staffel kaum erwarten. Dennoch die bisher schwächste Staffel der Serie.

The Punisher (Staffel 1)
Liefert nicht ganz die verheerende Kaltblütigkeit, die der Punisher in der zweiten Staffel von Daredevil hatte ab.
Dennoch ist die Serie gut geworden und da der Punisher der einzige Comicheld ist, den ich mag, hatte ich dennoch eine tolle und vor allem packende Zeit.

Hindafing (Staffel 1)
In einem Rutsch durchgeschaut, was bei mir in der Zwischenzeit recht selten ist.
Wirklich große schauspielerischer Leistungen (Maximilian Brückner) und eine interessante Geschichte machen die Serie zum richtigen Kracher.
Der Humor ist ebenfalls großartig. So war z.B. eine Szene in der ein Unbeteiligter erschossen wurde zum Brüllen komisch.
Gerne mehr davon!

Dice (Staffel 2)
Ordentliche Comedyserie, der es leider an wirklich erinnerungswürdigen Höhepunkten mangelt.

Vice Principals (Staffel 2)
Hat großen Spaß gemacht zu schauen, hätte gerne weitergehen können.
Aber wenigstens war das Ende schön.

Swedish Dicks (Staffel 1)
Für jemand (wie mich), der Buddy(cop)- und Detektivfilme und einen locker-flockigen Ton liebt, ist die Serie ein einziger Genuss.

White Famous (Staffel 1)
Starke Comedy-Serie mit sympathischen Charakteren.

Red Oaks (Staffel 3)
Gute Abschlussstaffel einer schönen Serie, die mit Nash eine der knuffigsten und liebenswertesten Figuren der letzten Jahre zu bieten hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 09.04.2018 12:50 
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Schaut hier gerade wer zufällig die Serie Rawhide (mit dem Clint)?


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 08.06.2018 19:30 
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Schaue gerade nach längerer Zeit mal wieder diesen tollen TV 3-Teiler/Trilogie, die ich damals erstmals bei Premiere sah.
Hat mir so gut gefallen, das ich mir später diese DVD Box kaufte, die 2008 erschien, noch ohne
übertriebenes FSK Siegel, wie man sieht.

Bild

Gestern Abend den 1. Teil geschaut und nachher folgen Teil 2 & 3 :)
Einfach klasse :jc_doubleup:

_________________
BildBildBild


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 11.06.2018 19:29 
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Stanton hat geschrieben:
Schaut hier gerade wer zufällig die Serie Rawhide (mit dem Clint)?



Jawohl ;) .
Super Serie. Allerdings war der erste Teil von Staffel 1 ziemlich lahm, vorallem die Pilotfolge hatte mich überhaupt nicht überzeugt. Ab dem zweiten Teil der ersten Staffel wurde es schon spannender.

Der eigentliche Star dieser Serie ist Eric Fleming. Den harten Trailboss verkörpert er ziemlich glaubhaft.

An die deutsche Synchro musste ich mich anfangs gewöhnen. Man merkt, dass diese Synchro moderner klingt. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Allerdings hat der Koch Wishbone eine ziemlich kauzige Stimme verpasst bekommen, die schon witzig ist. Im übrigen sehe ich Sheb Wooley als Scout Pete Nolan ebenfalls sehr gerne. Clint Eastwood geht sowieso immer.

Allerdings hätte mich schon die Erstsynchro aus den 1960er Jahren interessiert. Laut dem Internet sprach damals Kurt E. Ludwig für Eric Fleming und Horst Raspe für Clint Eastwood. Es war eine ARD Synchro. Allerdings wurden nur 13 Folgen damals synchronisiert.

Wobei manchmal neige ich doch dazu, die Serie im Originalton anzusehen. Klingt irgendwie besser.

Gott sei Dank wurde die Serie komplett veröffentlicht. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 11.06.2018 20:23 
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Schaust du die gerade aktuell?

Was mich interessiert ist ob es in der Serie Szenen gibt in denen bei Schießereien der Schießende und der Getroffene in derselben Einstellung zu sehen sind. Oder ob das jeweils durch Schnitte getrennt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 13.06.2018 22:46 
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1. Staffel BIG LITTLE LIES ist durch.
Ich würde das wohl am ehesten als Mischung von TWIN PEAKS und DESPERATE HOUSEWIVES sehen.
Nur zur Klarstellung: Zweitere Serie kenne ich nicht und will ich auch nicht sehen, aber man liest in dem Zusammenhang oft davon, also muss ja wohl etwas dran sein.
Der Einfluss von TWIN PEAKS ist aber jedenfalls sehr deutlich.
Das Ganze spielt sich ebenfalls in einer unscheinbaren Kleinstadt ab, es gibt ein Lokal, wo sich die Protagonistinnen regelmäßig treffen, eine Figur (Perry), die sehr wahrscheinlich von Leo Johnson inspiriert ist und natürlich den mysteriösen Todesfall, den es aufzuklären gilt.
Das alles ist also TWIN PEAKS nicht ganz unähnlich, außerdem sind es genau wie in TP keine in sich abgeschlossenen Episoden, sondern eine durchgehende Erzählung.
Mir hat's sehr gut gefallen, die 2. Staffel kann gerne kommen!


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 Betreff des Beitrags: Re: SERIEN - Welchen Stoff drückt ihr regelmässig ?
BeitragVerfasst: 14.06.2018 01:50 
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Ich gehöre zu dieser verschwindend geringen Menge Leute, die alle RAWHIDE-Staffeln gekauft und gesehen haben. Leider war die Veröffentlichung der acht RAWHIDE-Staffeln für Explosive Media ein Flop, mehr als tausend Käufer sollen es pro Staffel ja angeblich nicht gewesen sein. Für mich ein Riesenärgernis, denn damit dürften allen allenfalls vorhandenen Plänen, noch die eine oder andere alte Western-Serie im deutschsprachigen Raum zu veröffentlichen, ein Riegel vorgeschoben worden sein. Wenn sich eine Western-Serie MIT CLINT EASTWOOD nicht verkauft, dann wohl keine mehr. Eine Schande, jawohl!

Was die Frage von Stanton betrifft ("Was mich interessiert ist ob es in der Serie Szenen gibt in denen bei Schießereien der Schießende und der Getroffene in derselben Einstellung zu sehen sind. Oder ob das jeweils durch Schnitte getrennt ist?"): Die Sichtung der Staffeln liegt nun auch schon wieder zwischen zwei und fünf Jahre zurück, die Frage kann ich daher nicht mit Sicherheit beantworten. Da zu der Zeit, als RAWHIDE produziert wurde, der Hays Code immer noch in Kraft war, kann ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass da keine Schnitte vorhanden sind. Da ich vorhabe, in nächster Zeit wieder ein paar Folgen anzusehen, werde ich aber genau darauf achten.

RAWHIDE ist für Old School-Westernfans eine Offenbarung (vor allem für jene, die sich für die coolen B-Western der 50er Jahren begeistern können). Natürlich ist die Serie im Vergleich zu heutigen Seh-Gewohnheiten altbacken, vom Erzähl-Tempo wird man jedenfalls nie überfordert. Aber genau so muss es sein (so gerne ich auch aktuelles Film bzw. TV-Serien-Geschehen verfolge, es geht nichts über das Eintauchen in die Atmosphäre alter Filme oder TV-Serien, in Sachen Western sowieso, da fühle ich mich beim Sehen einfach wohl). Nur schon, was da in RAWHIDE alles an guest stars auftaucht, eine Wucht: James Coburn, Rory Calhoun, Charles Bronson, Dan Duryea, Harry Dean Stanton, Warren Oates, Leslie Nielsen, Leonard Nimoy, Vera Miles, Debra Paget, Woody Strode, Jack Elam, Lee Van Cleef, Robert Culp, Barbara Stanwyck, John Cassavetes, Lon Chaney Jr, Linda Cristal und und und, da laufen dem Western-Fan vor (Vor)-Freude ein paar Tränen über die Wangen.

Auch die Standard-Besetzung von RAWHIDE begeistert, Eric Fleming, Clint, Paul Brinegar, Steve Raines, Sheb Wooley (bis zur 4. Staffel), Rocky Shahan, James Murdock, keinen dieser Schauspieler möchte man in RAWHIDE missen. Ständig gibt es Reibereien zwischen diesen Viehtreibern, aber wenn Gefahr von aussen droht, raufen sie sich wieder zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

RAWHIDE gewinnt natürlich durch die Tatsache, dass die Viehtreiber auf ihren ewigen Trecks ständig unterwegs sind und so in ein Abenteuer nach dem anderen buchstäblich "hineingeraten".

Wie unterschiedlich sich das Leben von Menschen ausnehmen kann, zeigt das Beispiel Eric Fleming und Clint Eastwood, den beiden Hauptdarstellern der Serie. Eric Fleming, der nach der siebten Staffel ausstieg und sich auf seine Film-Karriere konzentrieren wollte, starb 1966 bei Dreharbeiten in Bolivien. Ausserhalb der RAWHIDE-Fangruppen ist er heute komplett vergessen. Ganz anders ist das Leben von Clint Eastwood verlaufen. Da gab es in Italien einen Film-Regisseur, der unbedingt einen Western machen wollte (die Italo-Western-Mania war da noch in weiter Ferne, niemand hätte anfangs der 60er geglaubt, dass die Italiener den Western revitalisieren und in neue Höhen bringen würden) und da er sich die RAWHIDE-Folgen gerne ansah, hatte er diesen grossen, schlaksigen Schauspieler für die Besetzung der Hauptrolle im Sinn, der als Fernseh-Schauspieler zu versauern drohte. Da Clint Eastwood zu diesem Zeitpunkt noch nie in Europa gewesen war, nahm er das Angebot an. Die Gage war minim (buchstäblich ein paar Tausend Dollars), das Budget äusserst gering (Clint nahm sogar seine RAWHIDE-Requisiten mit inklusive der Colts, um standesgemäss ausgestattet zu sein) und der Film würde in den USA sowieso niemals irgendwo gezeigt werden, dachte Clint, Hauptsache etwas Ferien in Europa und die Gelegenheit nutzen, sich über den Fortgang der eigenen Karriere ein paar Gedanken zu machen. Der Name des Regisseurs war SERGIO LEONE und der Rest Geschichte!!!


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