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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 27.07.2018 04:21 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Wie die Preise derzeit sind,... keine Ahnung.

Den dritten Film willst Du nicht :?:


Prinzipiell schon, die Preise liegen aber bei den Tapes von Teil 2 und 3 momentan so bei 30 Euro (bzw. 100-150 für alle 3 Filme zusammen) und das ist mir etwas zuviel. :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 27.07.2018 21:19 
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Il Nero hat geschrieben:
...Warum man dann auf Svenson und nicht wieder Joe Don Baker setzte wäre da noch interessant zu erfahren...
Diesen kenne ich nur von Walking Tall, da mochte ich ihn allerdings sehr ! Sehr charismatischer Schauspieler...


Da empfehle ich Dir wärmstens (und das nicht nur wegen der Hitzewelle), mal den großartigen Film Charley Varrick (USA 1973, Regie: Don Siegel, dt. Titel: Der große Coup) anzusehen.
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Joe Don Baker als Mafia-Killer namens Molly hat hier wirklich ein paar schöne Bonmonts zu bieten ...
I didn't travel six hundred miles for the amusement of morons. Is that clear, ladies?
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I have two acting styles: with and without a horse. (Robert Mitchum).


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 28.07.2018 17:17 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Sicherlich hätte man auch wieder J. D. Baker nehmen können, warum dies nicht geschah, weiß ich leider auch nicht.


Das wird z. T. daran liegen, dass JDB '75 (wieder) mit Phil Karlson EIN MANN NIMMT RACHE und mit McLaglen MITCHELL - EIN BULLE DREHT DURCH gedreht hat. ;)

Il Nero hat geschrieben:
Graf von Karnstein hat geschrieben:
Wie die Preise derzeit sind,... keine Ahnung.

Den dritten Film willst Du nicht :?:


Prinzipiell schon, die Preise liegen aber bei den Tapes von Teil 2 und 3 momentan so bei 30 Euro (bzw. 100-150 für alle 3 Filme zusammen) und das ist mir etwas zuviel. :?


Wo hast du denn diese Preise her, Nero? Teil 1 wird momentan für 5,99,- angeboten, und in der ofdb gibts alle drei Teile für 39,90,-. ;)

Cayopei hat geschrieben:
Il Nero hat geschrieben:
...Warum man dann auf Svenson und nicht wieder Joe Don Baker setzte wäre da noch interessant zu erfahren...
Diesen kenne ich nur von Walking Tall, da mochte ich ihn allerdings sehr ! Sehr charismatischer Schauspieler...


Da empfehle ich Dir wärmstens (und das nicht nur wegen der Hitzewelle), mal den großartigen Film Charley Varrick (USA 1973, Regie: Don Siegel, dt. Titel: Der große Coup) anzusehen.


Dieser Empfehlung schließe ich mich an; ein toller Actionkrimi, in dem auch (teils grimmiger) Humor nicht zu kurz kommt.

Baker hat eigentlich immer gut abgeliefert. Erst 'kürzlich' sah ich den netten INFERNO USA, den er durch seine Performace durchaus aufgewertet hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 28.07.2018 20:17 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:


Il Nero hat geschrieben:
Graf von Karnstein hat geschrieben:
Wie die Preise derzeit sind,... keine Ahnung.

Den dritten Film willst Du nicht :?:


Prinzipiell schon, die Preise liegen aber bei den Tapes von Teil 2 und 3 momentan so bei 30 Euro (bzw. 100-150 für alle 3 Filme zusammen) und das ist mir etwas zuviel. :?


Wo hast du denn diese Preise her, Nero? Teil 1 wird momentan für 5,99,- angeboten, und in der ofdb gibts alle drei Teile für 39,90,-. ;).


Tatsache :o
Hab nur amazon, ebay, kleinanzeigen und Filmundo geschaut, woanders bin ich nicht registriert


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 02.08.2018 13:50 
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Il Nero hat geschrieben:
Howard Vernon hat geschrieben:
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Taugen die Fortsetzungen mit Bo Svenson was ?
Kenne ebenfalls nur den (tollen) ersten Teil


Solltest Du Dir noch nicht die deutschen Video-Tapes zugelegt haben und über einen Player verfügen, der "Code A" abspielt, dann würde ich Dir nachdrücklich empfehlen, Dir das BD-Set von "Shout!" zu kaufen; ich habe mir gestern den ersten und den zweiten Teil angesehen, und zumindest die BD des ersten Teils hat sicherlich absolute Referenzqualität (die des zweiten Teils ist auch ganz ausgezeichnet, aber weniger Farb-intensiv, etwas "bleicher") - also, ohne den dritten Teil bis jetzt gesehen zu haben: tolle Veröffentlichung von "Shout", lohnt alleine schon wegen dem ersten Teil...

zu den beiden Filmen: "no-nosense"-Actionfilme, die wirklich "reinhauen", das ganz wortwörtlich genommen; die Schlägerei in der Spielhalle im ersten Teil ist wohl mit die beste ihrer Art, ich kann mich an keinen Western, Actionfilm etc. erinnern, wo ich so in den Kampf (durch Schnitte, Kameraeinstellungen usw.) "hineingezogen" worden bin - überhaupt: was Regisseur Phil Karlson in WALKING TALL abliefert, ist einfach großartig; ich muss mir unbedingt jetzt auch seinen "Framed" zulegen, seinen letzten Film, der ebenfalls mit Joe Don Baker ist...

was nun den Wechsel von Joe Don Baker zu Bo Svenson betrifft, da würde ich sagen, dass der erste Teil noch mehr auf die familiären Hintergründe eingeht, dem Charakter somit mehr Tiefe gibt, während der zweite Teil eher einem konventionellen Actionfilm entspricht, wo die Figuren sich mehr als Protagonisten und Antagonisten begegnen, anstatt sich zu entwickeln...

interessanterweise wird in einem Interview auf der BD gesagt, dass Bo Svenson eigentlich sogar eher dem historischen Vorbild Buford Pusser entspreche, da er wesentlich aggressiver wirke - wohingegen Joe Don Baker die menschliche Seite Bufords mehr betont...
doch sei es wie es will, dass der Hauptcharakter ausgewechselt wurde, stört nur bedingt, wobei der erste Teil schon herausragend ist und der zweite Teil die Geschichte des ersten zwar fortsetzt, dennoch aber eher formelhafter wirkt...

dass im ersten Teil Joe Don Bakers Figur am Ende eine medizinische Gesichtsmaske trägt, da bei einem Anschlag sein Gesicht verletzt wurde, und Bo Svensons Charakter im zweiten diesen dann abgenommen bekommt, so dass suggeriert wird, die Gesichtszüge von Pusser seien so verändert worden, ist von seiten des Drehbuchs ein ganz guter Versuch, die Veränderung zu Bo Svenson wenigstens ansatzweise glaubhaft zu machen - klappt natürlich nicht...


also: spitzen Filme und sehr gute Darsteller, so dass sich die Anschaffung - egal welches Medium - unbedingt lohnt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 02.08.2018 17:31 
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Hab die Tapes gekauft :P

Aber danke auch an dich für die Einschätzung zu Teil 2 :)
"FRAMED" würde mich auch sehr interessieren

BtW; ich find den Thread hier klasse da ich die Thematik sehr mag und hier doch einige tolle Titel angesprochen werden
Ich hoffe es werden noch mehr :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 02.08.2018 18:28 
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Il Nero hat geschrieben:
Hab die Tapes gekauft :P



Dann auf jeden Fall viel Spaß (den Du garantiert haben wirst) - auf die deutsche Tonfassung musste ich dann ja verzichten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 02.08.2018 18:48 
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Howard Vernon hat geschrieben:
zu den beiden Filmen: "no-nosense"-Actionfilme, die wirklich "reinhauen", das ganz wortwörtlich genommen; die Schlägerei in der Spielhalle im ersten Teil ist wohl mit die beste ihrer Art, ich kann mich an keinen Western, Actionfilm etc. erinnern, wo ich so in den Kampf (durch Schnitte, Kameraeinstellungen usw.) "hineingezogen" worden bin - überhaupt: was Regisseur Phil Karlson in WALKING TALL abliefert, ist einfach großartig; ich muss mir unbedingt jetzt auch seinen "Framed" zulegen, seinen letzten Film, der ebenfalls mit Joe Don Baker ist...

Ja,... diese Schlägerei in dieser zwielichtigen Spielspelunke ist in der Tat so ziemlich rau, aber auch
realistisch inszeniert. Auch, als Buford später dort wieder, diesmal mit einem Holzknüppel bewaffnet
auftaucht und mit den ganzen kriminellen Elementen dort erst mal kräftig abrechnet, hat es in sich.
Das sind für mich so die starken rauen und knallharten 70er Jahre Filme. Auch
EIN MANN NIMMT RACHE / FRAMED fällt definitiv ebenso in diese Kategorie. Nur zu empfehlen :)

Welcher Film auch noch mit Joe Don Baker aus diesen Zeiten sehr empfehlenswert ist wäre der Film
REVOLTE IN DER UNTERWELT / THE OUTFIT. Zusammen mit Robert Duval wollen die beiden
mit einem Syndikat und dessen Boss (Robert Ryan) abrechnen. Ein ebenso ziemlich rauer
Gangster-Film, der keine Gefangenen macht. Solche alten 70er Jahre Filme, haben es nach wie vor in
sich und sind auch heutzutage immer noch besser, als so manch neumodischer aufgeblasener und
mit übertriebenen CGI-Effekten durchzogener Streifen.

Ich merk schon, das hier so manch einer, einiges nachzuholen hat und echte filmische
Bildungslücken schließen sollte :mrgreen: . ;) . :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 07.08.2018 19:14 
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Im folgenden ein Film, der hier mit reinpasst und den ich schon erwähnen wollte, dann wegen Zeitmangel
vergas, aber jetzt passt es, da der auch heute Abend im TV läuft:

DER GROSSE LEICHTSINN - THE BIG EASY USA 1987

Schauplatz New Orleans:
Die Polizei arbeitet mit Nachdruck an einer Mordserie, um der oder die Täter zu fassen. Zusätzlich taucht
eine Staatsanwältin Anne Osborn (Ellen Barkin) auf, die wegen Korruption innerhalb der Polizei ermittelt.
Der Polizist Remy McSwain (Dennis Quaid) sieht gewisse Bestechlichkeiten weniger eng, da es zum
angenehmeren Lebensstil beiträgt, wie er meint. So ist gewisser Zoff zwichen ihm und der Staatsbediensteten vorprogrammiert. Allerdings gerät er zwischen die Fronten, denn die Verbrechen
haben doch größere Auswirkungen, als er dachte.

Guter Film, den ich damals im Kino sah. Irgendwie vermittelt er auch das Lebensgefühl der Menschen in
den Südstaaten der USA. Der Film ist eine gute Mischung aus Polizei-, Drama, - Gesellschaftsportrait mit
teils komödiantischen Einschlag. Der Film von Jim McBride war damals ein Überraschungserfolg :)

Läuft heute ab 22:05 Uhr im Servus TV. Ist zwar mit Werbeunterbrechungen, aber ich wollte den auch
schon mal wieder sehen und schau mir den trotzdem an :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 08.08.2018 09:38 
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Vom ursprünglichen Gedanken des Threads haben wir uns gemeinschaftlich verabschiedet, und uns nun auf das reine Südstaaten-Setting verlagert ... damit kann ich auch gut leben.

Mir fallen in diesem Zusammenhang noch zwei Filme ein, bei dem die Protagonisten zumindest von korrupten Bullen/Killern/Psychopathen durch die Sümpfe gehetzt werden.

Zum einen No Mercy (USA 1986, Regie: Richard Pearce, dt. Titel: Gnadenlos), bei dem Richard Gere und Kim Basinger es mit einem Cajun-Gangster zu tun bekommen.

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Zum anderen die astreine B-Film-Gurke Avengening Force (USA 1986, Regie: Sam Firstenberg, dt. Titel: Night Hunter) mit Turnschuh-Model Michael Dudikoff, der ja eigentlich als Fortsetzung zur Chuck Norris-Granate Invasion U.S.A. geplant war...

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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 08.08.2018 09:56 
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Ach, und wer David Simons Tremé nicht kennt, der hat serien- und New-Orleans-technisch vielleicht nicht versagt, aber doch zumindest Nachholbedarf.

Nach dem überragenden The Wire drehte Simon in den Jahren 2009-2013 im Post-Katrina-New Orleans sein nächstes Meisterwerk. Ganz großes (Puschen)Kino. Golden Age of Television.

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 Betreff des Beitrags: Re: Across the Mason-Dixon-Line: das Südstaaten-Kino vornehmlich der 70er/80er Jahre
BeitragVerfasst: 16.09.2018 19:35 
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Ehe es untergeht ... ein letzter Gruß an den Paten dieses Threads:
Burton Leon Milo „Burt“ Reynolds (* 11. Februar 1936 in Lansing, Michigan; † 6. September 2018 in Jupiter, Florida)

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