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 Betreff des Beitrags: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 10.09.2018 12:42 
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MORAL 63

● MORAL 63 (D|1963)
mit Nadja Tiller, Mario Adorf, Peter Parten, Charles Regnier, Fritz Tillmann, Erika von Thellmann und Rudolf Forster
eine Franz Seitz | Thalia Filmproduktion | im Constantin Filmverleih
ein Film von Rolf Thiele


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»Dich hat sich der Teufel einfallen lassen!«

Während des Kölner Karnevals kommt es zu einem Zwischenfall, denn die attraktive Marion Hafner (Nadja Tiller) wird von der Polizei abgeführt. Die Gründe für die Verhaftung der jungen Betreiberin eines Bordells lauten: Erregung öffentlichen Ärgernisses, Kuppelei und Unzucht. Der Sensationsreporter Axel Rottmann (Mario Adorf) wittert umgehend eine publikumswirksame Story und schließt mit Marion einen Vertrag über 100.000 D-Mark ab. Sie soll alle pikanten Details ihrer Begegnungen verraten und Namen der prominenten Kundschaft nennen...

Was die Allianz Rolf Thiele und Nadja Tiller betrifft, führen wohl alle Wege zu dem Großerfolg "Das Mädchen Rosemarie" zurück, der genau wie "Moral 63" ausschließlich um die gebürtige Wienerin herumkonstruiert wurde. Alleine durch diese Tatsache kommt es naturgemäß dazu, dass diese sozialkritischen und in biedere Erotik getränkten Beiträge sehr isoliert bezüglich der anvisierten Kritik und zäh wirken. Zur Entstehungszeit mag auch diese Geschichte aus inszenatorischen Gesichtspunkten noch skandalös und von der Thematik her brisant gewirkt haben, doch für heutige Verhältnisse ist nicht besonders viel Außergewöhnliches übrig geblieben. Rolf Thiele spielt wie üblich mit der sogenannten Moral von der Geschicht' und zunächst ist es einmal interessant zu sehen, welche Wirkung das ausreichend vorhandene Lokalkolorit entfalten kann. Eine edle Ausstattung, erlesene Dekors, charakteristische Requisiten und eine extravagante Kameraführung unterstreichen nicht nur die Ambition des Films, sondern verschleiern gleichzeitig die Schwerfälligkeit, die sich durch den kompletten Verlauf windet. In Rückblenden angelegt, erlebt man eine regelrechte Guided Tour durch eine Welt vorgefertigter Abgründe und choreografierter Skandale, die aber nicht lange von ihrem anfänglichen Momentum profitieren kann.

Rolf Thiele verliert sich mit Vorliebe in pikanten Andeutungen und schlüpfrigen Anspielungen, kommt dabei aber nicht so richtig zum Punkt des Ganzen, sodass sich eine frühe Langeweile einschleicht, da weder Geschichte noch Darbietungen interessant genug ausgefallen sind, um für Daueraufmerksamkeit zu sorgen. Erschwerend hinzu kommt beispielsweise ein teils strapaziöser Einsatz der Musik oder eine schwache Tricktechnik. Die Besetzung von "Moral 63" liest sich durchweg prominent, doch die Geschichte lässt insgesamt gesehen keine besonderen Kapriolen zu. Dies gilt auch für Thieles Haupt- und Lieblingsdarstellerin Nadja Tiller, die darstellerisch viel zu sehr das anbietet, was man bereits seit Jahren von ihr gewöhnt war, aber dennoch gibt sie dem Ganzen aufgrund ihrer lasziven Aura einen Sinn. Größen wie Charles Regnier, Mario Adorf, Fritz Tillmann, Erika von Thellmann oder etwa Rudolf Forster bieten hauptsächlich Routine an und stellen ihre Erfahrung unter Beweis. Rolf Thieles Film ist insgesamt nur als durchschnittlich, phasenweise sogar langatmig zu bezeichnen, und der satirische Versuch der Kritik an einer weit verbreiteten Doppelmoral scheitert, da "Moral 63" sich gleich selbst ausgiebig einer solchen bedient. Erneut zeigt sich keine ausreichende Balance zwischen erotischem Unterhaltungskino und einer kritischen Auseinandersetzung, sodass der Film für heutige Begriffe keine Relevanz mehr hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 12.09.2018 16:23 
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Prisma hat geschrieben:
Eine edle Ausstattung, erlesene Dekors, charakteristische Requisiten und eine extravagante Kameraführung unterstreichen nicht nur die Ambition des Films, sondern verschleiern gleichzeitig die Schwerfälligkeit, die sich durch den kompletten Verlauf windet.


Leider kommen die vorzüglichen Bildkompositionen im Rahmen des ARD-Mitschnitts teilweise gar nicht richtig zur Geltung, da der Film augenscheinlich im falschen Bildformat ausgestrahlt wurde. Ein korrekteres Bildformat wäre dann aber auch der einzige Grund, um mir den Film ein weiteres Mal anzuschauen, denn Rolf Thieles halbgare Moralpredigt hinterließ bei mir keinen nachhaltigen Eindruck. Irgendwie plätscherte der Film nur vor sich hin, ohne dabei richtig auf den Punkt zu kommen. Lediglich die Darbietungen der beteiligten Darsteller brachten ein wenig Filmvergnügen mit sich.

Und die Moral von der Geschicht: Eben scheinbar keine!


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 12.09.2018 22:53 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Irgendwie plätscherte der Film nur vor sich hin

Das ist wohl genau die richtige Beschreibung. Mich hat der aufgrund des biederen Untertons und der überspitzten Elemente von der Mache her sogar immer wieder an "Das Mädchen Rosemarie" erinnert, den ich ähnlich zähflüssig inszeniert sehe. Bei Rolf Thiele ist es leider so häufig das gleiche Phänomen, dass er bei zum Teil sehr interessantem Ausgangsmaterial das Potential verspielte. Mich würde hier selbst ein korrektes Bildformat nicht zu einer erneuten Sichtung bringen, denn dafür etabliert sich das Gefühl einfach zu stark, dass man eigentlich genug gesehen hat. Schade drum!


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 13.09.2018 13:46 
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An bundesdeutscher Wirklichkeit sucht Regisseur Rolf Thiele das Motiv für eine Weisheit des britischen Philosophen Bertrand Russell zu beleuchten: "Die moderne Menschheit hat zwei Arten von Moral: eine, die sie predigt, aber nicht anwendet - und eine andere, die sie anwendet, aber nicht predigt." Was Russell allerdings im Hinblick auf die politische Moral meinte, münzt Thiele auf die Triebe um. Seine Bestandsaufnahme, aus dem Bett der Dame vorgenommen, entpuppt sich jedoch als der fade Kabarettismus eines Regisseurs, der offenbar Wonne an der Exhibition des Sexuellen hat. Sein Figurenkabinett setzt sich aus dem teuren Edelflittchen Marion und hochdotierten Kunden aus der Wohlstandsgesellschaft zusammen. Thieles Lieblingsdarstellerin Nadja Tiller - die schon in den Thiele-Filmen "Das Mädchen Rosemarie", "Lulu" und "Labyrinth" mitwirkte - wird traditionsgemäß als männertilgendes Luder eingesetzt.

Kritik aus dem Spiegel (36/1963)



Prisma hat geschrieben:
Bei Rolf Thiele ist es leider so häufig das gleiche Phänomen, dass er bei zum Teil sehr interessantem Ausgangsmaterial das Potential verspielte.

Habe bis dato zwar erst fünf Filme von Rolf Thielen gesehen, wobei bereits allesamt das von Dir beschriebene Phänomen aufwiesen. Zuletzt waren es vor einigen Wochen DIE DM-KILLER gewesen, die ebenfalls gnadenlos bei mir durchfielen. Gibt es denn zumindest einen Film von Rolf Thiele, den man uneingeschränkt empfehlen kann?


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 13.09.2018 14:10 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Gibt es denn zumindest einen Film von Rolf Thiele, den man uneingeschränkt empfehlen kann?


Mir hat "Ohne dich wird es Nacht" (1956) mit Eva Bartok und Curd Jürgens recht gut gefallen. Als Morphinist geht Jürgens natürlich wieder bis an die Grenzen, was von einer leidenden Eva Bartok mit Entschlusskraft und einem eisernen Willen abgefangen und bekämpft wird. Demnächst werde ich mir "Frauenstation" und "Rosemaries Tochter" vornehmen. Ich bin mir sicher, die beiden Produktionen schlagen das langweilige "Mädchen Rosemarie" mit Nadja Tiller um Längen.


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 13.09.2018 17:29 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Gibt es denn zumindest einen Film von Rolf Thiele, den man uneingeschränkt empfehlen kann?

Für mich heißt dieser Film definitiv VENUSBERG, der mich seinerzeit sehr beeindrucken konnte. Es gibt zwar welche, die unterm Strich wenigstens unterhaltsam waren, wie etwa DER SCHARFE HEINRICH, aber ansonsten sehe ich bislang keinen weiteren Film, den ich persönlich uneingeschränkt empfehlen kann, und ich habe schon einige von ihm gesehen. DIE DM-KILLER fand ich ebenfalls sehr uninteressant.


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 14.09.2018 09:40 
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Percy Lister hat geschrieben:
Mir hat "Ohne dich wird es Nacht" (1956) mit Eva Bartok und Curd Jürgens recht gut gefallen. (...) . Demnächst werde ich mir "Frauenstation" und "Rosemaries Tochter" vornehmen...

Vielen Dank! :hutheben:
Sollte mir mal einer dieser Filme vor die Flinte kommen, dann erhält er eine Chance.



Prisma hat geschrieben:
Für mich heißt dieser Film definitiv VENUSBERG, der mich seinerzeit sehr beeindrucken konnte. Es gibt zwar welche, die unterm Strich wenigstens unterhaltsam waren, wie etwa DER SCHARFE HEINRICH, aber ansonsten sehe ich bislang keinen weiteren Film, den ich persönlich uneingeschränkt empfehlen kann, und ich habe schon einige von ihm gesehen. DIE DM-KILLER fand ich ebenfalls sehr uninteressant.

Dank Deiner ausführlichen Filmbesprechung befindet sich der VENUSBERG schon etwas länger auf meiner Wunschliste ;)

DER SCHARFE HEINRICH hat mir von den bis dato gesehenen Thiele-Filme auch mit am Besten gefallen, obwohl der Film jetzt alles andere als eine Offenbarung ist. Zumindest war dieser Film noch ganz nett anzuschauen... Aber dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass Herr Thiele nie ein richtiger Freund der 'Familie' werden wird :)


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 15.09.2018 00:15 
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Percy Lister hat geschrieben:
Richie Pistilli hat geschrieben:
Gibt es denn zumindest einen Film von Rolf Thiele, den man uneingeschränkt empfehlen kann?


Mir hat "Ohne dich wird es Nacht" (1956) mit Eva Bartok und Curd Jürgens recht gut gefallen. Als Morphinist geht Jürgens natürlich wieder bis an die Grenzen, was von einer leidenden Eva Bartok mit Entschlusskraft und einem eisernen Willen abgefangen und bekämpft wird. Demnächst werde ich mir "Frauenstation" und "Rosemaries Tochter" vornehmen. Ich bin mir sicher, die beiden Produktionen schlagen das langweilige "Mädchen Rosemarie" mit Nadja Tiller um Längen.


Ohne dich wird es Nacht ist ein toller Film, aber eine Regiearbeit von Curd Jürgens!

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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 15.09.2018 00:19 
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Von Thiele kann ich neben dem bereits erwähnten VENUSBERG uneingeschränkt VERSUCHUNG IM SOMMERWIND sowie DIE BARRINGS empfehlen.
Bin aber Thiele-Fan und habe alle im Kino von 35mm gesehen, weiß also nicht wie sie Filme zu Hause wirken.

Zu Dirty Pictures würde aber wohl eher KOMM NUR, MEIN LIEBSTES VÖGELEIN passen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 15.09.2018 07:59 
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Stimmt, in der Tat fungierte Rolf Thiele bei "Ohne dich wird es Nacht" als Produzent für die Arca (zusammen mit Hans Abich). In seiner Filmografie wird der Titel gelistet, deshalb hatte ich für einen Moment vergessen, dass Jürgens hier selbst Regie führte. Sorry!


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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 15.09.2018 15:38 
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Thiele hat in seiner Laufbahn tatsächlich auch sehr viele Filme produziert (u.a. ein paar von Haral Braun!). Ein eifriger Geselle.

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 Betreff des Beitrags: Re: MORAL 63 - Rolf Thiele
BeitragVerfasst: 17.09.2018 09:21 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Ein eifriger Geselle.

Das kann man bestimmt über Rolf Thiele sagen und ohne seine Filme wäre die deutsche Filmlandschaft um zahlreiche Farbtupfer ärmer gewesen.
Dennoch kann ich mit vielen seiner Arbeiten wenig anfangen, wie jüngst wieder "Moral 63", da seine Filme größtenteils zu kopflastig inszeniert sind.
Thiele hat ja so gesehen immer wieder Ähnliches fabriziert, wenn auch unter anderen Namen, aber neu erfinden konnte er sich bis zuletzt nicht mehr.
Seine Ambition, den Unterhaltungsfilm geschickt mit gesellschaftskritischen oder satirischen Inhalten und erotischen Untertönen zu kreuzen, ging selten auf.

Aber ich denke schon, dass es ein großer Unterschied ist, ob man die Produktionen im Kino von 35mm oder zu Hause sieht, möglicherweise noch in dürftiger Qualität.
Bei "Venusberg" wurde auch bei mir ein komplett anderer Schuh daraus, wobei ich den Film im direkten Thiele-Vergleich auch als wesentlich gelungener einstufe.


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