Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 18.12.2012 17:17 
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Im Rampenlicht des Bösen (UK 1972) R: Pete Walker
-> im Endeffekt der erste von den 7 Pete Walker-Horrorfilmen, wie die anderen bisher gesehenen auch der ein guter. (4/5)

Der Tod sagt Amen (ITA/SPA 1970) R: Sergio Martno
-> neben MANNAJA der einzige von Sergio Martino inszenierte Spag. Und ein weiterer Kindler auf Steffen, so weit ich mich entsinn, gleichzeitig das Quasi-Sequel des Gemma-Westerns ARIZONA COLT, diesmal halt Steffen als Arizona. Reicht nicht ganz an jenen ran, aber insgesamt auch sehr goutierbarer Bohnen-Staub. (4/5)

Eurogang Folge 1 - Keine Beweise gegen Martellan (GER 1975) R: Dr. Michael Braun
-> mit Hellmut Lange, Alf Marholm, Til Erwig, Jean-Pierre Zola, Sigurd Fitzek, ... Musique: The Can
Noch nicht ganz das Staraufgebot der zweiten Folge, aber durchaus ein gelungener Auftakt. Schöne internationale Settings (Korsika, Straßburg, etc), groovige Can-Sounds und natürlich muss auch mal Hellmut Lange als Euro-Ermittler Karl Hager hervorgehoben werden. (4/5)

Shaolin - Eine Faust, die tötet (TWN 1977 oder HK 1979) R: Ting Chung
-> OFDB sagt Taiwan 1977, das Eastern-Lexikon Hongkong 1979. Anyway, ein echter Schierfilm-Eastern, das. Somit ist per sé für gute Unterhaltung gesorgt, aber auch drehbuchtechnisch mit einigen Pulp-Schergen ausgestattet, wie zB der goldenen Maske, welche es zu jagen gilt, was sich zunehmend schwieriger gestaltet, da diese sich exponential vervielfacht. (4/5)

Der Nebelmörder (GER 1964) R: Eugen York
-> mit Hansjörg Felmy, Ralph Persson, Ingmar Zeisberg, Elke Arendt, Marlene Warrlich, Wolfgang Völz, ... Musique: Herbert Jarczyk. Felmy in früher Haferkamp-Fingerübung begriffen in diesem Edgar Wallace-Kielwasser-Nugget mit Gruselatmosphäre. Insgesamt eine gemütliche, nicht unspannende Angelegenheit. (4-4,5/5)

:mrgreen: 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 04.03.2013 09:35 
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DJANGO UNCHAINED (USA 2012)

Schriftart-Klischee-Gehorsam. :mrgreen:

Zum Flick:

Fraglos einer der wenigen neueren Streifen (der Zehner Jahre), der eine Lichtspielhaus-Visite rechtfertigt, wenn man in einem Lichtspielhaus einen zeitlich neuen Film beglubschäugen will. Einer der wenigen neueren Streifen, der den "Spirit der goldenen Epoche (1958/68-1983/84)" in Erinnerung ruft und hier und da sogar erfrischt.

Der Quentchen hatte ja immer so ein Talent, aus Nicht-Genre-Schergen Genre-Schergen zu machen und ausser bei Till Schweigah ist ihm das auch im Großen und Ganzen immer gelungen.

So auch bei diesem Werk, somit dürfen wir begrüssen: Leonardo Dig Caprio! :D

Aber, wie ich denke, nur für diesen Film. Für weitere Filme indes, natürlich: der Oscar-Gewinner. Aber man darf seinen Kompagnon nicht vergessen, denn einen Großteil seines Oscar-Gewinns verdankt der Oscar-Gewinner nunmal dem Team-Up mit dem filmtitel-vertretenden Hauptdarsteller.

Dass der Film aber in gewisser Version tatsächlich ein Unterhaltungs-Meilenstein geworden ist, nämlich in der deutschen Fassung (DF), liegt am Oscar-Gewinner selbst bzw. an seiner Synchronisation der eigenen Rolle. Ein guter Schauspieler fraglos, aber vor allem auch ein "Mann mit einer Retro-Stimme". Einer der allerwenigen Neo-Aktivisten, die an den "Spirit der goldenen Epoche der deutschen Synchronisation, welche ebenfalls 1983/84 endete", heuer anknüpfen kann. Das letzte mal hatte ich diesen Effekt bei Friedrich Schönfelder (RIP!), der im hohen Alter in der späten deutschen Fassung (spDF) von FRANKENSTEINS HÖLLENMONSTER alle anderen Synchronsprecher derbe an die Wand sprach.

Hier allerdings scheint der Wortflow des Oscar-Gewinners (in der DF) auch andere inspiriert zu haben, denn zumindest die Synchron-Stimmen von Jamie Foxx und Leonardo Dig Caprio biedern hier nicht so an wie sonst üblich in kontemporären Vertonungen.

Dafür aber "suckt die Synchronstimme vom Regisseur selbst: as hell!". :mrgreen: Wirklich dünn. Und noch ein paar weitere, nicht vom Oscar-Gewinner beeinflusste Stimmen, erscheinen eher uninspiriert, wie halt auch normalerwiese so üblich, "nowadays".

Womit wir bei den Schwachstellen des Films angelangt wären, dem dissenschaftlichen Teil der Revision. :D

Derer weitere:

- die Pferdetötungs-Szene zu Beginn ist ein dünner Drehbuchseinfall, auch wenn im Abspann versichert wird, dass keinem Horsum Harm zugfügt wurde, ist es grundsätzlich verabscheuenswürdig, Situationen als abfeierungswürdig darzustellen, in denen Stärkere Schwächere ausbeuten. Primitiv.
- die Kapuzen-Szene. Las, dass die hier und da gut ankam. Aber ich kam an der Stelle ins Stocken, zumindest in der DF eine rigorose Flach-Witz-Passage, evtl dem heurigen teutonischen Digital-TV-Humor angepasst, welcher aber noch nie der meine war. Peinlich.
- die (abermalige) Ästhtetisierung der "Double-Gun-Slow-Mo-Koolness" unterlegt mit "Overkool Brutalo Hip Hop ohne echte Dopeness", was leider bei undifferenziert denkenden "Followers" zu einer entarteten Anwendungs-Nachahmung geführt hat und wohl weiterhin führen wird. Wrong way.

Diese Defizite wiegen aber insgesamt schwach gegenüber den Vorzügen des Streifens, vor allem der Eloquenz bzw. dem Wortgroove des Oscar-Gewinners (in der DF). Was natürlich letztlich der Jokus Quo ist, denn der Oscar-Gewinner wurde zum Oscar-Gewinner, da er dadurch zu dieser schauspielerischen Höchstleistung insipiert wurde, weil er das Drehbuch vom Quentchen so "phätt" fand, aber die Absegnung seiner Rolle gab er sich selbst erst durch seine eigene Synchronisation, was in erster Linie natürlich nur "German Natives" nachvollziehen können.

Und damit haben wir hier den ersten Fall seit dem Ende der goldenen Epoche [1983], (in welcher sich die Deutschen ja besonders damit hervortaten, dass sie durch die Synchronisation die Filme, die sie synchronisierten, tonal und atmosphärisch gar nicht mal so unoft besser gemacht haben), dass durch eine deutsche Synchronisation ein ausländischer Film wieder besser gemacht wurde!

Und vor allem dafür hätte für mich Christoph Waltz den Oscar verdient, wenn das nicht so ein Lobby-Orden wäre. :mrgreen:

Surma Surmarum, wenn man hinzunimmt, dass Koch Media hierdurch inspiriert wurde, die äußerst feine WESTERN UNCHAINED-Reihe rauszuhauen (auch hat natürlich der restliche Soundtrack wie üblich retrospektiven Karakter)...:

4,5/5

:D 8-) :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 09.05.2013 11:42 
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Das Kriminalmuseum Folge 35 - Die Spur führt nach Amsterdam aka Komplizen (GER 1967) R: Wolfgang Becker

Eine der besten Folgen der Reihe, ein echter Heist-Movie mit feiner, psychotronischer Kamera von Manfred Ensinger. Laut dieser Seite *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** die 35. Folge. Teutonische Gangsterfilme dieser Art kennt man meist nur aus den üblichen Metropolen München, Hamburg, Berlin, Köln oder Frankfurt. Aber auch das Ruhrgebiet ist eine Metropole, hat Metropolen: das wunderbar eingefangene 60er Jahre Dortmund-Setting hätte durchaus mehr Drehbuchautoren inspirieren können (auch wenn die Villenaufnahmen in München stattfanden).

Interessanter Nebenaspekt, in einem Dortmunder Kino läuft der Film DIE GEFÜRCHTETEN VIER, hier sind es zunächst drei Gangster und eine Frau, also auch vier, die zur Bande gehören, die die Überfallserie durchführt. Später kommt eine weitere Frau hinzu, was natürlich nicht ohne Folgen bleibt. Wie dem auch sei, Bennent als Bandenführer mit penetranter Aufreisser-Mentalität zieht seine Sache zielstrebig durch. Wer so kool ist, dem laufen die Frauen halt hinterher :mrgreen: . Er trägt die eine Seite des Films, der gewohnt solide Glemnitz die andere, mit ausreichender Unterstützung von Lüttge, einem Parade-Kommissar-Assistenten. In den Nebenrollen überzeugt abermals Basedow mit einem prägnanten Kurzauftritt.

Das Amsterdam-Setting im Schlussdrittel steht dem Dortmund-Setting dann natürlich in nichts nach und so ergibt sich insgesamt eine unterhaltsame, actionreiche Symphonie mit chilliger Jazz-Untermalung von ...?.

4,5/5

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 20.06.2013 19:29 
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Im Solde des Satans (USA 1950) R: Vincent Sherman
-> Melodramatischer Film Noir mit Joan Crawford, aber immer noch Gangster genug, um 4/5 Punkte zu erhaschen.

Stahlnetz 03x02 - Verbrannte Spuren (GER 1960) R: Jürgen Roland
-> Die Folge mit Eddie Arent (R.I.P.) in einer ernsten Rolle als Assistent des Hauptermittlers. Zudem mit Klaus Kindler in persona, der, hätte er sich nicht so sehr aufs Synchronsprechen konzentriert, durchaus eine Spieler-Karriere vom Renommée eines Horst Buchholz hätte durchziehen können. Gibt noch eine weitere Folge mit ihm. Diese hier bekommt ebenfalls 4/5.

Flic Story - Duell in sechs Runden (FRA/ITA 1975) R: Jacques Deray
-> Durchgehend balancierter Gangsterfilm. Delon versus Trintingnant. Doucement versus actionreich. Und natürlich sehr atmosphärisch, wie viele französische Filme dieser Zeit. 4,5/5

Tatort 107 - Maria im Elend (GER 1979) R: Wolf Dietrich
-> Der letzte 70er Jahre Tatort wartet mit dem bajuwarischen Ermittlerteam Veigl, Lenz und Brettschneider auf. Getragen wird diese Folge vom Augsburger B-Movie Schergen Arthur Brauss, hier mit echtem Augsburger Dialekt und der unglaublichen Mattenfrisur von Felix Manteuffel als Anderl. Ferner dabei: Elert Bode als Breitner und Rainer Basedow, jüngst mehrmals auch im Kriminalmuseum gesichtet, als Journalist. Kann man kucken = 3,5/5.

Das Geheimnis des Dr. Z (SPA/FRA 1966) R: Jess Franco
-> Vielleicht der atmosphärischste und damit beste Franco. Hier zum Glück mit authentischer Kino-Synchro. Muss genannt werden, wenn es darum geht, die besten 100 Filme der 60er aufzuzählen. 5/5

Die Profis 04x11 - Der Diplomat (UK 1980) R: Martin Campbell
-> Ha! Managed! Nach gefühlten 30 Jahren endlich auch die letzte von insgesamt 57 Folgen beäugt. Im Endeffekt ist das Eurospy im Poliziotteschi-Gewand, für mich nachwievor eine der besten Serien der 70er mit richtig dopen Grooves von Laurie Johnson. 4,5-5/5

:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 23.06.2013 11:48 
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Wettlauf gegen den Tod (ITA 1971) R: Corrado Farina
-> Sehr atmosphärische LSD-Dracula-Satire im Psychothriller-Gewand. Feist. 4,5/5

Bestie des Grauens (USA 1958) R: Richard E. Cunha RE
-> Storymäßig wird sich zum Ende hin recht weit aus dem Fenster der Absurditäten gelehnt, unterhaltsam ist das natürlich allemal. 3,5-4/5

Auf die Knie, Django (ITA 1968) R: Gianfranco Baldanello
-> Recht harter Spag mit tollem Coriolano Gori Score. Djangoploitation der Kategorie B (= Django im Titel nur für den deutschen Markt), im Original heisst der Streifen BLACK JACK. 4/5

Schritte in der Nacht (USA 1948) R: Alfred L. Werker, Anthony Mann
-> Feister semidokumentarischer Film Noir mit Richard Basehart, Scott Brady & Whit Bissell. 4,5/5

Brutale Schatten (FRA/ITA 1972) R: Jacques Deray
-> a.k.a. THE OUTSIDE MAN / UN HOMME EST MORT. Französischer Gangsterthriller, der in Los Angeles spielt. Sehr spannend, sehr actionreich und mit phättem Blaxploitation-style Soundtrack von Michel Legrand ausgestattet. Mit Jean-LuisTrintignant, Ann-Margret und Roy Scheider. 5/5

Das Netz (GER 1975) R: Manfred Purzer
-> Deutscher Psychothriller mit italienischem Ambiente und hohem Staraufgebot: Mel Ferrer, Klaus Kinski, Heinz Bennent, Elke Sommer, Susanne Uhlen, etc. Musik: Klaus Doldinger. Hat einige tiefe, atmosphärische Momente, wunderbar eingefangen von Charly"Die Weibchen"Steinberger und Kinski in einer seiner besten Rollen. 4-4,5/5

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 13.08.2013 10:24 
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Tatort 143 - Schimanski 05 - Kuscheltiere (GER 1982) R: Hajo Gies

Nachdem die ersten vier Schimanskis mit DER UNSICHTBARE GEGNER als Höhepunkt und DAS MÄDCHEN AUF DER TREPPE als erstes Warnsignal für eine falsche Tendenz die Ruhrpott-Groove-Latte als Haferkamp-Nachfolge noch einigermaßen hochhalten konnten, springt diese 5. Folge direkt unter der Latte durch, sowohl inhaltlich ("storymäßig", "plottechnisch"), als auch stilistisch, und da vor allem, was die Soundgebung angeht. Thilo von Westernhagen nimmt hier bereits viel von diesen billig klingenden, fraglos groovelosen 80s Sounds vorweg, und dem passt sich der Rest der Inszenierung nahtlos an. Mit anderen Worten: Der Funk hat vanischiert. :mrgreen:
Bin dann mal gespannt, ob die nächsten beiden Folgen, MIRIAM (1983) und KIELWASSER (1984) noch "Rückfälle" zulassen, oder ob die Analogie zum entgroovten Autodesign bereits in Völle vollendet ist.
Ich hatte ja erwähnt, dass "Dust Funk Elemente" in teutonischen Lichtspielen noch bis ca. 1982/83, in Einzelstfällen auch noch 1984-1986 auftauchten, daher ist es hier natürlich von immensem Interesse, den genauen Wendepunkt der "Vanischierung des Funks aus deutschen Landen" anhand von Einzelfolgen zu konstatieren. Diese Folge besitzt diesbezügl. definitiven Schlüsselkarakter. 2,5/5

:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 12.11.2013 18:52 
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Jürgen Roland featuring Günther Ungeheuer Double Feature :mrgreen:

Dem Täter auf der Spur 08 - Froschmänner (GER 1970) R: Jürgen Roland
D: Günther Neutze, Karl Lieffen, Uwe Friedrichsen, Arthur Brauss, Heidelinde Weis, Gert Baltus, Denes"Pullunderman"Törsz & Günther Ungeheuer

-> Relativ großes Staraufgebot in dieser Folge der Mitrate-Serie DTADS. Günther Neutze ist in jeder Folge dabei, Günther Ungeheuer nur in zwei. Zwei Günthers, zwei Welten. Günther Neutze repräsentiert den Prototyp des statischen Auswendiglerners, textsicher und präzise, aber grundsteif. Während Günther Ungeheuer fraglos ein Spieler von Weltformat ist, den man unbedingt in einem Atemzug mit Horst Frank, Klaus Kinski oder dem 70er-Jahre Mario Adorf nennen muss. Warum er dort eher selten genannt wird, liegt daran, dass er sich zumeist in heimischen Produktionen aufgehalten hat, denen er dadurch in der Tat einen Touch Weltformat bescherte. Auch dieser Serie, die zudem ohnehin in Paris spielt. Heidelinde"Supermann"Weis spielt auch mit und gut, aber die Filmog-Diggin-Motivisten sind hier eindeutig Günther Ungeheuer und Art Brauss, also diejenigen, weswegen man diese Folge anschauen wollte. 4/5

Tatort 152 - Delius 02 - Der Schläfer (GER 1983) R: Jürgen Roland
D: Horst Bollmann, Pierre Franckh, Klaus Löwitsch, Klaus Höhne, Hellmut Lange, Werner Cartano & Günther Ungeheuer, M: Nils Sustrate

-> Auch hier ein gutes Staraufgebot: Klaus"Kommissar Konrad, der Tatort-Kommissar mit dem irren Blick"Höhne, a.b.a die dt. Stimme von Charlie Chan, Klaus Löwitsch oder auch Werner Cartano, einer beliebten Stimme aus frühen Drei ???-Hörspielen.. . Zwei Kläuse, aber nur ein Günther und ein richtig guter hauptrolloider Günther hier. Die ganze Folge ist ein definives Highlight der späten klassischen Tatort-Phase und zeigt, dass Spannung auch ohne Leichen funktioniert. Ähnlich gut wie Schimanskis DER UNSICHTBARE GEGNER oder PEGGY HAT ANGST, möglicherweise gar der letzte große Tatort, denn ab 1984 gings bekanntlich stilistisch ins Tal der Groovelosigkeit. 5/5

:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 09.12.2014 10:37 
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Härte 10 (TV-Miniserie) (GER 1974) R: Gordon Flemyng

5-Teiler über Diamantenschmuggel, in der Edition "Strassenfeger" erschienen. Arthur Brauss, der "deutsche Gordon Mitchell", in seiner prägnantesten Rolle. Die Stimme von Bert, Wolfgang Kieling, ist auch dabei und eine weitere Sesamstrassenfigur, "Der Bastian" Horst Janson. In der Hauptrolle Olga Georges-Picot. Einen grandiosen Kurzauftritt hat auch Herbert Fux. HÄRTE 10 wäre auch ein Kandidat für eine nachträgliche Vinyl-Soundtrack-VÖ, Horst Jankowski komponierte hierfür severale Blaxploitation-Style Grooves. Das Ganze trotz der Länge eine insgesamt kurzweilige Angelegenheit. Ein echter Willschrei darüberhinaus, der zwei Jahre zuvor auch schon den 6-Teiler ALEXANDER ZWO skribierte. (4,5/5)

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BeitragVerfasst: 26.12.2014 19:56 
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Tag der Mörder (USA/SPA/MEX 1979) R: Brian Trenchard-Smith

Starring Chuck Connors, Glenn Ford, Andy Garcia, Henry Silva und Richard"Shaft"Roundtree. Fand den bei weitem nicht so schlecht, wie andere Kritiken vermuten lassen. Klar, Henry Silva kommt hier zu kurz, aber gewohnt souverän. Und Richard Roundtree als Fessler, der Stumme! ist fraglos eine gelungene Pulp & Groove-Figuration. Lediglich jener von dem Staraufgebot, weswegen man den Film am wenigsten schauen möchte, Glenn Ford, hat hier in der Tat einen schwachen Auftritt. Was dem Streifen den Eintrag in die Groove-Database sichert, ist der hohe Einsatz von Library Funk-Burnern, zumindest in der vorliegenden Version, in der diese wechselnd mit dem Original-Score von Bebu Silvetti zu hören sind.
Zum Beispiel folgender Shot vom Hanged Man-Soundtrack:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

Killer Dust Funk Breaks vor dem Herrn. :D
Aber noch 4-5 weitere Tracks aus dem Themes International und Bruton-Umfeld.
4/5

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BeitragVerfasst: 26.12.2014 20:04 
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Dirty Fred - Der Schock-Killer (CAN 1975) R: Brian Damude

Starring Dominic Hogan, Dan Hennessey, Hollis McLaren, David Yorston, ...
Wirklich guter, kaum vorhersehbarer Low Budget-Thriller in schöner kanadischer Landschaft. Feine 70s Bad Taste-Klammottur des Hauptdarstellers zudem, der sonst leider keine Filmog aufweist.
4,5/5

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 23.01.2015 15:20 
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Contemporary 70s Eastern - Bruceploitation meets Blaxploitation - Triple Feature

Der Supermann mit der Todespranke (TWN 1975) R: Ting Shan-Hsi
D: Bruce Leung, Sylvia Chang, Carter Wong, Bolo Yeung, Sammo Hung, ...
-> Hier gibts Teile des TOGETHER BROTHERS-Soundtracks in einer DF und einen furiosen Auftritt von Uns Bolo. Kung Funk Film.
4/5
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Bruce Lee - Sein tödliches Erbe a.k.a. Black Dragon (HK 1974) R: Tony Liu Jun-Guk
D: Ron Van Clief, Jason Pai Piao, Nancy Veronica, George Estregan, Lau Hok-Nin, Subas Herrero, ...
-> Der erste der drei BLACK DRAGON-Streifen mit Blax Fu-Ikone Ron Van Clief. Alle drei sind Pulp & Groove-Meilensteine. In diesem findet nach anfänglichem Country auch der Funk seinen Weg.
4,5/5
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Bruce Lee - Der Geheimnisvolle Tod a.k.a. Black Dragon's Revenge (HK 1975) R: Tony Liu Jun-Guk
D: Ron Van Clief, Charles Bornet, Linda Ho, Meng Fu, Yuen Qiu, Jason Pai Piao, ...
-> Ron Van Clief, der hier auch als Stunt-Koordinator fungiert, kommt noch n Tickl wuchtiger rüber als im ersten Teil und das mit der Stimme von Wolfgang Hess. Blax Fu in Reinkultur.
5/5
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:D

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 04.03.2015 13:17 
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California Cops a.k.a. The Rookies a.k.a. Neu im Einsatz 054 - Johnnys letzter Deal (USA 1974) R: E.W. Swackhamer

D: Georg Stanford Brown, Sam Melville, Bruce Fairbairn, "Charlie's Angel" Kate Jackson, ... & Fred Williamson.
Musique: J.J. Johnson


-> Hier haben wir ein definitives Kleinod oder Großod (je nach Sichtweise), ein echtes Motion Digture unter den Serienfolgen. Fred"The Black Caesar Hammer"Williamson starred hier guest und nimmt seine Rolle des von ihm zwei Jahre später selbst inszenierten Blaxploitation-Smashers MEAN JOHNNY BARROWS aka DIE MAFIA KENNT KEINE GNADE vorweg "as hell", er heisst hier bereits Johnny Barrows und inkludiert storytechnisch auch seine persönliche NFL-Vita. Zudem steuert Blaxploitation-Soundtrack-Ikone J.J. Johnson (MAN AND BOY, SHAFT, ACROSS 110TH STREET, CLEOPATRA JONES, WILLIE DYNAMITE, ...) hier ein paar Smash Funk Breaks bei, die wohl leider noch einige Zeit unreleased bleiben werden müssen. Auch noch wissenswert ist, dass die eher bekannte Serie S.W.A.T. aka DIE KNALLHARTEN FÜNF ein Spinoff von THE ROOKIES aka CALIFORNIA COPS aka NEU IM EINSATZ ist..
4,5/5

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 08.01.2016 13:39 
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Eurospy Doppel Feature zum Jahresauftakt:

Leise töten die Spione (ITA/FRA/SPA 1966) R: Mario Caiano
-> Solider Eurospyer mit dem Eurospy-erprobten Lang Jeffries (gesprochen von Heinz Drache), Erica Blanc und einem superben Francesco De Masi-Score.
4/5 (=gut)

Man stirbt nur einmal (ITA/SPA 1967) R: Mino Guerrini, Giancarlo Romitelli
-> Tele 5-Version, möglicherweise gekürzt (nur 77 Minuten), zumindest gibt es ein paar schwer nachvollziehbare Handlungssprünge. Ansonsten feines Title Theme, guter Carlo Savina-Score, Ray Denton als Bond-Verschnitt und erneut Beirut als Handlungsort.
3,5/5 (=okay plus)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 12.01.2016 09:46 
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Frühstück mit dem Killer (FRA/SPA/GER/ITA 1969) R: Jean-Pierre Desagnat
D: Julian Mateos, Michel Constantin, Senta Berger, Hans Meyer, ...
M: Michel Magne, Francois de Roubaix

-> Feiner französischer Gangsterthriller mit Italo-Western-Touch und dem selten gesehenen Julian Mateos, eine Art rougher Delon-Verschnitt. Zudem der immer gern gesehene Michel Constantin und Senta ist hier richtig kool. Minimal groovender Score-Support inklusive.
5/5 (=Top)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 22.01.2016 09:31 
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International Germania Film GmbH Double Feature aka Edgar Wallace Kielwasser Nuggets Italian Style :mrgreen:

Zwischenlandung Düsseldorf (ITA/GER/SPA 1964) R: Gianni Bongioanni
D: Christian Doermer, Werner Peters, Barbara Steele, Margot Trooger, Dino Mele, Jörg von Wolmar, José Guardiola, u.a.
M: Piero Piccioni

-> Feister Rückblenden-Erzähl-Thriller mit Barbara Steele, dem wie immer großartigen Werner Peters, der unvergleichlichen Margot Trooger, einem superben frühen Psych Jazz Score von Maestro Piero Piccioni und Pep Guardiola. :D
4,5/5 (=sehr groove)

Nur tote Zeugen schweigen (ITA/SPA/GER 1962) R: Eugenio Martin
D: Margot Trooger, Jean Sorel, Götz George, Heinz Drache, Werner Peters, Massimo Serato und Hildegard Knef
M: Francesco De Masi, Angelo Francesco Lavagnino, Roman Vlad

-> Edgar Wallace Kielwasser Nuggets Italian Style = Edgar Wallace Kielwasser Nuggets MINUS Eddie Arent oder Eddie Arent-Surrogatoren :D . Dieses hier ebenfalls mit Margot Trogger & Werner Peters, und einem großartig aufspielendem Götz"Ich bin kein Mördaaahhh"George. Durch die italienische Inszenierung verbreitet sich eine gewisse Grund-Lockerheit, von der selbst Heinz Drache als Inspektor profitiert. Stilistische Dope-Elemente und ein feiner Francesco De Masi-Score sorgen für zusätzliche Abrundung.
5/5 (=top)

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BeitragVerfasst: 13.02.2016 08:22 
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THIS IS A SELDOM SEEN HAMMER FILM DOUBLE FEATURE!

Vertraue keinem Fremden (UK 1959) R: Cyril Frankel
D: Patrick Allen, Gwen Watford, Janina Faye, Bill Nagy, Felix Aylmer, ...
-> Ein bischen wie eine gefühlte Melange aus ONKEL HARRYS SELTSAME AFFÄRE und ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG, wenn auch komplett anders in den Einzelheiten. Ein früher Schwarzweiss-Thriller aus der Hammer-Schmiede, damals als Skandalfilm gehandelt, der seine Tension kontinuierlich steigert und ein Höchstmaß an Atmosphäre kreiert. Großartig: Felix Aylmer als der wortlose Olderberry Sr. und Patrick Allen als überaus besorgter Vater. Feine deutsche Synchro zudem.
5/5 ( = Top)

Die Ausgekochten aka Maniac (UK 1963) R: Michael Carreras
D: Kerwin Mathews, Nadia Gray, Norman Bird, ...
-> In Südfrankreich spielender Schwarzweiss-Thriller von Hammer Films. In etwa: Hitchcockploitation meets WENN DER POSTMANN ZWEIMAL KLINGELT aka IM NETZ DER LEIDENSCHAFTEN aka DIE RECHNUNG OHNE DEN WIRT. Nach starkem Beginn plätschert es eine Weile dahin, bevor im Schlussdrittel wieder richtig Fahrt aufgenommen wird. Nicht wirklich NOIR (wenn auch noir-beeinflusst) aber durchaus PULP (vlt insgesamt daher PULP NOIR :D ), zudem mit einigen Early Exploitation-Elementen ausgestattet (mehrere Schneidbrenner-szenen, etc), ist der Streifen trotz minimaler Längen doch sehr unterhaltsam geraten. Auch die deutsche Synchro überzeugt.
4,5/5 ( = Sehr Gut)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 02.03.2016 19:18 
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UND NOCH EIN SELDOM SEEN HAMMER FILM!

Crescendo - Die Handschrift des Satans (UK 1970) R: Alan Gibson
D: Stefanie Powers, James Olsen, Margaretta Scott, Jane Lapotaire, Kirsten Lindholm, Joss Ackland
-> Und ein weiterer in Südfrankreich spielender Hammer-Film (wie schon kürzlich MANIAC - DIE AUSGEKOCHTEN). Im Endeffekt aber eine Art Farb-Remake des Schwarzweiss-Hammer-Klassikers EIN TOTER SPIELT KLAVIER. Und ein wirklich gutes, ebenfalls, wenn auch anders, ein sehr atmosphärisches. Mit sehr guten Schauspieler-Performanzen und auch bravoröser deutscher Synchro. James Olsen, der hier eine Doppelrolle spielt, wird bspw von Harald Leipnitz gesprochen, einer der prägnantesten Synchronsprecher der damaligen Zeit, eine dieser Atmosphäre-bildenden Stimmen..
(4,5/5 = sehr gut)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 17.05.2016 01:43 
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Das schlechte Pfingstwetter resultierte in einem Mafia-Marathon. :mrgreen:

Schach der Mafia (ITA 1970) R: Warren Kiefer
D: Pier Paolo Capponi, Maria Pia Conte, Victor Spinetti, Luciano Pigozzi, ...
M: Stefano Torossi

-> Stilsicher, gute Synchro und ein superber Psych Funk Score von Stefano Torossi.
4,5/5 (= sehr groove)

Blutige Straße 1-4 (ITA/GER 1971) R: Mario Landi
D: Roger Fritz, Stefania Casini, Corrado Olmi, Antonello Campodifiori, Giuseppe Scarcella, ...
M: Ennio Morricone

-> Mafia-Miniserie mit dem Regisseur von MÄDCHEN MIT GEWALT, Roger Fritz und einem der dopesten Morricone Scores, scheinbar leider unreleased. Durchgehend atmosphärisch, spannend und exzellent passend synchronisiert. Interessant auch die optische Ähnlichkeit zwischen Corrado Olmi und seinem Synchronsprecher Klaus Schwarzkopf.
5/5 (= Top)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 02.06.2016 07:41 
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Karneval der Killer aka Gern habe ich die Frauen gekillt (ITA/FRA/ÖST 1966) R: Alberto Cardone, Robert Lynn, Sheldon Reynolds
D: Stewart Granger, Lex Barker, Pierre Brice, Karin Dor, Pascale Petit, Margaret Lee, Walter Giller, Johanna Matz, Klaus Kinski, Herbert Fux ..
M: Claudius Alzner
B: Rolf Olsen

-> Episoden-Eurospy, der in den letzten beiden Episoden etwas zu sehr ins Komödiantische abdriftet, auch was den klischeehaften Musikeinsatz betrifft. Pierre Brice ist dann mal eben Agent Brice und Fux, Kinski und Dor haben Kurzaufftritte. Insgesamt ein illustres Staraufgebot (inklusive Winnetou, Old Shatterhand und Old Surehand in einem Film, aber in unterschiedlichen Episoden), aber wirklich gefallen mag nur die erste Geschichte mit Stewart Granger, Walter Giller und Herbert Fux. Was noch? Altmeister Rolf Olsen hat hier am Drehbuch mitgewirkt.
3,5/5 (= befriedigend plus)

Liebe ist nur ein Wort (GER 1971) R: Alfred Vohrer
D: Malte Thorsten, Judy Winter, Herbert Fleischmann, Donata Höffer, Karl Walter Diess, Joey Schoenfelder, Konrad Georg, Friedrich Siemers, Bernd Redecker, Manuel Iregsusi, Friedrich G. Beckhaus, Holger Hagen, ..
M: Erich Ferstl
K: Charly Steinberger

-> Stilistisch und optisch eine der ansprechendsten Simmel-Verfilmungen mit erneut sehr guter Kamera von Charly Steinberger. Teils grooved auch die Musik von Erich Ferstl, Drumbreaks inklusive. Inhaltlich auf den ersten Blick eher im Drama- / Romance - Bereich angesiedelt, entpuppt sich das Ganze doch auch als eine Art Psychothriller. Wirklich sehr gute Schauspieler-Leistungen, allen voran der großartige Herbert Fleischmann, tragen ihren Teil dazu bei. Auch Konrad"Kommissar Freytag"George (hier sogar mit Robbe) und Friedrich "Greg" Beckhaus sind dabei und Malte Thorsten ist im Endeffekt der deutsche Christopher Mitchum :mrgreen: .
4,5/5 (= sehr groove)

Die schwarzen Adler von Santa Fe (GER/ITA/FRA 1964) R: Ernst Hofbauer
D: Brad Harris, Horst Frank, Tony Kendall, Joachim Hansen, Pinkas Braun, Werner Peters, Helga Sommerfeld, Ennio Girolami, Edith Hancke, ..
M: Gert Wilden
P: Wolf C. Hartwig

-> Guter Kraut-Western mit Tony Kendall als Komanchen-Häuptling, Horst Frank, Brad Harris, Pinkas Braun und dem großartigen Werner Peters. Eine Rapid-Produktion.
4/5 ( = gut+)

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Zuletzt geändert von Lobbykiller am 24.07.2016 09:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 24.07.2016 08:56 
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Al Northon Doppel-Feature:

Rocco - Der Einzelgänger von Alamo (ITA/GER 1967) R: Al Northon

D: Dragomir 'Gidra' Bojanic, Angelo Infanti, Mario Novelli, Paul Muller, Al Northon, Dante Maggio, u.a.
M: Marcello Giombini

-> Nach einem feinen pulpgroovigen Titelvorspann entwickelt sich dieser Spag allmählich gemächlich, was im zweiten Drittel durch ein paar Comedy-Einlagen inklusive einer obligatorischen Saloon-Schlägerei etwas ausgebremst wird. Im Schlussdrittel kann der Streifen aber wieder auf der ernsten Seite punkten und wartet mit einigen Plot Twists auf. Al Northon aka Alfio Caltabiano fungiert hier als Regisseur und Darsteller. Es ist dies seine erste Regiearbeit.
4/5 ( = gut+)

Fünf Hundesöhne aka Fünf tolle Hunde (ITA/GER 1969) R: Al Northon
D: George Eastman, Wayde Preston, Graziella Granata, Tano Cimarosa, Archie Savage, José Suárez, Nello Pazzafini, Al Northon, u.a.
M: Riz Ortolani

-> Actionreicher Gangsterfilm mit Italo-Western-Flair. Überraschenderweise wird der eigentliche Hauptdarsteller, Wayde Preston, der hier als Grim die anderen Hundesöhne aus dem Knast holt, in der OFDB gar nicht gecredited und auch in seiner Filmog taucht der Streifen dort nicht auf (Stand 24.7.2016). Ihm wird allerdings von George Eastman und Archie Savage (letzterer ebenfalls OFDB-uncredited!) auch ein bisl die Show gemopst. Auch fein: Paul Muller als Pythagoras und natürlich der immersolide Tano Cimarosa. Al Northon aka Alfio Caltabiano liefert hier seine dritte Regiarbeit ab (nach dem oben besprochenen und HÖLLE VOR DEM TOD). Als Darsteller hat er hier nur einen Kurzauftritt als Kartenspieler.
4/5 ( = gut+)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 18.10.2017 09:25 
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Sherlock Holmes vs Jack the Ripper Double Feature:

Mord an der Themse (UK/CAN 1979) R: Bob Clark
D: Christopher Plummer, James Mason, David Hemmings, Susan Clark, Frank Finlay, Geneviève Bujold, Donald Sutherland, Roy Lansford, Anthony Quayle, ..
M: Paul Zaza, Carl Zittrer

-> Hatte ich bereits vor 28 Jahren gesehen. Fusion zweier Londoner Kultgeschichten mit hohem Staraufgebot. Frank Finlay spielt hier wie dort (GRÖSSTER FALL) Inspektor Lestrade. Anthony Quayle spielt hier Sir Charles Warren, dort Dr. Murray.
4/5 (= gut bis sehr gut)

Sherlock Holmes' größter Fall (UK 1966) R: James Hill
D: John Neville, Donald Houston, John Fraser, Anthony Quayle, Frank Finlay, Robert Morley, Judi Dench, Charles Regnier, ...
M: John Scott

-> Erstsichtung. Nicht ganz so großes Staraufgebot, aber eben bereits hier mit Frank Finlay und Anthony Quayle. Atmosphärisch auf gleichem Niveau wie das Remake. Zudem mit Charles Regnier, ein obligatorischer 60er/70er Darsteller.
4/5 (= gut bis sehr gut)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 09.08.2018 14:41 
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Bin seit einer Weile auch auf nem Sherlock Holmes & Jack the Ripper Trip. In den Bereichen gibt es einige sehr coole Filme zu entdecken und wenn beide aufeinander treffen ist das nochmal etwas ganz besonderes. Hab mittlerweile bestimmt 10 Filme der Art im Regal stehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
BeitragVerfasst: 05.12.2018 08:21 
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Djabartana hat geschrieben:
Bin seit einer Weile auch auf nem Sherlock Holmes & Jack the Ripper Trip. In den Bereichen gibt es einige sehr coole Filme zu entdecken und wenn beide aufeinander treffen ist das nochmal etwas ganz besonderes. Hab mittlerweile bestimmt 10 Filme der Art im Regal stehen.


Sherlock Holmes-mäßig ebenfalls zu empfehlen sind die Serien:

Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes (GER 1967-1968)
mit Erich Schellow als Sherlock Holmes und Paul Edwin Roth als Dr. Watson, 6 Folgen.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Sherlock Holmes (UK 1965-1968)
mit Peter Cushing als Sherlock Holmes (nur 2. Staffel) und Nigel Stock als Dr. Watson. Insgesamt 29 Folgen, wovon es damals 12 Folgen aus der 2. Staffel in der ARD-Synchro gab, die allerdings als verschollen gilt, weswegen von Pidax 6 Folgen in einer 2017er Neu-Synchro herausgebracht wurden. Diese Neu-Synchro ist durchaus gelungen, da man zwei Altmeister der Synchronkunst verpflichten konnte, Hans-Georg Panczak als Sherlock Holmes und Ekkehardt Belle, bekannt als die Synchronstimme von David Banner in der Serie HULK, als Dr. Watson. Fragt sich einzig, warum Pidax nur 6 Folgen rausgebracht hat?
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Sherlock Holmes und Dr. Watson (UK/POL 1979-1980)
mit Geoffrey Whitehead als Sherlock Holmes und Donald Pickering als Dr. Watson. Insgesamt 24 Folgen, alle in der OG-Synchro, erschienen bei Fernsehjuwelen.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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