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 Post subject: WILD GIRLS IN EXCESS - Henri Pachard
PostPosted: 16.01.2019 16:46 
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Wild Girls in Excess – Henri Pachard

(USA 1991)

3.1.2019, Kino (Kommkino Nürnberg, 35mm, DF)



Inhalt:

„Ich bin Carlo Sanchez. Mein Vater ist im Ölgeschäft erfolgreich und ich bei schönen Frauen“. In einem heimlich betriebenen Luxusbordell wird das muntere Treiben nicht nur Carlos mit den schönen Frauen unangenehm unterbrochen, als die Polizei in Form einer Hausdurchsuchung mit anschließenden Verhaftungen gegen das Etablissement vorgeht.

Doch für die Freier und Frauen, die zumeist ineinander verliebt sind, geht alles gut aus, nachdem der scheinheilige Staatsanwalt, der dem Bordell die Polizei auf den Hals gehetzt hatte, um Beweismittel, die gegen ihn sprechen, zurück in seinen Besitz zu bekommen, auffliegt.



Review:

Henri Pachard drehte ca. 400 Pornofilme, die meisten davon in den Achtzigern und Neunzigern (darunter „The Devil in Miss Jones II“, 1982). „Ashley – Sattelfest in allen Betten“ ist der Titel, unter dem er gekürzt und mit mit einer Zweitkamera gedrehtem alternativen Softcorematerial 1999 auf RTL 2 lief, während „Wild Girls in Excess“ der originale deutsche Titel der deutsch synchronisierten 35mm-Kopie mit Hardcorematerial ist.

Aufgrund der Mode und der aus „Miami Spice“ (1986) entliehenen Filmmusik nahm ich bei Sichtung ein Produktionsjahr um 1988 an, aufgrund der Tatsache, dass mehrere Darsteller in dem Film ihre Karriere erst 1991 begannen, stimmt das in der imdb angegebenen Jahr jedoch. Der Film selbst bietet wie für diese Zeit bereits üblich überlange Sexszenen mit teils silikonbrüstigen Frauen, einem who-is-who der damaligen Pornosternchen. Der Sex wie auch die Handlung ist jedoch von einer überraschend entspannten und heiteren Stimmung geprägt und bietet sogar ein echt romantisches Happy-End, sodass der Film trotz aller Bedeutungslosigkeit angenehm anzusehen und keine Zeitverschwendung ist.

Der Film wurde auf dem 18. außerordentlichen Filmkongress des Hofbauer-Kommandos gezeigt und bot ein so interessantes wie wichtiges Kontrastprogramm zum zuvor gezeigten Film „Der Pornojäger“ (1989).


Fazit:

„Bist du geil?“ – „Du kannst blöde Fragen stellen!“


Wertung:

5,5 / 10


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