Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.02.2019 16:53 
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mike siegel wrote:
Auch die Space F/X sind nicht gut, man bedenke dass war nach 2001...



Na ja, ich lasse ja alles gelten aber bedenkt man dass der Bond Film 1966 gedreht wurde, kein Science Fiction Film sein sollte und sich 2001 noch im früheren Produktions und Drehstadium befand und Kubrick damit den Science Fiction Film revolutionierte, hinkt der Vergleich schon sehr.
Die Perfektion der Kubrick Tricks hat im analogen Film bis heute keiner mehr erreicht, warum sollte dann der 1 Jahr früher fertiggestellte "Man lebt nur zwei mal" mit "2001" gleichziehen oder annähernd so gut sein?


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.02.2019 17:08 
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Stanton wrote:
Der schwächste Connery Bond, und einer 4 ödesten Beiträge der gesamten Serie [...] einen so einfallsarmen Film zu machen

Öde und einfallsarm finde ich den Film gerade nicht, und angenommen man macht es an nur Connerys Leistung und Blofelds Maskerade fest, kann mich das nicht erschüttern.
Nur interessehalber, ich sehe natürlich auch Inhalte am Film, die besser hätten gelöst werden können... Was konkret stört dich so massiv an "Man lebt nur zweimal"?


mike siegel wrote:
Die olle Narbe im Gesicht lässt an Edgar Wallace - Kinderfilme erinnern.

Für mich persönlich ist Kinderfilme in diesem Zusammenhang eine treffende Beschreibung, obwohl sie vermutlich eher abwertend gemeint ist.
Die habe ich damals fast alle als Kind gesehen, und es sind tatsächlich DIE Filme meiner Kindheit, die vielleicht gerade deswegen anders betrachtet werden.
Daraus haben sich über all die Jahre die eigenartigsten Wege ergeben, und ich brauche ja auch nicht zu vergessen, wo ich filmisch gesehen ursprünglich herkomme.
Vieles was ich mir heute anschaue, hat vielleicht nicht mehr die enge Verknüpfung mit dieser Reihe wie es damals der Fall war.
Doch selbst wenn ich mir heute beispielsweise einen Italo-Western oder eben James Bond anschaue, führt immer ein Weg dorthin zurück. ;)


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.02.2019 17:31 
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"Kinderfilme": abwertend, was Edgar Wallace etc. betrifft, sicherlich. Dieses Kino, schlimmer noch: Winnetou, hat mich schon als 11-jährigen
zum kichern gebracht. Für Lieschen-Müller hierzulande sicherlich nette und wohlverdiente Unterhaltung.
Kultcharakter heutzutage, klar. Aber sicher nicht aufgrund der cinenmatografischen oder dramaturgischen Qualität. Für Cineasten ein nur wenig spaßiges Beiwerk.

Ich hab ZWEIMAL mit 12 zum erstenmal gesehen, KALI Stuttgart, Riesenleinwand. So wie alle anderen 007 vor FOR YOUR EYES ONLY.
Das war auch perfekt, um, so komprimiert, schon damals die unterschiedlichen Qualitäten zu erkennen, und Film "zu lernen". Wenn man Wochen
vorher oder später GOLDFINGER oder GEHEIMDIENST im Kino gesehen hat, dann ist ZWEIMAL halt 2.Connery Reihe. Wie gesagt,
jammern auf hohem Niveau - ich schau ihn alle 2 Jahre sehr vergnügt auf Blu-ray. Das Titellied treibt mir immer Tränen in die Augen.

(2001 wurde von 1965-1967 gedreht. Mit ähnlichem Budget. Und bedenkt man die Kürze der F/X Szenen in ZWEIMAL,
dann hätten sie schon wesentlich besser werden können. Aber da hat man bei 007 oft geschlampt, einige der matte shot's in DIAMANTENFIEBER sind
vielleicht die miesesten der Mainstream-70er (Beschuß der Chinesen Raketenbasis, oh graus).

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.02.2019 18:34 
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mike siegel wrote:

(2001 wurde von 1965-1967 gedreht. Mit ähnlichem Budget. Und bedenkt man die Kürze der F/X Szenen in ZWEIMAL,
dann hätten sie schon wesentlich besser werden können. Aber da hat man bei 007 oft geschlampt, einige der matte shot's in DIAMANTENFIEBER sind
vielleicht die miesesten der Mainstream-70er (Beschuß der Chinesen Raketenbasis, oh graus).



Du verstehst nicht was ich meine. Du misst die Weltraume Szenen eines 1966 gedrehten James Bond Film anhand "2001"?
Da stinkt fast alles ab, was in den folgenden 20 Jahren an Weltraum Szenen gedreht wurde. Das ist einfach kein Maßstab.


Sicherlich hast Du "For your eyes only" im Europa Kino auf der oberen Königsstraße gesehen oder? Da lief er nämlich in seiner Erstauführung. Auf der Straße an der Kasse konnte man auf einem Fenseher damals "live" den laufenden Film sehen, natürlich ohne Ton. Das fand ich ziemlich blöd, weil die Leute meiner Meinung nach überrascht sein sollten, wenn sie ins Kino gehen.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.02.2019 23:09 
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Klar verstehe ich was Du meinst, 'bin ja kein Dodel...
Ich bleib' halt bei meiner Meinung. Klar kann man solche Produktionen miteinander vergleichen.
Das waren mit die teuersten Filme ihrer Zeit. Natürlich baut der ganze Kubrick-Film auf glaubhaften
F/X auf, aber das darf keine Entschuldigung sein, dass bei ZWEIMAL gerademal TOHO-Niveau erreicht wird.
Bei MOONRAKER haben sie ja dann gezeigt, was so alles möglich ist, wenn man es als essentiell betrachtet.
Is auch wurscht. Ne bessere Rakentensequenz würde ZWEIMAL auch nicht auf das hohe Niveau seines
Nachfolgers heben.

Das EUROPA KINO mit dem TV-Schirm! Den hatte ich schon ganz vergessen. Ein nettes Kino. Hat ja bis
zum Schluss OV gespielt. Nein, ab 1979 hab' ich im Sindelfinger Kino gearbeitet und die meisten Filmstarts
dann da erlebt. Aber später war ich im GLORIA / EM / CINEMA Theaterleiter, kleine Welt. Da wollte
ich heute rein, THE MULE OV. Leider kam ne Grippe dazwischen...

Apropos 007... 1995 war bei uns im Münchner Mathäser ne Bond Premiere, da war ich Brosnan's Bierholer
(er wollte unsere Wodke-Martinis nicht und hat sich mit 3-4 Weissbier die Kante gegeben!
Super Typ, starke Aura, toller Charakter - zum Teil sicher aufgrund seiner tragischen Lebenserfahrung zuvor.)
Damals hab' ich mir meine erste Videokamera gekauft:

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 00:07 
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Was für ein schöner Film von der Premiere - mit Bernhard Wicki bei Bond hätte ich ja nicht zwingend gerechnet.

Brosnan bleibt für mich immer ein bisschen eine tragische Figur bei Bond - man hatte in Interviews öfter den Eindruck, dass er mit Bond gerne in eine andere Richtung gegangen wäre - das hat man dann aber ohne ihn gemacht, aber mit Craig.

Gottfried John war vor einigen Jahren hier in Saarbrücken beim Max-Ophüls-Festival, da hat er netterweise eine "Goldeneye"-Hülle signiert und war ein sehr charmanter Profi vom alten Schlag.

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 00:55 
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nyby wrote:
Was für ein schöner Film von der Premiere - mit Bernhard Wicki bei Bond hätte ich ja nicht zwingend gerechnet.

Brosnan bleibt für mich immer ein bisschen eine tragische Figur bei Bond - man hatte in Interviews öfter den Eindruck, dass er mit Bond gerne in eine andere Richtung gegangen wäre - das hat man dann aber ohne ihn gemacht, aber mit Craig.



- Ach, danke recht schön :). Tatsächlich das allererste, was ich jemals gedreht habe. (Ausser als Kind exploriende Revell-Panzer in Super-8)
Das war sehr lustig, ich war ja nicht mal Amateur und aber durfte dort machen und tun was ich wollte, während die "echten" TV'ler alle
hinter nem Geländer weg gesperrt wurden. Wie dumm die mich angeschaut haben, superb, vergisst man nie...
Ja, Wicki war für mich auch der tollste an dem Abend. Ein Held in der Größe von Cassavetes und den anderen Mavericks. Er war öfter bei
uns im Kino, das Mathäser (& Gloria) waren Institutionen, damals. Als wir mal DIE GOLDENE STADT Sonntag morgens zeigten, auf Süddeutschlands größter Leinwand ein Erlebnis, kam Kristina Söderbaum und saß hinter mir. Das war recht surreal, es war mein erster Veit Harlan Film dazu...
Harald Leipnitz war auch sehr nett zu mir, und Willy Bogner, Gottfried John sowieso...

- Völlig ihrer Meinung Monsieur Nyby! Bevor ich ihn kennenlernen durfte, war ich kein großer Fan, er erschien mir davor etwas zu glatt. Was er ganz und gar nicht ist. Tiefsinning, sarkastisch, immer mitdenkend und extrem selbstlos und mitfühlend. Ja, schade, dass seine Filmreihe so auf Hochglanz poliert war. Aber sie hat die Serie auch wiederbelebt. Denn bis zu diesem Film 1995 war sie schon recht totgeglaubt durch die 6-Jahrespause... Ich habe damals auch die ganze Pressekonferenz mitgefilmt. Eine rechte Riesengaudi, wie er auf dumme Fragen reagiert hat, Brüller -
und er hat auch ernste Themen wie Krebsforschung angesprochen ...

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 01:49 
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mike siegel wrote:
Nein, ab 1979 hab' ich im Sindelfinger Kino gearbeitet und die meisten Filmstarts
dann da erlebt.



In Sindelfingen war ich nur ein einziges mal im Kino. Da war ich in einem recht kleinen Kino in MOON 44.
Roland Emmerich war anwesend, den kannte damals noch fast keiner. Der hatte seinen Film im Kino vorgestellt und nach dem Film Fragen beantwortet.
Möglicherweise warst Du auch da, wenn du in den Sindelfinger Kino gearbeitet hast?

By the way, werde ich die schöne Kinozeit in Stuttgart nie vergessen. Da wohne ich schon über 20 Jahre nicht mehr.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 10:34 
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Ja luschtig... An dem Tag war ich zwar nicht dort, aber Emmerich kannte ich damals natürlich. Kleinere Jobs bei ihm,
und er hat immer die Tagesmuster in unserem Kino angeschaut (und auch die ersten Weltpremieren gab's bei uns).
Er war auf derselben Schule wie ich. Allerdings war er Unternehmerssohn mit Millionen, ich Sohn einer
Unternehmersfamilie mit ner halben Million Schulden - die kleinen entscheidenden Unterschiede...
Ich mochte ihn sehr. Geschmacklich lagen wir weit auseinander. Ich weiß noch,wie ich ihn nach Lieblingsfilmen
fragte und bei TOWERING INFERNO zusammenzuckte. Meine zwei damals, WILD BUNCH und MIDNIGHT COWBOY,
hatte er nicht gesehen...

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 11:15 
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Ich habe mal irgendwo gelesen, daß für YOLT sehr viel Material auf dem Boden des Schneideraums gelandet wäre, das würde das ein oder andere erklären, aber längst nicht alles. Die Liste der Dinge die nicht funktionieren ist gewaltig, das gäbe eine lange Aufzählung. Jedoch die Special Effects gehören für mich nicht dazu. Die sind ok für 1966.

Umgekehrt fällt mir nur sehr wenig ein was an YOLT gelungen ist, was Spaß macht. Noch schlimmer, noch langweiliger ist Moonraker, der absolute Tiefpunkt der Serie. Seltsamerweise hat Regisseur Gilbert mit Der Spion der mich siebte auch mit den besten und spritzigsten der alten Bonds gedreht. Noch seltsamer, daß trotz dieser krassen qualitativen Unterschiede alle 3 Gilbert Bonds sich von den erzählten Geschichten, wie auch von Aufwand und der Machart her, an sich sehr ähneln.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.02.2019 11:20 
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Stanton wrote:
Ich habe mal irgendwo gelesen, daß für YOLT sehr viel Material auf dem Boden des Schneideraums gelandet wäre, das würde das ein oder andere erklären, aber längst nicht alles. Die Liste der Dinge die nicht funktionieren ist gewaltig, das gäbe eine lange Aufzählung. Jedoch die Special Effects gehören für mich nicht dazu. Die sind ok für 1966.

Umgekehrt fällt mir nur sehr wenig ein was an YOLT gelungen ist, was Spaß macht. Noch schlimmer, noch langweiliger ist Moonraker, der absolute Tiefpunkt der Serie. Seltsamerweise hat Regisseur Gilbert mit Der Spion der mich siebte auch mit den besten und spritzigsten der alten Bonds gedreht. Noch seltsamer, daß trotz dieser krassen qualitativen Unterschiede alle 3 Gilbert Bonds sich von den erzählten Geschichten, wie auch von Aufwand und der Machart her, an sich sehr ähneln.


Bezüglich MOONRAKER kann man den Film zerreißen aber genauso sehr lieben. Für mich einer meiner Alltime Bond Favouriten.
Der Film war genau richtig zu seiner Zeit, auch wenn vieles daran ein bissel doof ist.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 11.03.2019 23:43 
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mike siegel wrote:
Auch die Space F/X sind nicht gut, man bedenke dass war nach 2001...


Das stimmt nicht. "Man lebt nur zweimal" wurde am 12. Juni 1967 veröffentlicht, "2001: A Space Odyssee" erst am 2. April 1968.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.03.2019 01:32 
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Riccardo wrote:
mike siegel wrote:
Auch die Space F/X sind nicht gut, man bedenke dass war nach 2001...


Das stimmt nicht. "Man lebt nur zweimal" wurde am 12. Juni 1967 veröffentlicht, "2001: A Space Odyssee" erst am 2. April 1968.



Man lebt nur zweimal hat völlig gelungene Space F/X für das Entstehungsjahr 1966 und es ist völlig ungerechtfertigt die Szenen an 2001 zu messen. Ohne CGI wurde danach nie wieder erreicht.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 12.03.2019 09:18 
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Na jedem seine Meinung. Es gibt auch Leut', die halten Jess Franco für nen Künstler (ich nicht), oder Edgar Ulmer (ich schon).
'Dachte auch gerade dran, da ich nochmal TOHO's KRIEG IM WELTENRAUM angeschaut habe, dessen feine Effekte sind
fast auf dem YOLT Niveau, nur halt 9 Jahre zuvor :D .
Und die Arbeiten an den 2001 Effekten begann 1965, bevor sogar FEUERBALL im Kino erschien...

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 13.03.2019 00:04 
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Grandios sind die Weltraumeffekte nun nicht, vor allem der Flug durch die Atmosphäre Richtung Vulkan - aber das ist oft ein Faszinosum bei den Bond-Filmen, dass sie trotz enormer Budgets immer wieder billige wirkende Elemente drinhaben - etwa die oft miesen Rückpro-Szenen im Auto oder Helikopter (vor allem in den 70ern und 80ern), ganz zu schweigen von der legendär miesen CGI-Surf-Szene in "Stirb an einem anderen Tag" - und zugleich gibt es wunderbare Sequenzen von Effektgenies wie Derek Meddings, etwa die Miniaturen aus "Der Spion...", die sich 42 Jahre später noch fantastisch halten.

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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 13.03.2019 08:09 
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nyby wrote:
Grandios sind die Weltraumeffekte nun nicht, vor allem der Flug durch die Atmosphäre Richtung Vulkan - aber das ist oft ein Faszinosum bei den Bond-Filmen, dass sie trotz enormer Budgets immer wieder billige wirkende Elemente drinhaben - etwa die oft miesen Rückpro-Szenen im Auto oder Helikopter (vor allem in den 70ern und 80ern), ganz zu schweigen von der legendär miesen CGI-Surf-Szene in "Stirb an einem anderen Tag" - und zugleich gibt es wunderbare Sequenzen von Effektgenies wie Derek Meddings, etwa die Miniaturen aus "Der Spion...", die sich 42 Jahre später noch fantastisch halten.



Da hast du vollkommen recht. Mir geht es nur darum, dass im Entstehungsjahr "1966" kein Film bessere Weltraum Effekte hatte.
Das war für diese Zeit einfach total in Ordnung.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 17.03.2019 21:23 
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Mich haben gerade solche Bilder aus dem Film schon als Kind beeindrucken können. Ich weiß nicht, ob es vor allem daran liegt, dass sie schon damals sofort gut ankamen, oder dass man im jüngeren Alter vielleicht etwas anspruchsloser ist, aber viele der Szenen finde ich nach wie vor noch sehr schön und atmosphärisch eingefangen.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 17.03.2019 21:42 
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Die unendlichen Weiten haben etwas Furchteinflößendes, was selbst in deutschen low budget-Produktionen wie "Raumpatrouille Orion" eindrucksvoll umgesetzt wurde. Die Anfangssequenz in "Man lebt nur zweimal" lebt von dieser Urangst, von einem Vakuum verschlungen zu werden, und kann bis heute überzeugen.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 18.03.2019 13:07 
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Percy Lister wrote:
Die Anfangssequenz in "Man lebt nur zweimal" lebt von dieser Urangst, von einem Vakuum verschlungen zu werden

Die Szene, als das Leben des Astronauten buchstäblich am seidenen Faden hängt, der einfach durchgepitscht wird, hat mich damals richtiggehend schockiert.
Heute ist das vielleicht nicht mehr ganz so beunruhigend, aber ich finde auch, dass die Inszenierung nach wie vor eindrucksvoll ist.


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 Post subject: Re: JAMES BOND - MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
PostPosted: 18.03.2019 20:01 
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Prisma wrote:
Percy Lister wrote:
Die Anfangssequenz in "Man lebt nur zweimal" lebt von dieser Urangst, von einem Vakuum verschlungen zu werden

Die Szene, als das Leben des Astronauten buchstäblich am seidenen Faden hängt, der einfach durchgepitscht wird, hat mich damals richtiggehend schockiert.
Heute ist das vielleicht nicht mehr ganz so beunruhigend, aber ich finde auch, dass die Inszenierung nach wie vor eindrucksvoll ist.



Das ging mir damals ebenso.


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