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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: VAYAS CON DIOS, GRINGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 21.08.2012 14:51 
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Ja, ist die Originalmusik, hab die Vom Vorspann genommen ! Ist auch der Grund, weshalb der Trailer relativ kurz ist !
Den Film solltest du dir bei gelegenheit besorgen ! ;) Richtig guter Italo Western und es gibt auch eine deutsch Untertitelte Fassung mit der Bildquali vom Trailer 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: VAYAS CON DIOS, GRINGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 21.08.2012 17:51 
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Leider passen die Schussgeräusche nicht genau. Wäre besser gewesen das die geräusche kämen wenn auch im Trailer geschossen wird. Da ist es dann nur Stumm also nur Mukke mein ich. Wäre aber wohl ein zu grosser Aufwand oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: VAYAS CON DIOS, GRINGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 21.08.2012 17:55 
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Ich weiß, hab die Musik ja vom Vorspann entnommen und im Vorspann wird geschossen ! Von daher passt das alles nichtso recht zusammen ! Könnte natürlich die Szenen so plazieren das es passt, dafür hab ich aber zu wenig Geduld und Nerven ! :oops: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: VAYAS CON DIOS, GRINGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 02.01.2013 17:25 
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So.... Dank der recht guten Kritiken hier hab ich mir den jetzt endlich mal angeschaut und muß feststellen - der ist tatsächlich nicht von schlechten Eltern! Glen Saxson, den ich bisher nur vom "Django - Nur der Colt..." und dem "Gesetz der Erbarmungslosen" kannte, gefällt mir auch hier wieder ganz gut und Aldo Berti sowieso. Fand auch die Szene mit der mexikanischen Fiesta am besten, dank Lucretia´s Flamenco und Livio Lorenzon, den ich selten so gut besetzt wie hier fand. Allerdings ist das auch die einzige Szene für die man anscheinend ein paar Komparsen angeheuert hat, sonst ist da ja nicht so viel los. Dazu passt, dass der Film auch im ganzen einen eher billigen Look (mein Favorit ist der Schritzug "WALLES Fargo" auf der Kutsche und das Ortsschild "Wichita" was man einfach an irgendeine Hausecke gepappt hat) hat. Bei dem Titel und einer Hauptrolle mit dem Namen "Mexico" hätt ich mir eher Almeria-Landschaft statt italienischer "Steppe" gewünscht, ich glaub mit der entsprechenden Szenerie wäre das hier noch besser geworden. Die Szene mit dem Postkutschenüberfall während die "Helden" pokern hingegen find ich jetzt nicht sooo schlimm, die ist eben ein bischen überzeichnet. Sie hätte allerdings noch mehr reingepasst, wenn der Rest des Films nicht so ironiefrei daher gekommen wäre, so wirkt sie eben deplaziert. Insgesamt würd ich dem hier eine 6,5/10 geben, hätte aber auch eine 8 werden können, ohne die genannten Mankos...

By the Way, weil das hier noch nicht erwähnt wurde, mir ist während des Finales unweigerlich der Gedanke an John Ford's "Stagecoach" gekommen. Zuerst die Fahrt mit der Postkutsche in der ersten Hälfte des Films, dann der unschuldige Outlaw, der zum Schluß auch noch seine Tänzerin bekommt, die Abrechnung mit den wirklich schuldigen Cris-Brüdern in der vereinsamten Stadt als Showdown. Hab dann nochmal die Literatur gewälzt und tatsächlich, im dritten Band von Bruschinis "Western all'italiana" erwähnt der Autor ähnliches. Dazu würde ja auch passen, dass die Hauptfigur eigentlich Ringo heißt, wie einst John Wayne 1939 (wenngleich das natürlich auch ein Trendname im Italowestern an sich war). Könnte mir daher durchaus vorstellen, dass Musolino/Mulargia hier durchaus eine IW-Variante von "Stagecoach" im Sinn hatten...


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 Betreff des Beitrags: Re: VAYAS CON DIOS, GRINGO - Edoardo Mulargia
BeitragVerfasst: 22.02.2019 23:31 
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#198 "Vayas con dios, Gringo" wurde von Edoardo Mulargia inszeniert. Mulargia hat eine Reihe solider Italowestern abgeliefert von denen mir ein paar sogar sehr gut gefallen haben. Andere wiederum waren meiner Meinung nach nur leicht über dem Durchschnitt anzusiedeln. Dementsprechend gespannt war ich natürlich darauf wie sich der hier besprochene Filme nun in meine Mulargia-Rangliste einfügt.
Die Hauptrolle spielt hier der Holländer Glenn Saxon, den ich bisher nur aus "Django - Nur der Colt war sein Freund" kenne. Er spielt seine Rolle ansprechend, aber ist auch weit davon entfernt eine Glanzleistung abzuliefern. Die übrigen Darsteller machen ihr Sache ebenfalls ganz ordentlich, auch wenn zum Beispiel ein Fernando Sancho die Rolle des "Mexico" wahrscheinlich aufgewertet hätte bin ich froh, dass es in diesem Fall Pedro Sanchez war. Es wäre ja langweilig wenn man immer die gleichen Darsteller in ihren Paraderollen sehen würde und Pedro Sanchez ist weiß Gott kein Unbekannter im Genre.
Der Film an sich bietet eine geradlinig erzählte Story, die sich durch viele verschiedene Schauplätze hindurchzieht und daher kommt das Ganze auch ziemlich kurzweilig daher. Natürlich spielt dabei auch die kurze Lauflänge von knapp 80 Minuten eine Rolle.
Auch mir gefällt die Szene auf der Hacienda eigentlich am besten. Die genannte Szene wurde wirklich sehr stimmig inszeniert. Etwas zu viel des Guten war im weiteren Verlauf des Films dann die Szene mit dem Kutschenüberfall gegen Ende des Films. Es ist nämlich das Normalste auf der Welt während einer Runde Poker in einer Kutsche eine Übermacht von mexianischen Banditen abzuwehren indem man beiläufig in aller Ruhe Dynamitstangen aus der Kutsche wirft. Unterhaltsam war die Szene natürlich schon, aber dennoch etwas albern.
Ansonsten würde ich sagen, dass der Film ein Stück über dem Durchschnitt liegt. Zwar ist er etwas besser als beispielsweise "Django - Kreuze im blutigen Sand" oder auch "Django - Dein Henker wartet", aber kommt nicht an "El Puro" oder "Ein Fressen für Django" heran wie ich finde. Ich denke mit 6,5/10 Punkten ist der Streifen daher fair bewertet, denn ein Must-See ist der Film nicht unbedingt. Für einen schönen Italowestern-Abend wenn man alle bekannten Italowestern bereits abgearbeitet hat eignet er sich aber auf jeden Fall.

Meine Edoardo Mulargia-Rangfolge:

1. El Puro
2. Ein Fressen für Django
3. Shangos letzter Kampf
4. Vayas con dios, Gringo
5. Jetzt sprechen die Pistolen
6. Django - Kreuze im blutigen Sand
7. Django - Dein Henker wartet

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