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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 01.12.2009 18:50 
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Foxy Brown

Foxy Brown (Pam Grier) möchte mit ihrem Macker (Terry Carter) einen neuen Lebensabschnitt einläuten. Früher arbeitete Dalton Ford undercover als Drogenermittler, nun hat man ihm ein neues Gesicht und eine neue Identität verpasst, er nennt sich nun Michael Anderson. Leider kommt Foxys abgewrackter Bruder Link (Antonio Fargas) dem Glück in die Quere. Er glaubt die neue Identität ihres Freundes enttarnt zu haben. Da er noch Schulden bei der kriminellen Katherine Wall (Kathryn Loder) und deren Stecher Steve Elias (Peter Brown) hat, ist der Verrat eine gute Investition in Links eigene Zukunft. Es kommt zum Desaster für Foxy, denn tatsächlich wird Ford/Anderson von Schergen der Gangster gekillt. Foxy sinnt nach Rache, Rache um jeden Preis. Sie schleicht sich als Edelhure in die Organisation von Katherine Wall ein, doch nach einem guten Start läuft der Plan nach und nach aus dem Ruder...

Foxy Brown (1974) gehört ohne Zweifel zu den Klassikern der Blaxploitation-Welle, die besonders in den siebziger Jahren manch herrlichen Film hervorbrachte. Der Film zeigt Pam Grier in voller Pracht, die Frau hat einfach eine unglaublich tolle Ausstrahlung. Das der Plot eher simpel ausgefallen ist stört keineswegs, Frau Grier macht mit ihrem Auftreten jegliche Lücke in der Story wett. Die Rollen der Fieslinge hat man konsequent mit fiesen Fratzen besetzt, Chefin Kathryn Loder seit einer Kröte verdammt ähnlich. Ein paar kleine Härten und Schweinereien bekommt man(n) auch geboten, daher rührt wohl die Freigabe ab 18. (...oder mag es an den fiesen Frisuren und den geschmacklosen Klamotten liegen...???) :lol:

Der Film macht einfach Spass, gehört irgendwie in jede Sammlung. Zu meinen absoluten Lieblingen des Genres zähle ich "Foxy Brown" zwar nicht, missen möchte ich den Streifen aber ebenfalls nicht. MGM präsentiert eine DVD von solider Bildqualität, als Bonus ist gar ein Trailer zum Film enthalten, wie unglaublich spendabel! Sicher hätte dieser Film eine liebevollere Aufmachung verdient, doch Läden wie MGM, Paramount oder Warner geizen bekanntlich gern mit Zückerchen für die Fans.

Black Power vs. White Trash, klarer Sieg für Foxy Brown!

7,5/10

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 21.12.2010 19:26 
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Foxy Brown ist ein sehr solider Baxploitation Beitrag, welcher sicher zu den beseren Filmen dieser Art zählt.

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 13.03.2012 23:11 
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FOXY BROWN
[USA][1974]

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Regie: Jack Hill
Darsteller: Pam Grier, Antonio Fargas, Peter Brown, Terry Carter, Katheryn Loder, Harry Holcombe, Sid Haig


„Rache ist so amerikanisch wie ein Hamburger.“ [Foxy Brown]

Die schlagkräftige Foxy Brown [Pam Grier] hat's nicht leicht! Nicht nur, dass sie ihrem missratenen Bruder Link [Antonio Vargas] ständig die Haut retten muss - ihr für's FBI spitzelnder Ehemann Dalton Ford [Terry Carter] wäre auch vom Drogenkartell des schurkischen Steve Elias [Peter Brown] beinahe massakriert worden. Doch die Gesichtschirurgen verpassen dem mit Müh und Not mit dem Leben Davongekommenem eine neue Visage und das Zeugenschutzprogramm ihm einen neuen Namen. Der Start ins endlose Eheglück? Von wegen! Link schnuppert den Braten und petzt bei Elias, um seine Schulden bei ihm begleichen zu können. Ford werden die Lichter ausgepustet – dieses Mal wirklich! Foxy will Rache! Zum Glück führt Elias Gespielin Katherine [Kathryn Loder] einen als Model-Agentur getarnten Edelnutten-Escort-Service, ausschließlich dazu bestimmt, höchste Kreise aus Politik, Polizei und Justiz gewogen zu stimmen. Foxy lässt sich quasi mühelos anwerben, doch muss bald erkennen, dass die Korruption weiter nach oben reicht, als sie glaubte.

In den 70er Jahren erblühte ein neues Genre in der US-Kinolandschaft: Blaxploitation war angesagt! Die oftmals brutale Realität in den Ghettos der Schwarzen und der immer noch latente Rassismus der weißen Bevölkerung diente als Aufhänger für eine Unzahl spekulativer Billigfilme, in welchen schwarze Heldenfiguren das Gesetz selbst in die Hand nahmen, um sich an den Verbrechen (überwiegend weißer) Gangster zu rächen.Arm an Budget, dabei reich an grober Sex- und Gewaltdarstellung, formulierte die ebenso simple wie effektive DIRTY HARRY-Variante umgekehrten Rassismus und präsentierte die schwarzen Helden als moralisch einwandfreie, übermächtige, onmipotente Kampfmaschinen - ein filmischer Befreiungsschlag für die schwarze Bevölkerungsschicht Amerikas, die sich nach jahrelanger Unterdrückung nur allzu gern mit dieser Rolle identfizierten (obwohl sie eigentlich alle Klischees der weißen Mittelschicht über den 'schwarzen Wilden' bestätigte).

Nach den ersten großen Kassenerfolgen mit SHAFT & Co. versuchte man schnell, auch weibliche Pendants zu den maskulinen Überkämpfern zu etablieren. Als eine der beliebtesten Darstellerinnen kristallisierte sich dabei schnell Pam Grier heraus, die zwar sehr kükenhaft daherkam (was ihre angebliche Unbesiegbarkeit etwas unglaubwürdig erschienen ließ), jedoch über das nötige Charisma verfügte, um sich gleich durch mehrere Blaxploitation-Sausen zu hauen.

In COFFY trat Grier 1973 das erste Mal in weiße Ärsche, bevor sie diese Tätigkeit ein Jahr später als FOXY BROWN fortsetzen durfte. Der Klassikerstatus, den das Werk mittlerweile genießt, erscheint im Nachhinein jedoch schon etwas befremdlich. Nüchtern betrachtet hat man es mit einer nur wenig aufregenden und reichlich unbeholfenen Melange aus Krimi und Rache-Drama zu tun, die außer den für das Genre typischen Merkmalen (Gangster, Gewalt, Drogen, Zuhälterei...) nicht wirklich viel zu bieten hat. Vielen mag das freilich völlig ausreichen und ein anspruchsloser Unterhaltungswert lässt sich nicht abstreiten – viele der entstandenen Nachzügler wussten die Zutaten jedoch weitaus besser zu nutzen.

Einer der Hauptgründe für den entstandenen Kult dürfte damit Pam Grier höchstpersönlich sein, das von den Fans fast schon ikonenhaft verehrte Aushängeschild des weiblichen schwarzen Selbstbewusstseins der 70er Jahre, dem selbst morgens nach dem Aufstehen nicht mal die kleinste Delle die ebenso gewaltige wie makellose Afrofrisur verunstaltet.
Nun ist Grier nicht unbedingt mit enormem Schauspieltalent gesegnet, doch gibt sie tatsächlich noch die beste Figur ab in diesem von Knallchargen nicht armen Szenario und ist zum Glück auch nicht verklemmt genug, um ihre Brüste im Dekolleté zu lassen.

Die restlichen Darsteller sind - vielleicht mit Ausnahme von Peter Brown, der den smarten Drogenboss Steve überraschend klischeefrei verkörpert - kaum der Rede wert und neigen teilweise zu grandiosem Overacting. Besonders Hackfresse Antonio Fargas legt als Foxys Bruder Link eine dermaßen derbe Sterbenummer auf's Parkett, dass es einem glatt die Stulle vom Teller zieht.

In einer Nebenrolle gefällt außerdem noch Juanita Brown als Claudia – eine wahre Bombe, die in punkto Sex Appeal Pam Grier locker in die Tasche steckt.

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Inzwischen freilich nicht mehr, denn die Gute verstarb bereits im Jahre 1981 im Alter von lächerlichen 30 Jahren.

Jack Hill, der Grier bereits als COFFY auf die Leinwand schickte, inszenierte die Sause zwar handwerklich sauber, aber ohne den leisesten Anflug von Innovation, während das hilflose Drehbuch ebenfalls keiner Belastungsprobe standhält:
Die anfängliche Gesichtsoperation von Foxys Ehemann ist völlig unnütz, da er im Anschluss ohnehin erkannt wird (was kaum verwundert, da er seine Zeit nach wie vor an der Seite seiner Frau verbringt).

Foxys Plan, sich als Prostituierte ins Drogenkartell einzuschleichen, funktioniert lachhaft reibungslos, obwohl er im Prinzip ein reines Selbstmordkommando ist - immerhin ist sie die Ehefrau eines vom Kartell erst kürzlich ermordeten FBI-Spitzels. Einer der Gangster gibt dann später sogar zu, sie bei dem Mord gesehen, aber hinterher dann nicht erkannt zu haben. Hat schon mehr Glück als Verstand, die Foxy!

Die Heroinspritzen, die man Foxy während ihrer Gefangenschaft verpasst, haben lustigerweise gar keine Wirkung – entweder ist die Frau also auf irgendeine Weise immun oder schlichtweg ständig auf Droge.

Die eklatanten Schwächen des Skripts kann die (gewiss auch aus Budgetgründen) rar gesäte Action kaum ausbügeln. Gibt es doch mal Prügel, keilen die Darsteller gut sichtbar meilenweit daneben – da man überwiegend auch noch auf die typischen Schlaggeräusche verzichtet hat, fällt das erst recht ins Auge.

Ansonsten gibt es ein paar (auch blutige) Brutalitäten, die aufgrund der luschigen Machart jedoch nicht wirklich schocken können: Das böse Gangstergesocks schneidet Kehlen auf, foltert und vergewaltigt, und wird dafür von der schwarzen Rächerin entweder mittels gezieltem Kopfschuss außer Gefecht gesetzt, nach unfreiwilliger Benzindusche verkohlt oder per Flugzeugpropeller weggefetzt.

Ist die Komik meist unfreiwillig, werden einem zusätzlich immerhin auch ein paar beabsichtigte Kalauer serviert: So lässt ein korrupter Richter die Hosen runter, um sich per Beischlaf schmieren zu lassen, und überrascht die zu diesem Zwecke anwesenden Damen dabei mit drolliger Herzchenunterwäsche. Mag FOXY BROWN nun auch kein Meisterstück sein, so punktet das reichlich unspektakuläre Werk immerhin mit den für das Genre typischen Billig-Charme: Die Klamotten sind grellbunt, die Dialoge beknackt, die Score funkig.
Selbst die eigentlich bedenkliche Selbstjustiz-Botschaft kommt dermaßen unbeholfen putzig daher, dass man ihr nicht mal im Ansatz böse sein kann.

Zwar haben Foxys Kolleginnen wie TNT JACKSON später für besseren Stoff gesorgt, doch wirklich viel verkehrt macht man mit FOXY BROWN auch nicht - wenngleich einen der Konsum im Anschluss ähnlich unbeeindruckt lässt wie Foxy ihr Heroinfrühstück.

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Last edited by DJANGOdzilla on 14.11.2012 23:16, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 20.03.2012 22:25 
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DJANGODzillas Review hat mich veranlasst, mir die neue DVD aus der "Action Cult"-Reihe zuzulegen, nachdem ich den Film ewig nicht gesehen hatte. Keine Frage, Pam hat bei mir stets einen Stein im Brett, aber ich hatte den Film doch besser in Erinnerung. COFFY liegt hier klar vorne.


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 21.03.2012 19:06 
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ugo-piazza wrote:
DJANGODzillas Review hat mich veranlasst, mir die neue DVD aus der "Action Cult"-Reihe zuzulegen, nachdem ich den Film ewig nicht gesehen hatte.


Die DVD ist ja eigentlich nicht wirklich neu, nur die Verpackung drumherum. :sorry1:

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 21.03.2012 19:36 
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Es erstaunt mich schon ein bisschen, "Foxy Brown" hier eher im Mittelfeld der Blaxploitation-Filme eingestuft zu sehen, den ich eher als Vorzeigefilm einschätze. Noch mehr erstaunt hat es mich, dass Juanita Brown mehr Sex-Appeal haben soll als Pam Grier, also bitte ... Ich kenne natürlich auch viele Genreproduktionen wie z. B. "TNT Jackson" nicht, aber z. B. "Cleopatra Jones" (Tamara Dobson) wirkt gegen "Foxy Brown" doch sehr mittelmäßig.

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 22.03.2012 11:29 
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Mag für Viele wie Frevel klingen, aber ich finde Grier nicht herausragend attraktiv - sie hat Ausstrahlung, das schon, aber das große Sabbern stellt sich mir nicht ein.

Bei der Brown hingegen, da flog mir fast die Hose weg. :jc_omg_sign:

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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 24.04.2015 21:48 
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Ich halte den Film auch nicht für ein Meisterwerk der Blaxploitation-Kunst, aber mehr als solide Kost wird schon geboten.
Und das ist sogar noch ein wenig untertrieben, denn eigentlich fehlt FOXY BROWN gar nicht viel auf COFFY.
Der Film fängt ja gleich sehr gut an, mit einem bunten, sehr coolen und stylishen Vorspann, also alleine schon dafür müsste man einen Punkt vergeben.
In weiterer Folge ist das ganze zwar nicht ganz so hervorragend, wie COFFY, hat aber doch mitunter auch einige, teils recht kreative Brutalitäten zu bieten, wie z.B. den Propeller-Mord.
Dazu haben wir wieder Pam Grier (die Edwige Fenech des Blaxploitation, wenn man so will), die Coolness und Sex-Appeal perfekt in sich vereint.
Juanita Brown hat gegen sie m.E. keine Chance; die kurze Zeit, die sie mitspielt, kann man sie als nettes Beiwerk sehen, aber mehr nicht.
In musikalischer Hinsicht werden wieder, wie gewöhnlich, funkige Töne geboten, was in so einem Fall auch gefällt, obwohl das normalerweise nicht meines ist.
Die eine oder andere kleine Schwäche, wie z.B. fehlende Schlaggeräusche, fällt m.E. nicht großartig negativ auf, weil Schlägereien (oder besser gesagt, Actionszenen generell) rar gesäht sind.
Mit dieser Mischung kommt zwar kein Geniestreich zustande, aber ein sehr unterhaltsamer und auch sehr sehenswerter Genrebeitrag ist es auf jeden Fall.
8/10


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 04.09.2015 23:54 
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Wie angekündigt habe ich mir FOXY BROWN mal auf italienisch vorgenommen.
Insgesamt hat er diesmal zwar besser gefallen, als bei der Erstsichtung, aber es ist schon ein bisschen komisch.
Einen im Original englischen Film auf italienisch zu schauen, ist doch gewöhnungsbedürftig, im Gegensatz zum umgekehrten Fall.
Trotzdem kann man sagen, es passen viele Stimmen, wenn auch die Synchro selbst eher steril daherkommt.
Da wird jedes Wort bis zum letzten Buchstaben glattgebügelt ausgesprochen, also ganz brutal hochsprachlich.
Von daher ist das schon sehr eigenartig.
Also, wie gesagt, schaden tut's nicht, den Film mal so zu sehen, aber es ist äußerst gewöhnungsbedürftig.
8,5/10


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 05.09.2015 03:49 
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Ist die Bewertung nun aktualisiert ? Oder gibts du der Italienischen Sprachfassung 0,5 Punkte mehr ?


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 05.09.2015 17:23 
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Minos wrote:
Ist die Bewertung nun aktualisiert ? Oder gibts du der Italienischen Sprachfassung 0,5 Punkte mehr ?

Aktualisierte Bewertung; hat mir besser gefallen als bei der Erstsichtung.
Momentan sehe ich FOXY BROWN gleichauf mit COFFY.
Bei COFFY habe ich nur einen halben abgezogen, weil mir die englische Fassung nicht so wirklich zugesagt hat, im Gegensatz zur deutschen Synchro.
An sich sehe ich jetzt beide Filme bei 8,5/10.


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 21.01.2016 15:31 
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Den habe ich mir jetzt auch mal auf englisch angesehen.
Und noch immer verstehe ich nicht, wo da jetzt der große Coolness-Schub herkommen soll, wenn man sich die Filme auf englisch anschaut.
Gut, manche Stimmen mögen passender sein, als auf deutsch und englisch ist auf jeden Fall bei dem Film auch erträglicher als italienisch, aber insgesamt bleibe ich da doch lieber bei der deutschen Synchro.

Das einzige, was ich mir von der englischen Synchro gemerkt habe:
Nachdem Foxy bei ihrem Bruder auf Besuch war und in seinem Haus ein bisschen "umgeräumt" hat, sagt die Freundin zu ihm: "Who is she?!"
Er antwortet: "Well, ah... that's my sister... and she's a whole lotta woman!"


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 Post subject: Re: FOXY BROWN - Jack Hill
PostPosted: 05.04.2019 22:37 
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Hier nur eine rasche Bemerkung zur neuen Veröffentlichung von Studio Hamburg, die eben gerade herauskam (OFDB: Foxy Brown). Zum Inhalt brauche ich nichts weiter zu sagen. Die Veröffentlichung ist offenbar ungekürzt und scheint alle "einschlägigen" Szenen zu enthalten.

Beim Bild will ich nicht so herummäkeln wie am Ton (offenbar hat man stark mit Noise Reduction gearbeitet). Die Tonspuren in Dolby Digital 2.0 (deutsch) und Dolby Digital 5.1 (englisch) sind aber wirklich suboptimal, um es vorsichtig auszudrücken. Die Lautstärke-Aussteuerung ist viel zu leise für mein Gehör (anders als auf der beiliegenden DVD).

Mir liegt die Arrow-Ausgabe (siehe OFDB (Cover A) und Cover B) nicht vor, der Beschreibung nach ist sie aber der deutschen VÖ sowohl technisch als auch von der Ausstattung mit Extras weit voraus. Denn außer Sprachauswahl und Trailershow (mit Auszügen aus Coffy und Blacula) hat Studio Hamburg nichts zu bieten.

Deutscher Ton - und dazu noch schlecht ausgesteuert - als Plus für eine hochpreisige Mediabook-Publikation ist etwas wenig. Fazit: Wer etwas Geld übrig hat und Blaxploitation sehen will, greife lieber zu Arrow.

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Jokerfive


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