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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 22.06.2018 01:39 
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Ich mag das XT Label auch nicht und ich gehe stark davon aus, dass die Dinge auch so liegen wie hier geschrieben.

Es wäre aber auch interessant, die Sache von einer anderen Perspektive aus zu sehen, möglicherweise diverser Investitionen des Labels, wo zusätzlicher Bonus finanziell tatsächlich nicht mehr drin ist. Dann bietet UH plötzlich sein Interview an und XT sagt ab, weil sie es einfach nicht bezahlen können. UH hakt aber nochmal nach und fragt, wieviel denn "mindestens bezahlt werden könnte" und sie nennen etwas naiv den Betrag von 100 Euro.
Dann wäre es nicht sehr nett, offen auf Facebook über geschäftliche Hintergründe zu schreiben.
Sowas wirft nie ein gutes Bild auf einen selbst.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 22.06.2018 15:23 
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Ryan wrote:
Ich mag das XT Label auch nicht und ich gehe stark davon aus, dass die Dinge auch so liegen wie hier geschrieben.

Es wäre aber auch interessant, die Sache von einer anderen Perspektive aus zu sehen, möglicherweise diverser Investitionen des Labels, wo zusätzlicher Bonus finanziell tatsächlich nicht mehr drin ist. Dann bietet UH plötzlich sein Interview an und XT sagt ab, weil sie es einfach nicht bezahlen können. UH hakt aber nochmal nach und fragt, wieviel denn "mindestens bezahlt werden könnte" und sie nennen etwas naiv den Betrag von 100 Euro.
Dann wäre es nicht sehr nett, offen auf Facebook über geschäftliche Hintergründe zu schreiben.
Sowas wirft nie ein gutes Bild auf einen selbst.


Also bitte, RyanRobinsonItalo! :) Dein Glauben an das Gute ist ja löblich, aber einem Label wie XT Naivität in puncto Gewinnkalkulation zuzuschreiben, ist doch etwas zu gutgläubig.

Die Betreiber sind keine neuen Player auf dem Markt und haben mit ihren oftmals hübsch verpackten Splatterhorrorfilmen, bei denen gerne an O-Ton und Extras gespart wurde, sicher nicht zum Selbstkostenpreis gearbeitet. Ich bin mir auch nicht sicher, ob für alle VÖs immer die Rechte vorlagen, aber das ist nur eine kleine Spekulation . . .

Ich finde es reichlich frech, UH 100 €, mit der Auflage das Inti noch passend zurechtzuschneiden, anzubieten.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 22.06.2018 17:28 
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Die Frage ging mir gestern spät Abends auch noch gedanklich durch den Kopf,... was z.B. Herr Huber
für seine Extras hätte haben wollen? Das gleiche bei Mike Siegel? Und überhaupt was Extras von diversen
Leuten, die diese gemacht haben kosten? Das muss nicht beantwortet werden, bin aber der Ansicht, das
solche Extras schon einen gewissen Preis (sofern nicht überteuert) verdient haben.

Statt Geld für diese 2. BD mit der alten deutschen zensierten Fassung auszugeben, hätte man doch dafür
lieber das Interview von Herrn Huber nehmen sollen. Und auf M. Stiglegger hätte man zur Not ebenfalls
verzichten können. Also das wären zumindest meine Prioritäten gewesen. Aber gut, bin kein Labelchef
und habe auch kein Label, dennoch würde ich in etwa so für solch eine Veröffentlichung entschieden haben :mrgreen:

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 22.06.2018 17:50 
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Wir wissen halt nur, das wir nichts wissen und nur mutmaßen können.
Ich weiß aber das man geschäftliche Hintergründe normalerweise nicht öffentlich macht.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 17:15 
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Jimmy Stewart wrote:
Graf von Karnstein wrote:
Leider kann ich die Sache mit Uwe Huber nicht lesen, da ich dort nicht fündig wurde.
Der Link funktioniert schon, nur lese ich davon speziell dort nichts :?


Ist doch gleich das erste Thema auf der Seite. ;)

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Kalkuliert XT so knapp, dass man für relevantes Bonusmaterial, eines arrivierten Filmengagierten, nur noch ein Taschengeld ausspucken kann, um Verlust zu vermeiden?

Saudumme 'Frage' . . . i know! :)



Nun, "arrivierter Filmengagierter" hin oder her, die Art und Weise, in der Uwe Huber sich öffentlich darüber ausweint, dass sein ach so wertvolles Bonusmaterial nicht gekauft wurde, ist alles andere als professionell. Wie schon von einem anderen User angemerkt, fallen derlei Dinge unter die sogenannten Interna, sind also nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Wenn ein Herr Huber generell so verfährt, würde ich, wenn ich Labelbetreiber wäre, ebenfalls Abstand halten und auf eine Zusammenarbeit dankend verzichten.

Die anstehende Veröffentlichung als "dubios" zu bezeichnen schlägt in dieselbe Kerbe. Noch besser: Die Arbeit von Professor Marcus Stiglegger und Autor Martin Beine wird in herablassender Weise in den Rundumschlag mit einbezogen. Dabei ist zu vermuten, dass Herr Huber weder die Einführung von Stiglegger noch das Booklet von Beine kennt, da die Veröffentlichung ja erst für nächsten Monat geplant ist. Hier einen Zusammenhang zu konstruieren, als läge es daran, dass Stiglegger und Beine an der Veröffentlichung beteiligt sind und demzufolge kein Geld mehr für Hubers Interviews vorhanden gewesen wäre, ist einfach nur lächerlich.

Letzten Endes zeigt Huber mit seiner Art und Weise, sich öffentlich zu äußern und andere (offenbar völlig unbeteiligte Leute) in seine bittere Anklage mit einzubeziehen, ein ziemlich fragwürdiges Verhalten. Wenn seine "Ware", die er offensichtlich erfolglos an den Mann bzw. an das Label bringen wollte, ähnlich unprofessionell produziert ist, dann darf man sich nicht wundern, wenn ein Label kein Interesse zeigt.

Da sich ausschließlich Huber in dieser Sache geäußert hat, kann ich mir kein abschließendes Urteil über den Vorfall erlauben, meine Meinung über Herr Huber fällt durch sein Verhalten äußerst negativ aus. Abgesehen davon halte ich generell den Ankauf von Bonusmaterial für eine gute Sache, sofern denn die Qualität stimmt. Vielleicht ist da ja eher der Grund zu sehen, dann dürfte sich Herr Huber an die eigene Nase fassen.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 18:11 
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Warten wir mal ab, bis die Heulerei wieder losgeht. Bin mal gespannt wieviele Fehler diesmal wieder vorhanden sind. :roll:
XT wird sich dann wieder in Schweigen hüllen und alles aussitzen. Die wattierten MB werden ja sowieso gekauft.
Egal ob mit oder ohne Fehler. ;)


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 18:15 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
Nun, "arrivierter Filmengagierter" hin oder her, die Art und Weise, in der Uwe Huber sich öffentlich darüber ausweint, dass sein ach so wertvolles Bonusmaterial nicht gekauft wurde, ist alles andere als professionell.


Erst mal Tachchen, neuer User.

Ich gebe dir insofern recht, als dass Uwe Huber sich die Anspielung auf MB und MS hätte verkneifen können, und das "dubios" war auch nicht nötig. Obschon man doch feststellen kann, dass diese beiden das 'Expertentum' bei dtsch. Genre-Veröffentlichungen weitesgehend dominieren.

Meines Erachtens hat sich Huber nicht darüber 'ausgeheult', dass sein Material nicht angekauft wurde, sondern war eher über den angeboteten Tarif angesäuert, was ich absolut verstehen kann. Mal angenommen, das Material entspricht nicht den Qualistandards von XT (was ich für nahezu ausgeschlossen halte), hätte man nach Sichtung dessen - falls diese überhaupt stattgefunden hat - auch dankend ablehnen können.

Es ist wohl ein Frustpost, der nicht ganz sauber formuliert ist . . . .


Last edited by Jimmy Stewart on 23.06.2018 19:18, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 18:59 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
Wenn ein Herr Huber generell so verfährt, würde ich, wenn ich Labelbetreiber wäre, ebenfalls Abstand halten und auf eine Zusammenarbeit dankend verzichten. [...] Wenn seine "Ware", die er offensichtlich erfolglos an den Mann bzw. an das Label bringen wollte, ähnlich unprofessionell produziert ist, dann darf man sich nicht wundern, wenn ein Label kein Interesse zeigt.
Auch wenn ich nicht ganz glauben mag, dass du die Arbeiten von Uwe Huber nicht weiter kennst, verlinke ich trotzdem mal zur IMDB, wo ein Teil seiner Aktivitäten aufgeführt ist: *** The link is only visible for members, go to login. ***

Er war außerdem in größerem Umfang in die Produktion bestimmter Titel eingebunden (HEXEN von Turbine Medien, Jess-Franco-Filme bei Ascot/Erwin C. Dietrich usw.) und ist auch international unterwegs (Blue Underground oder Arrow Films beispielsweise). Von den Arbeiten im Printbereich ganz zu schweigen, dort ist über die Jahre auch eine beträchtliche Zahl von Artikeln und Interviews entstanden.

Wenn er unprofessionell arbeiten würde, wie du herablassend ("Ach so wertvolles Bonusmaterial") unterstellst, hätte er nicht seit etlichen Jahren Abnehmer gefunden, zumal es sich dabei um Geschäftspartner handelt, die nicht jedes Amateurvideo und jeden Schülerzeitungsaufsatz ankaufen.

PS: Auch andere Herrschaften machen ihrem Ärger durchaus mal etwas deutlicher Luft. Stiglegger hat (war es nicht sogar hier in diesem Forum?) dem Genrefilmpublikum einen gewissen Antiintellektualismus unterstellt, wenn allzu analytisch-akademisierende Arbeiten zu Genrefilmen verfasst wurden. Womit er ja nicht ganz Unrecht hatte, denn es wurde schon ganz gerne mal mit Vokabeln wie "pseudointellektuell" operiert und nicht alle Reaktionen waren nett/fair...


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 19:42 
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tomasmilian wrote:
ANTIsocialNETWORK wrote:
Wenn ein Herr Huber generell so verfährt, würde ich, wenn ich Labelbetreiber wäre, ebenfalls Abstand halten und auf eine Zusammenarbeit dankend verzichten. [...] Wenn seine "Ware", die er offensichtlich erfolglos an den Mann bzw. an das Label bringen wollte, ähnlich unprofessionell produziert ist, dann darf man sich nicht wundern, wenn ein Label kein Interesse zeigt.
Auch wenn ich nicht ganz glauben mag, dass du die Arbeiten von Uwe Huber nicht weiter kennst, verlinke ich trotzdem mal zur IMDB, wo ein Teil seiner Aktivitäten aufgeführt ist: *** The link is only visible for members, go to login. ***

Er war außerdem in größerem Umfang in die Produktion bestimmter Titel eingebunden (HEXEN von Turbine Medien, Jess-Franco-Filme bei Ascot/Erwin C. Dietrich usw.) und ist auch international unterwegs (Blue Underground oder Arrow Films beispielsweise). Von den Arbeiten im Printbereich ganz zu schweigen, dort ist über die Jahre auch eine beträchtliche Zahl von Artikeln und Interviews entstanden.

Wenn er unprofessionell arbeiten würde, wie du herablassend ("Ach so wertvolles Bonusmaterial") unterstellst, hätte er nicht seit etlichen Jahren Abnehmer gefunden, zumal es sich dabei um Geschäftspartner handelt, die nicht jedes Amateurvideo und jeden Schülerzeitungsaufsatz ankaufen.

PS: Auch andere Herrschaften machen ihrem Ärger durchaus mal etwas deutlicher Luft. Stiglegger hat (war es nicht sogar hier in diesem Forum?) dem Genrefilmpublikum einen gewissen Antiintellektualismus unterstellt, wenn allzu analytisch-akademisierende Arbeiten zu Genrefilmen verfasst wurden. Womit er ja nicht ganz Unrecht hatte, denn es wurde schon ganz gerne mal mit Vokabeln wie "pseudointellektuell" operiert und nicht alle Reaktionen waren nett/fair...



Du findest meine Ausdrucksweise herablassend (okay, nach den Äußerungen von Huber, von denen es übrigens noch andere gibt als die hier zitierte/dokumentierte, bei denen er sich noch deutlich angriffslustiger zeigt, hab ich den Ton ein wenig "angepasst"), aber musst Du mich deshalb regelrecht als Lügner hinstellen? Der Name Huber ist mir beim einen oder anderen Booklet mal untergekommen, etwas Nennenswertes, das sich ins Gedächtnis eingebrannt hätte, war jedenfalls nicht dabei. Herrn Stiglegger muss ich in diesem Fall ganz klar beipflichten, hier im Forum zeigt sich schon beim einen oder anderen User ein etwas (wie soll man es nennen, ohne das es einem als Beleidigung um die Ohren geschlagen wird?) "schlichtes" Gemüt. Jedenfalls ist der übliche Ton hier offenbar eher der "Strapenjargon". Da wird gerne mal beleidigt, pauschalisiert, und in den wenigsten Fällen bringt jemand vernünftige Argumente. Schade eigentlich.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 23.06.2018 19:59 
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XT hat bei mir einen ziemlich üblen Stellenwert aber letztendlich ging es mir auch nur darum, dass man geschäftliches nicht öffentlich macht. Das gehört einfach zum guten Ton und ist ein definitiver Minuspunkt für UH.
Ich kenne viele von UHs Interviews und man kann da nicht meckern, allerdings habe ich auch schon von Labelbetreibern gehört, dass er ordentlich Asche dafür will und auch dementsprechend hartnäckig sein soll.
Nur weil XT ein mieses Label ist, kann man als Außenstehender nicht unbedingt den schwarzen Peter zu denen schieben.
Darum ging es mir.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 09:45 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
Du findest meine Ausdrucksweise herablassend [...], aber musst Du mich deshalb regelrecht als Lügner hinstellen? Der Name Huber ist mir beim einen oder anderen Booklet mal untergekommen, etwas Nennenswertes, das sich ins Gedächtnis eingebrannt hätte, war jedenfalls nicht dabei.
Als "Lügner" hingestellt? Was soll das denn jetzt bitteschön? Langsam wird's mir echt zu blöd mit einigen dieser kurzfristig neuangemeldeten Herrschaften, die mal eben ins Forum einmarschieren, um irgendwelchen Käse abzusondern.

Was die Arbeiten von Uwe Huber angeht: Als Bookletschreiber ist er schon seit längerer Zeit nicht so präsent wie andere, aber seine Interviews und andere Beiträge gibt es doch schon seit den frühen 2000er Jahren. Immerhin mit Leuten wie Udo Kier, Wolfgang Preiss, Uta Levka, Dieter Eppler, Elke Sommer, Thomas Danneberg, Rainer Brandt, Herbert Fux, Helmut Berger, Ulli Lommel, Jack Taylor, Brad Harris, Jürgen Goslar, Hubert Frank, Franz X. Lederle, Dagmar Lassander oder Joe Dante – um mal eine Auswahl zu nennen.

Man muss diese Arbeiten keineswegs alle gut finden, aber wer so tut, als hätte er davon scheinbar über die Jahre gar nichts mitbekommen und lieber abwertend vom "ach so tollen Bonusmaterial" des "Herrn Huber" spricht, der muss nicht erwarten, dass man das ernst nimmt. Das wirkt schon wie ein sehr durchsichtiger Versuch, den einen (Huber) irgendwie zu diskreditieren, um anderen (etwa Beine) zu Hilfe zu eilen, obwohl die sich wirklich selbst äußern könnten, wenn sie denn wollten.

Wenn's MB wirklich stören würde, könnte er sich ja zu Wort melden, was er früher auch getan hat. Die aktuell wieder einmal geäußerte Kritik ist weder besonders schlimm noch neu. Daher wundert mich eigentlich nur, dass hier im Forum spontan eigens dafür angemeldete Hilfstruppen in Aktion treten, als wäre hier eine groß angelegte Anti-MB-Aktion im Gange, gegen die man anschreiben muss (siehe dazu den Thread mit der tenebrarum-Umfrage).


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 12:08 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
sein ach so wertvolles Bonusmaterial

Na, sind wir ein kleines bisschen befangen?

ANTIsocialNETWORK wrote:
Wenn ein Herr Huber generell so verfährt, würde ich, wenn ich Labelbetreiber wäre, ebenfalls Abstand halten und auf eine Zusammenarbeit dankend verzichten.

Das musst du schon den Labels überlassen. Und schaue ich Hubers Referenzen an, sind die von einer hohen Dichte an relevantem internationalen Output geprägt. Und generell finde ich Interviews mit Beteiligten immer besser als allgemeines analytisches Material von (deutschen) Personen, die an der jeweiligen Filmproduktion gar nicht beteiligt waren.

ANTIsocialNETWORK wrote:
Wenn seine "Ware" [...] ähnlich unprofessionell produziert ist, dann darf man sich nicht wundern, wenn ein Label kein Interesse zeigt.

Sind dann internationale Labels wie "Arrow Video", "Severin Films" oder "Blue Underground" auch unprofessionell, weil die hingegen Interesse zeigen und Material von Huber lizenzieren?

ANTIsocialNETWORK wrote:
halte ich generell den Ankauf von Bonusmaterial für eine gute Sache, sofern denn die Qualität stimmt. Vielleicht ist da ja eher der Grund zu sehen, dann dürfte sich Herr Huber an die eigene Nase fassen.

"Herr Beine" sind sie es? :D Oder sind sie einfach nur ein Troll, der sich extra hier angemeldet hat um solchen Käse zu verbreiten?

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 13:47 
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Als "Frustposting" würde ich sowas nicht bezeichnen, ich finde, es sollte öfter mal
öffentlich Klartext gesprochen werden. Einige Labels sind einfach menschlich und auch produkt-technisch
ziemlicher Bodensatz. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mal öffentlich über ein Label
lästere, 'habe in 15, 20 Jahren kaum mal Interna nach draussen getragen. Und dann habe ich
es doch mal getan, weil, irgendwo is mal Schluss (aber nicht wegen den Finanzen, das zwischenmenschliche
war es da...). Und ich glaube nicht, dass es an mir lag, ich habe
mit ca. 20 Labels weltweit erfolgreich gearbeitet und dann sind halt mal ein oder zwei Gurkenläden
dabei, das nennt sich das "Gesetz des Durchschnitts". Überall gibt's Deppen auf der Welt.

Mein Abendessen ist jedenfalls nicht in Gefahr, wenn ich Jobs, bzw. projektbezogene Partnerschaften ablehne.
(bei Peckinpah würde mir das freilich schwerfallen). Und wenn das Projekt und das zwischenmenschliche
stimmt, ist's auch selten eine Preisfrage - SONY oder ARROW zahlen eben mittels besserer Budgets mehr
als kleine Nischenlabels mit begrenzten Absatzmöglichkeiten. Ich kenne einige Kreative, die
Supplements, - ebenso weltweit- , vertreiben - keiner von uns ist auffällig gierig. Aber mehr als bei
McDonalds sollte schon drin sein, sonst kann man es wirklich bleiben lassen. Das geht vielleicht
mal bei nem Booklet-Text, wenn da einer mal ab und zu sowas nebenbei macht und gerne für umme
und ein 3 Euro Belegexemplar arbeitet - sein Bier. Aber als Selbständiger... wie soll ich für 200.- oder
so nen AK machen, an dem ich 3 Tage sitze? Recherche, Aufnahme, Tonschnitt & Säuberung etc ...
Das mach ich ne Weile, dann droht die Insolvenz. Oder andersrum, gibt's hier jemand, der in einem
Arbeitsverhältnis steht? Würdet ihr für 6,87.- die Stunde arbeiten (können)? Ohne Mama anzupumpen ? :).

Der Uwe und ich kennen uns schon 25 Jahre, wir zwei sind sehr sehr verschieden, aber ich
kann ihn da nur unterstützen. Auch weil ich es als Cineast immer schade finde, dass, wenn "Bonus"
zur Verfügung stände, dieser aber trotz Gelegenheit nicht den Zuschauern gegönnt wird. International geht
es da manchmal um viele Tausender (TV Dokus etc.), da wird es schon komplizierter. Aber ein paar Hunderter... Come on.

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 16:36 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
bla bla bla... hier im Forum zeigt sich schon beim einen oder anderen User ein etwas (wie soll man es nennen, ohne das es einem als Beleidigung um die Ohren geschlagen wird?) "schlichtes" Gemüt. Jedenfalls ist der übliche Ton hier offenbar eher der "Strapenjargon".


hm, na dann möchte ich dir mal einen guten rat geben (wie soll ich es formulieren, so dass es auch den schlichten gemütern der hiesigen usern UND dem hier herrschenden "Strapenjargon" gerecht wird?): geh doch bitte einfach kräftig schei**en und verpiss dich dahin, woher du gekommen bist. noch fragen?

eigentlich hab ich mir ja geschworen, zu den neuen, leidigen diskussionen nichts mehr zu posten, aber irgendwann geht´s halt dann doch nicht. das unsägliche beine-ja-nein-theater hat schon ganz unheimlich genervt und was hier wieder abgeht ist wirklich nur noch ärgerlich... mittlerweile sollte der letzte depp begriffen haben, dass es den üblichen mediabook-klitschen nur um eines geht => gewinnmaximierung mit minimalaufwand! und deren feedback zu uwes angebot spricht ja bände bzw. sollte wohl auch dem letzten naivling klarmachen, wie hier der hase läuft.

und was man von clowns halten soll, die sich hier extra anmelden um den guten uwe und seine arbeit anzupatzen, hat der gute tomasmilian so wunderbar ausformuliert, dass man/ich dazu gar nichts mehr schreiben muss... ich habs dann halt eben forumsgerecht übersetzt.

weils wurscht ist und eh keine interessiert: ich kenn den guten uwe schon seit ewigkeiten und ziehe meinen hut vor seiner akribie und hartnäckigkeit mit der er in den letzten jahren so ziemlich jeden, noch lebenden euro-player ausfindig gemacht und interviewt hat. dies kostet immense zeit, einsatz und auch geld, denn meistens schauen die herrschaften nicht kostenlos in seinem wohnzimmer vorbei. ihm dafür dann 100 eur anzubieten ist an lächerlichkeit nicht zu überbieten und zeigt nur zu schön wie ahnungslos doch die "macher" dieser tollen verpackungsklitschen in wirklichkeit sind. ich selbst LIEBE diese interviews mit den damaligen beteiligten und finde sie essenziell und wichtig - informationen mit zeitzeugen sind für mich das einzige extra, das ich mir tatsächlich auch ansehe bzw. das auch die dazu zu investierende lebenszeit wert ist. ich brauche niemanden, der mir einen gesehen film danach "erklärt" bzw. fünfmal-um-die-ecke-herinterpretiert und dies dann in einem stilistischen wirr-schreib veraufsatzt, dass einem die augen bluten. auch das 110te oberlehrer-professor-doktor-audiokommentar hör ich mir schon lange nicht mehr an - sorry, zu redundant, zu selbstverliebt und dank inflationärer autragsbuchung manchmal auch noch gespickt mit fehlern.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 17:07 
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mike siegel wrote:
Der Uwe und ich kennen uns schon 25 Jahre, wir zwei sind sehr sehr verschieden, aber ich kann ihn da nur unterstützen. Auch weil ich es als Cineast immer schade finde, dass, wenn "Bonus" zur Verfügung stände, dieser aber trotz Gelegenheit nicht den Zuschauern gegönnt wird. International geht es da manchmal um viele Tausender (TV Dokus etc.), da wird es schon komplizierter. Aber ein paar Hunderter... Come on.

Genau das denke ich auch und wollte es auch noch anmerken. Das nämlich so einiges an Bonus einfach
wegbleibt, so manches Label einfach nicht will (warum auch immer, sei dahin gestellt) und man als
Endkonsument/Käufer/Kunde dadurch so manch interessante Sachen vorenthalten bleiben. Hier im
Falle des -Lone Flemming Interviews- besonders schade, finde ich zumindest. Gerade weil sie dabei war
und bestimmt so einiges dazu zu erzählen weiß.

Das ein Label, besonders die Nischenlabels zu einem Film möglicherweise eh nicht alles an Bonus
einkaufen kann, sollte auf der anderen Seite auch irgendwie verständlich sein. Denke das man da
finanziell auch irgendwie kalkulieren muss. Nur sollte man, was das Bonusmaterial betrifft schon ein
wenig genauer selektieren. Ein Beispiel nannte ich ja bereits, wo mir das Interview weitaus lieber
gewesen wäre und dafür diese beiden anderen Sachen weggelassen hätte. Ist aber nur meine
bescheidene Meinung/Ansicht.

Manch ein Label wollte noch nicht mal einen alten deutschen Trailer zum Hauptfilm, stattdessen nur
der internationale/englische Trailer. Solch ein stures Verhalten ist für mich echt nicht mehr nach vollziehbar,
zumal der Trailer praktisch im Grunde für umsonst gewesen wäre (näheres möchte ich nicht dazu preisgeben ;) )
Aber man muss ja nicht alles verstehen.

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 24.06.2018 18:20 
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Es ist oft ein großes Desinteresse da. Das vergisst der Nerd auf der Couch halt oft, oder weiß es erst gar nicht - nicht alle,
die mit "alten" Filmen beruflich zu tun haben, lieben das Kino wie wir Fans und Cineasten.
Das merkt man schon an der Bewerbung - zur Neuauflage von STEINER z.B. habe ich nen neuen AK gemacht, meine 35mm Kinokopie
dazu gepackt (wie bei SILENZIO) und das wurde vom Label eigentlich nicht, oder kaum, erwähnt. Solchen Dingen (obwohl ein recht nettes Label) wird kaum Bedeutung zuerkannt. Und wenn man bei Amazon "Peckinpah" durchsucht, taucht die VÖ erst gar nicht auf, weil er nicht als Regisseur angegeben ist. Was soll ich sagen...

Trailer ist ein anderes leidiges Thema. Ich habe ca. 400 hier im Archiv und stelle sie eigentlich nur noch KOCH zur Verfügung,
da mein Spezl Uli das Label mal gestartet hat und der Kontakt seitdem durchgehend besteht. (2018 z.B. THE CAR, TOLLKÜHNE
FLIEGER, WIE ICH DEN KRIEG GEWANN)
Andere Labels wollen meist die Trailer mehr oder weniger umsonst und schrecken schon vor den 100.- Abtastungkosten zurück.
Einer wollte sogar mal die Portokosten mit nem Belegexemplar begleichen. Cheap as can be. Oh well.

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 25.06.2018 17:17 
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Jimmy Stewart wrote:
ANTIsocialNETWORK wrote:
Nun, "arrivierter Filmengagierter" hin oder her, die Art und Weise, in der Uwe Huber sich öffentlich darüber ausweint, dass sein ach so wertvolles Bonusmaterial nicht gekauft wurde, ist alles andere als professionell.


Erst mal Tachchen, neuer User.

Ich gebe dir insofern recht, als dass Uwe Huber sich die Anspielung auf MB und MS hätte verkneifen können, und das "dubios" war auch nicht nötig. Obschon man doch feststellen kann, dass diese beiden das 'Expertentum' bei dtsch. Genre-Veröffentlichungen weitesgehend dominieren.

Meines Erachtens hat sich Huber nicht darüber 'ausgeheult', dass sein Material nicht angekauft wurde, sondern war eher über den angeboteten Tarif angesäuert, was ich absolut verstehen kann. Mal angenommen, das Material entspricht nicht den Qualistandards von XT (was ich für nahezu ausgeschlossen halte), hätte man nach Sichtung dessen - falls diese überhaupt stattgefunden hat - auch dankend ablehnen können.

Es ist wohl ein Frustpost, der nicht ganz sauber formuliert ist . . . .


Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man seitens XT dankend abgelehnt. Wenn man sich nicht einig werden kann, dann muss Herr Huber eben sehen, wie er sein Material anderswo zu Geld macht. Lediglich die Art und Weise, in der er (wiederholt) im Netz dazu Stellung bezogen hat, finde ich definitiv nicht in Ordnung. Ein "Frustpost" ist eine Sache, dabei gleich ein Label aus Übelste zu beleidigen und die Arbeit von zwei Mitarbeitern ebenfalls noch in den Dreck zu ziehen, das ist unterste Schublade. Wenn er neidisch auf das "Expertentum" anderer ist, dann kann man damit auch "erwachsener" umgehen.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 25.06.2018 17:21 
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tomasmilian wrote:
ANTIsocialNETWORK wrote:
Du findest meine Ausdrucksweise herablassend [...], aber musst Du mich deshalb regelrecht als Lügner hinstellen? Der Name Huber ist mir beim einen oder anderen Booklet mal untergekommen, etwas Nennenswertes, das sich ins Gedächtnis eingebrannt hätte, war jedenfalls nicht dabei.
Als "Lügner" hingestellt? Was soll das denn jetzt bitteschön? Langsam wird's mir echt zu blöd mit einigen dieser kurzfristig neuangemeldeten Herrschaften, die mal eben ins Forum einmarschieren, um irgendwelchen Käse abzusondern.

Was die Arbeiten von Uwe Huber angeht: Als Bookletschreiber ist er schon seit längerer Zeit nicht so präsent wie andere, aber seine Interviews und andere Beiträge gibt es doch schon seit den frühen 2000er Jahren. Immerhin mit Leuten wie Udo Kier, Wolfgang Preiss, Uta Levka, Dieter Eppler, Elke Sommer, Thomas Danneberg, Rainer Brandt, Herbert Fux, Helmut Berger, Ulli Lommel, Jack Taylor, Brad Harris, Jürgen Goslar, Hubert Frank, Franz X. Lederle, Dagmar Lassander oder Joe Dante – um mal eine Auswahl zu nennen.

Man muss diese Arbeiten keineswegs alle gut finden, aber wer so tut, als hätte er davon scheinbar über die Jahre gar nichts mitbekommen und lieber abwertend vom "ach so tollen Bonusmaterial" des "Herrn Huber" spricht, der muss nicht erwarten, dass man das ernst nimmt. Das wirkt schon wie ein sehr durchsichtiger Versuch, den einen (Huber) irgendwie zu diskreditieren, um anderen (etwa Beine) zu Hilfe zu eilen, obwohl die sich wirklich selbst äußern könnten, wenn sie denn wollten.

Wenn's MB wirklich stören würde, könnte er sich ja zu Wort melden, was er früher auch getan hat. Die aktuell wieder einmal geäußerte Kritik ist weder besonders schlimm noch neu. Daher wundert mich eigentlich nur, dass hier im Forum spontan eigens dafür angemeldete Hilfstruppen in Aktion treten, als wäre hier eine groß angelegte Anti-MB-Aktion im Gange, gegen die man anschreiben muss (siehe dazu den Thread mit der tenebrarum-Umfrage).


"So tun, als ob man über die Jahre davon nichts mitbekommen hätte"; genau da scheinst Du zu glauben, dass ich lüge, wenn ich sage, dass mir das Werk Hubers nicht besonders bekannt ist. Du wiederholst die Unterstellung ja sogar noch! Das "ach so tolle Bonusmaterial" bezog sich auf seinen Hinweis, dass XT wohl den wahren Wert "wichtigen" Bonusmaterials nicht erkennt, andere Labels aber schon. Dann soll er sich doch bitte an die anderen Labels wenden, wo ist da bitte das Problem?


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 25.06.2018 17:23 
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Graf von Karnstein wrote:
mike siegel wrote:
Der Uwe und ich kennen uns schon 25 Jahre, wir zwei sind sehr sehr verschieden, aber ich kann ihn da nur unterstützen. Auch weil ich es als Cineast immer schade finde, dass, wenn "Bonus" zur Verfügung stände, dieser aber trotz Gelegenheit nicht den Zuschauern gegönnt wird. International geht es da manchmal um viele Tausender (TV Dokus etc.), da wird es schon komplizierter. Aber ein paar Hunderter... Come on.

Genau das denke ich auch und wollte es auch noch anmerken. Das nämlich so einiges an Bonus einfach
wegbleibt, so manches Label einfach nicht will (warum auch immer, sei dahin gestellt) und man als
Endkonsument/Käufer/Kunde dadurch so manch interessante Sachen vorenthalten bleiben. Hier im
Falle des -Lone Flemming Interviews- besonders schade, finde ich zumindest. Gerade weil sie dabei war
und bestimmt so einiges dazu zu erzählen weiß.

Das ein Label, besonders die Nischenlabels zu einem Film möglicherweise eh nicht alles an Bonus
einkaufen kann, sollte auf der anderen Seite auch irgendwie verständlich sein. Denke das man da
finanziell auch irgendwie kalkulieren muss. Nur sollte man, was das Bonusmaterial betrifft schon ein
wenig genauer selektieren. Ein Beispiel nannte ich ja bereits, wo mir das Interview weitaus lieber
gewesen wäre und dafür diese beiden anderen Sachen weggelassen hätte. Ist aber nur meine
bescheidene Meinung/Ansicht.

Manch ein Label wollte noch nicht mal einen alten deutschen Trailer zum Hauptfilm, stattdessen nur
der internationale/englische Trailer. Solch ein stures Verhalten ist für mich echt nicht mehr nach vollziehbar,
zumal der Trailer praktisch im Grunde für umsonst gewesen wäre (näheres möchte ich nicht dazu preisgeben ;) )
Aber man muss ja nicht alles verstehen.


Aber genau das ist doch das Problem: Einen Zusammenhang konstruieren zu wollen, dem zufolge Hubers Material nicht genommen wurde, um der Arbeit von Stiglegger und Beine den Vorzug zu geben, ist unsinnig. Zumindest das Booklet wäre für ein Mediabook unumgänglich, und wenn das Label mit Stiglegger regelmäßig gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit macht, warum dann auf ihn verzichten? Das ist doch kaum als eine entweder/oder-Entscheidung zu sehen.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 25.06.2018 18:11 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
Aber genau das ist doch das Problem: Einen Zusammenhang konstruieren zu wollen, dem zufolge Hubers Material nicht genommen wurde, um der Arbeit von Stiglegger und Beine den Vorzug zu geben, ist unsinnig. Zumindest das Booklet wäre für ein Mediabook unumgänglich, und wenn das Label mit Stiglegger regelmäßig gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit macht, warum dann auf ihn verzichten? Das ist doch kaum als eine entweder/oder-Entscheidung zu sehen.

Konstruieren tue ich nichts, aber Fakt scheint zu sein, das nun Herr Hubers Interview nun mal nicht dabei
ist. 1. Wie gesagt dieses Stiglegger Video wäre meiner Ansicht nach nicht nötig gewesen, denn was hätte
dieser Herr interessanteres zu erzählen, als Lone Fleming selber :? Glaube ich zumindest nicht und da
würde ich dann eher abgewägt haben und Prioritäten gesetzt haben. 2. Diese zweite Bluray mit dem alten
deutschen zensierten Version ist überflüssig. Blurays sind in der Herstellung nicht billig. Stattdessen hätte
man das Interview einkaufen sollen.
Und vom Booklet von Herrn Beine habe ich hier gar nicht gesprochen, denn zum MB gehört ein Booklet.
Mir ging es um diese beiden anderen, für mich zumindest überflüssigen Dinge. Stiglegger hin oder her,
aber Lone Fleming würde ich eher den Vorzug gegeben haben. Aber wie -tomasmilian- schon an anderer
Stelle anmerkte: das bestimmte Leute, wie Stiglegger ihre Reviere längst abgesteckt haben usw. ;)

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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 25.06.2018 18:34 
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ANTIsocialNETWORK wrote:
Jimmy Stewart wrote:
ANTIsocialNETWORK wrote:
Nun, "arrivierter Filmengagierter" hin oder her, die Art und Weise, in der Uwe Huber sich öffentlich darüber ausweint, dass sein ach so wertvolles Bonusmaterial nicht gekauft wurde, ist alles andere als professionell.


Erst mal Tachchen, neuer User.

Ich gebe dir insofern recht, als dass Uwe Huber sich die Anspielung auf MB und MS hätte verkneifen können, und das "dubios" war auch nicht nötig. Obschon man doch feststellen kann, dass diese beiden das 'Expertentum' bei dtsch. Genre-Veröffentlichungen weitesgehend dominieren.

Meines Erachtens hat sich Huber nicht darüber 'ausgeheult', dass sein Material nicht angekauft wurde, sondern war eher über den angeboteten Tarif angesäuert, was ich absolut verstehen kann. Mal angenommen, das Material entspricht nicht den Qualistandards von XT (was ich für nahezu ausgeschlossen halte), hätte man nach Sichtung dessen - falls diese überhaupt stattgefunden hat - auch dankend ablehnen können.

Es ist wohl ein Frustpost, der nicht ganz sauber formuliert ist . . . .


Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man seitens XT dankend abgelehnt. Wenn man sich nicht einig werden kann, dann muss Herr Huber eben sehen, wie er sein Material anderswo zu Geld macht. Lediglich die Art und Weise, in der er (wiederholt) im Netz dazu Stellung bezogen hat, finde ich definitiv nicht in Ordnung. Ein "Frustpost" ist eine Sache, dabei gleich ein Label aus Übelste zu beleidigen und die Arbeit von zwei Mitarbeitern ebenfalls noch in den Dreck zu ziehen, das ist unterste Schublade. Wenn er neidisch auf das "Expertentum" anderer ist, dann kann man damit auch "erwachsener" umgehen.


Wenn ich das richtig verstanden habe, hat nicht XT, sondern Huber dankend abgelehnt, nachdem ihm von Seiten des Labels der unverschämte Tarif von 100 € angeboten wurde.

Ich stimme Mike Siegel zu, wenn er meint, dass man auch mal öffentlich Klartext sprechen kann. Anhand dieses Beispiels wird doch offensichtlich, wie Label ala XT ticken: Etablierte Namen werden eingekauft, um Qualität zu suggerieren; alles was darüber hinausgeht, wird nahezu arrogant mit einer "Friss oder Stirb" Mentalität behandelt - denn das Produkt wird sich ja auch ohne weitere "unnötige Investition" gut verkaufen.

Auch finde ich, dass UH weder das Label aufs Übelste beleidigt, noch "die Arbeit von zwei Mitarbeitern ebenfalls noch in den Dreck" gezogen hat.


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 29.09.2019 09:56 
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Im Zuge der XT Blu-ray habe ich den Film nach vielen Jahren wieder gesehen.

Zum Film:
Es ist schon unglaublich wie wirkungsvoll dieser Film ist.
Er war tatsächlich immer noch mega spannend, obwohl ich ihn in der Vergangenheit schon mehrere Male gesehen habe.
Es gibt selten Filme, in denen einem, eine ziemlich unechte Verzögerung/Verlangsamung des Handlungsverlaufs, fast die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Man weiß wie es ausgeht und man weiß, das eine Flucht realistisch gesehen jederzeit möglich wäre und trotzdem wird man auf dem Sofa unruhig.
Der Film ist einfach phänomenal gelungen und es gibt so unglaublich viel was erwähnenswert ist.
Ein unglaublich langsamer Film, der trotzdem in jeder Minute verdammt creepy ist.
Die wunderbar atmosphärischen Reiterszenen, in Zeitlupe gefilmt, in kargen Mondlicht Landschaften und das Geklappere der Pferdehufe, die teilweise der Zeitlupe entsprechend noch mit einem Hall und Effekten verfremdet wurden. Alles unterlegt von einer Musik, die ihresgleichen sucht.
Der Film ist gespickt mit echten Momenten, wie zum Beispiel, die Szene, in der man plötzlich das Herz schlagen hört.
Das Auferstehen der Templer, die Szenen in der Perücken bzw. Puppen Fabrik, der makabre Humor im Leichenschauhaus, die Weite der Landschaften und noch vieles andere sind einfach überragend.
Die Nachtszenen in den Ruinen sind perfekt ausgeleuchtet, was eine wunderbare Wirkung hat und dabei ist einem völlig egal wie unrealistisch das eigentlich ist, weil die surreale atmosphärische Wirkung der Hammer ist.
Aufgrund von Story und Thematik, fehlender Logik sicherlich Trash aber in seiner Wirkung ein Meisterwerk.

10/10


Zum XT 2-Disc Mediabook:
Ich besitze das normale XT Mediabook und habe den Film noch nie in einer so schönen Bildqualität gesehen.
Leider wurde der Film damals in Deutschland um ca. 10 Minuten geschnitten und zum DVD Release in den 2000ern wurden die vielen Fehlstellen auf niedrigen Niveau nachsynchronisiert. XT hat das leider übernommen und nun muss man sich auch bei deren Blu-ray Release durch die unsäglich Nachsynchro quälen, weil für die Fehlstellen keine zusätzlichen deutsche Untertitel Option angeboten werden.
Zugegebenermaßen wäre es aber auch schwierig bei den besonders vielen Fehlstellen Untertitel anzubieten und letztendlich hätte ein vernünftiges Label auf höherem Niveau nachsynchronisieren müssen.
Ärgerlich aber interessanterweise kann nicht einmal die Nachsynchroi dem Film schaden, weil er in seiner Handlung und Story sowieso Trash ist und seine Wirkung auf einer ganz anderen Ebene bezieht.

Leider gibt es in der Hauptfassung einige Asynchronitäten, die jetzt nicht besonders stark aber trotzdem ärgerlich sind.
Im Bonus gibt es noch eine 4:3 HD Fassung, die rechts und links, oben und unten mehr vom Bild zeigt.
Vielleicht bilde ich es mir nur ein aber diese Fassung ist synchroner. Hier habe ich nur an zwei kurzen Stellen eine Asynchronität entdeckt, die fast nicht ins Gewicht fällt und manchem Zuschauer gar nicht auffallen dürfte.


Meine Frage:

Die 4:3 HD Fassung zeigt mehr vom Bild und wirkt jederzeit stimmig und vom Kameramann gewollt.
Vermutlich werde ich, auch aufgrund des besser angepassten Tons, dieser Fassung den Vorzug geben.
Wie lief denn der Film seinerzeit im Kino?
Auf Disc 3 des wattierten XT Mediabooks, welches ich nicht besitze, soll ja eine alte Kinorolle abgetastet worden sein? In welchem Format liegt denn diese Version vor?


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 29.09.2019 19:56 
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Ryan wrote:
Im Zuge der XT Blu-ray habe ich den Film nach vielen Jahren wieder gesehen.

Meine Frage:[/b]
Die 4:3 HD Fassung zeigt mehr vom Bild und wirkt jederzeit stimmig und vom Kameramann gewollt.
Vermutlich werde ich, auch aufgrund des besser angepassten Tons, dieser Fassung den Vorzug geben.
Wie lief denn der Film seinerzeit im Kino?
Auf Disc 3 des wattierten XT Mediabooks, welches ich nicht besitze, soll ja eine alte Kinorolle abgetastet worden sein? In welchem Format liegt denn diese Version vor?


Da ich den Film aus "Altersgründen" nicht im Kino gesehen habe, kann ich nur vermuten, dass er entweder im angedachten Format 1,66:1 oder aber im Open matte - Format gelaufen ist; beides scheint mir möglich. Die dtsch. Fassung im Wattebook - das ich nicht besitze - liegt m. W. wie die Hauptfassung im Format 1,66:1 vor. Dass es sich dabei, wie von dir vermutet, um eine Abtastung einer deutschen Kinorolle handeln soll, wäre mir neu - oder woher hast du diese Info? Eher ist anzunehmen, diese Fassung wurde auf Grundlage der Uncut zurecht geschnibbelt . . .


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 Post subject: Re: DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN - Amando de Ossorio
PostPosted: 29.09.2019 21:12 
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Jimmy Stewart wrote:
Ryan wrote:
Im Zuge der XT Blu-ray habe ich den Film nach vielen Jahren wieder gesehen.

Meine Frage:[/b]
Die 4:3 HD Fassung zeigt mehr vom Bild und wirkt jederzeit stimmig und vom Kameramann gewollt.
Vermutlich werde ich, auch aufgrund des besser angepassten Tons, dieser Fassung den Vorzug geben.
Wie lief denn der Film seinerzeit im Kino?
Auf Disc 3 des wattierten XT Mediabooks, welches ich nicht besitze, soll ja eine alte Kinorolle abgetastet worden sein? In welchem Format liegt denn diese Version vor?


Da ich den Film aus "Altersgründen" nicht im Kino gesehen habe, kann ich nur vermuten, dass er entweder im angedachten Format 1,66:1 oder aber im Open matte - Format gelaufen ist; beides scheint mir möglich. Die dtsch. Fassung im Wattebook - das ich nicht besitze - liegt m. W. wie die Hauptfassung im Format 1,66:1 vor. Dass es sich dabei, wie von dir vermutet, um eine Abtastung einer deutschen Kinorolle handeln soll, wäre mir neu - oder woher hast du diese Info? Eher ist anzunehmen, diese Fassung wurde auf Grundlage der Uncut zurecht geschnibbelt . . .


Ich meine ich hätte das gelesen aber ich kann mich auch täuschen.


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