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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 03.10.2019 11:30 
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Wie fandet ihr Stallones Synchro ?


Danneberg ist unersetzbar! Dennoch war die Synchro in Ordnung.

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 03.10.2019 13:19 
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Ich fand Prochnow großartig. Klingt viel natürlicher als Danneberg, der vor allem im letzten RAMBO ja doch schon sehr bemüht klang.

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 07.10.2019 14:59 
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Interessanterweise hat der Frederöffner keine Meinung zu dem Film. :lol:


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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 07.10.2019 16:26 
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Interessanterweise hat der Frederöffner keine Meinung zu dem Film. :lol:


Vermutlich wird er dafür nicht bezahlt! :mrgreen:


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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 07.10.2019 19:02 
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Loco Burro wrote:
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Interessanterweise hat der Frederöffner keine Meinung zu dem Film. :lol:


Vermutlich wird er dafür nicht bezahlt! :mrgreen:

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 07.10.2019 19:33 
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Loco Burro wrote:
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Interessanterweise hat der Frederöffner keine Meinung zu dem Film. :lol:


Vermutlich wird er dafür nicht bezahlt! :mrgreen:



Das Forum ist allerdings gerade kein sicherer Arbeitsplatz :lol:

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 08.10.2019 12:31 
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Nach "John Rambo" war ich skeptisch, ob sich Sylvester Stallone einen Gefallen damit tut, noch mal in die Rolle der Action-Ikone zu schlüpfen. Nachdem ich "Rambo: Last Blood" bereits zweimal auf der großen Leinwand gesehen habe, könnte ich mir sogar einen weiteren Teil der Reihe vorstellen (was Stallone ja selbst mal angedeutet hat). :-) Andererseits finde ich das Ende von "Last Blood" eigentlich gut so, wie es ist. Das kann man gerne so als Abschluss stehen lassen.

Dass "Rambo" kein weiteres Mal in den Krieg ziehen würde, um ganze Armeen zu plätten, war abzusehen und wäre mMn auch nicht mehr glaubwürdig gewesen. Es lag also nahe, dass sich die Story auf einen persönlichen Rachefeldzug nach Art von "96 Hours" konzentrieren würde. Und wo ich nun gerade bei bei "96 Hours" bin - ich will den stilbildenden Charakter dieses Films keineswegs abstreiten. Für das Actiongenre war dieser Film eine Neubelebung und löste eine Welle ähnlich gelagerter Rachethriller aus, die heute noch erfolgreich läuft. Für Liam Neeson einerseits ein enormer Karriereerfolg, andererseits aber auch ein Fluch, denn er wurde daraufhin auf die Rolle des grimmigen Rächers festgenagelt, was sich mMn schnell abnutzte. Und ganz ehrlich - schon "96 Hours" war nicht gerade sonderlich innovativ, weder thematisch, noch in seiner Machart. Überraschend war allerdings die konsequente Härte, mit der die Geschichte vorangetrieben wird. Das durfte man im Mainstream-Kino schon lange nicht mehr erleben. Wirft man jedoch einen Blick in die 70er-80er-Jahre, erscheint "96 Hours" m. E. gar nicht mehr so bemerkenswert. ;-) Und verglichen mit ähnlich gelagerten Filmen aus jener Zeit, erscheint mir "96 Hours" dann doch einfach zu glatt und zu unorginiell in seiner Machart. Also sicherlich ein moderner Klassiker in seinem Genre, aber filmisch gesehen finde ich ihn doch mächtig überbewertet. Er berührt mich einfach nicht, mir fehlte hier die psychologische Eindringlichkeit und die Action wird mir hier allzu oft mit hektischem Schnitt und Wackelkamera erzeugt, anstatt mit handwerklicher Raffinesse.

Nun also legt Sylvester Stallone noch einmal nach und lässt seine Kultfigur John Rambo auf einen ganz persönlichen Rachefeldzug gehen. Da kann man sich fragen, ob man für diese Story unbedingt einen John Rambo braucht. :scratch_one-s_head: Hätte Stallone alleine nicht gereicht? :? Da würde ich sagen: Ja, Stallone hätte sicherlich auch so überzeugt, ohne wieder in die Rolle von Rambo schlüpfen zu müssen. Doch "Rambo: Last Blood" hat mMn doch noch etwas mehr zu bieten, als den grimmigen alten Mann, der sich durch eine Bande übler Dreckssäcke metzelt. Er zeigt eine weitere Seite der Action-Ikone John Rambo. Aus dem traumatisierten Veteranen und ehemaligen Kriegshelden ist ein fürsorglicher Mann geworden, der endlich so etwas wie eine Familie gefunden hat, für die er sich verantwortlich fühlt und die Verständnis für sein Wesen hat. Immer noch verfolgt von den Dämonen, die ihn seit seiner Zeit in Vietnam verfolgen, schafft er sich unterhalb seiner Farm ein eigenes Reich, in das er sich zurückziehen kann. Den Krieg legst du nicht einfach ab. Den Krieg hast du im Blut. Daran hat sich nichts geändert.

Man merkt mMn, dass Sylvester Stallone diesen Film nicht gemacht hätte, wenn er nicht noch etwas zu seiner legendären Filmfigur zu sagen gehabt hätte. Es ist mMn interessant zu sehen, wie sich diese Figur von Film zu Film entwickelt. Und in "Rambo: Last Blood" durchlebt diese Figur im Grunde ihren schmerzvollsten und härtesten Kampf. Nie sah man Rambo so einfühlsam und fürsorglich, aber auf der anderen Seite auch nie so verbittert und gnadenlos, wie in diesem Film. War schon der letzte Film ziemlich saftig, was Gore und Splatter betrifft, legt man hier mMn sogar noch einen drauf. Ob die Heimkino-Auswertung wirklich mit einer normalen FSK 18 auskommt, wage ich noch zu bezweifeln. :mrgreen: Einziger Wermutstropfen dabei ist für mich der Einsatz von CGI-Splatter. :| Handgemachte Effekte sind einfach nicht zu toppen, finde ich. Dennoch kommt mMn nie das Gefühl auf, dass es dabei vorwiegend um das Spektakel an sich geht, sondern man fühlt den Schmerz und den Hass des Kriegsveteranen wirklich mit.
Wenn John Rambo am Ende im Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt und über sein Leben grübelt, wie es schon sein Vater zu tun pflegte, schließt sich ein Kreis.
Ein besseres Schlussbild hätte man für diesen Film eigentlich nicht finden können. Das war nicht einfach nur ein weiterer Rachethriller mit ungewöhnlicher Härte, das war die Rückkehr einer Legende auf die große Leinwand. Alter Mann? Am Arsch! :D

8,5/10


Noch ein Wort zur Synchro: Natürlich hätte ich auch lieber Danneberg als Sprecher für Stallone gehabt, aber Prochnow passt schon. :)

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 08.10.2019 15:39 
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Interessanterweise hat der Frederöffner keine Meinung zu dem Film. :lol:


Nun ja, dafür müsste er den Film ja zu allem Überfluß auch noch anschauen ...


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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 15.10.2019 16:06 
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Des Ende mit den Ausschnitten und dem Soundtrack war Gänsehaut Feeling

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 Post subject: Re: RAMBO: LAST BLOOD - Adrian Grunberg
PostPosted: 15.10.2019 21:50 
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Am Ende mit den Ausschnitten kam tatsächlich eine Art Rambo Feeling auf. :lol: Der Film hätte auch als "Taken 4" durchgehen können, wenn man mal den 15 minütigen Tunnelfight außer Acht lässt. :shock:


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