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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 08.10.2019 20:19 
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WARTELISTE ZUR HÖLLE

● ANÓNIMA DE ASESINOS / JERRY LAND - CACCIATORE DI SPIE / WARTELISTE ZUR HÖLLE / HIMMELHUNDE MÖGEN'S HEIẞ (E|I|D|1966)
mit Wayde Preston, Helga Sommerfeld, Reinhard Kolldehoff, Antonio Durán, Noé Murayama, Franco Fantasia und als Gast Kai Fischer
eine Juan de Orduña, P.C. | Produzioni Europee Associate | Theumer Filmproduktion | im Accord Filmverleih
ein Film von Juan de Orduña


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»Die wissenschaftliche Folter ist ein leidenschaftliches Hobby von mir!«

Ein Mord an einem ihrer Agenten veranlasst die CIA ihre besten Agenten nach Rom zu schicken. Jerry Land (Wayde Preston) und Nick Collins (Reinhard Kolldehoff) beginnen, in dieser undurchsichtigen Angelegenheit zu ermitteln. Schnell führt eine heiße Spur nach Beirut. Offensichtlich geht es um einen Mikrofilm mit geheimen Konstruktionsplänen für einen neuartigen Ionen-Motor, welchen eine Verbrecherorganisation an sich bringen will und dabei äußerst brutal vorgeht, wenn sich ihr jemand in den Weg stellt. Unterstützung bekommt Jerry von der schönen Solange Dubonet (Helga Sommerfeld), doch schon bald ist er sich nicht mehr sicher, wem er überhaupt noch trauen kann. Wenig später gerät er auch schon in die Fänge der Verbrecher, die ihn auf der Folter dazu zwingen wollen, das Versteck des Mikrofilms preiszugeben...

Nach den traditionellen (christlichen) Vorstellungen soll die Hölle ein Ort sein, an den Missetäter nach ihrem Ende gelangen. Nicht nur die Glaubenslehre bediente sich häufiger dieses gefürchteten Ortes, sondern auch der Film, in der Regel als passender Aufhänger für diverse Titel. Da es in Juan de Orduñas Eurospy-Beitrag der Ankündigung nach eine Warteliste für dorthin geben soll, scheint der bevorstehende Weg für alle Verbrecher bereits vorprogrammiert zu sein. Dies ist in derartigen Reißern alles andere als unüblich, denn wie der Verlauf eindeutig belegt, wird wenig Gnade oder Nächstenliebe zu finden sein. Versehen mit einer gerne gesehenen Whodunit-Struktur, kann die Geschichte ihre anvisierte Spannung recht lange und beinahe durchgehend aufrecht erhalten, außerdem wird von Anfang an nicht an Tempo und Action gespart, was für zahlreiche turbulente Phasen sorgt, die in diesem Genre wie ein Motor funktionieren, falls sie denn Verwendung finden. Neben interessanten Ortswechseln und beeindruckenden Kulissen fällt insbesondere die bestehende Leichtfüßigkeit der Produktion auf, die sich auch auffällig in den Leistungen des internationalen Schauspiel-Ensembles widerspiegelt. Verbrecherische Gruppierungen haben Wind von geheimen Plänen bekommen und versuchen ihnen habhaft zu werden. Bei ihrer Vorgehensweise heiligt der Zweck alle erdenklichen Mittel, sodass nicht an gewaltsamen Einlagen, Folter und natürlich Mord gespart wird. Die Dialogpassagen präsentieren sich merklich flapsig und erfreuen mit gut angepasster Ironie, doch es bleibt ebenso Raum für ernste Momente, die insgesamt jedoch zur Nebensache reduziert werden. Ganz in Genre-Manier tauchen immer wieder typische Charakteristika auf, von denen etliche bereits zu Genüge dagewesen sind. Der spanische Regisseur nimmt sich allerdings auch Zeit für ein paar empfundene Neuerungen, die vielleicht nur als solche wirken, da sie vergleichsweise nicht so häufig zum Einsatz kamen. "Warteliste zur Hölle" will sich insgesamt nicht dem Schicksal vieler Artgenossen beugen, als seelenloses Plagiat zurückzubleiben und daher nimmt man hier sogar frische Impulse wahr, die dazu verhelfen, dass die die Spielzeit wie im Flug vergeht.

Die Hauptfigur, um die die Geschichte herumkonstruiert ist, wird vom US-amerikanischen Schauspieler Wayde Preston interpretiert. Obwohl er schon beinahe zehn Jahre im Filmgeschäft aktiv war, handelt es sich hierbei erstaunlicherweise um seine erste Kinorolle. Zuvor konnte er sich allerdings schon einen Namen in bekannten Serien machen, doch rückblickend dürfte er hauptsächlich für seine Auftritte in Italo-Western in Erinnerung geblieben sein. Preston sorgt für die nötige Agilität und entwaffnet seine Kontrahenten wahlweise mit der Sprache der Ironie, oder der Kraft seiner Fäuste. Schwungvolle Schlägereien mit Kung-Fu- oder Karate-Einlagen setzen die Gegner außer Gefecht, falls diese den umtriebigen Agenten nicht gerade selbst auf die Folter geschnallt haben. In diesem Zusammenhang zeigt sich die Affinität der Regie, Kostproben von Brutalität und reinstem Sadismus in der Geschichte zu etablieren, was für einen gewissen Nervenkitzel sorgen kann. Genau wie sein deutscher Kollege Reinhard Kolldehoff liefert er eine sehr solide Performance ab und man erwartet mit Spannung, wie des Rätsels Lösung schließlich aussehen mag, oder wer über die Klinge springen muss. Für Aufsehen und Wiedersehensfreude sorgt die wie immer bezaubernde Helga Sommerfeld, die wohl eine der besten Interpretinnen aus dem weiten Feld der sogenannten zweiten Garnituren gewesen ist. Ihr attraktives Aussehen ist wie üblich mit der nötigen Hingabe und ambivalenten Finessen gekreuzt, und es ist stets ein Vergnügen, ihr variables Spiel mitzuerleben. Des Weiteren ist die feuerrote Kai Fischer als Gast zu sehen, der ihr knapper Rollenumfang keine Möglichkeiten für den großen Wurf einräumt. Eigenartigerweise ist ihr Name im Vorspann gleich doppelt, inmitten der Crew und separat als Gast, gelistet. Die tödliche Jagd um einen Mikrofilm wirkt am Ende vielleicht etwas zu herkömmlich, als dass man etwas Außergewöhnliches darin wittern könnte, aber dennoch verfügt "Warteliste zur Hölle" über ganz individuelle Stärken, die positiv nachhallen. Hier zu nennen ist sicherlich das überraschende Finale mit einer Entlarvung des Drahtziehers, die optimal gelöst und andernorts viel zu oft mit unnötig frühen Hinweisen verwässert wurde. Insgesamt ist dieser Vertreter des Eurospy-Genres inhaltlich wie inszenatorisch als gelungen zu bezeichnen und kann ohne Probleme gut unterhalten.


— ITALO-CINEMA —


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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 09.10.2019 22:54 
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Warteliste zur Hölle (D)
Thunder Mission (D)
Himmelhunde mögen's heiß (D)
Jerry Land - Cacciatore di spie (IT)
Jerry Land, chasseur d'espions (F)
Anónima de asesinos (ES)
Man on the Spying Trapeze (USA)



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IT / D / ES 1967

Score: Piero Umiliani

Filmportal

OFDb



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Ich kann mich den lobenden Worten Prismas nur anschließen, denn die kurzweilige, von Ernst Ritter von Theumer mitgeschriebene und produzierte WARTELISTE ZUR HÖLLE entpuppte sich bereits ab der ersten Minute als ein äußerst unterhaltsamer und zugleich actionreicher Vertreter der ansonsten oftmals mit sehr viel Muse inszenierten Eurospy-Movies. Die kuriose deutsch-italienisch-spanische Co-Produktion entstand unter der Regie des Spaniers Juan de Orduña und kam zunächst am 10.05.1966 in die italienischen Kinos, bevor diese erst am 10.02.1967 in einer um sechs Minuten gekürzten Fassung ihre deutsche Kinopremiere feiern durfte (Quelle). Neben einer deutschen TV-Ausstrahlung, welche mit einer Laufzeit von 87 Minuten der deutschen Kinofassung entsprechen dürfte, existiert laut der OFDb auch noch eine deutsche VHS-Fassung mit einer Lauflänge von lediglich 85 Minuten.
Soweit das Fassungswirrwarr...

Kommen wir zu den Darstellern, von denen neben Reinhard Kolldehoff in erster Linie die beteiligten Damen die überzeugendsten Darbietungen abgeben. Keine Ahnung warum, aber beim Anblick des dauergepiesackten Hauptdarsteller Wayde Preston kam mir andauernd David Hasselhoff in den Sinn, denn der bis dahin als TV-Western-Held bekannte Mime erinnerte mich nicht nur stellenweise (je nach Kameraeinstellung) von seinem jeweiligen Gesichtsausdruck, sondern auch gerade in den actionlastigeren Szenen aufgrund seiner leicht klobig wirkenden Bewegungsabläufen an den ehemaligen Knight Rider und Rettungsschwimmer aus der Bucht... :? 8-)

Die deutsche Synchro ist ebenfalls sehr gelungen und bereitet einen ordentlichen Spaß - ohne dabei 'over the top' zu wirken. Ansonsten bietet der Film auch noch eine ganze Menge an Agenten-Gimmiks, Folterspielzeugen und agentenspezifische Grausamkeiten, wovon die sogenannte 'Gehirnquetsche' wiederum mein persönliches Highlight darstellte. Ein weiterer, bis dahin noch gar nicht genannter Höhepunkt, ist die ohrwurmträchtige Filmmusik von Piero Umiliani, von der sich spätestens im kommenden Monat die CD in meine Soundtrack-Sammlung einreihen wird
:yes4:



Prisma wrote:
Des Weiteren ist die feuerrote Kai Fischer als Gast zu sehen, der ihr knapper Rollenumfang keine Möglichkeiten für den großen Wurf einräumt. Eigenartigerweise ist ihr Name im Vorspann gleich doppelt, inmitten der Crew und separat als Gast, gelistet.

Aber scheinbar auch nur im deutschen Vorspann, denn zumindest in der englischsprachigen Fassung (die übrigens mit einer Laufzeit von 98 Minuten der deutschen TV-/Kinofassung entsprechen dürfte) wird die gute Kai nur einmal gelistet. Entweder hat sich beim Erstellen des deutschen Vorspanns einfach nur der Fehlerteufel eingeschlichen, oder die zweite Namensnennung bezieht sich auf die kurz zu sehende Kai Fischer-Puppe, welche bei einer wünschenswerten Veröffentlichung sehr gerne im Rahmen einer Sonderedition beigelegt werden darf :P


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Vorspann:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com



Trailer (Spoileralarm!)

www.youtube.com Video from : www.youtube.com






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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 10.10.2019 20:24 
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Richie Pistilli wrote:
Entweder hat sich beim Erstellen des deutschen Vorspanns einfach nur der Fehlerteufel eingeschlichen, oder die zweite Namensnennung bezieht sich auf die kurz zu sehende Kai Fischer-Puppe

Letzteres ist wohl des Rätsels Lösung! :lol:

Nee, ich denke auch eher an den Fehlerteufel, wobei mir das in dieser Form auch noch nicht so untergekommen ist, höchstens wenn sich die Credits zweier Produktionsländer miteinander vermischt hatten. Zunächst dachte ich daran, dass man vielleicht von zwei verschiedenen Personen ausgegangen war, immerhin heißt es einmal Kay Fischer und anschließend Kai Fischer. Das habe ich aber nur kurz in Betracht gezogen wegen des Wikipedia-Eintrags zu "Warteliste zur Hölle", da der Verfasser dort davon ausgeht, dass es sich bei Fischer um einen Schauspieler handelt. Naja, ist auch nicht weiter tragisch, Hauptsache sie war wenigstens einmal dabei. Mich erinnerte ihr Auftritt übrigens sehr an den von Renate Ewert in "Agent 505 - Todesfalle Beirut" von Manfred R. Köhler, der ein Jahr zuvor entstand. Anlegung und Aufmachung sind fast identisch.


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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 11.10.2019 19:55 
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Prisma wrote:
Mich erinnerte ihr Auftritt übrigens sehr an den von Renate Ewert in "Agent 505 - Todesfalle Beirut" von Manfred R. Köhler, der ein Jahr zuvor entstand. Anlegung und Aufmachung sind fast identisch.

Wie? Gibt es in TODESFALLE BEIRUT auch eine Renate Ewert-Puppe zu sehen? :P

Lustigerweise habe ich die DVD vom AGENT 505 seit einer Woche auf dem Stoß an Filmen liegen, die momentan nach und nach einer Zweitsichtung unterzogen werden. Leider kann ich mich so gut wie gar nichts mehr erinnern, außer, dass mir der Film als ein wenig zäh in Erinnerung blieb. Aber dieser Eindruck kann aus heutiger Sicht natürlich auch täuschen, weswegen der Film auch schon zur erneuten Ansicht bereit liegt. Fortsetzung folgt demnächst im entsprechenden Filmthread...


Prisma wrote:
Das habe ich aber nur kurz in Betracht gezogen wegen des Wikipedia-Eintrags zu "Warteliste zur Hölle", da der Verfasser dort davon ausgeht, dass es sich bei Fischer um einen Schauspieler handelt. Naja, ist auch nicht weiter tragisch, Hauptsache sie war wenigstens einmal dabei.

Als ich den Namen 'Kai Fischer' vor einigen Jahren im Rahmen einem Deiner Kommentare erstmals bewusst wahrgenommen habe, dachte ich auch zunächst, dass es sich bei 'Kai' um einen Mann handelt, aber als ich dann im zweiten Satz das magische Wörtchen 'sie' las, wurde ich stutzig und googelte daraufhin einfach mal... Die ersten Filme, in denen ich ihre Beteiligung bewusst wahrnahm, waren DAS GEHEIMNIS DER TODESINSEL und MÄDCHEN AUS DER MAMBO-BAR, wonach sich Kai Anne Inge Fischer auch schon unwiderruflich in der Riege der meinerseits 'immer gerne gesehenen' Darstellern befand. Seitdem schaue ich bei der entsprechenden Möglichkeit jeden Film an, in dem sie als Schauspielerin mitwirkte.


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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 12.10.2019 22:21 
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Richie Pistilli wrote:
Wie? Gibt es in TODESFALLE BEIRUT auch eine Renate Ewert-Puppe zu sehen?

Dutzende! :D

Mir hat "Agent 505 - Todesfalle Beirut" damals ganz gut gefallen, schon alleine wegen der Besetzung, aber wenn ich so recht überlege, ist auch nicht mehr so übermäßig viel vom Verlauf in Erinnerung geblieben. Das passiert mir aber relativ oft bei Eurospy-Vertretern. Manchmal erinnere ich mich nur noch an ganz bestimmte Szenen oder Fixpunkte, aber nicht mehr, was die Handlung, hin und wieder sogar die Auflösung betrifft. Vielleicht liegt es auch daran, dass es zu viele gleichgestrickte Vertreter und ähnliche Storys gibt?



Richie Pistilli wrote:
Als ich den Namen 'Kai Fischer' vor einigen Jahren im Rahmen einem Deiner Kommentare erstmals bewusst wahrgenommen habe, dachte ich auch zunächst, dass es sich bei 'Kai' um einen Mann handelt

Oh, mit "Memories, Delirium and the Vendetta" hattest Du dann aber einen äußerst durchwachsenen Einstieg, da der Film durch niemanden zu retten ist, obwohl sie eine gute Figur macht, weil sie stets eine gute Figur macht. Kai Fischer habe ich natürlich erstmals bei Wallace in "Zimmer 13" gesehen. Da gibts nur zwei Frauenfiguren und per Ausschlussverfahren war die Sache neben Karin Dor mit ihrem Namen dann recht schnell klar. So etwas kann aber tatsächlich schnell in die Irre führen. Bei mir gab es zum Beispiel in "Der Würger von Schloss Blackmoor" so einen Fall. Ich hielt damals Ingmar Zeisberg für einen Schauspieler und es hat relativ lange gedauert, bis es klick gemacht hat. Da war nämlich noch nix mit googeln. :lol:

Insgesamt hätte ich mir in "Warteliste zur Hölle" schon einen größeren Auftritt von Kai Fischer gewünscht beziehungsweise einen, der mehr Relevanz für die laufende Story gehabt hätte. Im Endeffekt hätte man das aufreizende Zimmermädchen ja auch einfach weglassen können und es hätte nichts Signifikantes gefehlt. Klar, es soll ja etwas fürs Auge dabei sein oder jemand, der den Helden mit weiblicher Finesse ein wenig aus der Reserve lockt und provoziert, aber trotzdem ging mir das zu abrupt. Naja, war eben nur eine Gastrolle. Übrigens fand ich ihren Exit aus dem Film gar nicht einmal so übel inszeniert, denn da gibt es von Film zu Film nämlich dutzende Szenen mit guten und mit wirklich schlechten Puppen.


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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 14.10.2019 06:39 
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Prisma wrote:
Oh, mit "Memories, Delirium and the Vendetta" hattest Du dann aber einen äußerst durchwachsenen Einstieg, da der Film durch niemanden zu retten ist, obwohl sie eine gute Figur macht, weil sie stets eine gute Figur macht.

Ihr Ausflug ins Naziploitation-Genre dürfte mein dritter oder vierter Film mit ihr gewesen sein, denn nachdem ich ihren Namen im entsprechenden Thread zum ersten Mal wahrnahm, folgten zunächst die beiden zuvor genannten Filme. An "Memories, Delirium and the Vendetta" habe ich mich erst danach herangetraut. :)


Prisma wrote:
Kai Fischer habe ich natürlich erstmals bei Wallace in "Zimmer 13" gesehen.

Den müsste ich mir auch nochmals zu Gemüte führen, da meine Erinnerungen hinsichtlich ihres Auftritts momentan gegen Null tendiert :oops:



Prisma wrote:
Insgesamt hätte ich mir in "Warteliste zur Hölle" schon einen größeren Auftritt von Kai Fischer gewünscht beziehungsweise einen, der mehr Relevanz für die laufende Story gehabt hätte. Im Endeffekt hätte man das aufreizende Zimmermädchen ja auch einfach weglassen können und es hätte nichts Signifikantes gefehlt. Klar, es soll ja etwas fürs Auge dabei sein oder jemand, der den Helden mit weiblicher Finesse ein wenig aus der Reserve lockt und provoziert, aber trotzdem ging mir das zu abrupt. Naja, war eben nur eine Gastrolle. Übrigens fand ich ihren Exit aus dem Film gar nicht einmal so übel inszeniert, denn da gibt es von Film zu Film nämlich dutzende Szenen mit guten und mit wirklich schlechten Puppen.

Dafür, dass sie zweimal im Titelvorspann genannt wird, fiel ihre Darbietung wahrlich viel zu kurz aus. Letztlich entsprach ihre kurze Auftrittsdauer lediglich einem Eyecatcher-Effekt, der gerne auch noch länger hätte andauern können. Na ja, Hauptsache dabei gewesen... :)


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 Post subject: Re: WARTELISTE ZUR HÖLLE - Juan de Orduña
PostPosted: 15.10.2019 20:15 
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Richie Pistilli wrote:
Den müsste ich mir auch nochmals zu Gemüte führen, da meine Erinnerungen hinsichtlich ihres Auftritts momentan gegen Null tendiert

Ach, in "Zimmer 13" ist ihr Auftritt auch sehr kurz ausgefallen. Da gibt es neben Karin Dor eigentlich nur sie und die Rolle hat genau wie in "Warteliste zur Hölle" vielleicht nicht so die große Relevanz für die laufende Geschichte. Kai Fischer ist für solche Parts allerdings häufig gebucht worden, welche ich auch sehr mag. Oft in die Richtung femme fatale verplant, hat sie ja auch stets überzeugende Eindrücke abliefern und für einen Hauch Geheimnis sorgen können. Vielleicht sind solche Parts im Endeffekt gar nicht so unwichtig, da sie für eine interessante Würze sorgen. Kai Fischer ist übrigens ein klarer Fall für "Cherchez la femme bei Edgar Wallace"; da könnte ich sie mal unter die Lupe nehmen.


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