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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.11.2009 00:07 
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Covertext der VHS: Wo erregend schöne Frauen ihr Schicksal in Männerhände legen....
Schwangerschaften ..... gewollte und ungewollte , Abtreibung , die Pille - das alles sind Themen dieses Filmes aus dem Alltag einer Frauenstation.


Deutschland 1976, Regie: Rolf Thiele
Mit Horst Bucholz, Lilian Müller (Ex Playboy Playmate), Stephen Boyd (Ben Hur), Karin Dor, Barbara Valentin, Herbert Fux.


Der Film will ernsthaft sein ist aber plakativ und schmuddelig! :mrgreen: Der muss auf DVD!


Last edited by italo on 06.06.2012 21:55, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 12.11.2011 18:28 
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Der Italo und seine Frauenstation :lol: Er hat mich dazu gebracht den Film mal zu besorgen....

Er schreibt ja nicht sehr viel vom Inhalt, aber wie gut der sein soll, also wusste ich nicht was mich erwartet...
Die Dor hat ja nur ne kleine Rolle als Mutter der Frau vom Oberarzt!
Und ja der Film ist echt toll!!!!!
Aber würde ich mir den nochmal ansehen, auf Dvd wünschen??? Es gibt null Action, keine Erotik, wenig gore...
Es gibt scheinbar echte Entbindungen/Kaiserschnitt zu sehen. Es spritzt ganz schön wenn die Fruchtblase platzt :shock: :lol:
Irgendwie ist es eine Art Schwarzwaldklinik nur etwas härter oder sagen wir zeigefreudiger bei Op.
So gibts schiksale der Patientinen, wie eine Frau bei der man Krebs diagnostiziert und sie vor die Wahl gestellt wird, etweder das leben ihres Säuglings oder ihr eigenes zu retten. Beides scheint unmöglich!
Eine 15 Jährige ist schwanger und wollte sich das Kind selbst abtreiben, was schief gegangen ist , da die Blutungen nicht aufhören muss sie komplett ausgeräumt werden.
Dann natürlich Private angelegenheiten... Der Chefarzt hat ein Chirogen Thrauma im Arm, seit seine Frau bei der Geburt ihrers letzten kindes an einer Lungenembolie starb. Nun ist er alleinerziehender Vater einer pupertierenden Tochter und eines Säuglings.
Dann der Oberarzt, der mit einer ziemlich kirren Frau verheiratet ist. Diese beschuldigt den Chefarzt als Mörder weil er seiner Frau noch so spät ein Kind gemacht hat :shock: :) Dann mit ihrem Mann der ein Kind von ihr möchte kann sie auch nimmer, denn sie will kein Kind aus angst auch bei der Geburt zu sterben. Naja sie ist Tochter aus reichem Hause und wurde zu sehr verwöhnt, deswegen...
Sie sammelt puppen wie ein Kind, in diesen versteckt sie Medikamente wie auch die Pille vor ihrem Mann.
Die Tochter des Chefarztes kommt hinter das geheimniss und der Verrät es seinem Oberarzt. Jetzt denkt die Frau ihr Mann hätte den Zyklus durcheinander gebracht und sie wäre schwanger, worauf sie einen Selbstmord mit Schlaftabletten versucht... usw. und so fort..

"Der Film will ernsthaft sein ist aber plakativ " das trifft es sehr gut, schmuddelig fand ich ihn weniger.
Kammera und Regietechnik ist man hier auch auf gehobenen Niveau! Da gibts überblendungen, 2 bilder in einem, manchmal ist alles in Rot gechaucht ect. Also man hat nicht einfach nur stupide drauf los gefilmt! So kommt der Film auch nicht wie ein TVFilm daher...
Die darsteller waren alle toll, bis auf die nervige Göre des Chefarztes...
Der Kaiserschnitt war auch Krass anzusehen. Oder mit einer Nadel sich selbst das Kind abtreiben ect...
Tja so schaut er aus der Alltag auf einer Frauenstation! 7/10 punkte!
Aber so abfeiern wie der Italo würde ich ihn nicht. Die Dor hat ja nur ne kleine Rolle und trägt nen hässlichen Pelz aufm Kopf und am Körber....
Die Erotische szene zwischen Oberarzt und der obergeilen Schwester von der Säuglingsstation war in ihren ansätzen sehr gelungen, gab aber zu wenig zu sehen und zu kurz gehalten war es auch :evil:

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 13.11.2011 20:32 
Die vergisst den Kurzauftritt vom Herbert Fux als lüsternder Taxifahrer und der Kurzauftritt von Barbara Valentin als nuttige Mutter der Tochter, die abtreiben will.
FRAUENSTATION ist schöner Trash auf hohem Niveau und das mit großer Starbesetzung, einem tollen deutschen 70er Jahre Look und klasse Filmmusik.
Und ja Du hast Recht Reggie, das ist kein TV Film Look. :)

Jetzt gehörst Du zu den sehr wenigen Leuten, die den Film kennen.
Einer von den 3 Leuten, von denen ich weiß, dass sie den Film gesehen haben ist Darky der Sammler, der vergibt glaube ich 8/10

Karin Dor hat eine kleinere und für sie sehr untypische Rolle. Sie spielt mit Perücke eine ca. 10 Jahre ältere Frau und scheint psychisch nicht ganz auf der Höhe.

Horst Bucholz und Stephen Boyd (Messala aus Ben Hur) sind auch klasse in dem Film.

und das damalige Playboy Playmate Lilian Müller macht sich in der Hauptrolle auch nicht schlecht.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 13.11.2011 20:43 
reggie wrote:
Es spritzt ganz schön wenn die Fruchtblase platzt :shock: :lol:



Die Szene ist unglaublich eklig und derb. Das ist Entbindungs Snuff! :mrgreen:


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 14.11.2011 01:25 
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Ach, wenn ich das alles so lese, werde ich schon wieder ganz fickrig! Ich liebe Thiele sowieso und würde ALLES von ihm auf DVD kaufen, aber bisher sieht es digital mit seinem Oeuvre ziemlich trist aus. Dabei sehne ich mich so sehr, vom Grunde meines Herzens, nach FRAUENSTATION, FRISCH FROMM FRÖHLICH FREI, den ganze frühen Filmen natürlich auch und vor allem ganz besonders nach UNDINE 74.

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 14.11.2011 08:31 
Die Möglichkeiten, dass FRAUENSTATION erscheint stehen übrigens gar nicht soooo schlecht. ;)

Aufgrund des mangelnden DVD Angebots kenne ich leider sehr wenig von Rolf Thiele aber sein Ruf unter den Filmfans ist ja echt verdammt gut, das man nach mehr lechzt.
Bis jetzt habe ich nur einen sehr frühen Film von ihm gesehen DAS MÄDCHEN ROSEMARIE und der hat mir sehr gut gefallen.
Ich bin aber normalerweise eher an seinen End 60er und 70er Werken interessiert.

FRAUENSTATION ist eine Perle, die nur deswegen in Wunschthreads so wenig genannt wird, weil den Film fast keiner kennt.
Ich bin tatsächlich nur durch Karin Dor auf den Film aufmerksam geworden, sonst würde ich auch zu denjenigen Unwissenden gehören.
Genauso ICH HABE SIE GUT GEKANNT, den kennt auch fast niemand.
Allerdings haben IO LA CONOSCEVO BENE einige Leute aufgrund meiner Postings angesehen und einstimmig für sehr gut befunden. ICH HABE SIE GUT GEKANNT ist ein echtes Meisterwerk, dass bis jetzt nur von FilmArt erkannt wurde aber die kriegen ihn im Moment leider nicht.

FRAUENSTATION ist zwar kein Meisterwerk aber eine echte Perle des deutschen Films der 70er Jahre und dürfte den meisten hier wirklich gut schmecken.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 14.11.2011 08:56 
Das den Film die meisten nicht kennen liegt wohl auch am Titel FRAUENSTATION. Da wird aufgrund des Herkunftslandes und der Zeit in der der Film entstanden ist wohl gleich "Der neue deutsche Film" oder 70er Jahre Autorenkino vermutet.
Würde der Film UNMORLISCHE GESTÄNDNISSE JUNGER MÄDCHEN IM KRANKENHAUS heißen , würden ihn mehr Leute kennen.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 14.11.2011 13:40 
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Also ganz so unbekannt ist der Film wohl nicht , die VHS (UFA) wird recht oft bei Auktionshäusern angeboten und eigentlich auch immer fleißig gekauft ;)

Ich habe selbst das Videophon Tape und schließe mich doch glatt dem durchweg positiven Feedback an . Der Film ist nach heutigen gesellschaftlichen Maßstäben absolut unverantwortlich und geizt auch nicht an exploitativen Momenten wie beim schön bebilderten Kaiser-Schnitt ! Neben der königlichen "Halbgott in Weiß" Mentalität wird die Selbstbestimmung(sfähigkeit) der Frau als Absurdum dargestellt !

Der vermeintlich seriöse Titel und der Name Horst Buchholz könnten schon einen harmlosen Heimat-Schmonsenz vermuten lassen , allerdings gib es eine Reihe harmlos klingender Titel die sich dann überraschender Weise durch einen hohen Exploiation Schauwert auszeichnen (wie z.B."Kinderarzt Dr. Fröhlich" mit Kuli oder "Schloss Wildberg" featuring Michael Schanze) !


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 14.11.2011 14:21 
Operazione Bianchi wrote:
Ich habe selbst das Videophon Tape und schließe mich doch glatt dem durchweg positiven Feedback an . Der Film ist nach heutigen gesellschaftlichen Maßstäben absolut unverantwortlich und geizt auch nicht an exploitativen Momenten wie beim schön bebilderten Kaiser-Schnitt ! Neben der königlichen "Halbgott in Weiß" Mentalität wird die Selbstbestimmung(sfähigkeit) der Frau als Absurdum dargestellt !



Ich könnte das nicht so treffend formulieren wie Du.

Auch wenn das Tape sich gut verkauft, denke ich doch das den die meisten DP User nicht kennen und gar nicht darauf kommen, dass der Film etwas für sie ist.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 21:54 
Ich hoffe ja weiterhin, dass dieser gute Film endlich mal auf DVD erscheint.
Am besten mit diesem schönen Plakatmotiv:

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 21:59 
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Den Film hab ich mittlerweile auch als UFA Tape.

Aber so richtig überzeugt hat er mich leider nicht. Ich kanns schwer beschreiben, was mir gefehlt hat... irgendwie fehlte mir der gwisse Pep.

Die Geburtsszene fand ich jetzt nicht sooo schockierend, da hab ich wahrscheinlich schon zu oft live Hand angelegt :mrgreen:

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 22:00 
Malastrana wrote:
Den Film hab ich mittlerweile auch als UFA Tape.

Aber so richtig überzeugt hat er mich leider nicht. Ich kanns schwer beschreiben, was mir gefehlt hat... irgendwie fehlte mir der gwisse Pep.

Die Geburtsszene fand ich jetzt nicht sooo schockierend, da hab ich wahrscheinlich schon zu oft live Hand angelegt :mrgreen:



Vielleicht kannst Du ihn ja irgendwann auf DVD ansehen. ;)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 22:05 
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Malastrana wrote:
Den Film hab ich mittlerweile auch als UFA Tape.

Aber so richtig überzeugt hat er mich leider nicht. Ich kanns schwer beschreiben, was mir gefehlt hat... irgendwie fehlte mir der gwisse Pep.

Die Geburtsszene fand ich jetzt nicht sooo schockierend, da hab ich wahrscheinlich schon zu oft live Hand angelegt :mrgreen:


Hey du bist doch sozusagen vom Fach 8-) Ist der Film nun realistisch oder was??? :lol:

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 22:07 
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Ich hab auch das Videophon Tape, konnte mir bisher aber keinen Reim auf den Inhalt des Films machen und hab ihn daher noch nicht gesichtet. Nach der Beschreibung will ich den aber an diesem langen We mal in den VHS-Recorder schieben, liest sich interessant :)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 22:10 
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@reggie: Und wie realistisch der ist :mrgreen:

Vom Fach bin ich eher nicht, aber in der Ausbildung hab ich desöfteren bei Geburten geholfen. Ich musste immer den Dammschnitt machen und danach die ganze Bescherung mitm Doc wieder nähen... :mrgreen:

Ich bin eher auf Herzen spezialisiert.

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 06.06.2012 22:13 
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italo wrote:
Vielleicht kannst Du ihn ja irgendwann auf DVD ansehen. ;)



Ist der etwa in der Mache?

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ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 07.06.2012 01:43 
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italo wrote:
Ich hoffe ja weiterhin, dass dieser gute Film endlich mal auf DVD erscheint.
Am besten mit diesem schönen Plakatmotiv:

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Fantastisch gutes Coverartwork!! :ugeek:

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 07.06.2012 10:37 
TRAXX wrote:
italo wrote:
Ich hoffe ja weiterhin, dass dieser gute Film endlich mal auf DVD erscheint.
Am besten mit diesem schönen Plakatmotiv:

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Fantastisch gutes Coverartwork!! :ugeek:



Das ist noch richtig hochwertige Plakatkunst. Irgendwie sieht es nach demselben Künstler wie Dracula jagt Frankenstein aus.
Das waren 1977 noch richtig schön gemalte Plakatmotive, was wohl die letzte große Zeit der Plakatmalerei war.
Wenn ich mich recht erinnere wurden Plakate ab Anfang/ Mitte der 80er meistens durch Fotomontagen ersetzt, was man bei den James Bond Filmen sehr gut erkennen kann. Der Trend war wohl vorbei.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.06.2012 07:12 
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Versprecht euich bloss nicht zuviel von dem Film - unter Trashaspekten. Das Beste ist der Vorspann mit der Musik, man sieht einfach nur die Lampe der Notaufnehme blinken und hört dazu großes Orchester, und dann indertat das Plakat.

Der zweitschlechteste Film von Rolf Thiele, nur ROSEMARIES TOCHTER ist noch fader. Leider. Da hat der sogenannte Cheferotiker des deutschen Films das Playmate Lilian Müller zur Verfügung und bringt es nicht fertig, sie halbwegs sexy in Szene zu setzen, weder mit noch ohne Kleider. Nur für ein paar Sekunden jeweils gibt es Lichtblicke. Hat mich damals schon geärgert, als ich den Film noch im normalen Handel als VHS kaufen konnte.

War halt ein Abschreibungsfilm, der erst Jahre nach dem Dreh ins Kino kam. Abschreibungsfilme habens ja nie eilig. Als Film an sich ist er noch okay, er wirkt eigentlich heute mehr wie ein altes Fernsehspiel, das seinen Namen noch verdient hat. das Langsame, Unaufgeregte gibt ihm einen gewissen Realismus.

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FILM MÄG, Print-Fanzine im 12. Jahrgang

"Danach kam ja nur noch der subventionierte Staatsfilm."
(Herbert Fux. Er meinte die Zeit ab Mitte der 70er.)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.06.2012 08:34 
effetess wrote:
Versprecht euich bloss nicht zuviel von dem Film - unter Trashaspekten. Das Beste ist der Vorspann mit der Musik, man sieht einfach nur die Lampe der Notaufnehme blinken und hört dazu großes Orchester, und dann indertat das Plakat.

Der zweitschlechteste Film von Rolf Thiele, nur ROSEMARIES TOCHTER ist noch fader. Leider. Da hat der sogenannte Cheferotiker des deutschen Films das Playmate Lilian Müller zur Verfügung und bringt es nicht fertig, sie halbwegs sexy in Szene zu setzen, weder mit noch ohne Kleider. Nur für ein paar Sekunden jeweils gibt es Lichtblicke. Hat mich damals schon geärgert, als ich den Film noch im normalen Handel als VHS kaufen konnte.

War halt ein Abschreibungsfilm, der erst Jahre nach dem Dreh ins Kino kam. Abschreibungsfilme habens ja nie eilig. Als Film an sich ist er noch okay, er wirkt eigentlich heute mehr wie ein altes Fernsehspiel, das seinen Namen noch verdient hat. das Langsame, Unaufgeregte gibt ihm einen gewissen Realismus.



Weder Deine Meinung zum Film, noch die realistische Note kann ich bestätigen. Realistisch wirkt der Film eher nicht. Damals bestimmt ernst gemeint aber heute eher unfreiwillig komisch und etwas schmuddelig und gerade deswegen äußerst unterhaltsam, mit Weltstars wie Boyd und Bucholz.
Ich wette, dass der Film den meisten Leuten hier total gut gefallen wird aber ein Erotikfilm ist es sicher nicht.

Irgendwie riecht es nach DVD, ich habe das im Gefühl, warum weiß ich auch nicht.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.06.2012 09:17 
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Okay, jedem seine Meinung.
Wir sind uns ja immerhin darin einig, dass es kein Erotikfilm ist.

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.06.2012 09:34 
effetess wrote:
Wir sind uns ja immerhin darin einig, dass es kein Erotikfilm ist.



Gottseidank nicht! ;)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 30.06.2012 09:36 
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italo wrote:
effetess wrote:
Wir sind uns ja immerhin darin einig, dass es kein Erotikfilm ist.



Gottseidank nicht! ;)


Kann ich nicht beurteilen, da ich ebenfalls noch innig auf eine DVD Veröffentlichung warte.

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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 01.09.2015 15:16 
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Ich hab den film schon seit bestimmt 4 oder 5 jahren hier liegen und habe ihn damals erst einmal gesehen im suff kopf, kann mich eigentlich garnichtmehr dran erinnern. Deswegen habe ich ihn jetzt grad nochmal reingeschmissen. 8-)


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 01.09.2015 16:31 
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Mmhhh ich weiss nicht so recht.... keine busen keine beharte mumu :? :( das hät ich ja gerne in einer frauenstation gesehen ! Aber die blonde wahr ganz süss :) mehr als 5,5-6/10 kann ich aber nicht geben. Ganz nett gelangweilt hat er mich NICHT.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 26.10.2019 15:00 
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Horst Buchholz

FRAUENSTATION

● FRAUENSTATION (D|1975)
mit Stephen Boyd, Lillian Müller, Marina Langner, Eva Berthold, Barbara Valentin, Herbert Fux, Pirko Zenker und Karin Dor
eine Cinema 77 Produktion von Hans Pflüger | im Verleih der Centfox
nach der gleichnamigen Romanvorlage von Marie Louise Fischer
ein Film von Rolf Thiele


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»Manchmal wird die ganze Gynäkologie zu einem Alptraum!«

In der gynäkologischen Abteilung einer Klinik werden Chefarzt Professor Overhoff (Stephen Boyd) und sein Oberarzt Doktor Schumann (Horst Buchholz) nicht nur mit freudigen Ereignissen, sondern auch Schicksalsschlägen der Patientinnen konfrontiert. Alleine die tägliche Arbeit würde schon ausreichend an die Substanz gehen, doch es kommt auch zu privaten Ressentiments zwischen den beiden Ärzten. Overhoff leidet an einem Schuldkomplex, der lange zurückliegt und seine Arbeit beeinträchtigt, außerdem macht dem alleinerziehenden Vater seine pubertierende Tochter Eva (Pirko Zenker) zu schaffen. Schumann hingegen hat Probleme anderer Art, denn seine exaltierte, gut zwanzig Jahre jüngere Frau Claudia (Lillian Müller) macht ihm mit kaum nachvollziehbaren Verhaltensweisen das Leben schwer. Beide tragen ihre privaten Sorgen mit in den Klinikalltag, was ihnen wechselseitig missfällt. Nachdem sich Claudia eines Tages auch noch in den Klinikalltag einmischt und schwere Vorwürfe erhoben hat, kommt es zum Eklat...

Rolf Thieles "Frauenstation" gilt als einer von mehreren sogenannten Abschreibungsfilmen und wurde innerhalb eines eiligen Zeitraums von nur vier Wochen abgedreht. Wesentlich länger musste er allerdings auf seine Uraufführung warten, denn es dauerte gute zwei Jahre, bis der Film durch Centfox in die bundesdeutschen Kinos gebracht wurde; das allerdings mit mäßigem beziehungsweise gar keinem Erfolg. Die Produktionsgesellschaft Cinema 77 war auf das Herstellen derartiger Abschreibungsfilme spezialisiert, und auch wenn sie den Steuerzahler somit indirekt Geld kosteten, ist es hoch interessant, dass diese Beiträge in ihrer teils starbepackten Form überhaupt existieren, zumal eigentlich kaum jemand ernsthafte Hoffnungen in wirtschaftliche Erfolge dieser Projekte setze. Beim vagen Blick auf die Thematik scheint sich bereits im Vorfeld herauszukristallisieren, dass Regisseur Rolf Thiele der richtige Mann für eine solche Angelegenheit sein dürfte, aber zunächst dominieren Neugierde und Spannung angesichts einer möglichen Überraschung die teils bizarr bebildert wirkende Szenerie. Bereits nach wenigen Intervallen lässt sich leider sagen, dass auch dieses diffus angelegte, eigentlich kritische Thema nur Alibi-Funktion besitzt und trotz Modifikation nur ein typischer Thiele-Film dabei herausgekommen ist, der von einfältigen Dialogen geradezu beherrscht wird. Insbesondere seine späten Werke tragen eine viel zu eindeutige, beinahe verzweifelte Handschrift und grenzen sich - abgesehen von inszenatorischen Kapriolen - kaum mehr von einheitlichen Gebilden dieser Zeit ab, die es sich lediglich zur Aufgabe gemacht hatten, Populärthemen aufzugreifen, um sie schlussendlich gewinnbringend auszuschlachten. Bei Thieles tunnelartigem Bearbeitungsstil war der Lack aber definitiv ab und es werden in der Peripherie anzusiedelnde Inhalte daraus. "Frauenstation" bewegt sich mühevoll zum anvisierten springenden Punkt, bei dem man sich nicht nur einmal fragt, was in eigentlich Wirklichkeit abgehandelt werden soll. Die prominenten Hauptdarsteller lassen sich dem Empfinden nach hierbei willenlos vor eine Karre spannen, die erwartungsgemäß und ohne Gnade in einer Zirkusmanege zur Schau gestellt wird.

Horst Buchholz als Oberarzt Dr. Rainer Schumann liefert eine dem Film angemessene Performance ab. Weit entfernt von seinen beeindruckenden darstellerischen Zeiten, sieht man den Frauenschwarm a. D. in einer ungewöhnlich überspitzt wirkenden Rolle, der er jedoch eine gewisse Nachhaltigkeit verleihen kann, da man schließlich etwas geboten bekommt, was vielleicht nicht unbedingt zu erwarten war. Der Mythos des Halbgottes in Weiß beginnt unter seiner Handhabe in einem irritierenden Licht zu bröckeln, bis die Dramaturgie mit Hochdruck daran arbeitet, den überheblich wirkenden Herrn als beinahe zweifelhaft einzustufen. Umso besser, denn die fehlenden stilistischen und inszenatorischen Konturen können so etwas ausgeglichen werden. Leider bleibt Buchholz im Gesamtgeschehen aber nur eine Schachfigur, die keinen Offizier richtig angreifen kann, was für viele seiner KollegInnen auch gilt. Des Weiteren spielen Stephen Boyd, Lillian Müller und Karin Dor tapfer gegen eine schwerwiegende Langatmigkeit an, die bereits ab dem Mittelteil nicht mehr abgewendet werden kann. Die Norwegerin Lillian Müller wird hier unglücklicherweise verschenkt, da Thiele es nicht versteht, sie ihren (erwarteten) Fähigkeiten entsprechend einzusetzen und sie in diesem Zusammenhang erneut dazu verdammt, ein Abziehbild ihrer schönen Hülle sein zu müssen. Hinzu kommt, dass sich ihre Rolle trotz Schlüsselfunktion im komplexen Labyrinth der Geschichte verliert. Was Stephen Boyd hingegen abzuliefern hat, ist angesichts seiner durchaus soliden darstellerischen Fähigkeiten schon frustrierend, denn er hat lediglich seinen immer noch wohlklingenden Namen zur Verfügung zu stellen. Zahlreiche Szenen mit seiner Filmtochter und die damit verbundenen Dialoge waren für damalige Verhältnisse vielleicht so angelegt, dass sie dem Zuschauer von einst die Schamesröte ins Gesicht treiben sollten, doch leider bleibt nichts zurück außer aufgeplusterten Wortwechseln, die alleine aus diesem Grund in Erinnerung bleiben werden - oder auch nicht.

Karin Dor ist in "Frauenstation" in einer Rolle zu sehen, die man in dieser Fasson sicherlich nicht alle Tage geboten bekommen hat. Zunächst ist löblich zu erwähnen, dass sie hier erneut den Beweis ihrer Vielseitigkeit liefert, denn sie konnte sich praktisch in jede erdenkliche Rolle hineinversetzen und mit ihr eins werden, was hier allerdings nicht als reines Kompliment zurückbleiben bleiben kann, da sie Polemik, Exaltiertheit und Affektiertheit einfach nicht kleidet. Sie selbst hat ihre schöpferischen Tiefpunkte in Interviews zwar anderswo ausmachen wollen, doch mitunter findet man ihn bei genauer Betrachtung auch irgendwie hier, unter Rolf Thieles fahriger Regie, die oft zu kompliziert wirkt, da die Langeweile bis hin zur Unkenntlichkeit verschachtelt und verschlüsselt erscheint. Der Verlauf plätschert zähflüssig vor sich hin und geht einige ungünstige Allianzen mit brisanten und sogar zeitlosen Problemen ein, ohne dabei zu berücksichtigen, dass sich die nötige Sachlichkeit und Sterilität mit Einförmigkeit und Ergebnislosigkeit kreuzt wo sie nur kann. Aufgefrischt mit ein paar mechanischen Originalszenen aus dem Klinikalltag - außerdem theatralische Veranschaulichungen aus deutschen Schlafzimmern - windet sich dennoch (oder sogar deswegen) Leerlauf durch diese Geschichte, die vom Prinzip her keinesfalls so diffus und uninteressant sein müsste. Thiele als Jongleur moralischer Aspekte und bestehender Missstände versagt auf ganzer Linie; auch seine bewährte Abhandlung der Rolle der Frau wirkt eher wie eine unappetitliche Exhumierung seiner althergebrachten Inszenierungen. Positiv zu erwähnen bleibt das prinzipielle Heranwagen an Themen, die vornehmlich in gesellschaftliche Korsetts und tiefes Schweigen gehüllt waren, doch man kommt nicht um das Ausformen des Gedankens herum, wie diese Geschichte wohl unter alternativer Regie ausgesehen hätte, wenngleich erneut eingeräumt werden darf, dass sie unter solchen Umständen wohl gar nicht erst existieren würde.

Rolf Thiele spart es sich weitgehend auf, in die notorische Erotik-Trickkiste zu greifen und verliert sich wie so oft in vagen Andeutungen, um eine Inangriffnahme der angekratzten psychologischen Ebene zu meiden, sodass man in "Frauenstation" wenig Neues von dieser Seite angeboten bekommt. Es ist sehr schade, doch ebenso blanke Realität: die Geschichten, die im Vorfeld oft wie Gold wirkten, werden unter seiner Leitung häufig zu Stroh. Dramaturgisch wenig ausgereift, haben die Protagonisten mit Problemen zu kämpfen, die sich auch fernab des Klinikalltags finden, welcher nach und nach nur noch Alibifunktion zu haben scheint. Spannungen zwischen Göttern in Weiß, sprich Horst Buchholz und Stephen Boyd, spielen sich kaum auf medizinischer Ebene ab, sondern die Brisanz soll darüber entstehen, dass insbesondere Privates und Berufliches vermischt wird. Der abgehandelte Konfliktstoff ist durchaus als solcher zu verstehen, aber dennoch spült sich die gesamte Angelegenheit von selbst weich, da die Personen im Rahmen ihrer Charakterzeichnungen schwächeln. Unterm Strich bleibt trotz hoher Erwartungen wenigstens Routine zurück, außerdem gelingt es der Regie phasenweise recht anschaulich, Spannungen zu visualisieren. Als besonders eingängig ist die musikalische Untermalung von Bernd Kampka zu bezeichnen, die abgehandelte Themen oft in einen herben Kontrast zu stellen weiß, wenngleich sich diese Momente nur sporadisch zeigen. "Frauenstation" war einer der letzten Versuche Rolf Thieles, unter Beweis zu stellen, dass er durchaus in der Lage sein konnte, problembehaftete Sujets unkonventionell anzupacken. Bedauerlicherweise stellt sich auch hier heraus, dass es ihm nicht mehr möglich gewesen ist, sich selbst neu zu erfinden und im Endeffekt zu viel Augenwischerei betrieben wurde. Die Produktion wirkt über die volle Distanz lediglich bruchstückhaft und vermittelt daher einen kontroversen Endeindruck. Somit ist "Frauenstation" vielleicht als einer der besten schlechten Filme von Rolf Thiele zu bezeichnen, da er sich zugegebenermaßen nicht komplett ohne Reiz präsentiert.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 27.10.2019 18:24 
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Ein weiteres Werk von Herrn Thiele, das auf mich wie die meisten seiner Filme wirkte: halbgar, unausgewogen und größtenteils belanglos.
Dies gilt sowohl für die teils sehr kitschige Geschichte, die ebenso schmalzige Filmmusik als auch für die Darbietungen der meisten Darsteller - was angesichts der beteiligten Namen am stärksten schmerzt. Zwar handelt es sich bei 'Frauenstation' um keinen Totalausfall in der thieleschen Filmografie, aber unterhalten vermochte mich der recht schleppend vorangehende Film dennoch nicht so richtig. Neben den storytechnischen Kapriolen und der Überdramatisierung mancher Rollencharaktere, kann einzig die exzellente Kameraarbeit von Charly Steinberger trumpfen, die den unausgegorenen Film letztendlich vor einem noch tieferen Fall bewahrt. Somit bleibt zwar auch bei 'Frauenstation' der typische Beigeschmack eines Thiele-Films zurück, wobei dieser im vorliegenden Fall aber weniger intensiv ausfällt, als bei vielen seiner bereits gesehenen Werke.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 27.10.2019 19:11 
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Richie Pistilli wrote:
Ein weiteres Werk von Herrn Thiele, das auf mich wie die meisten seiner Filme wirkte: halbgar, unausgewogen und größtenteils belanglos.

Im Großen und Ganzen war das auch mein Eindruck, wobei ich im Vorfeld schon ziemlich gespannt war. Vielleicht ist es naturgemäß dann so, dass die Enttäuschung bei solch einem Ergebnis dann noch größer wird. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt die interessant klingende und eigentlich unkonventionelle Geschichte, die prominenten Hauptdarsteller, die natürlich neugierig gemacht haben, aber auch einige positive Meldungen aus diesem Thread. Für mich ist es insgesamt kein Wunder, dass der Film veröffentlichungstechnisch offensichtlich uninteressant ist, was ja wohl auch für "Rosemaries Tochter" gelten dürfte.


Richie Pistilli wrote:
die ebenso schmalzige Filmmusik

Die fand ich hier richtig eingängig und gelungen, allerdings beschränke ich das auch nur aufs Titelthema und den Abspann.


Richie Pistilli wrote:
der typische Beigeschmack eines Thiele-Films zurück, wobei dieser im vorliegenden Fall aber weniger intensiv ausfällt, als bei vielen seiner bereits gesehenen Werke.

Wie gesagt, der Gesamteindruck wurde durch nicht zu haltende Erwartungen merklich heruntergezogen, aber auch ohne diesen Eindruck bliebe das Fazit nicht wirklich gut, sogar nicht noch einmal durchschnittlich. Ich habe auch schon zahlreiche Thiele-Filme gesehen, die mich richtig gelangweilt haben oder die ich inszenatorisch wie thematisch einfach nur uninteressant beziehungsweise misslungen fand. "Frauenstation" zu dieser Gruppe zu zählen wäre nicht vielleicht nicht ganz so fair, aber gerade ohne Vergleich bleibt hier nicht mehr sehr viel übrig. Einmal gesehen und das reicht dann auch, würde ich zumindest mal sagen.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 28.10.2019 06:01 
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Prisma wrote:
Wie gesagt, der Gesamteindruck wurde durch nicht zu haltende Erwartungen merklich heruntergezogen, aber auch ohne diesen Eindruck bliebe das Fazit nicht wirklich gut, sogar nicht noch einmal durchschnittlich. Ich habe auch schon zahlreiche Thiele-Filme gesehen, die mich richtig gelangweilt haben oder die ich inszenatorisch wie thematisch einfach nur uninteressant beziehungsweise misslungen fand. "Frauenstation" zu dieser Gruppe zu zählen wäre nicht vielleicht nicht ganz so fair, aber gerade ohne Vergleich bleibt hier nicht mehr sehr viel übrig. Einmal gesehen und das reicht dann auch, würde ich zumindest mal sagen.

Mit diesem Fazit hast Du die Sache meines Erachtens nicht nur genau auf den Punkt gebracht, sondern mit Deinem letzten Satz auch genau meinen Gedanken beschrieben, der mir gleich nach dem Filmende durch den Kopf ging.


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 Post subject: Re: FRAUENSTATION - Rolf Thiele
PostPosted: 28.10.2019 22:10 
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Also bleibt es wohl wie folgt: Rolf Thiele ist auch weiterhin das Mysterium, das wir beide uns eigentlich nicht anschauen wollen aber im Endeffekt aus verschiedenen Gründen auch nicht wegschauen können, da stets die Hoffnung bestehen bleibt, seinen absoluten Kracher kennenzulernen. Ich fürchte jedoch so langsam aber sicher, dass ich den bereits gesehen habe. :lol:


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