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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 20.08.2013 21:44 
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Niederlande/Deutschland 1969

Darsteller: Alexandra Stewart, Dieter Geissler, Tom van Beek, Marijke Boonstra
Score: Bernard Herrmann

Student (Dieter Geisler) zieht in neue Wohnung, in dieser entdeckt er ein loch wo er seinen komischen Nachbarn beobachten kann. Dieser hat sehr viel Sex mit einer Frau, dieser mutet sehr komisch an, da sie danach immer wie betäubt ausschaut.
Seine Freundin eine Journalistin ist ziemlich Sauer darüber, das er nur noch durch dieses loch schaut. Aber irgendwann gewinnt auch ihr interesse überhand.
Er lässt sich sogar schlüssel nachmachen um heimlich in die Nachbarwohnung zu können, dort entdeckt er ein an die Wasserleitung gefesseltes Mädchen.
Später rettet er die betäubte Sexpartnerin des Nachbarn und erlebt selbst eine heisse nacht mit ihr...
Seine Freundin ermittelt gerade im Fall eines ermordeten amerikanischen Soldaten, mit der zeit kristalisiert sich herraus, das der Nachbar etwas damitt zu tun haben könnte....

Seltener Krimi/Thriller mit Hitchcock anleihen. Zudem wurde auch der Score von Hitchcocks Haus Komponist verbrochen. Und dieser Score ist genial und hauptgrund wesshalb der Film so gut Funktioniert und überaus Spannend daher kommt. Denn der Score transportiert eine sowas von Spannung geschwängerte Luft daher das es eine wucht ist!
Oftmals wurde von einigen schon vermutet das der Film eine Art Giallo sein könnte, aber dem ist überhaupt nicht.
Wie gesagt ist das eher ein Beobachtungsthriller im Stile von "Das Fenster zum Hof" ect.
Es gibt zwei Handlungsverläufe die dann in einem enden, was eigentlich von Anfang an klar ist. Denn das ist in allen Fällen so. So ist es überhaupt nicht überraschend das der Freundin ihre Story, etwas mit seinem Nachbarn zu tun hat.
Aber das wieso weshalb warum, wird nicht klar und hält den Film immer Spannend.
Das ende hält dann nochmal eine Krasse Szene parat, die leider etwas billig umgesetzt wurde. Dennoch der Hammer!
Man kann den Film nicht viel ankreiden, nur das einiges einfach nicht aufgeklärt wird.
Wer war der Typ mit dem Sich der Nachbar immer vor dem Haus getroffen hat. Wieso war das Mädchen erst in seinem Haus angekettet und dann in diesem Geschäft eingesperrt??? Wie hat man sie da unbemerkt hinbekommen....
Was hat es mit dieser Komischen Droge auf sich die der Nachbar seinen Opfern verabreicht???
Schade das man am ende zwar den Mörder fast, aber vieles unerklärt bleibt....
Das Drehbuch wurde übrigens von "Martin Scorsese" verfasst ;)
Und der deutsche Produzent "Dieter Geissler" hatte hier die Hauptrolle.
Unglaublich wie solche Filme immer zu Stande kommen, mit diesen Bekannten Namen und am ende dann doch so unbekannt sind!
8,5/10, klar Geheimtip möchte ich mal sagen.
Achja nicht zuviel Erotik erwarten, da ist gar nichts. Mal gibts ne Nackte Frau in der Badewanne, bei den Sexszenen die durch das Loch beobachtet werden, sieht man gar nichts...

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Den Sportwagen den sie fährt ist geil:
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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 20.08.2013 23:02 
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Das hört sich gut an. Bisher in Deutschland leider nur als VHS erhältlich. Die Glasbox ist allerdings ansprechend.

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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 21.08.2013 14:58 
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Von dem hatte ich auch schon gehört - unbedingt sehen wollen :shock:

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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 06.06.2016 17:22 
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Haben doch sicher paar gekaut.Schreibt mal was.
hier inzwischen ein kleiner Fantrailer.

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 06.06.2016 17:29 
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Der Film hat mich richtig begeistert und war im Endeffekt ganz anders, als erwartet.
Aber genau das sind eben die Überraschungen, die mir so viel Spaß bereiten.
Wollte ich mir gleich zum zweiten Mal anschauen, dann melde ich mich nochmal.


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 06.06.2016 17:42 
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Kurz und bündig: Habe mir den Film am letzten Wochenende ein zweites mal angeschaut, nachdem ich ihn vor ein paar Jahren zum ersten mal als mittelprächtige VHS-Fassung gesehen und ihn dabei auch "nur" als recht nett in Erinnerung hatte. Ergebnis nach Betrachtung der BD: Der Film konnte mich vorgestern vollends begeistern :dh:

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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 07.06.2016 10:16 
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Dann bin ich mal auf eure Lobpreisungen gespannt. :)

Ich habe mir den Film gestern via Amazon angeschaut und fand ihn eher mittelprächtig.

Wenig mitreissend/ spannend. Die angesprochene Musik von B. Herrmann war zwar recht gut, und konnte Akzente setzen, kam mir nur zu sparsam eingesetzt vor, oder war - vllt. lags an meinen Ohren oder dem stream- zu leise abgemischt.
Schauspielerisch eher Mittelmaß, besonders D. Geissler. Und, wie schon gesagt, die Inszenierung war einfach etwas spannungsarm und wenig ausgeklügelt.

Auch seltsam, aber kein wirklicher Minuspunkt, der Film lässt die eigentlich -für mich- interessantere Story im Verlauf links liegen ->
Mädchen, Prostitution (?), Drogen.


Der Film hat sicher seine Momente, wozu das Ende gezählt werden kann, inkl. der
Friedhofszene,
kam bei mir jedoch etwas halbgar rüber. Wäre mMn mit mehr inzenatorischer Raffinesse mehr drin gewesen.

Die dt. Synchro hat auch Schwachstellen. Englischer Ton ist zu empfehlen.


Vllt. schaue ich heute noch mal rein.


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 07.06.2016 22:16 
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Pa_Nik wrote:
Auch seltsam, aber kein wirklicher Minuspunkt, der Film lässt die eigentlich -für mich- interessantere Story im Verlauf links liegen ->
Mädchen, Prostitution (?), Drogen.


Gerade das fand ich bei dem Film so interessant, dass man diesbezüglich quasi ganz konsequent inkonsequent vorgegangen ist:

Hier hat mir das lang gezogene Hauptaugenmerk auf dem "Neugier-ist-der-Tod-der-Katze"-Prinzip besonders gut gefallen, eine konventionelle Auflösung im Zusammenhang mit den angerissenen Themen hätte im Endeffekt zu handelsüblich gewirkt, zumindest auf mich.
Sonst wäre es mir bestimmt so vorgekommen, als hätte ich mir einen ordentlichen Edgar Wallace angeguckt. :mrgreen:


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 07.06.2016 22:37 
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Hab die BluRay bestellt und warte jetzt schon eine Woche drauf ... bin gespannt ob der Film noch so wirkt wie vor 20 Jahren als ich ihn das erste Mal sah.

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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 08.06.2016 17:09 
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Soeben die Zweitsichtung im Englischen Ton und aufgedrehten Lautsprechern für die bessere durchflutung der Gehörgänge absolviert.

Fazit: Die Filmmusik kam etwas deutlicher zu tragen und hat den Film tatsächlich in seiner Wirkung verstärkt. Dahingehend kann ich meine Kritik von gestern etwas relativieren. Trotzdem bleibt ein für mich nicht wesentlich überdurchschnittlicher Streifen, der sich für keine weitere Sichtung empfiehlt.



Prisma wrote:
Pa_Nik wrote:
Auch seltsam, aber kein wirklicher Minuspunkt, der Film lässt die eigentlich -für mich- interessantere Story im Verlauf links liegen ->
Mädchen, Prostitution (?), Drogen.


Gerade das fand ich bei dem Film so interessant, dass man diesbezüglich quasi ganz konsequent inkonsequent vorgegangen ist:

Hier hat mir das lang gezogene Hauptaugenmerk auf dem "Neugier-ist-der-Tod-der-Katze"-Prinzip besonders gut gefallen, eine konventionelle Auflösung im Zusammenhang mit den angerissenen Themen hätte im Endeffekt zu handelsüblich gewirkt, zumindest auf mich.
Sonst wäre es mir bestimmt so vorgekommen, als hätte ich mir einen ordentlichen Edgar Wallace angeguckt. :mrgreen:


Statt seltsam, hätte ich ein anderes Wort wählen sollen.

Bin da mit dir einer Meinung. Haben hier ja keinen konventionellen Krimi.
Hier gab es jedoch eine kleine Einschränkung bei der Zweitsichtung: Das Damen-in-Nöten-Motiv hat mich nun recht kalt gelassen bzw. seine mysteriöse Kraft verloren.


Jetzt muss ich nur noch die 75 E und die langen Beine wieder aus dem Kopf bekommen... :oops:


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 08.06.2016 21:34 
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Hab heute endlich auch die Blu sehen können. Und ich wurde nicht entäuscht. Der Film kommt für das Jahr 1969 recht freizügig daher. Wer ruhige Gialli mag wird hier durchaus bedient. Der Film erinnert mich ein wenig an frühe De Palma Werke. Wobei er aufgrund des leider 1.33:1 Academy Formats nicht die Tiefe erzielt die er haben müßte um mit seinen amerikanischen oder italienischen Verwandten mitzuhalten. Durch das Format wirkt der Film klein. In Scoop wäre der Film ein Klassiker geworden. Trotzdem laut Aussage von Dieter Geissler dem Mitproduzent und Hauptdarsteller des Films war der Film gerade in Italien ein riesiger Erfolg. Was durchaus nachvollziehbar ist da hier die Erzählstruktur einem Gialli sehr ähnelt. Man bedenke das Entstehungsjahr 1969 welches den Start für den 70er Giallo mit Dario Argentos Schwarze Handschuhe einleitet. Besessen dürfte ebenfalls Einfluss auf so manchen Giallo der 70er Jahre gehabt haben. Da gibt es ja zum Beispiel "Eyes Behind the Wall" (L' Occhio dietro la parete) aus dem Jahr 1977 der mit dem Thema spannen durch die Wand auch daher kommt.

Die Bildqualität der BluRay ist gut aber nicht sehr gut. Ein wenig blaß Farbarm kommt das Bild daher was wohl dem vermutlich rotstichigen Interpositiv zuzuschreiben ist von dem der Film gescannt wurde. Könnte auch eine 35 mm gewesen sein. Schärfe ist gut. Filmkorn ist auch gut.

Alles in allem ein spannender kleiner Film mit einem Hauch Sleaze...... mir hats gut gefallen

7/10

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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 28.03.2017 20:17 
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BESESSEN – DAS LOCH IN DER WAND (BRA/NL 1969), Regie: Pim De La Parra

Das Bild zum filmischen Raum blendet auf und man sieht ein Gemälde, auf dem der niederländische Maler Vincent van Gogh an der Staffelei dargestellt ist. Wie von Geisterhand fällt das Werk plötzlich von der Wand, wobei ein kleines Loch sichtbar wird, auf das die Kamera heranzoomt. Leitmotivisch wird mit dieser ersten Sequenz das Thema des Films bestimmt. Es geht um die Obsession des Schauens, es geht um voyeuristisches Erleben, das durch das Auge ausgelebt wird. So ist es wohl auch kein Zufall, dass gerade ein Bildnis van Goghs von der Wand herunterfällt. Denn in seinem Portraitgemälde sehen wir ebenso, dass eine Hand mit einem Rasierer am rechten Ohr des Künstlers ansetzt und in Begriff ist, dieses abzuschneiden. Hatte doch van Gogh sich selbst verstümmelt und sein Ohr abgeschnitten, um dadurch – so eine populäre These zum wahnsinnigen Verhalten des genialen Künstlers – sein wichtigstes Organ, nämlich das Auge (und folglich seinen Blick, der seine Bildmotive erfasst) – machtvoller werden zu lassen. Das Loch, das sogleich im Zentrum des Filmbildes erscheint, erinnert dann auch unmittelbar an eine Pupille. Welche Bilder die Pupille wahrnimmt, erfahren wir während der Titelsequenz: Wir sehen einen dunklen Raum, der von einer nackten Frau bevölkert wird, die augenscheinlich mit dem Wohnungsbesitzer schläft. Nach der Titelsequenz schneidet der Film zurück in den zuvor schon etablierten Raum und somit auch vor das Loch. Hier sehen wir nun den Bewohner dieses Raumes, der sich von seinem Schauobjekt (vom kopulierenden Pärchen) abwendet und das Loch in der Wand mit einer afrikanischen Maske abdeckt.

Bei dem Wohnungsbesitzer – oder vielmehr bei dem Mieter – handelt es sich um einen Medizinstudenten, der immer mehr davon angezogen wird, durch dieses ominöse Schauloch zu sehen. Im Laufe der Handlung entwickelt sich daraus ein Kriminalfall, der etwas mit Drogen und Mädchenhandel zutun hat. Interessanterweise werden die kriminalistischen Fäden nur unzureichend aufgelöst. Nach der Betrachtung des Films erscheinen die oberflächlichen Handlungsmotive (warum die Mädchen in der Nachbarwohnung sind, oder: was der Fall mit einem ermordeten Soldaten zu tun hat usw.) eher wie „MacGuffins“. Der Kriminalfall bildet somit zwar die Handlungsmotivation; doch um was es eigentlich hier geht, dies scheint das ästhetische Spiel um die Faszination des Schauens zu sein. Schon in der Inszenierung überträgt sich das voyeuristische Verhalten des Medizinstudenten auf den Betrachter. Sein Voyeursein wird mit dem Blick des Betrachters gekoppelt, indem dann auch wir in einer gewissen Distanz sein Handeln beobachten. Die Kamera drängt sich nie auf, sogar eine leichte Vogelperspektive meint man in manchen Szenen zu spüren. Es gibt kaum in die Szenen hineingeschnittene Clouse-ups; und in einer weiteren Sequenz meint man sogar, dass die Kamera den Protagonisten hinter einem geparkten Auto beobachten würde. Auf das Voyeursein des Filmbetrachters wird zudem referiert, indem die beiden Hauptpersonen, der Student und seine Freundin, ständig auch bei intimen Tätigkeiten – beim Umziehen, beim Duschen – gezeigt werden. Dieser „Kamerablick aus der Ferne“ wird in der ersten Filmhälfte zumeist durchgehalten, erst danach – erst wenn das Protagonistenpaar die Studentenwohnung mehr und mehr verlasst –, erst dann erscheint die Inszenierung freier und verbleibt weniger distanziert.

Der „verbotene“ Blick in BESESSEN weist nicht von ungefähr Assoziationen zu Hitchcocks PSYCHO auf, wo Normen Bates durch das Loch in der Wand – das ebenfalls ein Gemälde verdeckt – blickt, um Marion Crane beim Ausziehen zuzuschauen. Aber mehr noch wird Hitchcocks REAR WINDOW zitiert, also der Film, in dem der Protagonist mit seinem Fernglas das mörderische Treiben im Haus gegenüber beobachtet und zusammen mit seiner Freundin den Mord aufklären will. Lustig wirkt, wenn denn auch in BESESSEN der Hauptdarsteller in einer Szene mit einem Fernglas durch das Loch blickt. Untermalt wird das Ganze von den Klängen Bernhard Herrmanns, der viele Hitchcockfilme musikalisch begleitet hat (und auch Dieter Geissler, der Hauptdarsteller und Produzent von BESESSEN, weist im Interview der Koch-Media Blu Ray auf die Hitchcockbegeisterung des Regisseurs hin). Damit ist es nicht so sehr die inhaltliche Ebene als Thriller, die an BESESSEN durchaus zu faszinieren vermag. Meiner Meinung nach fasziniert, wie der Mechanismus des Schauens filmisch reflektiert ist. Und gerade auch die inszenatorische Nähe zum Hitchcockkino macht den Film interessant, was mich an die frühen Titel de Palmas denken ließ (siehe auch Trash). Gleichwohl ist jedoch hervorzuheben, dass BESESSEN den Produktionen von REPUBLIC PICTURES INC. gewidmet ist – und somit eine Art des frühen „B-Films“ ehren will, der in einer überaus kostengünstigen Weise auf voyeuristisches Spektakel gesetzt hat.


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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 29.03.2017 08:23 
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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 31.05.2017 17:06 
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Wer mal sehen möchte, wie unser Master vor der Farbkorrektur aussah:
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 Post subject: Re: BESESSEN - DAS LOCH IN DER WAND - Pim de la Parra
PostPosted: 17.11.2019 18:45 
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Na, da bin ich mal auf den Vergleich gespannt. Den leichten Braunstich der US-Scheibe fand ich recht sleazig. Habe eben erst entdeckt, dass der Film ja auch von Koch kam... Bestellt.
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