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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DER ZWANG ZUM BÖSEN - Richard Fleischer
PostPosted: 25.02.2013 14:23 
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Chicago, 1924: Aus Faszination für das perfekte Verbrechen ermorden zwei Jurastudenten aus gutem Hause kaltblütig einen kleinen Jungen. Seine Leiche wird bald darauf aus dem Fluss gefischt. Ein Kommilitone der beiden, der als Polizeireporter tätig ist, kommt ihnen auf die Spur. Schließlich erweist sich ihr perfektes Verbrechen als doch nicht so perfekt, und das Alibi bricht zusammen. Die Öffentlichkeit ist empört über die kaltblütige Durchführung des Verbrechens und will die Angeklagten hängen sehen. Trotzdem plädiert ihr Anwalt leidenschaftlich gegen die Todesstrafe .. (Quelle: Prisma.de)


mit Orson Wells, Bradford Dillman, Dean Stockwell u.a.

USA 1959

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 Post subject: DER ZWANG ZUM BÖSEN - Richard Fleischer
PostPosted: 02.03.2020 02:28 
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Produktionsland/Jahr: USA 1959
Darsteller: Dean Stockwell, Bradford Dillman, Orson Welles, Diane Varsi, E. G. Marshall, Martin Milner, Richard Anderson, Robert F. Simon
Drehbuch: Richard Murphy
Produziert von: Richard D. Zanuck
Musik: Lionel Newman

Die Freunde Judd Steiner und Arthur Strauss kommen aus gutem Hause und sind hoch intelligent. Sie haben sich geschworen, in ihrem Leben Emotionen aller Art zu erfahren und beschließen daraufhin, einen Menschen zu töten, um zu sehen, was man dabei fühlt. Es soll das perfekte Verbrechen werden. Sie töten in einem Park einen Schuljungen auf dem Nachhauseweg, doch Judd verliert am Tatort seine Brille und so kommt die Polizei den beiden jungen Männern bald schon auf die Spur. Sie werden festgenommen und vor ein Gericht gestellt - die Todesstrafe scheint unausweichlich. Die Eltern engagieren den Staranwalt Jonathan Wilk...
(Moviepilot)


Welles unter Fremdregie, damit hatte ich bisher selten Glück und auch DER ZWANG ZUM BÖSEN ist da keine Ausnahme, wie sich herausgestellt hat.
Aber er ist eben generell einer meiner Favoriten, hat seine unvergleichliche Leinwandpräsenz immer wieder unter Beweis gestellt und wenn, wie eben hier, auch noch von einer seiner besten Rollen die Rede ist, komme ich um den Film natürlich nicht herum.
Trotzdem, wie gesagt, eine kleine Enttäuschung, das Ganze.
Denn wenn man Orson Welles groß als einen der Hauptdarsteller anpreist, er aber tatsächlich erst in der letzten halben Stunde ins Spiel kommt und von dieser halben Stunde eigentlich nur die letzten 13 Minuten bleiben, die er wirklich an sich reißen kann, mit seinem Schlussplädoyer, dann kann man, glaube ich, ruhigen Gewissens von einer Mogelpackung sprechen.
Und wäre Welles nicht, hätte man ihn nicht für die Rolle des Anwalts Wilk besetzt, wäre der Film mit ziemlicher Sicherheit in der Masse der 50er-Jahre Hollywood-Krimis untergegangen.
Ich kann nicht sagen, wie viel des unbefriedigenden Gesamteindrucks wirklich dem Regisseur zuzuschreiben ist und was davon nur am Drehbuch liegt.
Für mich steht aber fest, dass hier aus den an und für sich guten Absichten betreffend der Thematisierung gesellschaftlicher Schieflagen (Vorurteile der öffentlichen Meinung, Befangenheit, Strafrecht, Todesstrafe) so gut wie nichts gemacht wurde.
Alles bleibt oberflächlich, treibt gemächlich und (vorsichtig ausgedrückt) unspannend vor sich hin - bis Orson Welles erstmals auftritt.
Von da an, in dieser letzten halben Stunde, kommt endlich Schwung und - zumindest ansatzweise - ein gewisser Tiefgang in die Angelegenheit.
Bis dahin ist das aber (nach einem interessanten Beginn) eine schwache Leistung von allen Seiten.
Lediglich Lionel Newman vermag in dieser Zeit mit einem bläserlastigen Jazz-Score für akustische Lichtblicke zu sorgen, ansonsten ist da leider so ziemlich alles in irgendeiner Art misslungen.
Aber da ich Orson Welles sehr mag und er ja doch, wie man ihn kennt, alles gibt, gebe ich dem Gesamtwerk noch 6/10.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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