Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 15.04.2012 12:52 
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Diabolisch
OT: The Night Hair Child
Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien
1972
Regie:
James Kelley, Andrea Bianchi

Darsteller:
Mark Lester
Britt Ekland
Hardy Krüger
Lilli Palmer
u.a.

Die junge Frau eines erfolgreichen Schriftstellers wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Die zweite Frau des Schriftstellers zweifelt daran, dass es ein Unfall war und verdächtigt ihren überintelligenten und grausamen zwölfjährigen Stiefsohn....

Hat jemand genauere Informationen zu Veröffentlichungen des Films (deutsche VHS??)

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 Post subject: Re: Diabolisch - James Kelley, Andrea Bianchi
PostPosted: 15.04.2012 13:13 
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Eine deutsche VHS gibt es leider nicht . Ich selbst habe das US Tape von VCI unter dem Titel "What the peeper saw" , leider ist die Fassung in den Sexszenen gekürzt .

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Die Fassungslage ist nicht ganz durchsichtig , die uncut-fassung soll den Onscreen-Titel "Night Child" haben , ich tippe auf die Pappbox von Interglobal . Der Film lief u.a. in Deutschland ("Diabolisch"), Italien ("La Tua Presenza Nuda ") und England ("Night Hair Child" ?) im Kino .

VCI VHS - cut
Interglobal VHS - ???
Video Espana VHS - ( als "Diabolica Malizia") ???
Televista DVD - angeblich cut (vom VCI Tape ? )
VCI DVD - angekündigt , mittlerweile erschienen ???

Andererseits heißt es bei der IMDB :

"The DVD release includes two full versions of the film. The first is the UK release titled "What the Peeper Saw." The second version is the original director's cut titled "Night Child" and includes the previously cut nude scenes. The scenes were originally cut because they involved a fully nude Britt Ekland and then 13-year-old Mark Lester including one scene of the two of them in bed. "

Keine Ahnung welche DVD jetzt damit gemeint sein soll !


Den Film selbst fand ich hervorragend , Britt Ekland ( wie gewohnt sehr sexy ) vs. Mark Lester (die kleine Rotz-Ratte) in einem kleinen , feinen Sleaze-Thriller ( der auch mal Andrea Bianchi zugesprochen wurde ) .

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:D


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 Post subject: Re: Diabolisch - James Kelley, Andrea Bianchi
PostPosted: 15.04.2012 15:31 
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Vielen Dank Operazione Bianchi, ein Film auf den ich dank Lexikon das Horrorfilms (Hahn/Jansen) gestossen bin und schon seit mindestens 15 Jahren nach einer VHS suche, jetzt weiss ich wenigstens dass es keine deutsche gab. Das wäre doch mal was für Subkultur und co, oder?

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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianc
PostPosted: 15.04.2012 17:35 
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Der TV-Titel ZEUGE HINTER DER WAND kommt mir mega-bekannt vor... da müsste die deutsche Fassung wahrscheinlich mal in den frühen 80ern im TV gelaufen sein... schätze ich...

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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 12.10.2014 10:29 
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Britt Ekland   Mark Lester   Hardy Krüger   in

DIABOLISCH / WHAT THE PEEPER SAW / DIABÓLICA MALICIA / LA TUA PRESENZA NUDA (1971)

als Stargäste Harry Andrews und Lilli Palmer als Dr. Viorne
mit Conchita Montez, Collette Jack
eine Co-Produktion der Cemo Film | Eguiluz Films | Leander Films | Leisure Media | Corona Filmproduktion | im Verleih der Metro-Goldwyn-Mayer
ein Film von James Kelley und Andrea Bianchi


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»He even lies about his lies!«


Die Frau des bekannten Schriftstellers Paul Bezant (Hardy Krüger) wird tot in der Badewanne aufgefunden. Man geht von einem Unglücksfall aus. Paul heiratet zum zweiten Mal und für seine junge Ehefrau Elise (Britt Ekland) beginnt eine schwere Zeit, bis sie sich schließlich in einem Alptraum wiederfindet, denn das Verhältnis zu ihrem Stiefsohn Marcus (Mark Lester) ist von Beginn an gestört. Der überdurchschnittlich intelligente, zwölfjährige Einzelgänger scheint sich immer wieder neue Tiraden auszudenken, um die Beziehung von Elise und seinem Vater zu unterwandern. Auch insgesamt fällt er sehr negativ im Rahmen seiner sozialen Kompetenzen auf. Elise beginnt, Nachforschungen bei Marcus' Schuldirektor (Harry Andrews) und seiner Psychologin (Lilli Palmer) über ihren unbequemen Stiefsohn anzustellen und es kommt des Weiteren zu begründeten Zweifeln am natürlichen Tode seiner Mutter. Die Umstände spitzen sich zu, bis schließlich ein erbitterter Psycho-Krieg zwischen beiden entsteht, bei dem selbst Paul nicht mehr weiß, wem er noch glauben kann. Ist Marcus wirklich der rücksichtslose Teufel den Elise darzustellen versucht, oder ist er doch nur das Opfer einer hoffnungslosen Neurotikerin, die aufgrund ihres angeschlagenen Gemütes Gespenster zu sehen glaubt...?

Im Kreise der persönlichen Lieblingsfilme hat "Diabolisch" seit Jahren seinen festen Platz eingenommen, was zum einen am ungewöhnlichen Verlauf der Geschichte liegt, andererseits aber auch an einem sehr hohen Wiedererkennungswert der zahlreichen Plot-Fragmente, die aus unterschiedlichsten Genres zusammengetragen, spektakulär mit einbezogen und schließlich auch ausgewertet wurden. Der Film beginnt zwar mit einem rätselhaften Todesfall in Form einer Rückblende, doch wenig später wird eine trügerische Idylle geschildert, die dem Zuschauer immer wieder regelrecht aufgezwungen und auch zunächst auch transportiert wird, welche aber bei fortlaufender Spieldauer genüsslich in Stücke zerfällt. Schöne Aufnahmen der Landschaft und der abgelegenen Villa geben zunächst eigentlich keine Rückschlüsse auf den bevorstehenden, perfiden Verlauf und in diesem Zusammenhang offenbart sich ein subtiler Spannungsaufbau, der ohne wesentliche reißerische Elemente auskommen, und beinahe ausschließlich über Brit Ekland aufgebaut wird. Insgesamt fährt die Regie eine recht alternative Strategie im Aufbau, setzt auf Kontraste in der Bildsprache, die durch lange, unscheinbare Sequenzen geprägt ist, um den Verlauf allerdings immer wieder plötzlich mit drastischen Einstellungen zu forcieren. Vieles was geschieht, wirkt daher nicht vorhersehbar und teilweise sogar recht befremdlich. Im Grunde genommen bemüht sich die Geschichte allerdings darum, im Rahmen der Charakterzeichnungen am deutlichsten auf die Pauke zu hauen und hierbei geht das Mittel der Wahl vollkommen auf, denn die Protagonisten wirken steril voneinander abgegrenzt und fallen durch eine eigenartig undifferenzierte Zeichnung auf. Der Versuch, den Film unbedingt anders erscheinen zu lassen, geht trotz herkömmlicher Anteile in der Geschichte vollkommen auf. Es wird ausgiebig mit Naivität gespielt, die dem Film selbst übrigens immer wieder gerne vorgeworfen wird, außerdem mit blindem Vertrauen und Grenzen des Vorstellungsvermögens, die auf ihre Art und Weise für Schockmomente beim Zuschauer hervorrufen sollen.



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Tendenziell kann man sagen, dass so manche bekannte Produktion gleiche, oder ähnliche Anleihen zur Schau getragen haben, aber hier entsteht definitiv der Eindruck, dass es nach etwas Neuem aussieht, denn einige Einstellungen sind wie gesagt schwer bekömmlich und heute, als auch damals, äußerst gewagt. In diesem Zusammenhang wurde der damals wohl erst zwölfjährige Mark Lester eingespannt, der mit seiner Film-Stiefmutter Britt Ekland einige erstaunliche Szenen-Abfolgen darzubieten hatte. Britt Ekland zeigt eine bemerkenswert gute Leistung und eine erstaunliche Verwandlung in diesem Szenario. Sie gerät ohne es zu bemerken in die Zange eines zwölfjährigen Jungen, der ihr auch noch in jeder Hinsicht überlegen ist. So könnte man schnell zu dem Schluss kommen, dass man es lediglich mit einer einfältigen Neurotikerin zu tun hat, aber es steckt wesentlich mehr dahinter. Elise gerät ohne es zu bemerken in einen sich langsam anbahnenden Alptraum, der sich immer bedrohlicher entfaltet. Von ihr bekommt man Aussagen zu hören wie: »He is not a child!«, und obwohl man als Zuschauer die Tiraden von Marcus miterleben kann, fängt man letztlich an, an ihrem Gemütszustand zu zweifeln. Sie hat eine diffuse Angst vor dem, in ihren Augen unberechenbaren Jungen. Anfangs sieht man, dass Elise ernsthaft bemüht ist ein gutes Verhältnis zu Marcus zu aufzubauen, doch es wird schnell klar, dass dies nicht sehr wahrscheinlich sein wird. Sie fällt immer häufiger seinen Intrigen und Lügen zum Opfer, bis sich zwangsläufig auch das Verhältnis zu ihrem Mann Paul zusehends verschlechtert. Doch entspricht das alles tatsächlich der Wirklichkeit oder ist ihre Wahrnehmung derartig gestört, dass sie nicht mehr zwischen Realität und womöglichen Wahnvorstellungen unterscheiden kann?

Marcus macht der jungen Frau schwer zu schaffen und die ruhige, abgeklärte Leistung von Mark Lester trägt ihren Teil zur Glaubwürdigkeit bei. Dieses Kind strahlt eine eisige Kälte und Härte aus und im Verlauf des Films kommt es zu zahlreichen Einstellungen, die das absonderliche Verhalten von Marcus dokumentieren sollen. Mit seiner Stiefmutter spricht er in altkluger Art und Weise wie mit einer Schülerin, die zu Recht gewiesen werden muss, auf ihre zum Teil temperamentvollen und hysterischen Anwandlungen reagiert er nicht, wenn dann nur mit einem abschätzigen Grinsen oder hochmütigen Gesten. Er sieht genüsslich dabei zu, wie das Verhältnis von Paul und Elise schlechter wird, es macht ihm Spaß, die junge Frau zu quälen. Allerdings bleibt folgende Frage im Raum stehen, ob es tatsächlich nur Einbildung oder doch Realität ist. Hardy Krüger zeigt sich wie immer von seiner souveränen sowie routinierten Seite und er stellt ebenfalls eine große Bereicherung für diesen Film dar. Auch er reiht sich in die angepeilten Metamorphosen der Charaktere ein, im Umgang mit seinem Jungen zeigt sich eine naive, wenn auch aufrichtige Unbekümmertheit, die offensichtlich auf seinem schlechten Gewissen basiert, weil er ihn so oft alleine lassen musste, wobei der Umgang mit seiner jungen Frau Elise fast schon übersachlich und spröde wirkt. Besondere bis große Momente entstehen, wenn die (im Vorspann und Aushang-Material als solche angekündigten) Stargäste in Erscheinung treten. Wo Harry Andrews in dieser Beziehung lediglich für ein bisschen Wiedersehensfreude sorgen kann, ist es Lilli Palmer, die in ihrer kurzen Rolle für große Akzente sorgen wird. Palmer spielt hier die Psychologin von Marcus und zunächst sucht Elise Rat bei Dr. Viorne und erläutert ihr, dass ihr Stiefsohn abnormal sei und dass er versuche sie in den Wahnsinn zu treiben, sie womöglich zu töten.



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Hier kommen die besonderen stilistischen Raffinessen bei der Inszenierung zum Tragen und dieses Tauziehen zwischen Britt Ekland und Lilli Palmer bleibt mitunter am meisten in Erinnerung. Elise stellt Fragen, Dr. Viorne reagiert unverzüglich mit offensiven Gegenfragen oder weicht einfach aus. Der zunächst sachliche Dialog wird aus heiterem Himmel zum Monolog der Psychologin und sie treibt die immer verzweifelter werdende Frau in die Enge. Elise ist es, die sich plötzlich in einem grotesken, und für sie unfassbaren Kreuzverhör wiederfindet, außerdem scheint es so, dass sie nun auf ihren eigenen Geisteszustand überprüft wird. Sie muss sich permanent rechtfertigen, es kommt zu manischen Verhaltensweisen und schließlich zu einem hochinteressanten Twist. Was danach folgt, ist unerwartet, überraschend und aus einem angedeuteten Alptraum wird ein sichtbarer Alptraum. Besonders förderlich sind die Zooms. Bei den verzweifelten Rechtfertigungsversuchen von Elise erscheint ihre Augenpartie in Großaufnahme, bei jeder Frage Dr. Viornes sieht man nur deren Mund und dabei kommt es zu rasant wechselnden Schnittfolgen und Kameraeinstellungen aus unterschiedlichsten Winkeln. Ab diesem Zeitpunkt überschlägt sich der Verlauf und das straffe Tempo schürt Spannungszustände und Unbehagen, ja es werden quasi mehrere Finals gleichzeitig eingeläutet. Auch dass zuvor immer wieder sehr ungewöhnliche Register gezogen wurden, behält man als Zuschauer im Hinterkopf. Dabei dienlich ist wie so oft die Projektionsfläche Kind, denn Mark Lesters perfide Spiele gehen hier ziemlich weit. Aus anfänglichen Anzüglichkeiten werden unglaubliche Bedingungen, als Mark beispielsweise für jede Antwort auf Elises Fragen verlangt, dass sie ein Kleidungsstück ablegt, um dies genüsslich zu beobachten und zu delegieren als sie ihren Strip hinlegen muss. Auch in den bizarren Traumsequenzen sieht man ganz Erstaunliches, so dass man beinahe selbst Schwierigkeiten bekommt, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Mit der wieder einmal hervorragenden Musik von Stelvio Cipriani entstehen formvollendete Momente und insgesamt sieht man doch einen überaus sehenswerten Film, der nicht übermäßig versucht, visuelle Schocks zu versetzen, sondern auf alternativen Ebenen ein Spektrum an Abscheulichkeiten präsentiert. "Diabolisch" ist immer wieder äußerst gerne gesehen!


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 11.06.2020 19:42 
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Pidax hatte den Film für den 4.9.2020 angekündigt. Er ist aber jetzt schon lieferbar im eigenen Pidax Shop und auch über Ebay.
Er müsste nächste Woche bei mir eintreffen, ich freu mich schon (kannte bisher nur die englische Version)


Last edited by wuthe57 on 11.06.2020 23:24, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 11.06.2020 20:10 
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wuthe57 wrote:
Pidax hatte den Film für den 4.9.2020 angekündigt. Er ist aber jetzt schon lieferbar im eigenen Pidax Shop und auch über Ebay.

Ich war auch ganz überrascht aber umso erfreuter, dass er jetzt schon erhältlich ist. Vor ein paar Wochen hatte ich mir noch einmal die englische Version angesehen, die mir wie immer sehr gefallen hat, und ich bin sehr gespannt auf die neuen Eindrücke, die die DVD mit sich bringen wird. Den werde ich mir nächste Woche auch direkt vornehmen und kann jedem Interessenten derartiger Flicks nur empfehlen, sich dieses waghalsige Experiment, das seine Kraft aus einer eigenartigen Leere und Stille schöpft, anzuschauen. Ich hätte ja nicht unbedingt gedacht, dass sich ein Label wegen der vielen visuellen und thematischen Kontroversen da herantrauen würde.


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 12.06.2020 17:36 
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Muss gestehen, dass dieser Film bisher völlig an mir vorbeigegangen ist...
Umso erfreulicher, dass die DVD bereits bestellt werden kann :)


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 12.06.2020 20:57 
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Finde ich auch.

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"Danach kam ja nur noch der subventionierte Staatsfilm."
(Herbert Fux. Er meinte die Zeit ab Mitte der 70er.)


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 13.06.2020 19:36 
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Richie Pistilli wrote:
Muss gestehen, dass dieser Film bisher völlig an mir vorbeigegangen ist...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass "Diabolisch" dein Gefallen finden wird. ;)

Bin aber auch insgesamt gespannt, wie der Film hier ankommt. Falls er ankommt. :mrgreen:


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 13.06.2020 19:53 
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Richie Pistilli wrote:
Muss gestehen, dass dieser Film bisher völlig an mir vorbeigegangen ist...
Umso erfreulicher, dass die DVD bereits bestellt werden kann :)



Den Film wollte ich auch immer schon sehen - folglich ist die deutsche DVD sehr willkommen; etwas schade nur, dass

es wohl nur eine DVD-Veröffentlichung geben wird, denn in den USA gibt es auch eine Blu Ray:

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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 13.06.2020 23:13 
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Ja, dort gibt es eine Blu-Ray. Ich kann euch aber "trösten": Die Blu-Ray hat keine wirkliche HD-Qualität (das bestätigen auch Rezensionen auf amazon.com und amazon.co.uk)
Die Blu-Ray ist von VCI Entertainment. Gleichzeitig auch auf DVD erschienen.
Mein Eindruck: Die PIDAX DVD ist bildmäßig überhaupt nicht oder höchstens nur ganz minimal schlechter als die US Blu-Ray.
Hab die PIDAX heute bekommen und gleich angeschaut. Das Bild ist recht gut. Manchmal ganz scharf, dann aber auch in einigen Szenen etwas unscharf. PIDAX hat mit ziemlicher Sicherheit die VCI als Vorlage gehabt, da die Laufzeit auch identisch ist (die Blu läuft knapp 96 min, die DVD knapp 92)
Bonusmaterial gibt es nicht, aber diese 12 EUR ist die PIDAX auf jeden Fall wert! Es hätte vom Bild her nichts gebracht, wenn PIDAX das auch als Blu veröffentlicht hätte.

PIDAX hat 6 Kapitel gemacht, das letzte Kapitel hat es in sich. Prisma hat das sehr gut beschrieben (Gespräch mit der Psychologin Lilli Palmer usw.)


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 08.07.2020 23:40 
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Ich war sehr gespannt, "Diabolisch" endlich einmal mit deutscher Synchronisation sehen zu können und das Ganze hat einen ganz besonderen Eindruck machen können, vom verbesserten Bild ganz zu schweigen. Für mich ist es nach wie vor erstaunlich, welch ungewöhnliche Register der Film zieht, aber genau das macht hier auch den Reiz zwischen Faszination und Abscheu aus. Da der Verlauf sich aufbaut wie eine klassische Abwärtsspirale, bleibt die Spannung auf einem konstanten Niveau, auch wenn viele Intervalle durch eine merkwürdige Ruhe irritieren. Die Geschichte wird nur von wenigen Personen beherrscht, die am Ende in einem Finale fixiert sind, welches durch Überraschungen und Domino-Effekte in Erinnerung bleiben dürfte.


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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 27.07.2020 22:06 
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Hier noch ein paar Bildeindrücke von der Pidax- Veröffentlichung:

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 Post subject: Re: DIABOLISCH / ZEUGE HINTER DER WAND - J. Kelley, A. Bianchi
PostPosted: 10.09.2020 09:35 
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Prisma wrote:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass "Diabolisch" dein Gefallen finden wird. ;)

Da hast Du mit Deiner Einschätzung mal wieder vollkommen richtig gelegen, denn der ZEUGE HINTER DER WAND konnte mich auf Anhieb beeindrucken. Ein recht außergewöhnlicher als auch sehr ruhig inszenierter Psychothriller, indessen Mittelpunkt eine noch ungewöhnlichere Hassliebe zwischen einer erwachsenen Frau und einem Zwölfjährigen Knaben, die letzte Endes in einem unerbittlichen Duell endet. Das überraschende Finale fand ich übrigens vollkommen gelungen und wird auch so schnell nicht wieder in Vergessenheit geraten. Ein weiterer Pluspunkt, ist die von Stelvio Cipriani stammende Filmmusik. Die deutsche Synchro ist ebenfalls klasse!


Was mich jetzt noch interessieren würde, wäre die Frage, ob der Film bereits im Rahmen seiner Kinopremiere geschnitten wurde, oder erst später. Die OFDB gibt zwar eine Laufzeit von 96 Min. an, wohingegen die Kinofassung laut Filmportal bereits geschnitten gewesen sein soll (89 Min.). Vermute eher Letzteres.


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Trailer:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com




Score:

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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