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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 10.12.2018 15:58 
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HAMBURG TRANSIT


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● HAMBURG TRANSIT (D|1970-74)
mit Karl-Heinz Hess, Eckart Dux, Heinz-Gerhard Lück, Gert Haucke, Christa Siems, Edgar Bessen, u.a.
eine Serie von | Hermann Leitner | Claus Peter Witt | Dieter Wedel | Diethard Clante | u.a.
eine Studio Hamburg Produktion für NWF



Vor der Großstadt-Kulisse Hamburgs spielen sich zahlreiche Kriminalfälle ab, deren Drahtzieher und Helfershelfer hauptsächlich Personen sind, die sich auf der Durchreise befinden. Gemeinsam mit ihren Kollegen bekämpfen die erprobten Kripo-Beamten Hartmann (Karl-Heinz Hess) und Schlüter (Eckart Dux) die unzähligen Gesichter der Kriminalität. Ob Aktivitäten rund um Schmuggel, Raub, Erpressung, Betrug oder Diebstahl; man scheint nie komplett Herr über die unübersichtliche Lage zu werden, nicht zuletzt wegen des hohen Durchlaufs von unterschiedlichen Menschen aus aller Herren Länder. Kaum kann ein Ganove dingfest gemacht werden, taucht auch schon der nächste wieder auf. Von der Serie "Hamburg Transit" wurden 52 Episoden in vier Staffeln hergestellt und mehrere namhafte Regisseure bieten unterschiedliche Impulse an. Kurzweilig erzählt und in traditioneller Weise prominent besetzt, darf erneut entschlüsselt und mitgefiebert werden. Dies alles geschieht vor der hoch atmosphärischen Kulisse Hamburgs, die wie geschaffen für ein derartiges Format ist, was die Vorläufer-Serien "Hafenpolizei" und "Polizeifunk ruft" jedoch schon hinlänglich dokumentiert hatten. Besonders schmackhaft ist die jeweilige Episoden-Länge von nur 25 Minuten, in der sich die Kriminalfälle nicht nur gut gebündelt präsentieren, sondern auch eine gewisse Spannung aufs Tableau bringen können. Alles in allem handelt es sich um einen gelungenen, wenn auch unterschiedlich inszenierten Abschluss der langjährigen Hamburg-Krimiserien.


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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 10.12.2018 18:09 
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PIDAX hat mittlerweile alles vom "Fest der geliebten Gesichter" veröffentlicht.

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Passt zwar weniger zur Serie, beschert mir aber immer wieder eine Gänsehaut.

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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 11.12.2018 17:28 
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Sind aber schon länger raus und kann ich jedem Fan deutscher Kriminalserien uneingeschränkt empfehlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 11.12.2018 17:38 
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'HAMBURG-TRANSIT' konnte ich aus zeitlichen Gründen bisher leider nur zur Hälfte schauen, wobei mir die bisherigen Folgen schon mal recht gut gefielen. Werde dann wohl demnächst einen Fortsetzungsversuch wagen... :)


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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 11.12.2018 18:37 
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HAMBURG TRANSIT sollte bei mir voll funktionieren, ich bin ja auch ein Anhänger vom SONDERDEZERNAT K1, das ja ebenfalls in der HH zuhause ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 11.12.2018 21:32 
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Ich kann die Serie auch nur empfehlen, wenn man sich für deutsche Kriminalreihen interessiert.
Die vielen verschiedenen Fälle sorgen für Abwechslung und sind sehr solide inszeniert worden.


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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 13.12.2018 00:50 
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● HAMBURG TRANSIT | FOLGE 50 | DER 7. KANAL (D|1974)
mit Ewa Strömberg, Mathias Einert, Sophia Soltau, Jens Weisser, Karl-Heinz Kreienbaum, Erik Lüders, Susi Kaufeld, u.a.
eine Studio Hamburg Produktion | für NWF
Regie: Hermann Leitner



Die Schwedin Lil (Ewa Strömberg) macht sich auf Sylt an den leidenschaftlichen Modellflieger Holger (Mathias Einert) heran, der von allen seinen Freunden nur Holli genannt wird. Lil ist jedoch keineswegs am Hobby des Studenten interessiert, sondern an der Möglichkeit, in den kleinen Fliegern ungehindert Drogen nach Dänemark schmuggeln zu können. Schon bald hat die attraktive Blondine den jungen Mann vollkommen in der Hand und kann ihn für ihre kriminellen Zwecke einspannen, doch sie hat die Rechnung ohne Hollis eifersüchtige Freundin May (Sophia Soltau) gemacht...

Innerhalb der zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Ende stehenden Serie "Hamburg Transit" bekommt man mit der 50. Episode "Der 7. Kanal" ein Thema serviert, das vielleicht genauso oft dagewesen und aufgewärmt zu sein scheint, wie es die dazu passenden Kriminalformate gibt. Unter der Bearbeitung von Kameramann Hans Jura entstehen von Anfang bis Ende sehr idyllisch wirkende Eindrücke, die zwar wunderschön anzusehen sind, aber die kriminalistische Handlung zusehends untergraben, denn es kommt keinerlei Brisanz auf, was sicherlich auch dem relativ seicht wirkenden Drehbuch zu verdanken ist. Dennoch kann diese nicht uninteressant ausgearbeitete Folge aufgrund ihrer Leichtigkeit und auffälligen Dynamik überzeugen, denn man bekommt es mit absolut ungezwungenen darstellerischen Leistungen zu tun. Sylt dient hier zunächst als Umschlagplatz für Ausgelassenheit und man bekommt ein spürbares Gefühl der Freiheit vermittelt, die sehr eng an ein Hobby gekoppelt ist. Mit dem Auftauchen der verbrecherischen Schachfigur dieser Geschichte ändert sich das Tableau merklich, denn die hochgeschätzte Episoden-Hauptrolle Ewa Strömberg nimmt einen naiv anmutenden jungen Mann in ihren verführerischen Würgegriff, der zu gleichen Teilen aus weiblichem und kriminellem Kalkül besteht. Die erfahrene Lil steckt ihr Opfer schnell in die Tasche; immerhin handelt es sich um eine ausgesprochen ansehnliche Trophäe, die sich praktischerweise selbst anbietet, beziehungsweise eine prickelnde Affäre in Aussicht stellt.

Rauschgifthandel der unkonventionellen Art dominiert das Geschehen, und zwischenzeitlich fühlt man sich tatsächlich wie in einer Urlaubsumgebung, der wie gesagt etwas mehr Action gut bekommen wäre. Die jeweiligen Übergaben laufen reibungslos ab, sodass das lukrative Geschäft über die berechtigten Zweifel des eigentlich unfreiwilligen Helfershelfers siegt. Lange Strecken des Modellflugs prägen das Szenario und in diesem Zusammenhang wären einige Straffungen durchaus angebracht gewesen, denn die eigentliche Hauptattraktion wirkt zunehmend wie nett anzusehendes Füllmaterial. Deutlich punkten kann die Story aufgrund der vielen Ortswechsel, typischen Charakteristika und herrlichen Außenaufnahmen. Im darstellerischen Bereich gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, obwohl man es bestimmt nicht mit den ganz großen Namen der Branche zu tun hat. Als Zugpferd agiert die schöne Ewa Strömberg, die leichtfüßig wirkt und ihre stilechte Spiellaune an den Tag legt. Am Ende kommt es schließlich doch noch zu Komplikationen, da die krummen Geschäfte aufgrund einer nicht einkalkulierten Komponente zu platzen drohen. Hier bekommt die Polizei quasi nur eine Alibi-Funktion eingeräumt und die Geschehnisse verlaufen wegen des offen gestalteten Finales irgendwie im Sande. Die Episode "Der 7. Kanal", deren Bedeutung in der laufenden Geschichte übrigens kurz und verständlich aufgeklärt wird, kann insgesamt aufgrund der Leichtigkeit der Bilder und angenehmen Eindrücke überzeugen, wobei dem Gesamtgeschehen eine betonte Schwere sicherlich besser gestanden hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: HAMBURG TRANSIT
BeitragVerfasst: 16.12.2018 16:47 
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● EWA STRÖMBERG als LIL in
HAMBURG TRANSIT - DER 7. KANAL (D|1974)



Ewa Strömbergs Filmkarriere erstreckte sich über einen Zeitraum von gut 15 Jahren und endete leider recht abrupt im Jahr 1974 mit einer Episoden-Hauptrolle in der Serie "Hamburg Transit". Die attraktive Schwedin war dem deutschen Kinopublikum nicht unbedingt eine Unbekannte, immerhin war sie in damals populären Formaten wie zum Beispiel der Edgar-Wallace-Reihe mit von der Partie, jedoch fällt der Blick auf eine insgesamt isoliert wirkende Filmografie zurück, in der die ganz großen Würfe ausgeblieben sind. In "Der 7. Kanal" bekommt Ewa Strömberg die Möglichkeit, die Szenerie im überdurchschnittlichen Maß zu prägen, da es so gut wie keine signifikanten Charaktere neben ihr gibt. Retrospektiv gesehen wurde ihr dieser Luxus nur von dem spanischen Regisseur Jess Franco hin und wieder zugebilligt. Beim Blick auf die Besetzungsliste sollte natürlich auch erwähnt bleiben, dass Strömberg hier der einzige prominente Name bleibt, was den Eindruck verstärkt, dass es zu einer empfundenen Dominanz kommt, wenngleich sie tatsächlich die dramaturgisch wichtigste Rolle inne hat. Als Lil taucht sie in ihrem VW Käfer-Cabriolet aus dem Nichts auf, und es wird sehr schnell geklärt, was die Dame vor hat. Eine interessante Mischung aus Misstrauen und Sympathie wertet diese Rolle nicht nur ungemein auf, sondern stellt klar, dass man es fernab ihrer Nationalität mit einer idealen Besetzung zu tun hat. Lil ist an Geld interessiert; daraus macht sie nach kürzester Zeit keinen Hehl mehr. Dennoch geht es nicht so weit, dass sie eine Bereitschaft zeigt, bis zum Äußersten gehen zu wollen, auch wenn sie es ihrem jungen, unter voller Begeisterung stehenden Verehrer in Aussicht stellt.

Seine Unerfahrenheit erfordert keine raffinierte Hinhaltetaktik der schönen Unbekannten, sodass er geduldig auf seinen Lohn in Form von Zuneigung und mehr wartet. Strömberg agiert in diesen Beziehungen wie man sie kennt: Ihre absolut heitere, beinahe zutrauliche Art steht oft konträr zu den Geschehnissen, und trotz nachgesagter nordischer Kühle – die aber sicherlich nur ein willkommenes Klischee darstellt, da dieser Mythos im Film oft bemüht wurde - transportiert sie außerdem ein spürbares Temperament. Ewa Strömberg kaschiert ihre eigentliche Film-Identität wie so häufig mit einem strahlenden Lächeln und einer Ausstrahlung, die einladend und gewinnbringend wirkt. Ihre vertrauenswürdig erscheinende Art ist daher wie geschaffen für derartige Personen, die sich stilsicher jenseits bestehender Gesetze bewegen, ohne dabei gleich aufzufliegen. Im Hintergrund agiert jedoch ein Drahtzieher, oder wenigstens ein Geschäftspartner, dem sie verpflichtet ist - in welcher Art und Weise auch immer. Als eines der Geschäfte platzt, da sie als vermeintlicher Profi von Hobbydetektiven ausgebootet wird, entsteht eine Szene, die in Erinnerung bleiben wird. Mit dem Wissen, dass es sich um Ewa Strömbergs letzte Arbeit für Film und Fernsehen handelt, verlässt sie die Szenerie genauso unscheinbar und abrupt, wie die Filmbranche selbst. Um Schlimmeres zu verhindern, dreht sie mit ihrem Cabrio schnell ab und fährt davon. Zwar hält man sie in überaus positiver Erinnerung, doch dieses offene Ende steht sinnbildlich für das Ende ihrer Laufbahn, da niemand erfahren wird, wie es mit der attraktiven Blonden weiterging. Insgesamt handelt es sich schließlich um eine sehr schöne Rolle, bei der vor allem das zweifache Adieu nachhallt.


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