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 Betreff des Beitrags: BALDUIN, DAS NACHTGESPENST - Denys de La Patellière
BeitragVerfasst: 26.09.2018 23:54 
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Originaltitel: Le Tatoué
Produktionsland/Jahr: Frankreich, Italien 1968
Darsteller: Louis de Funès, Jean Gabin, Paul Mercey, Dominique Davray, Yves Barsacq, Jean-Pierre Darras, Joe Warfield, Donald J. Von Kurtz, Lyne Chardonnet, Pierre Guéant
Drehbuch: Alphonse Boudard & Pascal Jardin
Produziert von: Maurice Jacquin, Robert Dorfmann, Raymond Danon
Musik: Georges Garvarentz

Der listige Gemäldehändler Mezeray (Louis de Funes) entdeckt eines Tages bei einem Besuch seines Hausmalers eine Tätowierung auf dem Rücken des alten Legrain (Jean Gabin). Es handelt sich, mit Kennerblick festgestellt, um einen echten Modigliani, ein Werk von außergewöhnlichem Wert. Natürlich will er Legrain das Stück Haut abkaufen und rausschneiden, aber der ist ein knorriger, alter Fremdenlegionär und nicht so schnell einzuwickeln. Trotzdem verkauft Mezeray das Bild im Voraus an die Amerikaner. Doch um das Okay von Legrain zu erhalten, muss er dessen Familienhaus renovieren lassen. Nach einer endlosen Odyssee durch Frankreich, bei der sich die unterschiedlichen Querköpfe ständig in die Wolle kriegen, entpuppt sich das Haus als halbverfallenes Schloss, dessen Restaurierung ein Vermögen kosten wird.
Mezeray setzt Himmel und Hölle in Bewegung und kann doch nicht verhindern, dass Legrains Lebensart positiv auf ihn abfärbt...
(Ofdb)

Zum m.W. leider einzigen Mal gibt's in diesem Film Louis De Funes und Jean Gabin gemeinsam als Hauptdarsteller zu sehen.
Die beiden ergänzen sich hier in eher gegensätzlichen Rollen perfekt und tragen so den Film mit Leichtigkeit.
De Funes gibt, wie üblich, den chaotischen Hektiker und Gabin als Gegensatz ist der "Ruhepol".
Er, der alte brummelige, aber auch gerissene ehemalige Fremdenlegionär, ist zwar auch nicht gerade die Ruhe selbst, aber im Vergleich zum hektischen Mezeray ist Legrain immer noch eine sehr gelassene Person und von diesem Gegensatz und eben den Darbietungen von De Funes und Gabin, lebt der Film hauptsächlich.
Hat man dann noch (wie es hier der Fall ist) ein gutes Drehbuch mit etlichen guten komischen Einfällen zur Verfügung (inkl. running gag), das auch noch entsprechend temporeich umgesetzt ist, wie es de La Patellière getan hat, ist die Komödie perfekt.
Kein Leerlauf, kein Bremsen, nur Vollgas lautet die Devise des Regisseurs, zur Freude des Zuschauers.
Sowieso schon ist Kurzweil angesagt, aber die Synchro von Karlheinz Brunnemann setzt noch einen drauf und so ist das Vergnügen vollkommen.
Zweifellos ist das einer der besten De-Funes-Filme, die ich bisher gesehen habe und folgendes Zitat aus dem Film bringt meinen Gesamteindruck genau auf den Punkt:
"Ein hoher Kunstgenuss!"
8,5/10

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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