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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BRUTALE SCHATTEN - Jacques Deray
PostPosted: 07.02.2019 00:05 
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Produktionsland/Jahr: Frankreich, Italien 1972
Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Ann-Margret, Roy Scheider, Angie Dickinson, Georgia Engel, Felice Orlandi, Ted de Corsia, Carlo de Mejo, Michel Constantin, Umberto Orsini
Drehbuch: Jacques Deray, Jean-Claude Carrière, Ian McLellan Hunter
Produziert von: Jacques Bar
Musik: Michel Legrand

Ein französisches Gangstersyndikat beauftragt den Berufskiller Lucien, den Boß der Konkurrenz in Los Angeles zu töten. Lucien arbeitet schnell und präzise, und wird selbst zum Gejagten. Die Gegenseite setzt Lenny auf ihn an, einen ebenso skrupellosen wie erfahrenen Killer, der schnell den Mörder seines Bosses aufspürt. Doch der Franzose kann im Betondschungel von L.A. immer wieder untertauchen. In Kaliforniens vornehmstem Krematorium findet das Duell der Profis seinen dramatischen Höhepunkt.
(Covertext Warner Home Video; Ofdb)

Sechs Jahre nach DIE HAUT DES ANDEREN ist Jacques Deray erneut international unterwegs.
Mit Jean-Louis Trintignant geht's nach L. A., wo dieser als Profikiller den Chef der Konkurrenz beseitigen soll, was ihm auch gelingt.
Damit sind wir beim Originaltitel: UN HOMME EST MORT - Ein Mann ist tot.
Und dieser tote Mann bringt ihm große Probleme ein, denn der Sohn des Toten setzt seinerseits einen Killer auf ihn an.
Das daraus entstehende Katz-und-Maus-Spiel zieht sich fortan wie ein roter Faden durch fast den gesamten Film, nur hängt dieser rote Faden lasch und lose darnieder.
Mit anderen Worten: Das ist leider alles andere als spannend.
Trintignant ist der Gejagte, Roy Scheider der Jäger - immerhin können die beiden selbst das mit ihrem jeweiligen Charisma teilweise aufwiegen.
Auf der Gegenseite, wo sie nicht wirklich was ausrichten können, stehen dann aber wiederum 2, 3 eher schwach inszenierte Verfolgungsjagden.
Eigentlich war Deray ja nicht der schlechteste Actionregisseur, aber hier ist die Action - abgesehen von der Schießerei am Ende im Krematorium - ganz gewiss keine Stärke.
Das meiste bleibt an Trintignant, Scheider, Ann-Margret, der Musik von Michel Legrand und dem bei Tag sonnigen, bei Nacht von Neonlicht erleuchteten L. A. hängen.
Insgesamt reicht das zumindest, um nicht zu enttäuschen, wobei mit den Enttäuschungen ist es leider noch nicht vorbei.
Denn blicken wir noch einmal genauer auf den Cast, finden wir relativ weit vorne auch Angie Dickinson.
Da sollte man von einer größeren Nebenrolle ausgehen können, tatsächlich muss sie sich aber mit einer kleinen Nebenrolle und geschätzten 4-5 Szenen begnügen.
Somit wirkt sie eher wie ein optischer Aufputz, dass Ann-Margret nicht ganz alleine dasteht als Blondine.
Des Weiteren wurde auch Michel Constantin leichtfertig verschenkt.
Auch er ein Darsteller von Rang und Namen und trotzdem erscheint er nur für die letzten 10 Minuten auf der Bildfläche, als Unterstützung für Trintignant für das geplante "Schützenfest" im Krematorium.
Letzten Endes lässt BRUTALE SCHATTEN also mehr als genug zu wünschen übrig, rettet sich aber mit Trintignant, Scheider, Ann-Margret, Michel Legrand und L. A. in den überdurchschnittlichen Bereich.
7/10

Französischer Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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