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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 16.12.2017 23:31 
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Produktionsland/Jahr: Großbritannien 1964
Darsteller: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens, Keenan Wynn, Peter Bull, James Earl Jones, Tracy Reed, Jack Creley
Drehbuch: Stanley Kubrick, Terry Southern, Peter George
Produziert von: Stanley Kubrick
Musik: Laurie Johnson

Washington D.C., in der Hochphase des Kalten Krieges: Präsident Muffley (Peter Sellers) und seine militärischen Berater um den machohaften General Turgidson (George C. Scott) sind in heller Aufruhr. Der Auslöser ist der paranoide General Jack D. Ripper (Sterling Hayden), der in seinem Wahn eine Bomberstaffel in Richtung Moskau geschickt hat.
Tief unter der Erde, im sogenannten War Room, werden die letzten Versuche unternommen, die mit Atombomben bestückten Flieger wieder zurückzuholen. Gleichzeitig plant man aber auch, zusammen mit dem verrückten deutschen Wissenschaftler Dr. Seltsam (auch Sellers), den Ernstfall einer nuklearen Katastrophe. Denn wie es sich herausstellt, besitzen die Russen eine Weltuntergangsmaschine, die eine alles vernichtende radioaktive Wolke ausstößt, sollte auch nur eine amerikanische Bombe auf sowjetischem Gebiet explodieren. Die Uhr zur Apokalypse tickt.
(Moviepilot)

Kubricks zweite britische Produktion ist die Verfilmung des Romans "Bei Rot: Alarm! Der Roman des Drucktastenkriegs" von Peter George.
Eine satirische, zur Farce übersteigerte, Auseinandersetzung mit dem kalten Krieg.
Ein Film, der oft und gerne vergessen oder übergangen wird und sich anscheinend dennoch großer Beliebtheit erfreut.
Warum genau gerade der Film oft hochgelobt wird, erschließt sich mir allerdings nicht.
Ehrlich gesagt, ist es für mich sogar der zweitschwächste Kubrick bislang.
Ein klassischer Fall von "Trailer schürt hohe Erwartungen, die der eigentliche Film dann keineswegs erfüllt".
Wenn ich sehe, was Kubrick hier macht, muss ich sagen, er hat, für meinen Geschmack, kein Gefühl für eine Komödie.
Wirklich komisch ist das nämlich alles nicht.
Zwar hat der Film, möchte ich fairerweise sagen, sein Quantum an irgendwie halbwegs brauchbaren Szenen, aber mehr als ein müdes Lächeln können mir die meistens auch nicht entlocken.
Da hilft auch kein 3-fach Peter Sellers mehr und die Synchro macht auch nichts mehr besser.
Die ca. 1 1/2 Stunden sind mehr oder weniger wirkungslos vorübergegangen.
Es war nicht wirklich lustig, ja nicht einmal durchgehend unterhaltsam, nur der Beweis, dass da jemand doch lieber einem gewissen Genre fernbleiben hätte sollen.
5/10

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 16.12.2017 23:40 
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Autsch!!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 16.12.2017 23:48 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:
Autsch!!!!!!

Was denn?
Soll ich etwa einen Film gut finden, soll ich das, was ich da gesehen habe, euphorisch beklatschen, obwohl es mich überhaupt nicht zufriedengestellt hat, mir nicht gefallen hat?
Nur weil es anscheinend wiedermal ein Fan-Klassiker ist?

Kubrick ist nicht der einzige, der sogenannten Meisterregisseure, der an einer Komödie gescheitert ist.
Bei Welles ist es genau das gleiche.
Ich mag ihn eigentlich sehr, aber gerade der Film, der so eine Art "Quasi-Komödie" sein sollte (FALSTAFF), ist für mich wiederum sein zweitschwächster.
Und weil ich gerade bei Welles bin: Es gibt ja in DIE LADY VON SHANGHAI einen kleinen Farce-Einschub und den finde ich, trotzdem, dass das, wie gesagt, auch nicht Welles' Metier war, 100 Mal lustiger, als alles was Kubrick hier macht.
That's the truth.


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 10:35 
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Ich glaube nicht, dass Kubrick einen Schenkelklopfer im Sinn hatte.

Und grundsätzlich problematisch finde ich eine Genre-Erwartungshaltung, etwa dass man von einer "Komödie" (zudem ein sehr weitgefasster Begriff) ausgeht, sich dann wundert, dass man selten lacht, dann enttäuscht ist und den Film für gescheitert erklärt. Besser ist es da, sich einen Film einfach anzuschauen und ihn für das zu nehmen, was er ist - und nicht daran messen, was man selber, wieso auch immer, erwartet. Soweit das Wort zum Sonntag.

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 10:58 
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DR. SELTSAM ist halt einfach keine Komödie im Sinne von MANCHE MÖGEN'S HEISS oder einem Panettone-Film (so hiessen die doch, oder?). Dr. SELTSAM ist eine Satire, eine Groteske, eine skurille Parabel über den Wahnsinn des (Kalten) Krieges. Insofern ist sicher die Erwartungshaltung der Auslöser Deiner Enttäuschung gewesen - Du hast eine Komödie zum Ablachen erwartet und stattdessen eine hinterfotzige Satire bekommen. Gib ihm in ein paar Jahren noch mal eine Chance, aber ohne die Erwartungshaltung. Ich bin sicher dass er Dir besser gefallen wird ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 11:17 
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nyby hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass Kubrick einen Schenkelklopfer im Sinn hatte.

Und grundsätzlich problematisch finde ich eine Genre-Erwartungshaltung, etwa dass man von einer "Komödie" (zudem ein sehr weitgefasster Begriff) ausgeht, sich dann wundert, dass man selten lacht, dann enttäuscht ist und den Film für gescheitert erklärt. Besser ist es da, sich einen Film einfach anzuschauen und ihn für das zu nehmen, was er ist - und nicht daran messen, was man selber, wieso auch immer, erwartet. Soweit das Wort zum Sonntag.


Wohl war. "Comedy" ist Martin & Lewis oder Ben Stiller-Zeug. Meist hapert es am Marketing, die Studios müssen oder wollen halt nen Stempel drauf hauen, damit der Mainstreamer weiß, ob er lachen, weinen oder sich fürchten soll. Schon Wilder hat den Begriff "Komödie" abgelehnt, THE APARTMENT z.B. ist weder Komödie noch Tragödie, sondern das Leben...
STRANGELOVE ist Top 3 Kubrick, Sellers und überhaupt.

"The BOMB Dimitri, the BOMB... you remember when we were talking about the bomb and that something could go wrong with it..."

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 12:17 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:
Autsch!!!!!!
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Was denn?
Vorab: Ich habe bei Sbirros Bewertungen / Verrissen von Klassikern auch oftmals dass Gefühl, als wollten sich meine Fußnägel hochrollen, denke mir dann aber stets „Lass dem Baby seinen Schnuller“„Geschmäcker sind nunmals verschieden“ (und das ist auch gut so, sonst würden wir hier ja alle Til Schweiger und die Fast & Furios- Filme super finden).
Ich finde es gut, dass sich hier im Forum Leute überhaupt ihre Gedanken zu Filmen machen, jedoch sei mir die Anmerkung gestattet, dass ich Sbirros Filmbeurteilungen ebenfalls gelegentlich als etwas vorschnell und unreflektiert in die Tasten gehauen empfinde. Dann wiederum denke ich mir, dann schreib halt einfach selbst was dazu, auf dass sich eine fruchtbare Diskussion ergibt, bin aber leider von Natur aus ein fauler Arsch...
Insofern: gut, dass Sbirro vielen Filmen einen Thread eröffnet, die im Forum vormals nicht verzeichnet waren, auf dass man –wie bunte Kugeln an einem Weihnachtsbaum- seine eigenen Gedanken an den Film mit aufhängen kann.

Zu Dr. Strangelove im Speziellen: Ich kann mich daran erinnern, dass ich nach meiner Erstsichtung ebenfalls irritiert war, nicht etwa wegen dem oben angeführten Missverständnis „Komödie erwartet und Satire nicht erkannt“, sondern aufgrund der Mono- bzw. Dialoglastigkeit und eigentlich eher sparsamen Handlung des kryptischen Streifens. Man muss zum einen den zeitgeschichtlichen Kontext und zum anderen wohl leider erneut (wie bei allen Kubrick- Filmen) den Kubrick nachgesagten IQ von 180 beim Glotzen im Hinterkopf haben. Zudem soll Sellers viel improvisiert habe, was natürlich ebenfalls zu leichten Abweichungen der grundintendierten Wirkung des Filmes führen kann. Man muss sich den popkulturell wichtigen Film wahrscheinlich mehrmals ansehen, dann entwickelt man vielleicht eine „Merkwürdigeliebe“ zu ihm.
Definitiv jedoch ein wilder Ritt auf der Atombombe!!

P.S: Dem Gesetz der Serie folgend werden hier wohl vermutlich in Kürze Threads zu 2001 und Barry Lyndon eröffnet, oder? Bitte lass sie leben!! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 12:26 
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Sbirro darf natürlich schreiben und finden, was er will. Ich darf aber auch Schmerzen haben, wann ich will.

Ich oute mich auch mal: DR. STRANGELOVE ist alles andere als mein Lieblingsfilm. Dafür ist mir zu wenig Kung Fu drin und es wird zu wenig geschossen. Dass er trotzdem brillant ist, erkennt man aber auch, wenn man für das Genre eigentlich nichts übrig hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 12:30 
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Bizarro hat geschrieben:
P.S: Dem Gesetz der Serie folgend werden hier wohl vermutlich in Kürze Threads zu 2001 und Barry Lyndon eröffnet, oder? Bitte lass sie leben!! ;)


Und den 'Alex' bitte schön auch..... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 12:36 
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Den IQ im Hinterkopf zu haben, das hilft sicher. Überall im Kopf is noch besser :).

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 12:56 
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mike siegel hat geschrieben:
Den IQ im Hinterkopf zu haben, das hilft sicher. Überall im Kopf is noch besser :).
Das "halte" jeder, wie er mag! ;)
(Verdorri :sd6: )


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 13:49 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Bizarro hat geschrieben:
P.S: Dem Gesetz der Serie folgend werden hier wohl vermutlich in Kürze Threads zu 2001 und Barry Lyndon eröffnet, oder? Bitte lass sie leben!! ;)


Und den 'Alex' bitte schön auch..... ;)

Bevor dies vielleicht der Fall ist, möchte ich zumindest erwähnen, das ein Thread zu 2001 ODYSSEE IM WELTRAUM
bereits existiert, da meinerseits vor einigen Zeiten eröffnet :)
Für den Fall, das die Suchfunktion den nicht finden sollte ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 16:57 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Bizarro hat geschrieben:
P.S: Dem Gesetz der Serie folgend werden hier wohl vermutlich in Kürze Threads zu 2001 und Barry Lyndon eröffnet, oder? Bitte lass sie leben!! ;)


Und den 'Alex' bitte schön auch..... ;)

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Da bin ich jetzt schon gespannt wie Sbirro den empfinden wird. Die Stichwörter sind Klassiker und Erwartungshaltung ...

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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 17.12.2017 17:09 
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Die Satire habe ich sehr wohl erkannt, aber ich wie soll ich den Film als gut erachten, wenn ich mich dabei überwiegend mehr oder weniger gelangweilt habe?
Ich kann sagen, der Film ist prinzipiell gut gemeint und er hat ja seine paar guten Szenen (Ritt auf der Bombe) aber muss ich ihn deswegen auch insgesamt gut finden?
Kubrick hatte ja ursprünglich den Film auch so geplant, dass er das Thema von der ernsten Seite angeht und es hat ja mit ANGRIFFSZIEL MOSKAU auch eine Art Konkurrenzfilm gegeben, der es ernst angeht.
Vielleicht sagt mir der dann eher zu.

@Richie Pistilli:

Immer schön langsam...
Von 2001 bis inkl. EYES WIDE SHUT kommt alles noch.
Stay tuned!


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 18.12.2017 12:36 
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Wenn jemand einen Film nicht mag dann soll er ihn auch schlecht finden können. Wenn mich ein Film langweilt dann hilft es mir auch nicht zu verstehen was ihn vielleicht für andere groß macht, oder warum er früher mal eine innovative Bedeutung hatte.
Was zählt ist auch bei alten Filmen wie sie heute auf mich wirken. Manche veralten halt, zu anderen bekommt man, aus welchen Gründen auch immer, halt keinen Zugang, und dann nützt es wenig diese zu loben weil das alle tun. Das ist langweilig.

Ich sehe wenig Grund Filmklassikern mit mehr Respekt, oder überhaupt anders zu begegnen als neuen Filmen. Hauptsache ist doch das man überhaupt Filme findet die einen faszinieren.

Ansonsten würde ich Dr. Strangelove auch nicht wirklich als reine Komödie betrachten, er mischt da halt ganz munter das Groteske mit dem Ernsten. Aber auch das muß nicht jeder als gelungen empfinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN - Stanley Kubrick
BeitragVerfasst: 10.06.2018 16:18 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Gib ihm in ein paar Jahren noch mal eine Chance, aber ohne die Erwartungshaltung. Ich bin sicher dass er Dir besser gefallen wird ;)

Es waren nicht ein paar Jahre, es war nur ein halbes Jahr und diesmal auf englisch.
Also von einem für mich richtig guten Film ist das alles immer noch ein ordentliches Stück entfernt, aber wenigstens war es nicht mehr so eine Tortur, wie beim ersten Mal.
Das Gespräch mit Dimitri, der Ritt auf der Bombe, Peter Sellers als Dr. Seltsam (oder überhaupt Peter Sellers)...
Alles gut und nett, aber auch wenn ich jetzt schon wusste, was auf mich zukommt, es also keine falschen Erwartungen mehr geben konnte, kann ich trotzdem nach wie vor nicht anders, als DR. STRANGELOVE zu den schwächsten Kubricks zu zählen, obwohl ich ihm ein Pünktchen mehr zugestehen könnte (weil er eben nicht mehr so langweilig war).
6/10, aber mehr wird's, denke ich, nicht mehr, dafür bleiben mir einfach sämtliche Figuren zu "fern" und das Geschehen im Großen und Ganzen zu unlustig für mich.


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