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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: UN UOMO, UNA CITTÁ - Romolo Guerrieri
PostPosted: 17.06.2015 22:21 
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Produktionsland/Jahr: Italien 1974
Darsteller: Enrico Maria Salerno, Tino Scotti, Luciano Salce, Bruno Zanin, Paola Quattrini, Monica Monet, Francesco Ferracini, Françoise Fabian, Attilio Dottesio
Drehbuch: Mino Roli & Nico Ducci
Produziert von: Luigi Rovere
Musik: Carlo Rustichelli

Kommissar Michele Parrino (Enrico Maria Salerno) versucht immer seine Arbeit mit Menschlichkeit zu bewältigen.
Er ist prinzipiell gegen den Einsatz von Gewalt gegen Verbrecher und macht auch keinen Unterschied zwischen seinen Kollegen und Verbrechern.
Für ihn sind alle in erster Linie Menschen.
Er muss eine Mordserie aufklären, wobei die Morde aber zunächst keine Zusammenhänge aufweisen.
Eines Tages trifft er an einem Tatort den Journalisten Paolo Ferrero (Luciano Salce) und freundet sich mit ihm an.
Im Laufe der Ermittlungen deckt Parrino mithilfe von Ferrero doch Zusammenhänge auf.
Alle Mordopfer gehörten ein und demselben Drogen- und Prostituierten-Ring an.
Allmählich wird auch klar, dass die Bosse zur Turiner High Society gehören, die versuchen natürlich den Kommissar aus dem Weg zu räumen.
Aber der Kommissar weiß sich zu wehren und notfalls handelt er auch gegen seine Prinzipien...

Was wir hier haben, ist eine etwas eigenartige Mischung.
Beginnend als klassischer Who-done-it-Krimi, entwickelt sich das ganze zu einem Poliziottesco, kommt dabei aber fast ohne Gewalt aus; trotzdem ist der Film jedoch keinesfalls als (normaler) Politthriller zu bezeichnen.
An Gewalt gibt's nämlich außer einer kurzen Schießerei und ein paar Ohrfeigen zwischendurch gar nichts.
Die Schießerei - und somit eigentlich auch der ganze Film - ist vollkommen unblutig ausgefallen.
Das wäre ja an sich nichts Negatives, aber der Film kann eben sonst auch nie mit Überraschungen aufwarten.
So ist das ganze ein routiniert gedrehter, zeitweise auch zäher Film, der aber durch die Location (der ganze Film wurde in Turin gedreht) und auch die Schauspieler wieder einiges gutmachen kann.
Enrico Maria Salerno ist, wie gewohnt, wieder sehr gut in seiner Rolle und Luciano Salce ist ebenso grandios.
Ansonsten nichts Besonderes hinsichtlich der schauspielerischen Leistungen.
Musikalisch bietet Carlo Rustichelli zwar nur eine Melodie, die aber dafür in verschiedenen Variationen, die auch nie langweilig werden.

Fazit: Mag der Film auch keine Glanztat seines Genres sein und einige Schwächen haben (auch im Drehbuch), so ist er doch sehenswert, meines Erachtens.
7/10

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 Post subject: Re: UN UOMO, UNA CITTÁ - Romolo Guerrieri
PostPosted: 22.11.2018 19:58 
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Aus meiner Sicht eine ganz miese Gurke. So etwas Langweiliges muss man erstmal runterkurbeln. Dazu ist der Film noch äußerst geschwätzig. Salernos Perücke sah auch sehr unglaubwürdig aus. Ich habe nach 35 Minuten entnervt aufgegeben. Kompliment an Sbirro, dass er anscheinend durchgehalten hat und sogar eine 7er Bewertung zückt. Vielleicht wird der Flick auch ab Minute 36 besser, aber dann habe ich eben was verpasst.


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