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DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti
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Author: reggie [ 29.03.2012 18:12 ]
Post subject: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

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Italien 1976

Darsteller: Frederick Stafford, Dagmar Lassander, Chris Avram, Howard Ross, Luciano Pigozzi

Valdesio ist der Chef einer Ubootfertigungsfirma. Es wird gerade an einer Superlegierung gewerkelt um somit das Superduper Uboot zu bauen. Nicht alle im Vorstand der Firma sind damit einverstanden....
Valdesios Sohn ist schwer krank und muss dringend Operiert werden, da wird dieser aus dem Krankenhaus entführt.
Die Erpresser verlangen die Pläne des Ubootes, die Polizei hat keine spur und soll auch nicht eingreifen..
Aber jemand anderes hat eine grosse Spur und zwar Hasso der Hund des kleinen Jungen, dieser nimmt die Fährte auf und führt dann letztendlich den Vater zum Versteck, einer Grotte unter dem Meer...
Am ende rückt ein grossaufgebot der Polizei an und macht die Verberecher nieder...

Dieser ungewöhnliche Poliziesco nimmt sich anfänglich etwas zeit, die Personen einzuführen bis denn Letztendlich mal was passiert! Ich fand die Idee mit dem Hund sehr Cool, wenn auch unglaubwürdig. Der Hund rennt hunderte Killometer hin und her ist zudem noch angeschossen und kann anhand von Knöpfen die der Kleine aus dem Fenster wirft seine Fährte aufnehmen :lol:
Der titel das Todesriff lässt ja eher auf einen lupenreinen Taucherfilm schliessen, klar es wird getaucht aber das ist nicht der Hauptbestandteil des Filmes...
Der Score stets heiter angehaucht passte auch!
Netter kleiner Italostreifen 7/10

Author: Chet [ 29.03.2012 21:23 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Die VHS hab ich mal recht teuer, ich glaub bei ebay, gesehen. Das war mir der Streifen nicht wert, und nach einem echten Must-See klingt's ja nun auch nicht. :|

Author: TRAXX [ 29.03.2012 21:37 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Ach ja, den Film hatte ich auch mal vor Ewigkeiten. Der war von diesem obskuren Trend Video Label. Die hatten damals lediglich drei Veröffentlichung gehabt. Den Film selber habe ich aber als nicht sonderlich gut in Erinnerung.

Author: reggie [ 30.03.2012 17:24 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Ach der Film passt schon! Leider etwas naiv und auch kein richtiger Poliziesco, vl. eher ein Abenteuerfilm....
Es gibt schlimmere Filme ;)

Author: Chet [ 30.03.2012 20:03 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Upps, verwechselt mit HAIE AM TODESRIFF! :? Aber tut nichts zur Sache, da ich beide nicht kenne.

Author: reggie [ 30.03.2012 20:07 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Chet wrote:
Upps, verwechselt mit HAIE AM TODESRIFF! :? Aber tut nichts zur Sache, da ich beide nicht kenne.


Ich wollte mir vor paar Tagen den "Haie am Todesriff" steigern, in letzter Sekunde ist mir eingefallen das ich den Film hier doch schon irgendwo rumliegen habe...
Aber dann wars das Todesriff , ein ganz anderer Film... schade der Haie war sehr günstig :|

Author: Chinchilla [ 30.09.2017 10:54 ]
Post subject: Re: DAS TODESRIFF - Melchiade Coletti

Seltsames Filmchen, gerade mal die Trend-VHS gesichtet, die hier schon verstaubte.

Ein Poliziesco ist das sicher nicht, obwohl am Ende die Polizei mit Hubschraubern eingreift, eher ein ungewöhnlicher Mix aus zwei damals erfolgreichen obskuren Genres:

Post-Wolfsblut-Film -> Nach den mega-erfolgreichen ZANNA BIANCA-Filmen waren heldenhafte Schäferhunde in Italien sehr angesagt, es gab nicht nur Rip-Offs die im Goldgräbermillieu spielten, sondern auch welche, wo die Hunde im Hier und Heute Abenteuer erlebten, immer zusammen mit kleinen Jungs. So auch hier: ein Teil des Filmes, die Rettung des entführten Jungen durch den Schäferhund Kazan (in der deutschen Fassung: Hasso), funktioniert nach diesem Muster.

Drama -> ebenfalls erfolgreich im Italien der 70er: sogenannte "Lacrima"=Tränen-Filme, in denen es um das Schicksal von Kindern ging, meistens Buben, die um ihr Leben kämpfen. Deshalb wird der Knabe hier auch nicht nur entführt, sondern muss auch am Herzen operiert werden. Die Eltern Frederic Stafford und Dagmar Lassander bringen den für das Genre entsprechenden Glamour ins Spiel. Stafford ist wie immer klasse, Lassander bleiben hier nur ein paar besorgte Blicke und Worte.

Der ziemlich flach inszenierte Film ist das einzige Spielfilm-Regiewerk von Melchiade Coletti, der ansonsten Dokumentarfilme drehte und Drehbücher schrieb, u.a. für den Western "Die Geier stehen Schlange".

Die fröhliche Musik klingt sehr wie Cipriani, ist aber von einem gewissen Luigi Romanelli, von dem nur eine weitere Filmmusik bekannt ist.

Bei den Bösewichtern erfreut ein Wiedersehen mit Howard Ross, Luciano Pigozzi aka Alan Collins und Stelio Candelli (aus NUDE PER SATANA).

Den guten Freund Frederic Staffords spielt ein gewisser Enzo Maiorca, der extrem hölzern spielt. Am Ende weiß man auch warum: Maiorca ist kein Schauspieler sondern war damals ein weltberühmter sogenannter "Freitaucher", der ohne Maske enorme Tiefen erreichte. Der Film THE BIG BLUE basiert auf seinen Errungenschaften. Am Ende vom TODESRIFF darf Maiorca dann auch ganz viel ohne Maske tauchen. Scheinbar war er damals so beliebt, dass er auf dem italienischen Plakat größer als Frederic Stafford abgebildet wurde:

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