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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: PERDITA DURANGO - Álex de la Iglesia
PostPosted: 02.06.2020 16:32 
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Produktionsland/Jahr: Spanien, Mexiko, USA 1997
Darsteller: Rosie Perez, Javier Bardem, Harley Cross, Aimee Graham, James Gandolfini, Screamin’ Jay Hawkins, Demián Bichir, Carlos Bardem, Don Stroud
Drehbuch: Álex de la Iglesia, Barry Gifford, Jorge Guerricaechevarría, David Trueba
Produziert von: Andrés Vicente Gómez
Musik: Simon Boswell

An der mexikanischen Grenze zu Texas lernen sich die entwurzelte Chicanoblüte Perdita Durango (Rosie Perez) und der mexikanische Magier Romeo Dolorosa (Javier Bardem) kennen und lieben. Der illegale Transport einer LKW-Ladung tiefgefrorener Baby-Embryos für die Organmafia soll Geld, die Entführung eines jungen Pärchens für Voodoo-Opferzeremonien Spaß bringen. Ein paar alte Freunde von Romeo und das FBI sorgen dafür, dass alles ganz anders kommt.
(Ofdb)

Alex de la Iglesia Nr. 1.
Es sollte eigentlich eine Verfilmung des Romans "59° and Raining: The Story of Perdita Durango" von Barry Gifford sein.
Der hat auch am Drehbuch mitgeschrieben, aber ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass im Film allzu viel vom Roman übernommen wurde.
Zu sehr wirkt er wie ein Best-of aus TRUE ROMANCE, NATURAL BORN KILLERS und FROM DUSK TILL DAWN, verfeinert mit einem Schuss PULP FICTION und ein paar kleiner dimensionierten eigenen Ingredienzien.
Da fällt es mir schwer, zu glauben, dass das eine eigenständige Romanverfilmung sein soll, dazu ist mir das alles oft zu sehr an die genannten Filme angelehnt (und Zufall sind die bestehenden Ähnlichkeiten wohl kaum).
Dem Unterhaltungs- und Coolness-Faktor tut das aber keinen Abbruch.
Ja, da nehme ich sogar die Darstellung fragwürdiger Rituale und anderer ziemlich bescheuerter Aktionen, wie die Geschichte mit dem Embryonen-Transport in Kauf, weil man einfach sieht und merkt, dass man das Ganze allgemein nicht zu ernst nehmen sollte.
Der Film will unterhalten, amüsieren, manchmal auf den Putz hauen (ein bisschen mehr als gewöhnlich) und das tut er zu meiner Zufriedenheit, da brauche ich gar nicht mehr.
Das Wollen wie das Sollen werden gleichermaßen erfüllt und oben drauf gibt's einen ausgeflippten Javier Bardem, dazu als Augenbalsam Rosie Perez und (als letztlich doch ein wenig klischeehaftes Zugeständnis) den schmierigen fetten Bullen in Form von James Gandolfini, der um jeden Preis das - mir trotz ihrer (Un)taten liebgewonnene - Gangsterpärchen zur Strecke bringen will.
Das fängt ja gut an für de la Iglesia, für seine PERDITA DURANGO gibt's schon einmal gute 8/10.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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