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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
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Flashback - Mörderische Ferien

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Originaltitel: Flashback - Mörderische Ferien
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Michael Karen

Inhalt:
In der ausweglos scheinenden Einsamkeit der Berge erreicht die Angst eine neue Dimension: Nach 10 Jahren psychiatrischer Anstalt macht die 22-jährige Jeanette ihre ersten Schritte ins eigene Leben. In einem schönen Haus in den Bergen gibt sie drei Halbwüchsigen Nachhilfeunterricht. Alles scheint beschaulich und ruhig. Doch im Ort geschehen seltsame Dinge. Der Sichelmörder ist zurück. Jeanettes Vergangenheit beginnt sie einzuholen. Ihre Eltern fielen damals einem blutigen Mord zum Opfer. Geplagt von Alpträumen scheinen ihre paranoiden Gedanken Oberhand zu gewinnen. Doch zurecht, denn der Mörder ist auch ihr auf der Spur...

Quelle: ofdb

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 13:07 
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Habe den Film kürzlich gesehen und war tatsächlich positiv überrascht. Konnte mich einer Faszination für diesen deutschen Beitrag zur Slasherwelle im Fahrwasser von Scream nicht entziehen. Das Setting im abgelegenen Bergdorf mit diesen Heimatbildern, die hysterischen Teenager gespielt von irgendwelchen deutschen Soap-Darstellern, Elke Sommer, erstaunlich explizite Morde und dazu exzessiver Einsatz des Kamerakrans, Steadycam und Dolly. Irgendwie pendelt das Ganze immer zwischen Tourismuswerbefilm, TV-Schlock, Teenie-Slasher und einem irgendwie faszinierenden Eigenart das Ganze zu verwursten. Dabei ist der Film meist nicht zu selbstironisch und abgesehen von einigen Spitzen und miesen Anbiederungsversuchen findet er eigentlich einen guten Weg. Auch wenn es natürlich vornehmlich um eine amerikanische Slashertradation geht, gerade die Verbindung mit deutschtümeligen Motiven reizt. Natürlich gehen die aber "Das Relikt" im Kino schauen ... :mrgreen:

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 13:34 
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Fand den eigentlich auch ganz gut. Jetzt müsste nur noch mal eine ungekürzte DVD oder besser noch Blu-Ray erscheinen. Oder um es anders zu formulieren, eine VÖ mit der "Langfassung" (waren ja nur ein paar Sekunden), welche wohl nur in Österreich im Kino lief bzw. im TV auf 13th Street.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 14:12 
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Das arme kleine weisse Hündchen wird auch gemeuchelt :cry:

Lol, fand den für einen deutschen Film auch ganz ordentlich! Sah den damals als er neu in die Videothek gekommen ist...

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 20:04 
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Den fand ich auch ziemlich cool... zum Glück hab ich davon noch eine sehr gute TV-Uncut von 13th Street. 8-)

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 22:12 
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Jo, der geht schon in Ordnung. Hatte der nicht gar ein Jimmy Sangster Skript?


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 20.01.2013 22:26 
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So wie ich das verstanden habe, nach einer Idee von Sangster.

Aus irgendwelchen Gründen war dies mein erster auf DVD gekaufter Film, weshalb er eine Art Sonderstellung für mich hat. Ich fand ihn damals ziemlich klasse und ziehe ihn auch heute noch jedem 08/15-US-Slasher vor. Die Soap-Darstellerinnen (allein drei von GZSZ, soweit ich mich erinnere) sind zwar nicht unbedingt überragend, aber auch da ist der Unterschied zu US-Pendants zu vernachlässigen. Was zählt, ist hier der schwarze Humor, und der ist wirklich nicht ohne. Wie beispielsweise die Bemerkungen der beiden Polizisten zu dem "Dauerparker".

Wirklich schade, dass die Langfassung nie auf DVD rausgekommen ist.

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 22.01.2013 17:31 
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Waaas? Nicht überragend?
Hey, in dem Film kriegt man die Niehaus UND die Neldel zu sehen!

Und da schreibt Adalmar, die Soap-Darstellerinnen wären nicht unbedingt überragend! :D

Nee, im Ernst, ich seh' die beiden recht gerne, der Film funzt sowieso, hätte ich dem deutschen Kino so gar nicht zugetraut.

Und Mann, ab und an bin ich echt zusammengezuckt! Sooo vorhersehbar ist der Plot nämlich gar nicht!


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 22.01.2013 17:52 
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Für mich ist der Film ein Musterbeispiel verschenkter Möglichkeiten. Die Voraussetzungen für einen großartigen gialloesken Thriller waren bestens, das Ergebnis ist nur schlecht gespielter und mies inszenierter Quatsch.

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 22.01.2013 18:47 
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DJANGOdzilla wrote:
Die Voraussetzungen für einen großartigen gialloesken Thriller waren bestens, das Ergebnis ist nur schlecht gespielter und mies inszenierter Quatsch.

Könntest du das noch etwas ausführen?

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 22.01.2013 19:32 
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Tut mir Leid, ist über 10 Jahre her, dass ich den sah. Hatte halt ne tolle Storyidee, aber ich erinnere mich an sehr schlechte Dialoge und eine sehr einfallslose Inszenierung. Man hat einfach krampfhaft versucht, sich am SCREAM anzubiedern, anstatt etwas Eigenes zu erschaffen.

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 23.01.2013 01:35 
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Alles klar, nach 10 Jahren verständlich. Hatte nur Lust mich mit jedem auszutauschen, der den Film nicht mochte :? 8-)

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 12:32 
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Flashback - Mörderische Ferien
(Flashback / Murderous Vacation)
Deutschland 2000 - Directed by Michael Karen
Starring: Valerie Niehaus, Xaver Hutter, Alexandra Neldel, Simone Hanselmann, Erich Schleyer, Elke Sommer...


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Man schrieb das Jahr 1996, als Wes Craven und Kevin Williamson mit ihrem Film Scream (Scream - Schrei!) für ein nicht möglich gehaltenes Revival des Slasher-Movies sorgten. Quasi von einem Tag auf den anderen war das stumpfsinnige, blutrünstige und meist von dämlichen Teenagern bevölkerte Subgenre hip, cool und so richtig "in". Der heiße Scheiß gewissermaßen. Im Fahrwasser des überraschenden Erfolges tummelten sich dann an vorderster Front I Know What You Did Last Summer (Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast) von Jim Gillespie und Urban Legend (Düstere Legenden) von Jamie Blanks, zwei gefällige, routinierte, solide inszenierte Horrorthriller, die beide im Laufe der Jahre einige (schwächere) Sequels nach sich zogen. Zwei der besten und interessantesten Neo-Slashers kamen jedoch aus Ländern, von denen man es nicht unbedingt erwarten durfte. Kimble Rendall drehte in Australien Cut (2000), und in Deutschland führte Michael Karen bei Flashback - Mörderische Ferien Regie, den Film, um den es hier gehen soll.

Die reichen, verwöhnten Kids eines erfolgreichen Geschäftsmannes blasen Trübsal. Anstatt den Sommer über wegzufliegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, haben Leon (Xaver Hutter), Melissa (Alexandra Neldel) und Lissy Schroeder (Simone Hanselmann) Hausarrest und müssen Französisch pauken. Ihnen zur Hand geht Jeanette Fielmann (Valerie Niehaus), eine junge, schüchterne Frau, die eine schwere Altlast mit sich herumschleppt. Vor etwa zehn Jahren mußte sie nämlich als Kind mitansehen, wie ein Irrer mit einer Sichel ihre Eltern abschlachtete. Das hat sie so schwer traumatisiert, daß sie sich nicht einmal erinnern kann, wie sie die Schreckensnacht überhaupt überlebt hat. Der Nachhilfeunterricht ist ihr erster Job nach ihrem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, wo sie von Dr. Martin (Erich Schleyer) betreut wurde. Kaum ist sie in der Luxusvilla in den Bergen angekommen, beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen. Es hat den Anschein als sei der Sichelmörder zurück, um zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hat.

Flashback beginnt mit einer knackigen Sequenz, die für die weitere Handlung eigentlich irrelevant ist (*) und schlimmes befürchten läßt. In einem Zugabteil macht ein junges Pärchen fröhlich rum, als der Zug in einen Tunnel fährt und es stockdunkel wird. Als er den Tunnel wieder verläßt, sitzt plötzlich ein Killer mit einer Sichel auf dem Mädchen, während ihr Freund mit aufgeschlitzter Kehle tot auf der Nebenbank liegt. Sie registriert diesen Umstand, beginnt zu kreischen, und die Hand mit der Sichel saust auf sie herab. Grundsätzlich ist das ja eine nette Eröffnungsszene, nur nachdenken darf man darüber nicht. Wie es der Killer schaffen soll, innerhalb weniger Sekunden in völliger Dunkelheit das Abteil lautlos zu betreten, den auf dem Mädchen liegenden Jungen unbemerkt zu töten und ihn auf die Nebenbank zu hieven, nur um dann seinen Platz einzunehmen, ohne daß dessen Freundin es bemerkt, ist ein einziges großes Rätsel, oder - anders formuliert - schlicht und ergreifend unmöglich. Dümmliche Szenen dieser reißerischen Art sind natürlich Wasser auf die Mühlen der Kritiker.

Wer jetzt erwartet, daß der Rest des Filmes die großen US-Vorbilder auf dieselbe einfallslose Weise kopiert, der wird bald eines Besseren belehrt. Denn anstatt auf Nummer Sicher zu gehen und die ewig gleichen, breit ausgetretenen Pfade zu beschreiten, entfernen sich Regisseur Karen und Drehbuchautorin Natalie Scharf - die das Original-Skript von Hammer-Legende Jimmy Sangster (!) überarbeitet hat - mutig vom sicheren Weg und torkeln wild entschlossen und überaus zielstrebig durchs Dickicht. Flashback wirkt des Öfteren unfreiwillig komisch, und man hat das absonderliche Gefühl, daß er verwirrt neben sich steht, daß er die Orientierung verloren hat und sich völlig neben der Spur befindet. Ein Irrglaube, wie sich bald herausstellt, wissen die Macher doch ganz genau, was sie tun. Die vielen Stimmungsschwankungen etwa sind garantiert nicht passiert, sondern gewollt. Da werden z. B., ganz nebenbei, die sensationslüsternen Lokalnachrichten durch den Kakao gezogen, und ein braver Arbeiter bekommt aus heiterem Himmel eine Blutdusche ab.

Ein wunderbar schlitzohriger Humor zieht sich durch das Geschehen, manchmal offensiv und in-your-face, dann wieder hinterlistig und kaum als solcher wahrnehmbar. Doch trotz so manchen komödiantischen Elementen verkommt Flashback niemals zu einer Horrorkomödie, und auch mit selbstreflexiven Einschüben à la Scream hält sich der Streifen wohltuend zurück. Stattdessen gibt es ein paar nette In-Jokes. Im Kino, das die Jungs und Mädels besuchen, läuft The Relic (Das Relikt - Museum der Angst), an der Wand hängen verschiedene Poster (u. a. von The Evil Dead (Tanz der Teufel) und Hellbound: Hellraiser II), der Big Kahuna Burger aus Pulp Fiction wird zitiert, Darth Maul wird erwähnt, und als Leon Schroeder mit Leo angesprochen wird, meint er genervt: "Mein Name ist Leon! Leon wie der Profi, nicht wie Leo das Weichei!" Diese Anspielungen kommen recht sympathisch daher und wirken auch nicht aufgesetzt. Überhaupt ist der Grundton überwiegend sehr locker und unverkrampft, aber wenn es drauf ankommt, dann ist Schluß mit lustig.

Auf schauspielerischer Seite wird eher Magerkost geboten, obwohl man nicht behaupten kann, daß die Jungdarsteller und -darstellerinnen ihre Sache schlecht machen würden. Die passen für einen Film dieser Art alle nahezu perfekt. Da ist es auch zu verschmerzen, daß man sich manchmal wie in einer dieser anspruchslosen, scheinbar ewig laufenden Seifenopern wähnt. Als Jeanettes Mutter ist Allegra Curtis, die Tochter von Tony und Halbschwester von Jamie Lee, zu sehen, die es später einmal ins Dschungelcamp von Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! (2013) verschlagen sollte. Die resolute Haushälterin, Frau Lust, wird von Elke Sommer (Gli orrori del castello di Norimberga aka Baron Blood) gegeben, die einige gute Szenen hat, aber leider nicht allzu viel zu tun hat. Comedian Martin Schneider (7 Zwerge - Männer allein im Wald) hat eine kleine Nebenrolle als Taxifahrer, und Detlev Buck (Same Same But Different) ein Cameo als Psychiater. Erwähnenswert ist auch die wildromantische Berglandschaft, die für viel natürlichen Lokalkolorit sorgt.

Flashback ist weder besonders spannend noch übermäßig packend, aber er ist gut gemacht (die tolle Kameraarbeit mit einigen ungewöhnlichen Einstellungen stammt von Peter Krause), ungemein kurzweilig und punktet zudem mit ein paar deftigen Murder-Set-Pieces, die zwar nicht sonderlich blutig sind, aber recht hart und schmerzhaft rüberkommen. Und die ausgefallene Mordwaffe (welche übrigens bereits in Curtains (Curtains - Wahn ohne Ende) benutzt wurde) wird gut und effektiv eingesetzt. Sehr interessant ist außerdem die smarte Idee, den Zuschauer durch einen geschickten (und immens trocken servierten) Kniff auf die Seite des Mörders zu ziehen, was schließlich in ein gelungenes Finale gipfelt, das man in dieser Form vermutlich nicht erwartet hat. Im letzten Drittel geht jedenfalls ordentlich die Post ab, da gibt es keine Zurückhaltung mehr. Flashback erfindet das Rad nicht neu, aber er variiert die Vorbilder auf eine pfiffige Weise, jongliert geschickt mit den altbekannten Klischees und integriert sogar das eine oder andere Giallo-Versatzstück in den launigen Plot.

Insofern ist es eigentlich kaum zu glauben, daß dieses kleine Slasher-Juwel vom selben Mann stammt, der uns in weiterer Folge Filme wie Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass (2005), Das total verrückte Wunderauto (2006), H3 - Halloween Horror Hostel (2008), Molly & Mops: Das Leben ist kein Guglhupf (2010), Agent Ranjid rettet die Welt (2012) und Frühling: Am Ende des Sommers (2018) beschert hat.

(*) Dennoch wirft diese Sequenz, retrospektiv betrachtet, zwei Fragen auf, über die man sich gerne den Kopf zerbrechen kann, wenn man denn möchte. Erstens: Wann findet dieser Mord statt? Und zweitens: Wer ist der Sichelmörder?

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 13:13 
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Ich möchte zu diesem schönen Film nur mal erwähnen, dass dieser inzwischen ungekürzt ("Director's Cut") auf BD+DVD zu haben ist. Bei der alten 18er-DVD waren einige Gewaltszenen entschärft.

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Higurashi no Naku Koro ni


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 13:19 
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Habe mir den Film aufgrund der jüngesten Vorstellung und der Uncut-Info direkt mal bestellt.
Ich wusste bislang gar nicht, dass diese Produktion überhaupt existiert...
Hört sich nämlich sehr interessant an und ich bin besonders gespannt auf Elke Sommer! :D


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 17:45 
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Wieder mal eine wunderbare Review, Randolph! Der Film ist wirklich sehr unterhaltsam, witzig und auch ziemlich einzigartig im Bereich des deutschen Horrorfilms.

Noch ein Wort zu den digitalen Veröffentlichungen: Es wurde hier und da 'beklagt', dass der Film entgegen der Kinokopie, die im Format 2,35:1 gezeigt wurde, auf DVD und und BD nur im normalen "Homeconsumer"-Format vorliegt. Da der Film im Super 35 Verfahren aufgenommen wurde, erscheint mir dies von vornherein so angelegt gewesen zu sein . . . Irritationen wie Tonangeln oder Ähnliches sind nicht auszumachen - und das Bild scheint insgesamt 'rund'.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 18:12 
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Jimmy Stewart wrote:
...Da der Film im Super 35 Verfahren aufgenommen wurde...

Oh interessant, dann kam Super35 auch bei deutschen Produktionen zum Einsatz, gibt es dafür noch weitere Beispiele? Bislang ist mir das nur von US-Produktionen bekannt.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 20:17 
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Teufelsanflöter wrote:
Jimmy Stewart wrote:
...Da der Film im Super 35 Verfahren aufgenommen wurde...

Oh interessant, dann kam Super35 auch bei deutschen Produktionen zum Einsatz, gibt es dafür noch weitere Beispiele? Bislang ist mir das nur von US-Produktionen bekannt.


Beispiele habe ich nicht; ich weiss nur, dass dieses Verfahren ab den 90er Jahren aufgrund des guten Handlings (sicher auch international) vermehrt eingesetzt wurde.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 21:30 
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Ich hatte mir die neue Version bestellt, davor kannte ich den Film noch nicht.
Ist mal ganz nett anzuschauen, aber ein Highlight ist es ganz sicher nicht. Gleich am Anfang sieht man 2 Darsteller aus "Verbotene Liebe" und "Marienhof". Diese Szene hätte man sich sparen können, da die mit dem eigentlichen Film wenig zu tun hat. Die Handlung ist nicht immer logisch. Und ja, die Kameraarbeit ist gut, insgesamt gebe ich aber nicht mehr als 5,5/10 Punkte.
Wäre es ein US-Film, dann hätte ich ihn wieder verkauft/verwichtelt, aber da ich einige der Soap-Schauspieler von früher kenne, bleibt er in meinem Besitz.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 21:37 
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FLASHBACK empfand ich immer als sehr ärgerlich. Ärgerlich deshalb, weil er so viele tolle Möglichkeiten verschenkt hat. Das ganze hätte ein wunderbarer deutscher Spät-Giallo werden können, die Ansätze sind hervorragend. Letzten Endes wurde dann doch nur ein plump inszenierter, schlecht gespielter und mit vielen ungelenken und albernen Szenen gefütterter Möchtegern-SCREAM in hässlicher TV-Ästhetik daraus.

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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 22:40 
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Glaube nicht, dass der Film vor diesem Hintergrund einer m. E. auch unbegründeten Erwartungshaltung (Spät-Giallo?) funktionieren kann als das, wozu er konzipiert ist, nämlich als spaßiger Slasher. Natürlich im Fahrwasser der Scream-Welle, aber auch weit entfernt davon, ein bloßer Abklatsch zu sein.

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Higurashi no Naku Koro ni


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 17.02.2019 23:02 
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Randolph Carter wrote:
Insofern ist es eigentlich kaum zu glauben, daß dieses kleine Slasher-Juwel vom selben Mann stammt, der uns in weiterer Folge Filme wie Erkan & Stefan - Der Tod kommt krass (2005), [b]



Den müsste ich mal wieder sichten, fand den aber immer ultra lustig. Natürlich extrem Stumpf und auch Niveaulos aber halt trotzdem lustig.


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 18.02.2019 22:40 
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Danke für den Tipp, grade auch gesichtet! Ich kann mich den positiven Meinungen anschließen, auch wenn sich der Film nicht immer auf Top-Niveau bewegt.

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"Hat man die Scheiße am Schuh, dann ist das so!" Timo Horn, 26.04.2019

Anfang am Ende (Kölner Express, 27.04.2019)


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 Post subject: Re: FLASHBACK: MÖRDERISCHE FERIEN - Michael Karen
PostPosted: 19.02.2019 02:02 
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Die Netflix-Fassung dürfte ungekürzt sein, nehme ich an? Denn für lau werde ich jetzt wohl auf jeden Fall mal einen Blick werfen, das liest sich alles vielversprechender, als erträumt.

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