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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: ZIEH DICH AUS, PUPPE - Ákos von Ráthonyi
PostPosted: 04.01.2015 23:42 
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D 1968

D: Anke Syring, Astrid Frank, Linda Caroll, Christiane Rücker, Elisabeth Volkmann, Michael Maien, Walter Kraus, Felix Franchy, Christine Schuberth, Annemarie Wendl

DVD-Backcover wrote:
Die 18-jährige Marianne Wilsenhoff, Tochter eines Industriellen, erfährt durch einige Schicksalsschläge wie hart das Leben doch sein kann. Von trüben Gedanken geplagt, gerät sie nach und nach mehr auf die schiefe Bahn. In einem Nachtklub lernt das junge Mädchen Micky kennen, der dort den Ton angibt. Er verleitet sie dazu Drogen zu nehmen und in dem Etablissement zu arbeiten. Schnell freundet sie sich mit den anderen Mädchen dort an. Nach kurzer Zeit erkennt sie, dass sie in diesem Milieu nicht länger bleiben darf und versucht auch die anderen Mädchen zu retten.
(Grammatik originalgetreu übernommen)

Nun ja, das Cover erzählt mal wieder vom Pferd. Marianne erkennt nämlich NICHT, dass sie im Milieu vor die Hunde gehen wird. Aber gemach. Zunächst wird Marianne nämlich von ihrem Freund Horst verlassen, der sie auch noch mit einer offenen Hotelrechnung sitzenlässt. Zurück nach Hause will sie nicht, schnell wird sie in den Nachtclub "Moulin Rouge" mitgenommen. Dort wird nicht nur gestrippt Image, Micky, einer der beiden Chefs, verteilt auch großzügig Haschisch (zumindest solange, bis die Mädels abhängig sind. Danach verkauft er ihnen dann harte Sachen) und hat außerdem schnell anderthalb Augen auf Marianne geworfen. Bardame Diana (Elisabeth Volkmann), offen lesbische Geliebte der anderen Chefin Jessica, hat sich auch in Marianne verguckt und nimmt sie mit zu sich, zum einen aus eigenem amourösen Interesse, aber auch, um sie vor Micky zu schützen. Diana ist es auch, die erkennt, dass Marianne nicht in diesem Milieu bleiben sollte und heimlich ihren Vater informiert. Marianne will aber immer noch nicht zurück...

Daneben werden noch ein paar Nebenstränge eingebaut. Ein Gast verliebt sich in Sylvia, die als bekennende Exhibitionistin das Strippen aber nicht aufgeben will. Hätte sie aber besser tun sollen. Ein Anderer überhäuft Rita mit teuren Geschenken, bis sein Vater den Geldhahn zudreht, worauf Rita nichts mehr von ihm wissen will. Und ein Mädchen wird von einem Filialleiter für einen Tag als Verlobte angeheuert, weil sich sein Chef zu einer Inspektion angekündigt hat, und er befürchtet, dass diese sehr genau ausfallen wird.


Auch hier gibt es nur eine Billig-DVD der berüchtigten VZ-Handelsgesellschaft aus dem NEW-Umfeld, die leider ein paar Sprünge aufweist. Der Film lohnt sich dennoch, denn "Schtripp"-Szenen (Courtesy of Herr Weber) und ein Catfight sorgen für gute Laune. Die Ausstattung ist grandios, die Interieurs toll. Statt deutscher Tristesse regiert Farbenpracht.

Und dann war da noch das Animiermädchen, dass nur Champagner bestellte, "alles Andere hat mir der Arzt verboten". :D

Gewiss kein "TOP-Film" (so aber der Name der Produktionsfirma), aber ein Garant für 80 Minuten kurzweiliger Unterhaltung und somit ein guter Abschluss des heutigen 60er-Deutschtümelei-Tages.

"So ein BH in Ihrem Alter ist wirklich ungesund!"


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 Post subject: Re: ZIEH DICH AUS, PUPPE - Ákos von Ráthonyi
PostPosted: 13.04.2015 21:14 
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ugo-piazza wrote:
Gewiss kein "TOP-Film" (so aber der Name der Produktionsfirma), aber ein Garant für 80 Minuten kurzweiliger Unterhaltung und somit ein guter Abschluss des heutigen 60er-Deutschtümelei-Tages.

Perfekt ausgedrückt! Gute Unterhaltung und reichlich ablachen und Kopfschütteln und Spaß haben. Nicht mehr und nicht weniger.

"Na wären sie mal 20 Minuten später gekommen, dann wäre es wenigstens vollendete Notzucht gewesen."

_________________
Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Post subject: Re: ZIEH DICH AUS, PUPPE - Ákos von Ráthonyi
PostPosted: 09.06.2019 18:59 
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Zieh dich aus, Puppe (D)
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R: Ákos Ráthonyi
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deutscher Kinostart: 19.07.1968

Score: Lothar Brandner, Marc Almar & Afro Franc

Filmportal

OFDb


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"Die Zigaretten haben es aber in sich - was ist das für eine Sorte?"


Nachdem die bis über beide Ohren verliebte Marianne Wilsenhoff (Astrid Frank) von ihrem sauberen Freund schlagartig sitzen gelassen wurde, strandet diese auf dem direkten Weg im Münchner "Moulin Rouge"-Club, wo sie sogleich vom rückgratlosen Geschäftsführer Micky (Felix Franchy) mit Marihuana-Zigaretten willenlos und gefügig gemacht wird. Doch anstatt am nächsten Morgen die Flucht anzutreten, verweilt Marianne trotz ihrer Abscheu gegenüber Mickey weiterhin im Sündenpfuhl am Rande der Stadt, wo sie von da an als leichtbekleidete Zigarettenverkäuferin ihre Brötchen verdient. Als dann aber eines schönes Tages Mariannes wohlhabender Vater (Wolfram Schaerf) dem sündigen Stripschuppen einen unerwarteten Besuch abstattet, beginnt die Situation von jetzt auf gleich zu eskalieren....



Auch in Ákos von Ráthonyis ZIEH DICH AUS, PUPPE gerät eine naive Heranwachsende auf die schiefe Bahn, von wo aus sie einen sozialen Totalabstieg binnen 24 Stunden aufs Parkett legt. Die Endstation ihres blitzartigen Absturzes stellt im vorliegenden Fall das Münchner Moulin Rouge dar, in dem auch beispielsweise Christiane Rücker als Amüsiermädchen, Linda Caroll als Bardame, Anke Syring als passionierte Striptänzerin und Elisabeth Volkmann als Tanzbarbesitzerin ihr Unwesen treiben. Dazu gibt es jede Menge Dope, hektoliterweise Edelbrause und ein heißes Tanzprogramm, das zumindest den männlichen Gästen die Sprache verschlägt. Der Film ist zwar nicht weltbewegend, sorgt aber dennoch für ausgelassene Schmierfinklaune auf dem Münchner Kiez.


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Eröffnungssequenz:
www.dailymotion.com Video from : www.dailymotion.com


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