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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DIE MÄDCHEN VON ROCHEFORT - Jacques Demy
PostPosted: 12.10.2019 22:58 
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Produktionsland/Jahr: Frankreich 1967
Darsteller: Catherine Deneuve, Françoise Dorléac, Jacques Perrin, George Chakiris, Grover Dale, Michel Piccoli, Gene Kelly, Danielle Darrieux
Drehbuch: Jacques Demy
Produziert von: Gilbert De Goldschmidt
Musik: Michel Legrand

Als die beiden fahrenden Händler Étienne (George Chakiris) und Bill (Grover Dale) in dem kleinen Küstenstädtchen Rochefort eine Bootsmesse veranstalten wollen, laufen ihnen ihre Mädchen weg. Als Ersatz wählen sie sich die Zwillingsschwestern Delphine (Catherine Deneuve) und Solange (Francoise Dorléac) aus, erstere eine Tanzlehrerin, letztere eine Musikerin. Deren Mutter Yvonne (Danielle Darrieux) führt derweil in der Stadt ein Cafe und sinnt über ihre verflossene Liebe zu Simon Dame (Michel Piccoli), der ohne ihr Wissen seit kurzem ein Musikgeschäft in der Stadt eröffnet hat. Ihr Cafe wird zum Treffpunkt aller Beteiligten, wo sich auch der Maler Maxence (Jacques Perrin) und alsbald der amerikanische Musiker Andy Miller (Gene Kelly) einfinden...
(Ofdb)

Hat er sich in DIE REGENSCHIRME VON CHERBOURG der melodramatischen Seite gewidmet und ein Musical ohne einen einzigen Tanz abgeliefert, so geht er es hier deutlich leichtfüßiger an.
Nicht mehr alles ist gesungen, das ist schon einmal eine erste gewisse Erleichterung für den Zuschauer (und speziell mich als jemanden, der sich nun nicht gerade als Musical-Fan bezeichnen würde).
Aber wenn gesungen wird, ist es meistens von einem Tanz begleitet, das macht es auch leichter.
Der allgemein heiterere Ton, die nochmalige Steigerung an Farbintensität und nicht zuletzt die höhere "Prominenzdichte", wenn man so sagen kann, im Vergleich zum Vorgänger-Film.
Catherine Deneuve und Francoise Dorleac als Schwestern im Film wie im wahren Leben (die eine Tanz-, die andere Klavier-Lehrerin), dazu Danielle Darrieux als deren Mutter, die ein Bistro besitzt, Michel Piccoli als Simon Dame, Besitzer eines Musikgeschäfts, Gene Kelly als Komponist und alter Freund von Simon und nicht zu vergessen, Jacques Perrin als Maler Maxence.
Das kann sich schon sehen lassen und macht das Ganze auch etwas abwechslungsreicher, wenn da nicht nur zwei Figuren sind, denen wir folgen, sondern gleich sechs.
Außerdem die Musik, mit der sich Legrand diesmal eher im Jazz-Bereich befindet, was mir auf die Dauer auch lieber ist, als schwere, dramatische, musikalisch und gesanglich verpackte Liebesleid-Bekundungen.
Trotz einem Plus von einer halben Stunde an Laufzeit, waren DIE MÄDCHEN VON ROCHEFORT auch deutlich kurzweiliger und sind mir insgesamt lieber als DIE REGENSCHIRME VON CHERBOURG.
8/10

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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