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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 23.02.2015 11:18 
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Elizabeth Taylor   Richard Burton  in

BRANDUNG

● BOOM / BOOM! / BRANDUNG (GB|1968)
mit Joanna Shimkus, Michael Dunn, Romolo Valli, Howard Taylor, Fernando Piazza, Veronica Wells und Noël Coward
eine Produktion der John Heyman Productions | Moon Lake | World Film Services | Universal Pictures | im Universal Filmverleih
nach der Vorlage von Tennessee Williams
ein Film von Joseph Losey


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»Injektion! Injektion!«


Die steinreiche Schriftstellerin Flora Goforth (Elizabeth Taylor) war sechsmal verheiratet und ist genau so oft verwitwet. Im Sommer zieht sie sich mit ihrem privaten Hofstaat auf ihre eigene Insel im Mittelmeer zurück, um dort ihren exaltierten Launen freien Lauf zu lassen. Ihre Angestellten behandelt sie wie Fußabtreter, ihre Wutausbrüche und Angstzustände sind unberechenbar, gehören allerdings zum Tagesgeschäft. Ihrer Sekretärin Miss Black (Joanna Shimkus) diktiert sie unter widrigsten Umständen wie Alkohol- und Tabletten-Einfluss ihre Memoiren, da sie sicher ist, bald sterben zu müssen. Eines Tages taucht der berüchtigte Dichter Chris Flanders (Richard Burton) in ihrer Festung auf. Er hat die eigentümliche Angewohnheit, alternden, reichen Frauen einen Besuch vor ihrem Tod abzustatten, sozusagen wie ein Todesengel. Flora wehrt sich zunächst vehement gegen den ungebetenen Gast, allerdings fühlt sie sich genau so von ihm angezogen. Die Tage verstreichen, und ihre Gesundheit verschlechtert sich merklich. Wird Flora diesen Besuch nicht überleben..?



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Die Kamera fährt ausgiebig über eine idyllisch wirkende Insel, auf der sich eine uxuriöse Villa, oder besser gesagt ein Palast befindet. Doch die malerische Kulisse wird schnell durch die Herrin der Festung gestört. Stöhnend und schmerzverzerrt wälzt sie sich in ihrem Schlafgemach und bettelt nach Injektionen, die offensichtlich an der Tagesordnung zu sein scheinen, genau wie ihr majestätisches Gehabe. Doch die selbsternannte Königin besteht nur aus einer Fassade, denn im inneren ist sie vulgär, impulsiv und manisch. Ihre Wutausbrüche werden mit wildem Fluchen begleitet, ihre Wortwahl ist proletarisch. So lautet der erste Satz, den sie dem Zuschauer um die Ohren pfeffert folgendermaßen: »Schon wieder so eine verdammte Delegation aus dem Dorf!« Sie redet sich und anderen ein, dass sie alleine sein möchte, und daher wie eine Einsiedlerin lebt. Doch in Wirklichkeit gibt es niemanden mehr, außer einem letzten verbliebenen, recht seltsamen Freund, der es freiwillig oder ohne Bezahlung mit ihr aushalten kann. Im Rahmen der Dialoge wird ein spektakuläres Kontrastprogramm erfunden, ordinäre Redewendungen geben sich mit geheimnisvoll, mystisch oder beinahe kryptisch wirkenden Dialogen die Klinke in die Hand. Plötzlich rastet Elizabeth Taylor wieder aus - wie üblich aus heiterem Himmel - und brüllt vor dem pittoresken Set: »Und hauen Sie ab mit ihrem fetten Arsch und ihrem hinterhältigen Grinsen!« Joseph Losey inszenierte mit "Brandung" einen 10 Millionen Dollar teuren Kunstfilm, der zumindest stilistisch herausragende Akzente setzen kann. Allerdings wirkt das Drehbuch mit all seiner Metaphorik stark überfrachtet und Vieles bleibt in einer Art Überflutung der Sinne unbegreiflich und unverständlich, allerdings beständig. Ein gewolltes Stilmittel ganz im Sinne der literarischen Vorlage? Die Kritik sah es seinerzeit anders und der Film wurde verrissen und floppte an den Kinokassen. Bei diesem Verlauf kommt es tatsächlich darauf an, was man sehen möchte. Spektakel und niveauvolle Langeweile können hier nahe beieinander liegen und es kommt doch sehr auf die Herangehensweise des Zuschauers an, ob der Film einen begeistert oder eine zu hohe Distanz aufbaut.



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Betrachtet man das Zusammenspiel von Elizabeth Taylor und Richard Burton, so fragt man sich, ob es bei beiden nicht auch privat häufig so heiß hergegangen sein wird. Das Tauziehen zwischen Agonist und Antagonist, Aggressionsherd und Ruhepol wirkt auf eine gewisse aufdringliche Art und Weise spannend, hat allerdings auch das Potential zu strapazieren. Die Wortgefechte sind eindeutiger, und gleichzeitig einseitiger Art. Als Flora Goforth wirkt Elizabeth Taylor - die eigentlich nur die dritte Wahl für diese Rolle war - unbändig, impulsiv, unberechenbar; es hat den Anschein, als könne sie jederzeit aus heiterem Himmel ausrasten, und das wegen Kleinigkeiten. Beispielsweise könnte sie Wiederworte bekommen, oder das Personal spurt nicht minutiös, geformt wird eine Diva in feinsten Roben, die augenscheinlich wie eine Dame von Welt erscheint, aber im tiefsten Inneren direkt aus der Gosse kommen könnte. Star-Allüren, Impulsivität, Angstzustände, Stimmungslabilität und mentaler, sowie moralischer Verfall bilden ein interessantes, sich in Hochgeschwindigkeit drehendes Karussell der kaum nachvollziehbaren Emotionen und Verhaltensmuster. Wo liegt der Schlüssel? Sind es die Einsamkeit und das sexuelle Defizit einer hysterischen Furie, oder doch eine verheißungsvolle Vorahnung einer Todgeweihten? Richard Burton wirkt wie Balsam für die Seele in dieser unruhigen Umgebung, allerdings könnte seine Darbietung auch Gift sein. Je lauter seine Gastgeberin wird, umso ruhiger gestaltet er seine Konfrontation. Wenn er Flora mit der Wahrheit konfrontiert, wird es nur noch lauter. Das alles spielt sich in einem nahezu verschwenderischen 500.000-Dollar-Set ab, das den Film atemberaubend prägt. Beinahe futuristisch wirkende Räumlichkeiten und Details bleiben auch lange nach dem Film noch in Erinnerung. Dennoch wirkt dieser Ausstattungsfilm phasenweise ungelenk, da die Geschichte absurd wirkt und wie eine einzige Irritation wirkt. Unterdurchschnittliches und Überdimensionales gehen allerdings eine interessante Allianz ein, so dass der Unterhaltungswert aus persönlicher Sicht sehr hoch ausfällt. Wirtschaftlich gesehen war "Brandung" ein Desaster, rückblickend reizt die ausladende Produktion allerdings, sich darauf einzulassen um den Mut der Verzweiflung live mitzuerleben. Auch wenn man hier wenig abgewinnen kann, es bleibt ein grandioser Schauspielerfilm, der im visuellen Bereich nach Seinesgleichen suchen darf. Kongenial!


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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 24.02.2015 00:10 
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Prisma wrote:
Betrachtet man das Zusammenspiel von Elizabeth Taylor und Richard Burton, so fragt man sich, ob es bei beiden nicht auch privat häufig so heiß hergegangen sein wird.


Na und ob :mrgreen:
Ich empfehle Dir unbedingt auch mal ein Abend mit MARTHA & GEORGE zu verbringen, was ich in Abständen auch immer wieder sehr gerne tue, denn die beiden sind unschlagbar :D

Damit meine ich den Film WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
Schon bei diesem Werk fragte man sich, ob die beiden hierbei nicht doch ihr Privatleben offenbart hatten :D
Unbedingt ansehen, denn der Film ist als Dialogdrama echt klasse und die beiden geben ALLES :good:
Kein Wunder, denn Miss Taylor bekam den Oscar, wobei Mr. Burton seltsamerweise keinen bekam :? Film erhielt insgesamt 5 Oscars.

E. Taylor & R. Burton waren/sind eh die halbe Miete für mich im Film und deshalb DANKE für diese/Deine Vorstellung :) Weil sie mich daran erinnert, das beide hier mitwirken und zudem das Stück auch noch von Tennessee Williams ist. DAS kann nur gut werden :D
Werde mir die DVD besorgen!

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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 24.02.2015 00:50 
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"Wer hat Angst vor Virginia Woolf" steht als nächster Film auf meiner Liste, den habe ich zuletzt vor Jahren mal gesehen und ihn mir nach diesem Feuerwerk der Gefühlsausbrüche direkt mal bestellt. Ich bin eigentlich überrascht, dass Elizabeth Taylor solch eine überzeugende Wirkung - ja eine Dominanz - entfalten kann, sie hatte ich soweit nie besonders ausgiebig beachtet, wobei ich Richard Burton immer recht gerne gesehen habe. Auch mit Regisseur Joseph Losey werde ich mich in nächster Zeit noch genauer beschäftigen, die Filme die ich bislang von ihm gesehen habe waren beeindruckend.

Kennst du Der römische Frühling der Mrs. Stone ? Ist auch eine Adaption nach Tennessee Williams und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen!

www.youtube.com Video from : www.youtube.com

Der Original-Trailer ist sehr verhalten mit Kostproben von Floras Ausrastern und der vulgären Wortgefechte, und schildert eher ihren Liebeshunger. Allerdings bekommt man in diesen wenigen Szenen einen guten Eindruck des opulenten Sets, das wirklich überwältigend ist und auf mich in vielerlei Hinsicht ja beinahe beispiellos gewirkt hat. Auch die Musik passt dehr gut zum Geschehen, sie erinnert an eine Art Begleitung in einer Zirkusmanege, was hier im übertragenen Sinne ja den Nagel auf den Kopf trifft. Nicht nur die emotionalen Ausbrüche, sondern auch dass zumindest Elizabeth Taylor ständig trinkt und in diesen Zuständen gerne die Kontrolle verliert, schlägt ja irgendwie eine kleine Brücke zum Hause Burton.


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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 24.02.2015 17:59 
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Prisma wrote:
"Wer hat Angst vor Virginia Woolf" steht als nächster Film auf meiner Liste, den habe ich zuletzt vor Jahren mal gesehen und ihn mir nach diesem Feuerwerk der Gefühlsausbrüche direkt mal bestellt. Ich bin eigentlich überrascht, dass Elizabeth Taylor solch eine überzeugende Wirkung - ja eine Dominanz - entfalten kann, sie hatte ich soweit nie besonders ausgiebig beachtet, wobei ich Richard Burton immer recht gerne gesehen habe. Auch mit Regisseur Joseph Losey werde ich mich in nächster Zeit noch genauer beschäftigen, die Filme die ich bislang von ihm gesehen habe waren beeindruckend.

Kennst du Der römische Frühling der Mrs. Stone ? Ist auch eine Adaption nach Tennessee Williams und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen!



Das Du die E. Taylor vorher nicht so beachtet hast, ist schon irgendwie merkwürdig. Dabei mußte Dir die Frau doch im grunde irgendwie auffallen :D Schon in DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH (ebenfalls nach T. Williams) kam man nicht an ihr vorbei. Übrigens auch ein von mir sehr geschätztes Melodram, das ich mit Virginia Woolf gleichsetze! :)

DER RÖMISCHE FRÜHLING DER MRS. STONE
kenne ich nicht. Hier geht es auch um eine alterne Schauspielerin. Das erinnert mich nämlich an den Film
SÜSSER VOGEL JUGEND mit Paul Newman und Geraldine Page, der auch nach einem Stück von Tennessee Williams ist.
Werde ich mir vormerken :)

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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 25.02.2015 14:41 
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Graf von Karnstein wrote:
Das Du die E. Taylor vorher nicht so beachtet hast, ist schon irgendwie merkwürdig.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Eine Dame namens Virginia Woolf wartet nämlich. :lol:

Ja, mit der Taylor verbinde ich hauptsächlich Mord im Spiegel, was wohl vielleicht noch eine Spur merkwürdiger ist. Aber den sehe ich unheimlich gerne, habe ich auch bis zum Abwinken gemacht. Ich hatte mir mal einen Schwung von Filmen mit ihr besorgt, die ich vielleicht endlich einmal aus der Versenkung heben könnte. Das sind aber fast alles Produktionen aus den Siebzigern, außer "Cleopatra".

Naja, und die Tennessee-Williams-Empfehlungen habe ich mir ebenfalls notiert! An "Die Kaze auf dem heißen Blechdach" kann ich mich zum Beispiel überhaupt nicht mehr erinnern.


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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 26.02.2015 22:57 
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Prisma wrote:
Graf von Karnstein wrote:
Das Du die E. Taylor vorher nicht so beachtet hast, ist schon irgendwie merkwürdig.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Eine Dame namens Virginia Woolf wartet nämlich. :lol:


Na,...dann sage ich jetzt schon mal:
Viel Vergnügen bei dem Akademiker-Ehepaar MARTHA & GEORGE :)
Deinen Besuch bei ihnen,...wirst Du so schnell nicht vergessen und die beiden erst recht nicht :D
Martha, launisch zänkisch, leicht über 50 Jahre und dem Alkohol nicht abgeneigt.
George, eher der Ruhige wirkt introvertiert,...trinkt auch schon mal öfters.
Irgendwann bietet er Martha Paroli und dann gehts los :mrgreen:
Ich werde sie auch mal wieder besuchen, weil ich das brauche :mrgreen:



Prisma wrote:
Naja, und die Tennessee-Williams-Empfehlungen habe ich mir ebenfalls notiert! An "Die Kaze auf dem heißen Blechdach" kann ich mich zum Beispiel überhaupt nicht mehr erinnern.


Sowohl KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH, als auch VIRGINIA WOOLF zählen zu meinen haushohen Lieblingsdramen :)

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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 28.02.2015 12:07 
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Graf von Karnstein wrote:
Sowohl KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH, als auch VIRGINIA WOOLF zählen zu meinen haushohen Lieblingsdramen

Die werde ich mir auch noch anschauen, dann ist aber vorerst mal Schluss.
Gestern bei "Die Rivalin" habe ich nämlich bemerkt, dass zu viele Taylor-Filme en route vielleicht doch nicht die beste Idee ist. :lol:
Alles in allem war es bislang allerdings ein recht interessanter Exkurs!


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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 01.03.2015 23:34 
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Prisma wrote:
Graf von Karnstein wrote:
Sowohl KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH, als auch VIRGINIA WOOLF zählen zu meinen haushohen Lieblingsdramen

Die werde ich mir auch noch anschauen, dann ist aber vorerst mal Schluss.
Gestern bei "Die Rivalin" habe ich nämlich bemerkt, dass zu viele Taylor-Filme en route vielleicht doch nicht die beste Idee ist. :lol:
Alles in allem war es bislang allerdings ein recht interessanter Exkurs!


DIE RIVALIN scheint ja wirklich nicht soooo der große Wurf zu sein. Ich bin vor einiger Zeit selbst auf den Film gestoßen, weil ich einen anderen Film suchte. Kenne den Film zwar nicht, aber Deine Filmvorstellung zu Die Rivalin und das was ich vorher bei mir so las,...laden nicht unbedingt dazu ein.

Habe jetzt aber erstmal den Film BRANDUNG und davon verspreche ich mir schon so einiges mehr :D
Wird demnächst geschaut :)

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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 02.03.2015 10:28 
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Graf von Karnstein wrote:
Habe jetzt aber erstmal den Film BRANDUNG und davon verspreche ich mir schon so einiges mehr

Da bin ich wirklich sehr gespannt, wie "Brandung" auf dich wirkt, oder ob er dir überhaupt gefällt.


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 Post subject: Re: BRANDUNG - Joseph Losey
PostPosted: 03.03.2015 19:46 
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Von der Taylor ist einer meiner Lieblinge PLÖTZLICH IM LETZTEN SOMMER.
Sehr beeindruckender Mystery-Thriller mit einigen unvergesslichen Szenen.

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