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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: EIN SCHLOSS IN SCHWEDEN - Roger Vadim
PostPosted: 11.08.2014 22:42 
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Frankreich/Italien 1963

Darsteller: Monica Vitti, Jean- Claude Brialy, Curd Jürgens, Suzanne Flon, Francoise Hardy
Score: Raymond Le Sénéchal

Eric der Sohn des englischen Aussenministers (J.L. Trintignant) trift sich zum duell. Ein Skandal und sein Vater schickt ihn nach Schweden zu verwandten die dort in einem Schloss leben. Dort eingetroffen muss er feststellen das diese in der Vergangenheit leben. Die Schwester des alten Schlossherrn wünscht es sich so das alle in Klamotten aus dem 18. Jahrhundert herumlaufen und Autos sind tabu. Die viel Jüngere Frau des Schlossherrn (Monica Vitti) macht ihm gleich schöne Augen, hat aber auch ein mehr als inniges Verhältnis zu ihrem Bruder der auch mit im Schloss lebt.
Seltsam ist auch der angebliche Tod des Schlossherns (Curd Jürgens) erster Frau (Françoise Hardy), die doch noch am leben ist und sich heimlich mit Sebastién dem Bruder vergnügt.
Als Eric hinter das Geheimnis kommt will man ihm ans Leder, zudem macht man ihm weiß der Schlossherr wäre sehr Jähzornig was so einige Missverständnisse mit sich bringt...
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Sehr seltener Cineastischer Film, der wohl mal im TV gelaufen sein muss. Schwer in ein Genre zu stecken, als komödie gepriesen, auch sehr Heiter angelegt, schwarzer Humor, aber richtige lacher generieren sich nie... Dennoch ist der Film nicht schlecht. Vorallem da mir die Darsteller in ihren rollen sehr gut gefallen haben.
Die Vitti seh ich ja eh sehr gerne und den Jürgens auch ;)
Alle spielen sie seltsamme undurchschaubare Figuren in dem Film.
Ganz schlau wird man aus dem gesehenen nicht fand ich. Das ende ist bitterböse :)
Krass ist die Oma die immer schallend Lacht wenn sie ihr Bilderalbum anschaut, der Film endet auch mit ihrem Lachen :lol:
Der Film könnte auch das Seltsamme Schloss heissen ;)
Wurde im Übrigen auch in einer Tollen Location gedreht, oft ist man nicht draußen, war aber auch eine schöne gegend!
7/10
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Score:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com

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 Post subject: Re: EIN SCHLOSS IN SCHWEDEN - Roger Vadim
PostPosted: 23.10.2016 18:57 
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Oh, der fleißige reggie hat hier schon Vorarbeit geleistet!

Der Film ist in der "Filmclub Edition" jetzt auf DVD erschienen.

Siehe auch hier:

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 Post subject: Re: EIN SCHLOSS IN SCHWEDEN - Roger Vadim
PostPosted: 05.11.2016 16:16 
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Bin nicht ganz warm geworden mit dem Film. Sehr seltsam alles, was sowohl positiv als auch negativ zu verstehen ist. Als Komödie überzeugt er nicht wirklich und auch sonst lässt er sich nicht in eine Genre-Schublade stecken.

Letztendlich passabel ansehbarer Durchschnitt.

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 Post subject: Re: EIN SCHLOSS IN SCHWEDEN - Roger Vadim
PostPosted: 05.11.2016 20:03 
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Da hast du recht Chet mit deiner Aussage, empfand ich ähnlich ;)

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 Post subject: Re: EIN SCHLOSS IN SCHWEDEN - Roger Vadim
PostPosted: 02.12.2019 15:30 
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Roger Vadims Film mit dem unscheinbar wirkenden Titel "Ein Schloss in Schweden" bietet prinzipiell eine gut erkennbare Habenseite an, die beispielsweise von interessantem thematischen Ausgangsmaterial, prominenten Interpreten, wie beispielsweise Monica Vitti, Jean-Claude Brialy, Jean-Louis Trintignant oder Curd Jürgens, und einer üppigen Ausstattung geprägt ist, behält es sich jedoch fast über die gesamte Spielzeit vor, für eine lückenlose Aufklärung des Wahrgenommenen zu stehen. So tragen auch die entscheidenden Sequenzen nur schleppend dazu bei, diesen eigenartigen Nebel aus Exaltiertheit, Geheimnis und eigentümlichem Verhalten zu durchbrechen, was einerseits einen Reiz ausmachen, andererseits aber ebenso verwirren kann. Die der Geschichte eigentlich vorauseilende Gewissheit über die bevorstehenden Ereignisse wird oft mit Genuss in zu sehr verschachtelt wirkende Umkehrmechanismen verbaut, was im Zweifelsfall für Ratlosigkeit sorgt, fundamentale Bausteine wie atmosphärische Dichte und reizvolle Unterhaltung aber nicht grundsätzlich ausschließt. Die Stars der zeitlich überaus verzerrt dargestellten Manege verlieren sich oft in ekstatischen Übertreibungen, ziehen dennoch in einen gewissen Bann, da man sie teils aufregend findet und vor allem verstehen möchte, was die Regie jedoch oftmals nachdrücklich zu verhindern weiß. Im Großen und Ganzen ist Vadim ein uneindeutiger Genre-Beitrag gelungen, der letztlich nur mehr zu sein scheint, als er vielleicht in Wirklichkeit ist. Unorthodox.


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