Dirty Pictures
https://dirtypictures.phpbb8.de/

IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone
https://dirtypictures.phpbb8.de/viewtopic.php?f=38&t=12058
Seite 1 von 1

Autor: Il Nero [ 28.12.2017 09:05 ]
Betreff des Beitrags: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Bild

OT: All Quiet on the Western Front
USA 1929/1930
Wiki

Mit: Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray, Arnold Lucy, Ben Alexander, Slim Summerville,...

Inhalt:
Eine Gruppe Schüler, zu denen auch Paul Bäumer (Lew Ayres) gehört, meldet sich freiwillig für die Armee, nachdem der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist. Voller Euphorie stürzt sich eine ganze Generation in den Krieg, in dem hoffnungsvollen Glauben, dass schon in wenigen Wochen alles vorbei ist. Doch schon bei der Ausbildung durch Reserve-Unteroffizier Himmelstoß (John Wray) müssen die jungen Rekruten feststellen, dass das Soldatenleben alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Dennoch ziehen sie mit patriotischem Eifer in den Krieg, um an der Front die Grausamkeit der Kampfhandlungen zu erleben, die sowohl ihre körperliche als auch psychische Unversehrtheit gefährdet. in Stanislaus Katczynski (Louis Wolheim) findet Bäumer einen Kameraden, auf den er sich an der Front verlassen kann. Aber der Härte des brutalen Gemetzels kann auch die Freundschaft nur wenig entgegen setzen.
Quelle. Filmstarts

Bild

Zum ersten mal in der Schule im Geschichtsunterricht gesehen, war ich damals schon beeindruckt von dem gezeigten und konnte garnicht glauben das es sich um einen derart alten Film handelt. Sind die meisten Filme aus dieser Zeit doch bieder brav, so zeigt "Im westen nichts neues" doch durchaus schonungslos das Grauen des Krieges, Toll gespielt von Lew Ayres und mega in Szene gesetzt. Neue Kameratechniken kamen zum Einsatz (wie dem Booklet der VHS zu entnehmen ist) die den Film sehr realistsch aussehen lassen.
Ein ganz großer Meilenstein
Meine Frage an euch, was haltet ihr vom Remake, im Vergleich zum Original ?

Ih hab mir ganz bewusst mal die VHS besorgt, die Synchro der DVD sagte mir damals schon nicht zu, und ungeschnitten war diese auch nicht, auch wenn keine sonderlich wichtigen Szenen fehlen. Jedoch ist das ganze eine recht farbenfrohe Angelegenheit ;)

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Ich dachte am Anfang Sepia-Farbene Bild wäre Materialbedingt, nur als dann das ganze auch ins bläulich, gelbe und Orange wechselte war ich sehr verwundert. Im Booklet fand ich dann den ersten Hinweis; das soll so sein (Siehe Spoilertag, letztes Bild) Dies ist jedoch der erste Print den ich sehe in dem das so ist. Ich habe darauf hin mal Mike Siegel angeschrieben, in der Hoffnung er könne mir da vielleicht Aufschluss geben. Ich zietiere ihn hier mal:
Zitat:
"Viragiert" hat man eigentlich nur in den Stummfilmzeiten, aber da der Film in der Übergangszeit zum Tonfilm entstand, wurde das Verfahren bei diesem Film vielleicht tatsächlich noch angewendet. Aber bestimmt nicht bei allen Kopien, sonst wären diesbezüglich Infos verbreitet. Viagiert (oder "tinting") hat man vor allem in den 20ern, als Einstieg zum Farbfilmverfahren sozusagen. Um Stimmungen zu erzeugen (Nachtszenen in blau, Actionszenen oft in gelb etc.)

Jedenfalls sehr interessant das ganze, auch wenn ich es als etwas störend empfand !

Hier noch das Booklet der VHS Erstauflage:
Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Nicht viel was man nicht schon weiß wenn man sich ein bisschen mit dem Film beschäftigt, aber schön das sowas beiliegt.

Autor: Il Nero [ 29.12.2017 15:55 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Was mich noch interessieren würde, ist die Synchro aus den 30ern, sprich die Erstsynchro die selbe, die immer als 1952er Synchro angegeben wird ?

Die auf der VHS ist ja dem ZDF zu verdanken, 1984 und die auf der DVD müsste von 2005 sein

Autor: Gangster No1 [ 30.12.2017 11:14 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Bei ofdb schreibt ja der User "haitoman":

Zitat:
4.6 Rekonstruktion, Teil 2

1984 fertigte der ZDF-Redakteur Jürgen Labenski im Auftrag seines Senders die bis heute aufwändigste Rekonstruktion der Urversion von „Im Westen nichts Neues“ an. Da er nicht auf ein komplettes Negativ zurückgreifen konnte, folgte er der Sequenzabfolge des Drehbuchs und suchte sich fehlende Segmente aus verschiedensten Ländern zusammen. Neben Teilen der französischen oder englischen Fassung dienten ihm gar Szenen der in südamerikanischen Ländern vertriebenen Version als Material. In besonderem Maße konnte er auf die Friedrich-Murnau-Stiftung zurückgreifen, die ihm bei der Anfertigung durch Archivmaterial ihrer Sammlung behilflich war. Dass diese neu erstellte Fassung geradezu zusammengepuzzelt ist, sieht man ihr an ihren oft unterschiedlichen Viragen deutlich an. Während in schwarz/weiß gedrehte Filme noch in der Anfangszeit des Tonfilms oft eintönig gefärbt wurden, um bestimmte Tageszeiten oder Handlungsorte (wie Innen- oder Außenaufnahmen) zu verdeutlichen und ihre Unterscheidung zu erleichtern, machen die unterschiedlichen Farbtöne hier keinen unmittelbaren Sinn mehr, sondern sind vielmehr ein Restprodukt der herangezogenen Filmversionen.

Autor: Mailman [ 30.12.2017 13:54 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Il Nero hat geschrieben:
Was mich noch interessieren würde, ist die Synchro aus den 30ern, sprich die Erstsynchro die selbe, die immer als 1952er Synchro angegeben wird ?

Die auf der VHS ist ja dem ZDF zu verdanken, 1984 und die auf der DVD müsste von 2005 sein

Nein, der Film wurde viermal synchronisiert. Die 1952er-Synchro ist übrigens spitze.
Zur 1930er schrieb Filmfuzzy im Synchronforum folgendes:
Die deutsche Ur-Synchron von 1930 mit 99min.ist nicht verschollen !
Ich habe sie mir gerade angesehen und es sind auch einige Szenen vorhanden
die auf der Blu-ray fehlen.
Eric Ode (konnte ein Freund raushören) ist in der deutschen Fassung von 1930 zu hören.
Auch in dem Film "In 80 Minuten um die Welt"1931 (Doku von und mit Douglas Fairbanks)
spricht in der deutschen Synchronfassung Eric Ode fast allein.
Leider wird diese Fassung aus Qualitäts- und Schnittgründen wohl nicht veröffentlicht werden.

Autor: Il Nero [ 30.12.2017 17:43 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Weißt du auf welcher Quelle die 1930er noch erhalten ist ? 35mm ?

Die 52er ist dann wohl auch der ZDF vorzuziehen ?
Bei dieser wird Himmelstoß von Hannibal Smith gesprochen :D

Autor: Mailman [ 31.12.2017 18:04 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Keine Ahnung. Meine Infos stammen nur aus dem Synchronforum. Filmfuzzy war dort auch länger nicht mehr aktiv. Die 84er Synchro habe ich mir bisher noch nicht angesehen, aber die 52er ist richtig gut. Wenn ich mir jedoch die 84er Sprecher ansehe, kann sie doch gar nicht so schlecht sein.
Hier mal noch was zur Erstsynchro:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Autor: Il Nero [ 01.01.2018 10:42 ]
Betreff des Beitrags: Re: IM WESTEN NICHTS NEUES (1930) - Lewis Milestone

Keineswegs, die 84er ist gut geworden.
Wäre schön mal alle Synchros auf einer ordentlichen, ungeschnittenen BD zu haben.

Wie "gut" ist den das Remake ?

Seite 1 von 1Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
phpBB Forum Software