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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DER MACKINTOSH MANN - John Huston
PostPosted: 13.04.2019 23:13 
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Produktionsland/Jahr: USA 1973
Darsteller: Paul Newman, Dominique Sanda, Ian Bannen, James Mason, Michael Hordem, Harry Andrews, Nigel Patrick, Peter Vaughan, Jenny Runacre
Drehbuch: Walter Hill
Produziert von: John Foreman
Musik: Maurice Jarre

Als angeblicher Juwelenräuber wird Rearden (Paul Newman) in den Knast gebracht, um sich dort mit einem inhaftierten Sowjet-Spion anzufreunden. Dessen Hintermänner organisieren wie erwartet die Flucht der beiden Kumpels - erst danach dämmert Rearden, dass er nur eine Marionette in einem abgekarteten Spiel ist...
(Ofdb)

Action-Spezialist Walter Hill adaptiert den Roman Lebenslänglich mit Rückfahrkarte von Desmond Bagley und John Huston übernimmt die Umsetzung dessen.
Da haben sich zwei Leute gefunden, die für einen solchen Stoff sehr geeignet wären, die Voraussetzungen für einen guten Film wären somit gegeben.
Herauskommt aber leider nur eine ziemlich schwach ausgearbeitete Agentenstory, die sich nach der Einführungsphase (für die alleine schon das erste Drittel, die erste halbe Stunde, gebraucht wird) schnell ins fragmentarisch-episodische verläuft.
Teilweise ist es ja in Ordnung, geht's ja gut, aber oft geht's auch nur sehr holprig voran.
Halbwegs unterhaltsam zwar, aber alles andere als rund oder in einem gleichmäßigen Rhythmus, geschweige denn, in irgendeiner Weise sonderlich aufregend.
Dabei kann es Huston ja eigentlich, wäre eigentlich gut in solchen Geschichten, das hat er mit dem drei Jahre zuvor entstandenen BRIEF AN DEN KREML nach eigenem Drehbuch eindrucksvoll bewiesen.
Es liegt also eindeutig am schwachen Drehbuch von Walter Hill, dass der MACKINTOSH MANN eine eher lasche Angelegenheit ist und bleibt.
Das zeigt aber auch wieder, dass die Arbeitsweise von Huston, sich auf jedes Drehbuch neu einzustellen, wie er selbst gesagt hat, sich also "dranzuhängen", sich dem Drehbuch quasi zu unterwerfen und sich einem individuellen Stil zu verwehren, auch gewaltig nach hinten losgehen kann.
Denn so kann bei einem schwachen Drehbuch auch nur ein mäßiger Film herauskommen und genau das ist im Fall vom MACKINTOSH MANN passiert.
Irgendwie hat es Huston zwar noch geschafft, das Ganze unterhaltsam zu gestalten, was dann doch wiederum für eine gewisse künstlerische Kompetenz spricht, aber mehr auch nicht.
Deshalb werde ich mich in Punkten einmal mehr im Durchschnittsbereich einfinden, genauer gesagt, bei 6/10.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Making of:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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