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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BESSER GEHT'S NICHT - James L. Brooks
PostPosted: 07.08.2019 22:56 
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Produktionsland/Jahr: USA 1997
Darsteller: Jack Nicholson, Helen Hunt, Greg Kinnear, Cuba Gooding jr., Skeet Ulrich, Shirley Knight, Jesse James, Yeardley Smith, Harold Ramis
Drehbuch: James L. Brooks & Mark Andrus
Produziert von: James L. Brooks, Bridget Johnson, Kristi Zea
Musik: Hans Zimmer

Melvin Udall (Jack Nicholson) ist ein brillanter Autor von Liebesromanen in New York. Gleichzeitig ist er aber auch ein Misanthrop, ein Grobian und ein Neurotiker, versehen mit einer ganzen Reihe seltsamer Ticks und Vorurteile und ungeübt im Umgang mit anderen Menschen. Sein einziger menschlicher Kontakt ist seine Stammkellnerin in seinem Stammrestaurant, die jedoch andere Sorgen als ihn hat. Auch seinem schwulen Nachbarn Simon Bishop (Greg Kinnear) gegenüber ist er äußerst unfreundlich, muss aber eines Tages den verhassten Hund des Nachbarn zur Pflege aufnehmen. Und der Hund schafft, was niemand für möglich gehalten hat: Melvins Panzer beginnt zu bröckeln; er fängt an, Simon zu helfen, als dieser in Not gerät und bemüht sich, seine Gefühle für die Kellnerin Carol (Helen Hunt) zu formulieren. Natürlich hat er da noch eine Menge aufzuholen, doch er bemüht sich, so gut es geht.
(Ofdb)

Hollywood, RomCom (und in dem Fall auch noch in Überlänge).
Eine Kombination, die für mich im Normalfall eher keinen entspannten, kurzweiligen, lustigen Filmabend bedeutet, vor allem nicht bei Exemplaren aus der jüngeren Vergangenheit.
Aber wie überall gibt es auch hierbei die berühmten Ausnahmen - eine davon BESSER GEHT'S NICHT.
Zwar im Verlauf kaum von den bekannten Schemen abweichend und auch nicht frei von Kitsch, aber eine durchaus sympatisch erzählte Geschichte der (wenn man so will) Läuterung eines vollkommenen Unsympathen.
In einzelnen Elementen wirkt das zwar sehr konstruiert, wenn man sich bspw. die Nebenhandlung mit dem schwerkranken Sohn von Carol anschaut, aber das stört eigentlich in Anbetracht des Gesamtbildes, wie wir es hier haben, nicht sonderlich.
Das Hauptaugenmerk ist und bleibt auf Melvin und seiner Entwicklung und diese Entwicklung ist zweifellos sehr schön ausgearbeitet und dargestellt.
Weiters fällt, denke ich, in nicht unwesentlichem Ausmaß die Chemie zwischen Jack Nicholson und Helen Hunt ins Gewicht und wenn man bedenkt, wie viele Preise die beiden für ihre jeweilige Darstellung bekommen haben, bin ich da wohl nicht der Einzige.
Beide haben sich all diese Auszeichnungen absolut verdient, würde ich sagen, alleine schon für die Szene im Restaurant in Baltimore, die zu den denkwürdigsten des Films zählen dürfte.
Zudem finden sich köstlich-witzige Dialoge und herrliche one-liner (speziell vonseiten Melvins) zuhauf, womit es dann gleich noch mehr Spaß macht.
Für mich passt's.
8/10

"Ich finde, Leute, die in Metaphern sprechen, können mir den Schritt shampoonieren."

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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