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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 17.12.2011 22:51 
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Alternativer Titel: Corpse-Makers, The
Alternativer Titel: Nathaniel Hawthorne's Twice-Told Tales
Alternativer Titel: Nights of Terror
Alternativer Titel: Trilogie des Schreckens
Produktionsland: USA
Produktion: Robert E. Kent
Erscheinungsjahr:
Regie: Sidney Salkow
Drehbuch: Robert E. Kent, nach einer Romanvorlage von Nathaniel Hawthorne
Kamera: Ellis W. Carter
Schnitt: Grant Whytock
Musik: Richard LaSalle
Länge: ca. 116 Min.
Freigabe: SK 16
Darsteller: Vincent Price, Sebastian Cabot, Brett Halsey, Beverly Garlane, Beverly Garland, Richard Denning, Mari Blanchard, Joyce Taylor, Abraham Sofaer, Jacqueline deWit, Jacqueline De Witt, Edith Evanson, Floyd Simmons

Der Film ist in drei Episoden gesplittet, die auf einer Grundlage des amerikanischen Schriftstellers Nathaniel Hawthorne beruhen. Die Geschichten sind folgendermaßen firmiert:

„Dr.Heideggers Experiment“
"Rappaccinis Tochter"
"Das Haus mit den sieben Giebeln"

Die Episoden befassen sich mit den Themen Leben, Tod und Liebe, sowie Hass, Gier und Angst. Dabei muss man erwähnen, dass „Dr.Heideggers Experiment“ und "Rappaccinis Tochter" recht makaber und morbide zu Werke gehen. "Das Haus mit den sieben Giebeln" stützt sich eher auf ein Gerüst von Gier, Hass und einen Fluch.

Sidney Salkow hat seine Regiearbeit recht gut unterteilt, auch wenn auf Grund manch sehr ausführlicher Dialoge die Zeit ein wenig gestreckt wird, vergehen die annährend 120 Minuten recht schnell, da der Zuschauer gut unterhalten wird. Vincent Price ist zweifelsohne das Zugpferd dieses Films, auch wenn die übrigen Darsteller ihre Sache sehr ordentlich machen.

Price besinnt sich in den ersten beiden Episoden auf ein für seine Verhältnisse eher zurückhaltendes Spiel, dass er allerdings innerhalb der dritten Episode ablegt und dem von ihm bekannten Overacting verfällt. Dieses soll keine negative Kritik sein, denn wer Vincent Price schätzt (wozu ich mich gern zähle) der weiß worauf er sich einlässt. Die Theatralik als leidenschaftliches Schauspiel. Vereinzelnd vergleichbar mit der Hektik eines Peter Cushing, man denke an die Szene mit der Tarantel innerhalb „Der Hund von Baskerville“. Price hat übrigens kurz nach „Gift des Bösen“ noch einmal mit Sidney Salkow innerhalb „The last Man on Earth“ zusammengearbeitet.

Die drei Episoden die „Gift des Bösen“ präsentiert, werden innerhalb den ihnen gebührenden und erwarteten Räumlichkeiten präsentiert, ebenso werden die Außenaufnahmen im erwarteten Farbglanz praktiziert.

Fazit: Vincent Price hat einige wesentlich bessere Filme abgeliefert, hier sei bezüglich des Episodenfilms natürlich „Der grauenvolle Mister X“ erwähnt. Trotzdem sei auch dieser Film den Freunden des Genres und vor allem den Fans von Vincent Price ans Herz gelegt.


7/10

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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 18.12.2011 10:16 
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Natülich gibt es bessere Episodenfilmchen im Stil von Amicus, aber auch hier zeigt Vincent sein ganzes Können.
Die Dritte Geschichte " Das Haus mit den sieben Giebel " ist auch im großen und ganzen die schwächste des Films,
und kommt mit den ersten zwein nicht ganz mit, darum auch
7/10

Die DVD von Ostalgica ist sehr gut gelungen, hat ein wunderschön gemachtes Menü und ein sauberes Bild.
Für die Gothic Hammer und Amicus Seher zu denen ich mich auch zähle, ist die DVD ein absolutes Muss.


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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 18.12.2011 12:17 
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Eigentlich bin ich kein großer Freund von Episodenfilmen. DAS GIFT DES BÖSEN mochte ich aber immer schon sehr. Mir hat er besser gefallen, als die Amicus oder AIP-Filme. Er hat eine stimmungsvollere Atmosphäre, die Schauspieler sind hervorragend und die Stories gefallen mir auch besser.


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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 18.12.2011 12:21 
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Vincent cushing wrote:

Die DVD von Ostalgica ist sehr gut gelungen, hat ein wunderschön gemachtes Menü und ein sauberes Bild.


Kann man so sagen und ist auch eine sehr wichtige Info, gerade hinsichtlich der Bildqualität.

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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 18.12.2011 13:25 
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Vincent cushing wrote:
Natülich gibt es bessere Episodenfilmchen im Stil von Amicus, aber auch hier zeigt Vincent sein ganzes Können.


Amicus begann mit seinen Episodenfilmchen ja erst ein Jahr später.


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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 19.12.2011 10:57 
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Vision-Thing wrote:
Eigentlich bin ich kein großer Freund von Episodenfilmen. DAS GIFT DES BÖSEN mochte ich aber immer schon sehr. Mir hat er besser gefallen, als die Amicus oder AIP-Filme. Er hat eine stimmungsvollere Atmosphäre, die Schauspieler sind hervorragend und die Stories gefallen mir auch besser.


Also Du willst doch damit nicht sagen das " DER GRAUENVOLLE MR. X " mit z.B Peter Lorre und Basil Rathbone von AIP
oder um nur noch ein Beispiel zu nennen " TOTENTANZ DER VAMPIRE " mit einem unsterblichen Peter Cushing und
Christopher Lee von AMICUS schlechter sind .............??????


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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 19.12.2011 11:06 
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Vincent cushing wrote:
Vision-Thing wrote:
Eigentlich bin ich kein großer Freund von Episodenfilmen. DAS GIFT DES BÖSEN mochte ich aber immer schon sehr. Mir hat er besser gefallen, als die Amicus oder AIP-Filme. Er hat eine stimmungsvollere Atmosphäre, die Schauspieler sind hervorragend und die Stories gefallen mir auch besser.


Also Du willst doch damit nicht sagen das " DER GRAUENVOLLE MR. X " mit z.B Peter Lorre und Basil Rathbone von AIP
oder um nur noch ein Beispiel zu nennen " TOTENTANZ DER VAMPIRE " mit einem unsterblichen Peter Cushing und
Christopher Lee von AMICUS schlechter sind .............??????

Mir gefällt er zumindest besser :D Mr. X ist natürlich auch toll, aber den Totentanz fand ich schon immer schwach. Ein gutes Beispiel dafür, dass Amicus nur sehr selten Hammer das Wasser reichen konnte.


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 Post subject: Re: GIFT DES BÖSEN - Sidney Salkow
PostPosted: 04.03.2012 15:35 
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sid.vicious wrote:
Kann man so sagen und ist auch eine sehr wichtige Info, gerade hinsichtlich der Bildqualität.


In welchem Bildformat liegt der Film auf der Scheibe vor?

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