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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: MIT DYNAMIT UND FROMMEN SPRÜCHEN - Stuart Millar
PostPosted: 08.10.2018 23:32 
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Originaltitel: Rooster Cogburn
Produktionsland/Jahr: USA 1975
Darsteller: John Wayne, Katharine Hepburn, Anthony Zerbe, Richard Romancito, Richard Jordan, John McIntire, Strother Martin, Jack Colvin, Lane Smith
Drehbuch: Martha Hyer
Produziert von: Hal B. Wallis
Musik: Laurence Rosenthal

Für den Haudegen US-Marshal Reuben "Rooster" Cogburn (John Wayne) kommt es knüppelhart: Zum einen sieht er sich gezwungen - zusammen mit der resoluten Predigertochter Eula Goodnight (Katharine Hepburn) - die Mörder ihres Vaters zu jagen, zum anderen ist da noch die kleine Siedlung, die von einer Horde betrunkener Banditen heimgesucht wird. Zwei Aufgaben, die nur mit einem schnellen Colt gelöst werden können. Und mit Eulas schnellem Mundwerk...
(Ofdb)

Die Fortsetzung zu DER MARSHAL.
Statt dem besserwisserischen Kind bekommt Cogburn diesmal eine alte Missionarin und ihren Schützling, den Indianerjungen Wolf, zur Seite gestellt.
In der Anfangsphase wird das Original noch oft szenenweise 1:1 kopiert, erst nach und nach entwickelt der Film eine "Eigendynamik", wenn man so sagen kann.
Natürlich gleicht oder ähnelt sich vieles auch im späteren Verlauf, aber erfreulicherweise gibt's einen wesentlichen Unterschied:
Eula Goodnight kostet zwar Cogburn einiges an Nerven mit ihren ständigen Bibelzitaten und anderen Weisheiten und Belehrungen, ist für mich als Zuschauer aber bei weitem nicht so nervtötend, wie Mattie, das Kind aus dem 1. Teil.
Zudem war es sicher auch kein Fehler, das Ganze etwas kompakter zu konzipieren, sodass der Film im Endeffekt um 20 Minuten kürzer ausfällt.
Und abwechslungsreicher als das Original (soweit ich mich daran noch erinnere) ist er ebenfalls, was ihn kurzweiliger und dementsprechend auch unterhaltsamer macht.
Dafür verantwortlich ist hauptsächlich die Schlussphase, wo die drei sich ein Floß ausborgen und damit das Nitroglycerin, das sie der Bande von Hawk abgenommen haben, über einen Fluss in Sicherheit bringen wollen.
Ob es Zufall ist oder nicht, ich sehe das jedenfalls als ziemlich deutliche Reminiszenz an AFRICAN QUEEN.
Das ist schon sehr schön gemacht und nicht die einzige Ähnlichkeit dazu.
In den Charakterzeichnungen von Cogburn und Goodnight, der Entwicklung der Beziehung zueinander und in ihren verbalen Auseinandersetzungen lassen sich ebenfalls Parallelen zur "Afrikanischen Königin" ziehen.
Keine Ahnung, inwieweit das alles beabsichtigt war oder ob das überhaupt nur mein Eindruck ist, aber es hat mir den Film wesentlich genießbarer gemacht, als es DER MARSHAL war.
So hat sich der Film nach Startschwierigkeiten doch noch auf recht angenehme, gefällige, Weise, weiterentwickelt und schafft es mühelos über den Durchschnitt.
7/10

Trailer:
www.dailymotion.com Video from : www.dailymotion.com


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 Post subject: Re: MIT DYNAMIT UND FROMMEN SPRÜCHEN - Stuart Millar
PostPosted: 09.10.2018 13:33 
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Für mich ist das nur ein schwacher Abklatsch sowohl von True Grit wie auch von African Queen.
Relativ langweilig und schwach inszeniert mit durchweg uninteressanten Charakteren. Schade drum. 3/10


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