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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Ein kleines Labelinterview mit BILDSTÖRUNG
PostPosted: 30.07.2012 12:29 
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Das folgende Interview war vergangenes Jahr anlässlich des Starts von "Unmoralische Geschichten" geführt worden und ist zunächst bei OFDb.de veröffentlicht worden. Es ist also durchaus möglich, dass einige Antworten nicht mehr ganz aktuell sind bzw. von der Gegenwart eingeholt worden sind. ;) Ich habe soweit nur die Verlinkungen angepasst.




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Am morgigen Freitag erscheint der Film Unmoralische Geschichten in Deutschland erstmals auf DVD und Blu-ray-Disc. Anlass genug also, den Machern der Veröffentlichung Alexander Beneke und Carsten Baiersdörfer, besser bekannt als das Label Bildstörung, ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Und so gab es von den beiden Männern trotz Büroumzugs, einzuhaltendem Veröffentlichungstermin und dem Tagesgeschäft freundliche, offene und ausführliche Antworten:

OFDb.de: Am morgigen 14.10. erscheint mit Unmoralische Geschichten mittlerweile die Nummer 13 eurer "Drop Out"-Reihe. Hat sich dabei nach gut drei Jahren seit eurer ersten Veröffentlichung eine gewisse Routine eingestellt oder freut ihr euch jedes Mal aufs Neue, wenn eines eurer "Babys" das Licht der Welt erblickt?

Bildstörung: Eine Routine hinsichtlich des Tagesgeschäfts und der Produktionsplanung und –abwicklung auf jeden Fall. Auch wenn wir unsere Deadlines nicht unbedingt entspannter oder routinierter einhalten. Da sind wir noch auf dem selben Stand wie zu Beginn, aber ich denke, das liegt wohl eher an unserer Art, zu arbeiten. ;-) Die einzelnen Produktionen gehen aber auf jeden Fall schneller von der Hand als zu Anfang, da man mit den ganzen Kram außenrum (GEMA, FSK, Steuern etc.) mittlerweile Übung hat. Aber hinsichtlich der einzelnen Titel und des Umgangs mit ihnen: Es ist definitiv jedes Mal ein völlig neues Abenteuer – man hat zwar eine grobe Vorstellung davon, was man sich bei den einzelnen Projekten so in etwa vorstellt – aber letztendlich ist es für uns jedes Mal genauso überraschend wie für Außenstehende, wie sich die einzelnen VÖs entwickeln. Sowohl Covergestaltung als auch Gestaltung der Discs entstehen aus dem Bauch heraus als Ergebnis eines längeren Prozesses. Man fängt irgendwie an und feilt, bis einem das Ergebnis wirklich gefällt und überzeugt – auch wenn das manche bei dem einen oder anderen Titel dann im Ergebnis anders sehen. ;-) Es gab vorher bei keinem Projekt einen konkreten Plan, der am Reißbrett entstand und einfach durchgezogen worden wäre – und dadurch ist man am Ende oft selbst überrascht, wie sich alles entwickelt hat, wenn die VÖ fertig ist und ins Presswerk wandert. Und ein großes JA – um mal bei deinem Bild zu bleiben: wir freuen uns riesig über jedes unserer ’Babys’, die ’das Licht der Welt erblicken’! Zum einen, weil wir die Filme wirklich alle großartig finden – und zum anderen natürlich auch, weil es für alle Beteiligten jedes Mal ein ziemlicher Kraftakt ist und man sich wirklich freut, wenn man das Ziel erreicht hat.

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OFDb.de: Mit dem Film Unmoralische Geschichten veröffentlicht ihr bereits den zweiten Spielfilm von Walerian Borowczyk. Besteht - überspitzt gefragt - die Gefahr, dass ihr euren Fokus zu stark auf einen Regisseur oder ein Land legt?

Carsten Baiersdörfer (CB): Von unserer Seite sehen wir da keine Gefahr. Zum einen ist das bei mittlerweile 16 Titeln, die wir im Line-Up haben, das erste Mal, dass wir einen Regisseur zum zweiten Mal ins Programm genommen haben. Ebenso denke ich, dass wir bei der Länderauswahl recht breit gefächert sind: Australien, Frankreich, Spanien, Tschechien, Belgien, Indien, USA, Großbritannien. Zum anderen weiß ich auch nicht wirklich, inwieweit man dabei überhaupt von einer ‚Gefahr’ sprechen kann. Ich bin kein Freund davon, sich irgendwie einzuschränken – und das gilt für mich eigentlich in jeglicher Hinsicht: so wenig wir uns auf ein Land, ein Genre oder eine Handvoll Regisseure festlegen wollen, so wenig wollen wir aber auch kategorisch ausschließen, dass es nicht auch mehrere gute Filme eines bestimmten Regisseurs (oder Landes oder Genres) geben kann, die uns gefallen. Für uns zählt eigentlich immer nur der jeweilige Film: wenn er uns gefällt, er unserer Meinung nach in Deutschland zu Unrecht durchs Raster gefallen ist und wir finden, dass man daran etwas ändern sollte, dann reicht das für uns als Grund. Da Schubladen oder Kategorisierungen wie Genre, Herstellungsland, Produktionsjahr, Regisseur oder Ähnliches nicht das Geringste mit der jeweiligen Qualität eines Films zu tun haben, macht es für uns auch keinen Sinn, sich davon in irgendeiner Form einschränken zu lassen. Jeder Film ist einzigartig – so sehen wir Filme, so wollen wir sie sehen. Sollten unsere Drop-Outs auch nur ein bisschen dabei helfen, dieses seltsame Schubladendenken zu hinterfragen, dann wäre das der Knaller. ;-)

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OFDb.de: Mit dem tschechischen Film Der Leichenverbrenner am 18.11. und dem aus Indien kommenden Gandu Anfang 2012 habt ihr (mindestens) zwei weitere Veröffentlichungen fest eingeplant. Seid ihr mit eurer bisherigen Quote an Veröffentlichungen zufrieden? Oder schaut ihr weniger, wann ein Titel erscheint als viel eher darauf, in welcher Qualität - sowohl bild- und tontechnisch als auch hinsichtlich des Bonusmaterials - ihr die Veröffentlichung bringt?

Bildstörung: Die Quote allein ist leider nicht ausschlaggebend. Es kommt ja immer auch darauf an, wie die einzelnen Titel laufen. Je weniger VÖs pro Jahr, umso wichtiger natürlich auch, dass sie sich insgesamt rechnen, und umso größer das Risiko mit jedem Film, der nicht so funktioniert, wie man sich das erhofft. Insgesamt kann man also sagen: mit der Quote sind wir sehr zufrieden – nur nicht unbedingt immer mit dem (wirtschaftlichen) Erfolg der einzelnen Titel – aber das dürfte, denke ich, so ziemlich jedem in der Branche genauso gehen. Ursprünglich hatten wir mal 4 VÖs pro Jahr geplant – und das haben wir bisher genau ein Mal hinbekommen. ;-) Natürlich wäre es großartig, wenn man sich voll und ganz nur auf die Qualität der einzelnen VÖs konzentrieren könnte. Aber da wir (leider) nicht im luftleeren Raum vor uns hin veröffentlichen können und wie alle anderen auch wirtschaftlichen Zwängen unterliegen, ist man natürlich immer gezwungen, beides gegeneinander abzuwägen und einen funktionierenden Mittelweg zu finden. Für uns liegt die Gewichtung definitiv auf der Qualität – und das Wann muss sich bis zu einem gewissen Grad unterordnen – aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Irgendwann kann das Wann dann aber auch böse die Geduld verlieren, und dann ist es Zeit für einen Plan B.

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OFDb.de: Trotz (oder gerade wegen) der breit gefächerten Auswahl an veröffentlichten Filmen habt ihr mittlerweile auch eine gewisse Stammkundschaft. Macht diese Gruppe - ohne jetzt auf konkrete Zahlen zu pochen - mittlerweile schon den Käuferanteil aus, der die Veröffentlichungen rentabel macht? Und gibt es zwischen den einzelnen Releases deutliche Unterschiede hinsichtlich der Absatzzahlen?

Bildstörung: In der Tat haben wir mittlerweile schon eine treue Fangemeinde – und all unseren Fans wollen wir an dieser Stelle erstmal herzlichst zurufen: DANKE! Ihr macht’s möglich! Ohne euch geht’s nicht!
Leider ist sie aber noch nicht so groß, als dass wir damit jeden Release alleine stemmen könnten. Dazu sind unsere Filme dann wohl doch zu unterschiedlich und zu speziell, als dass sie regelmäßig genügend Leute ansprächen. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen VÖs in der Tat. Und es ist wohl kein Geheimnis, dass sich LA BÊTE bisher mit Abstand am besten verkauft hat (bestimmt auch in eurem Shop).

OFDb.de: Ihr pflegt auch den direkten Draht (u.a. über ein Labelforum) zu euren Fans. Damit verbunden ist logischerweise auch eine große Zahl der buntesten Titel, die gewünscht werden. Erstaunt es euch manchmal, welche Filme dabei teilweise "ausgegraben" werden? Haben diese Vorschläge sogar schon dazu geführt, dass ihr euch um einen für euch bis dato unbekannten Film bemüht habt und daraus resultierend quasi einen Fan-Wunsch erfüllt habt?

Bildstörung: Die Filmvorschläge-Threads – und zwar nicht nur von unserem Label – sind auf jeden Fall immer sehr interessant und eine spaßige Lektüre. Natürlich lernt man da selbst auch immer wieder dazu und stolpert über Titel, die bisher an einem vorbeigegangen sind. Allerdings muss ich auch sagen, dass es offensichtlich doch eine ganze Menge Leute gibt, die einen ähnlichen Geschmack wie wir haben und so waren die Überschneidungen zwischen unserer eigenen Wunschliste und den gewünschten Titeln im Forum von Anfang an so groß, dass man eher immer das Gefühl hatte: schön zu sehen, dass auch andere diese Filme toll finden. Titel wie POSSESSION, IM GLASKÄFIG, LÄRM & WUT oder CLEAN, SHAVEN, die schon von Anfang an auf unserer Liste standen, waren ja auch schon seit Jahren in diversen Vorschlägeforen immer wieder gewünscht worden – da freut es uns natürlich, wenn wir mit unseren VÖs dem ein oder anderen dann einen Wunsch erfüllen konnten. Bisher war zwar noch kein Film dabei, auf den wir durch einen Forumsvorschlag überhaupt erst aufmerksam gemacht wurden und den wir dann veröffentlicht haben – aber das liegt wohl eher an der eigenen Wunschliste, die es noch abzuarbeiten gilt. Ich bin mir aber sicher, dass es irgendwann noch dazu kommen wird. ;-)

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OFDb.de: Um noch kurz bei der Anhängerschaft zu bleiben: Habt ihr den Eindruck, dass ihr - vor allem aus der Käufersicht, bei den meisten Rezensionen liest man ohnehin fast ausschließlich Positives von euch - eher gelobt als kritisiert werdet? Ist euch die entsprechende Resonanz wichtig oder ist das eher eine Nebensache, die das Geschäft mit sich bringt?

Bildstörung: Resonanz ist in jedem Falle wichtig! Was die direkte Rückmeldung der Käufer angeht, wissen wir aber auch nur das, was wir im Forum lesen und was uns manche Fans per Telefon oder E-Mail mitteilen. Bei den Telefonaten hören wir durchweg nur Lob – was aber wohl daran liegt, dass die Hemmschwelle, bei einer Firma anzurufen und zu meckern, dann wohl doch recht hoch ist. Per Mail kommt dann schon etwas mehr Kritik, wobei sich diese eher an geschmäcklerischen Details festmacht und der Ton insgesamt auch immer durchweg positiv ist. Die meiste Kritik kommt aus dem Forum – und die nehmen wir uns, wenn wir sie nachvollziehen können und für berechtigt halten, dann meistens auch zu Herzen. Oft sind es aber auch einfach nur Geschmacksfragen, die angesprochen werden, und das sehen wir dann manchmal eben einfach anders. Neben diesen drei Arten des direkten Käuferkontakts bleiben uns dann auch nur die Rezensionen und die Verkaufszahlen, an denen man die Stimmung ablesen kann. Aber noch mal: Jede Form von Feedback ist absolut wichtig!

OFDb.de: Du, Carsten, hast aktuell einen Büroumzug nach Köln hinter dir. Wollt ihr eure Kräfte stärker bündeln?

CB: Der Grund für den Umzug hatte in erster Linie zwar nur indirekt mit Bildstörung zu tun, die Ortswahl dafür aber umso mehr, da es tatsächlich Sinn macht, die beiden Büros zusammenzulegen. Absicht ist es definitiv, unsere Kräfte stärker zu bündeln. Ob es uns nach eingespielten dreieinhalb Jahren ‚Zusammenarbeit auf Distanz’ auch wirklich gelingt, wird sich aber erst zeigen müssen... ;-)

OFDb.de: Die Filme veröffentlichen, die man selbst sehr gerne sieht und schätzt. Für diverse Sammler klingt das erstmal wie ein Traumjob. Hattet ihr in den letzten gut dreieinhalb Jahren auch Momente des Zweifels, bzw. lief irgendetwas so unerwartet schief, dass ihr dachtet, es wäre vorbei?

CB: ‚Zweifel’ könnte mein zweiter Vorname sein. Die habe ich grundsätzlich immer und bei allem! Alexander kann garantiert schon ein Lied davon singen... ;-) Ich muss aber dazu sagen, dass man bei einem Programm wie unserem schlecht beraten wäre, wenn man nicht auch seine Zweifel hätte. Dass man sich damit keine Gelddruckmaschine in den Keller stellt, sollte eigentlich jedem von vornherein klar sein. Für mich war immer die Frage ausschlaggebend, ob man ein Konzept finden kann, mit dem man diese ungewöhnlichen und sperrigen Filme, die uns gefallen und um die sich bisher leider niemand kümmern wollte (bzw. niemand gekümmert hat), mit einiger Aussicht auf Erfolg im ‚Eigenverlag’ veröffentlicht bekommt. Und nach reiflichem Überlegen waren mit dem richtigen Geschäftspartner und dem passenden Ansatz die Zweifel soweit ausgeräumt, dass ich fand: Es ist einen Versuch wert! So denke ich heute noch – und freue mich deshalb umso mehr über jede VÖ, die wir hinbekommen. Ich finde Zweifel grundsätzlich auch nicht verkehrt oder hinderlich, da man durch sie vorsichtig wird – und wenn man einen Kollegen hat, der in dieser Beziehung etwas anders tickt, ergänzt sich das ziemlich gut. Was die Sache mit dem Schieflaufen angeht: In den letzten dreieinhalb Jahren ist natürlich nie alles perfekt gelaufen, aber man lernt dazu, und bisher haben wir glücklicherweise noch keine so großen Fehler gemacht, dass es gefährlich geworden wäre. Ich hoffe, das bleibt so. ;-)

OFDb.de: Nochmal kurz zu euren bisherigen Veröffentlichungen: Seit Drop Out Nr. 11 Clean, Shaven bringt ihr eure Filme sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray Disc heraus. Wird dies in Zukunft immer so sein oder wird dabei je nach Materiallage entschieden? Und wird darüber hinaus auch über Blu-ray Discs der Drop Outs 1-10 nachgedacht?

CB: Ob eine Blu-ray kommt oder nicht, hängt natürlich in erster Linie immer von der Materiallage ab (ob ein HD-Master existiert und wie es aussieht). Manchmal kommt dann auch noch der Kostenfaktor dazu (Blu-ray-Presskosten etc.) – aber ohne entsprechendes Master macht eine Blu-ray ja keinen Sinn. Und eine HD-Abtastung selbst zu stemmen, ist bei unserem Programm und der aktuellen Marktlage eher finanzieller Selbstmord. DER LEICHENVERBRENNER wird z.B. wieder ein reiner DVD-Release, da es in absehbarer Zeit wohl kein HD-Master gibt. Wir haben die Option der Blu-ray bei der Titel-Akquise natürlich immer mit im Auge und es ist durchaus auch ein Auswahlkriterium bei unseren Entscheidungen – aber ein fehlendes HD-Master ist ganz sicher kein K.O. bei der Titel-Auswahl. Es ist auch nicht auszuschließen, dass nach einiger Zeit HD-Master zu älteren Titeln vorliegen. Dann überlegen wir natürlich, ob wir eine Blu-ray nachreichen – aber das hängt dann wegen der Blu-ray-Lizenzgebühren und der Presskosten immer auch von der Wirtschaftlichkeit des einzelnen Projekts ab, und bei manchen Titeln macht es dann einfach keinen Sinn, so schön es wäre, sie auf Blu-ray zu sehen. Also durchgehend Blu-rays zu den Drop-Outs 1-10 würde ich da erstmal ausschließen, aber der eine oder andere Titel davon kann durchaus noch in HD kommen.

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OFDb.de: Zum Schluss bitte noch eine kurze Antwort: Wie würdet ihr Bildstörung mit drei Worten beschreiben?

CB: Drei Worte krieg’ ich nicht hin. Aber wenn’s kurz werden soll, dann bringt es das Folgende wohl auf den Punkt:
Das Schlimmste & das Beste, was mir jemals passiert ist!

OFDb.de: Vielen Dank für die Antworten und weiterhin viel Spaß und Erfolg mit Bildstörung!

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"Uh, I hope, I didn't brain my damage." - Homer Simpson

Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt.


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 Post subject: Re: Ein kleines Labelinterview mit BILDSTÖRUNG
PostPosted: 30.07.2012 12:35 
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Das Interview wurde uns in freundlicher Zusammenarbeit mit der OFDB zur Verfügung gestellt! Danke dafür!

Sehr schönes Interview :)

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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